Unter der Marke Beko findest Du im Handel Kühlgeräte in unterschiedlichen Bauformen. Wer nach einem Beko Kühlschrank sucht, stößt im Handel häufig auf freistehende Kühl-Gefrierkombinationen, die Kühlteil und Gefrierteil in einem Gerät vereinen. Die Modellbezeichnungen sind dabei nicht immer leicht zu lesen: Buchstaben- und Zahlenkombinationen, Seriennamen wie b300 oder bPRO 500 und Funktionsnamen wie HarvestFresh oder AeroFlow tauchen in vielen Titeln auf.
Auf dieser Seite stellen wir Dir drei Kühl-Gefrierkombinationen von Beko vor. Alle drei werden laut Produktbezeichnung als Kühl-Gefrierkombination angeboten. Die Auswahl ist ein Ausschnitt aus dem Angebot und kein vollständiger Überblick über das Sortiment des Herstellers. Eingeordnet haben wir die Geräte anhand ihrer Produktbezeichnungen beim Händler. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt, und die Reihenfolge der Vorstellung ist kein Ranking. Aktuelle Preise und Kundenbewertungen findest Du direkt in den Produktboxen.
Welche Kühlschrank-Bauarten es gibt
Bevor Du einzelne Modelle vergleichst, lohnt sich ein Blick auf die Bauform. Sie entscheidet darüber, wo das Gerät stehen kann, wie viel Platz es bietet und ob ein Gefrierbereich vorhanden ist. Im Handel begegnen Dir vor allem die folgenden Bauarten.
Kühlschrank mit oder ohne Gefrierfach
Ein klassischer Kühlschrank hat einen durchgehenden Kühlraum, oft mit einem kleinen Gefrierfach im oberen Bereich, das hinter einer eigenen Klappe liegt. Modelle ohne Gefrierfach nutzen den gesamten Innenraum zum Kühlen. Solche Geräte gibt es als Tischkühlschrank mit rund 85 Zentimetern Höhe und als hohe Standgeräte. Für Haushalte, die kaum Tiefkühlware lagern oder bereits ein separates Gefriergerät besitzen, kann diese Bauform ausreichen.
Kühl-Gefrierkombination
Eine Kühl-Gefrierkombination hat zwei getrennte Bereiche mit eigenen Türen: oben das Kühlteil, unten in der Regel das Gefrierteil mit Schubladen. Der Gefrierbereich ist deutlich größer als ein Gefrierfach im Kühlschrank. Kühl-Gefrierkombinationen gibt es als freistehende Geräte und als Einbaugeräte für die Küchenzeile. Wenn Du ein Gerät für den Einbau in einen Hochschrank suchst, findest Du in unserem Vergleich zu Einbau-Kühl-Gefrierkombinationen weitere Informationen zu Nischenmaßen und Türbefestigung.
Side-by-Side und Multi-Door
Side-by-Side-Geräte haben zwei nebeneinanderliegende Türen, links meist das Gefrierteil, rechts das Kühlteil. Sie sind deutlich breiter als eine Standard-Kühl-Gefrierkombination und bieten entsprechend mehr Nutzinhalt. Multi-Door-Geräte kombinieren mehrere Türen und Schubladen. Beide Bauformen brauchen viel Stellfläche und einen ausreichend breiten Zugang zur Küche.
Einbau- und Unterbaugeräte
Einbaukühlschränke werden in einen Küchenschrank eingesetzt und hinter einer Möbelfront verborgen. Unterbaugeräte stehen unter der Arbeitsplatte. Für beide Bauformen sind die Nischenmaße entscheidend. Einen allgemeinen Überblick über frei aufstellbare Geräte findest Du in unserem Vergleich zu freistehenden Kühlschränken.

Worauf Du beim Vergleich achten kannst
Freistehende Kühl-Gefrierkombinationen sehen sich auf den ersten Blick oft ähnlich. Die Unterschiede zeigen sich bei Nutzinhalt, Abtautechnik, Ausstattung und Verbrauch. Die folgenden Punkte helfen Dir, Produktseiten und Datenblätter gezielt zu lesen.
Nutzinhalt und Aufteilung
Der Nutzinhalt wird in Litern angegeben, häufig als Gesamtwert und zusätzlich getrennt für Kühlteil und Gefrierteil. Für den Alltag ist vor allem die Aufteilung wichtig. Wer viel frisch einkauft, braucht ein großes Kühlteil. Wer Vorräte anlegt oder regelmäßig vorkocht, achtet stärker auf das Gefrierteil und die Zahl der Schubladen. Wie viel Platz Du tatsächlich brauchst, hängt von der Zahl der Personen im Haushalt und Deinen Einkaufsgewohnheiten ab.
Maße und Aufstellort
Miss vor dem Kauf den vorgesehenen Platz aus: Höhe, Breite und Tiefe, aber auch den Raum, den die Tür beim Öffnen braucht. Steht das Gerät direkt neben einer Wand oder einem Schrank, kann es wichtig sein, wie weit sich die Tür öffnen lässt und ob die Schubladen dann noch herausgezogen werden können. Hersteller geben außerdem Mindestabstände für die Belüftung an, besonders an der Rückseite und oberhalb des Geräts. Prüfe auch, ob der Weg in die Küche breit genug für das Gerät ist.
NoFrost, LowFrost und statische Kühlung
Bei statisch gekühlten Gefrierteilen bildet sich mit der Zeit Eis, das regelmäßig abgetaut werden muss. Bei NoFrost wird die Luft im Gefrierteil umgewälzt und Feuchtigkeit abgeführt, sodass sich in der Regel kein Eis an den Wänden festsetzt. LowFrost und ähnliche Bezeichnungen stehen bei vielen Herstellern für eine Bauweise, bei der sich weniger Eis bilden soll. Welche Technik ein Gerät hat, steht in den technischen Daten.
Frischebereiche und Funktionsnamen
Viele Hersteller geben Frischefächern und Kühltechniken eigene Namen. Bei Beko tauchen in Produkttiteln etwa HarvestFresh oder AeroFlow auf. Solche Begriffe sind Funktionsbezeichnungen des Herstellers. Was genau dahintersteckt, beschreibt Beko auf der Produktseite und in der Bedienungsanleitung. Für einen Vergleich ist es sinnvoll, nicht nur auf den Namen zu achten, sondern auf die konkrete Beschreibung der Funktion.
Energielabel und Verbrauch
Seit 2021 gilt für Kühl- und Gefriergeräte in der EU eine Energieeffizienzskala von A bis G. Ältere Angaben wie A++ oder A+++ stammen aus der früheren Skala und sind mit den neuen Klassen nicht direkt vergleichbar. Neben der Klasse steht auf dem Label der Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Er wird unter genormten Bedingungen ermittelt. Im Alltag kann der Verbrauch je nach Aufstellort, Raumtemperatur und Nutzung abweichen.
Geräuschpegel
Ein Kühlgerät läuft rund um die Uhr. In offenen Wohnküchen oder kleinen Wohnungen kann deshalb der Geräuschpegel eine Rolle spielen. Er wird auf dem Energielabel in Dezibel angegeben, zusammen mit einer Geräuschklasse von A bis D. Wenn Dir ein ruhiges Gerät wichtig ist, vergleiche die Dezibelangaben mehrerer Modelle.
Kompressor
Der Kompressor sorgt für die Kühlung. Manche Hersteller setzen auf Inverter-Kompressoren, deren Drehzahl an den Kühlbedarf angepasst werden kann. Wie sich das bei einem bestimmten Gerät auf Verbrauch und Geräusch auswirkt, lässt sich am besten anhand der Angaben auf dem Energielabel vergleichen.
Türanschlag
Bei vielen freistehenden Geräten lässt sich der Türanschlag wechseln, also die Seite, auf der die Türen angeschlagen sind. Das ist wichtig, wenn das Gerät in einer Ecke oder neben einer Wand stehen soll. Ob und wie der Wechsel möglich ist, steht in der Bedienungsanleitung.
Drei Beko Kühl-Gefrierkombinationen im Überblick
Die folgenden drei Geräte stammen laut Produktbezeichnung von Beko und werden als Kühl-Gefrierkombination angeboten. Die Angaben in den Texten stammen aus den Produktbezeichnungen beim Händler. Weitere Details wie Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch und genaue Abmessungen findest Du im Datenblatt des Herstellers.
Beko RCSA366K50XBN b300 Kühl-Gefrierkombination
- Die freistehende Kühl-/Gefrierkombination RCSA366K50XBN mit insgesamt 343 Litern...
Das Modell RCSA366K50XBN wird laut Produktbezeichnung als Kühl-Gefrierkombination der Reihe b300 angeboten. Als Nutzvolumen nennt der Titel 343 Liter, aufgeteilt in 223 Liter zum Kühlen und 120 Liter zum Gefrieren. Für das Gefrierteil führt die Produktbezeichnung drei Gefrierschubladen auf.
Als weitere Angaben enthält der Titel die Funktionsbezeichnung HarvestFresh sowie „Smooth Fit“ in Verbindung mit einer Türöffnung von 90 Grad. Zum Geräuschpegel nennt die Produktbezeichnung 35 dB. Als Farbe beziehungsweise Oberfläche ist Edelstahllook angegeben.
Zur Abtautechnik des Gefrierteils macht der Titel keine Angabe. Ob das Gerät NoFrost, eine andere Technik oder eine statische Kühlung nutzt, solltest Du deshalb im Datenblatt nachsehen. Gleiches gilt für Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch und Abmessungen.
Beko B7RCNA407HXBR Kühl-/Gefrierkombination
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Das Modell B7RCNA407HXBR wird laut Produktbezeichnung als freistehende Kühl-/Gefrierkombination angeboten und im Titel zusätzlich als großer Kühlschrank bezeichnet. Als Volumen nennt die Produktbezeichnung 355 Liter. Eine Aufteilung auf Kühlteil und Gefrierteil enthält der Titel nicht.
Für die Kühlung führt der Titel NoFrost und die Funktionsbezeichnung AeroFlow auf. Außerdem nennt er eine Kühl-Gefrier-Multizone, HarvestFresh und, wie beim b300-Modell, „Smooth Fit“ mit einer Türöffnung von 90 Grad. Als Farbe beziehungsweise Oberfläche ist Dark-Inox angegeben.
Was die Kühl-Gefrier-Multizone im Detail bedeutet und wie sie eingestellt wird, beschreibt der Hersteller in der Bedienungsanleitung. Angaben zu Energieeffizienzklasse, Geräuschpegel und Abmessungen findest Du im Datenblatt auf der Produktseite.
Beko B5RCNA366HG bPRO 500 Kühl-/Gefrierkombination
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Das Modell B5RCNA366HG wird laut Produktbezeichnung als freistehende Kühl-/Gefrierkombination der Reihe bPRO 500 angeboten. Als Gesamtnutzinhalt nennt der Titel 316 Liter. Eine Aufteilung auf Kühlteil und Gefrierteil enthält die Produktbezeichnung nicht.
Zur Kühltechnik führt der Titel AeroFlow und NoFrost auf, außerdem HarvestFresh. Als Kompressor nennt die Produktbezeichnung einen ProSmart Inverter Kompressor. Als Farbe ist Manhattan Gray angegeben.
Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch, Geräuschpegel und Abmessungen stehen nicht in der Produktbezeichnung. Diese Werte solltest Du im Datenblatt nachlesen, bevor Du das Gerät mit den anderen Modellen vergleichst.
Die drei Modelle nebeneinander
Alle drei Produktbezeichnungen nennen ein Gesamtvolumen beziehungsweise einen Gesamtnutzinhalt, und alle drei führen HarvestFresh auf. Die übrigen Angaben unterscheiden sich, deshalb führen wir nur auf, was die Titel jeweils enthalten.
- Beko RCSA366K50XBN (b300): 343 l Nutzvolumen, davon 223 l Kühlen und 120 l Gefrieren, 3 Gefrierschubladen, HarvestFresh, Smooth Fit mit 90 Grad Türöffnung, 35 dB, Edelstahllook.
- Beko B7RCNA407HXBR: 355 l, NoFrost, AeroFlow, Kühl-Gefrier-Multizone, HarvestFresh, Smooth Fit mit 90 Grad Türöffnung, Dark-Inox.
- Beko B5RCNA366HG (bPRO 500): 316 l Gesamtnutzinhalt, AeroFlow, NoFrost, HarvestFresh, ProSmart Inverter Kompressor, Manhattan Gray.
Beim Volumen liegen die drei Geräte laut Produktbezeichnung zwischen 316 und 355 Litern. NoFrost nennen die Titel der Modelle B7RCNA407HXBR und B5RCNA366HG. Beim RCSA366K50XBN fehlt eine Angabe zur Abtautechnik im Titel. Eine Aufteilung in Kühl- und Gefriervolumen nennt nur der Titel des RCSA366K50XBN, einen Geräuschpegel ebenfalls nur dieser Titel. Für einen vollständigen Vergleich brauchst Du deshalb die Datenblätter aller drei Geräte.

Aufstellen und Inbetriebnahme
Eine Kühl-Gefrierkombination sollte auf einem ebenen, tragfähigen Untergrund stehen. Über verstellbare Füße lässt sich das Gerät meist ausrichten, damit die Türen sauber schließen. Halte die vom Hersteller angegebenen Abstände zu Wänden und Schränken ein, damit die Abwärme abgeführt werden kann. Direkte Sonneneinstrahlung und die unmittelbare Nähe zu Herd, Backofen oder Heizkörper sind für ein Kühlgerät ungünstig, weil es dann mehr arbeiten muss.
Viele Hersteller empfehlen, ein Kühlgerät nach dem Transport eine Zeit lang stehen zu lassen, bevor es eingeschaltet wird. Wie lange, steht in der Bedienungsanleitung. Nach dem Einschalten dauert es einige Stunden, bis Kühl- und Gefrierteil die eingestellte Temperatur erreicht haben. Erst dann solltest Du Lebensmittel einräumen.
Für das Kühlteil werden häufig etwa 4 bis 7 Grad Celsius empfohlen, für das Gefrierteil minus 18 Grad Celsius. Ob diese Werte im Inneren tatsächlich erreicht werden, kannst Du mit einem separaten Kühlschrankthermometer überprüfen, unabhängig von der Anzeige des Geräts.
Lebensmittel richtig einräumen
Auch in einer Kühl-Gefrierkombination ist es nicht überall gleich kalt. In vielen Geräten ist es im unteren Bereich des Kühlteils, direkt über den Gemüseschubladen, am kältesten. Dort lassen sich empfindliche Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch lagern. In den mittleren Fächern finden Milchprodukte und angebrochene Lebensmittel Platz, die Türfächer sind eher für Getränke, Butter oder Saucen gedacht. Bei Geräten mit Umluftkühlung können die Temperaturunterschiede geringer ausfallen. Die Bedienungsanleitung zeigt meist, welche Bereiche der Hersteller für welche Lebensmittel vorsieht.
Lass warme Speisen abkühlen, bevor Du sie in den Kühlschrank oder das Gefrierteil stellst. Verpacke Lebensmittel gut, damit sie nicht austrocknen und keine Gerüche übertragen. Im Gefrierteil helfen beschriftete Behälter oder Beutel dabei, den Überblick zu behalten. Notiere am besten Inhalt und Datum.
Wenn das Gefrierteil Deiner Kühl-Gefrierkombination für größere Vorräte nicht ausreicht, kann ein zusätzliches Gefriergerät sinnvoll sein. Einen Überblick über diese Gerätegruppe findest Du in unserem Vergleich zu Gefriertruhen.
Reinigung und Pflege
Eine regelmäßige Reinigung hält das Gerät hygienisch und hilft, Gerüche zu vermeiden. Für den Innenraum reicht meist ein weiches Tuch mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel. Scharfe Reiniger oder Scheuermittel können Kunststoffoberflächen und Dichtungen angreifen. Ablagen und Schubladen lassen sich in der Regel herausnehmen und separat reinigen. Ob einzelne Teile spülmaschinengeeignet sind, steht in der Anleitung. Spezielle Mittel für den Innenraum stellen wir in unserem Vergleich zu Kühlschrankreinigern vor.
Bei Geräten mit NoFrost entfällt das manuelle Abtauen des Gefrierteils in der Regel. Bei statisch gekühlten Gefrierteilen solltest Du abtauen, sobald sich eine Eisschicht gebildet hat. Dazu schaltest Du das Gerät aus, lagerst die Tiefkühlware gut isoliert zwischen und lässt das Eis von selbst schmelzen. Spitze Gegenstände zum Abkratzen solltest Du nicht verwenden.
Achte außerdem auf die Türdichtungen. Sie sollten sauber und unbeschädigt sein, damit keine warme Luft eindringt. Die Rückseite und der Bereich um den Kompressor können mit der Zeit verstauben. Wie Du diese Bereiche reinigst, beschreibt der Hersteller in der Bedienungsanleitung.
Energieverbrauch im Alltag
Wie viel Strom eine Kühl-Gefrierkombination tatsächlich benötigt, hängt nicht nur vom Gerät ab, sondern auch davon, wie Du es nutzt. Einige allgemeine Punkte können helfen, den Verbrauch im Rahmen zu halten:
- Stelle die Temperatur nicht kälter ein als nötig. Jedes Grad weniger bedeutet in der Regel mehr Arbeit für den Kompressor.
- Öffne die Türen nur so lange wie nötig, damit möglichst wenig warme Luft eindringt.
- Halte die Lüftungsbereiche frei und die Abstände zu Wand und Möbeln ein, die der Hersteller angibt.
- Taue ein statisch gekühltes Gefrierteil ab, sobald sich eine Eisschicht gebildet hat.
- Prüfe gelegentlich, ob die Türdichtungen rundum anliegen.
Den Verbrauch unter Normbedingungen findest Du auf dem Energielabel. Er eignet sich gut, um mehrere Geräte miteinander zu vergleichen, auch wenn der Wert im Alltag abweichen kann.
Lieferung und altes Gerät
Eine Kühl-Gefrierkombination ist groß und schwer. Klär vor der Bestellung, ob die Lieferung nur bis zur Bordsteinkante oder bis in die Wohnung erfolgt, und ob der Händler das Gerät auf Wunsch aufstellt. Miss Türen, Flure und Treppenhaus, damit das Gerät problemlos in die Küche gelangt.
Ersetzt Du ein altes Kühlgerät, muss es fachgerecht entsorgt werden. Kühlgeräte enthalten Kältemittel und Dämmstoffe, die nicht in den Hausmüll gehören. Kommunale Wertstoffhöfe nehmen Elektroaltgeräte aus privaten Haushalten in der Regel an. Größere Händler sind beim Kauf eines neuen Geräts unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, ein gleichartiges Altgerät zurückzunehmen. Frag am besten schon bei der Bestellung, ob das alte Gerät bei der Lieferung mitgenommen wird.
Kühl-Gefrierkombination oder Kühlschrank plus Gefriergerät?
Ob eine Kühl-Gefrierkombination oder zwei getrennte Geräte besser zu Dir passen, hängt vor allem vom Platz und vom Bedarf an Gefrierraum ab. Eine Kombination braucht nur eine Stellfläche und einen Stromanschluss. Wer große Mengen einfriert, kommt mit dem Gefrierteil einer Kombination aber unter Umständen nicht aus. Dann kann ein Kühlschrank in der Küche zusammen mit einem Gefrierschrank oder einer Gefriertruhe im Keller eine Alternative sein. Wie viel Gefriervolumen Du brauchst, lässt sich am besten anhand Deiner bisherigen Vorräte abschätzen.
Fazit: Volumen, Abtautechnik und Datenblatt vergleichen
Bei einer freistehenden Kühl-Gefrierkombination entscheiden vor allem der verfügbare Platz, der benötigte Nutzinhalt und die Abtautechnik des Gefrierteils. Dazu kommen Energieverbrauch, Geräuschpegel und die Frage, wie weit sich die Türen am vorgesehenen Standort öffnen lassen.
Die drei hier vorgestellten Beko-Modelle werden laut Produktbezeichnung als Kühl-Gefrierkombination angeboten und nennen ein Volumen zwischen 316 und 355 Litern. Die Titel enthalten unterschiedlich viele Angaben: Zwei nennen NoFrost, einer die Aufteilung auf Kühl- und Gefrierteil sowie einen Geräuschpegel. Für einen fairen Vergleich solltest Du deshalb die Datenblätter heranziehen, insbesondere zu Energieeffizienzklasse, Jahresverbrauch, Abmessungen und Abtautechnik.
Häufig gestellte Fragen zum Beko Kühlschrank
Ein Kühlschrank hat einen durchgehenden Kühlraum, oft mit einem kleinen Gefrierfach hinter einer Klappe. Eine Kühl-Gefrierkombination hat zwei getrennte Bereiche mit eigenen Türen, meist mit dem Gefrierteil unten. Der Gefrierbereich ist dabei deutlich größer als ein Gefrierfach im Kühlschrank.
Bei NoFrost wird die Luft im Gefrierteil umgewälzt und Feuchtigkeit abgeführt. Dadurch setzt sich in der Regel kein Eis an den Innenwänden fest, und manuelles Abtauen entfällt. Ob ein Gerät diese Technik hat, steht in der Produktbezeichnung oder den technischen Daten.
Das sind Funktionsbezeichnungen des Herstellers Beko. Sie stehen für bestimmte Ausstattungsmerkmale, etwa bei Frischefächern oder der Luftführung im Gerät. Was genau dahintersteckt, beschreibt Beko auf der Produktseite und in der Bedienungsanleitung.
Das hängt von der Zahl der Personen im Haushalt und Deinen Einkaufsgewohnheiten ab. Wer häufig frisch einkauft, kommt mit weniger Platz aus als jemand, der Vorräte anlegt oder viel einfriert. Die drei Modelle auf dieser Seite nennen laut Produktbezeichnung ein Volumen zwischen 316 und 355 Litern.
Viele Hersteller empfehlen, ein Kühlgerät nach dem Transport eine Zeit lang stehen zu lassen, damit sich Öl und Kältemittel im Kreislauf setzen können. Wie lange die Wartezeit sein soll, steht in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts.
Für das Kühlteil werden häufig etwa 4 bis 7 Grad Celsius empfohlen, für das Gefrierteil minus 18 Grad Celsius. Da es im Kühlteil nicht überall gleich kalt ist, kann ein separates Thermometer helfen, die Temperatur in einzelnen Bereichen zu überprüfen.
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Letzte Aktualisierung am 13.10.2026 um 18:52 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
