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Zitruspressen im Vergleich: Bauart, Presskegel und Reinigung
Veröffentlicht von: Redaktion ExpertMensch|In: Haushalt, Küche, Küchenutensilien|30. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 30.09.2026

Zitruspressen im Vergleich: Bauart, Presskegel und Reinigung

Frisch gepresster Saft aus Orangen, Zitronen oder Limetten gehört für viele zum Frühstück, zur Salatsoße oder zum Cocktail dazu. Welche Zitruspresse dafür sinnvoll ist, hängt weniger von einem einzelnen „besten“ Gerät ab als von der Frage, wie oft du presst, wie viel Saft du brauchst und wie viel Stellfläche in deiner Küche frei ist. Auf dieser Seite stellen wir dir fünf Zitruspressen unterschiedlicher Bauart vor – von der schlichten Handpresse mit Auffangbehälter über ein Edelstahlmodell mit Behälter bis zur Hebelpresse und zur elektrischen Variante.

Wichtig zur Einordnung: Die Produktbeschreibungen beruhen auf Herstellerangaben und den Produktbezeichnungen der Anbieter. Wir haben die Geräte nicht selbst in einem Praxis- oder Labortest geprüft. Die Reihenfolge der vorgestellten Modelle ist daher kein Ranking, sondern folgt den Bauarten – von einfach und kompakt bis motorisiert. Ergänzend findest du einen ausführlichen Ratgeber zu Presskegel, Behälter, Material und Reinigung sowie Antworten auf häufige Fragen.

Zitruspresse kurz erklärt: Was du vorab wissen solltest

  • Grundprinzip: Eine halbierte Zitrusfrucht wird auf einen gerillten Presskegel gedrückt oder mit einem Hebel beziehungsweise einer Zange zusammengepresst. Ein Sieb oder eine Rinne hält Kerne und grobes Fruchtfleisch in der Regel zurück.
  • Mehrere Bauarten: Neben der klassischen Handpresse gibt es Hebelpressen, Zangenpressen, Zitronenausgießer und elektrische Zitruspressen mit Motor.
  • Einsatzmenge entscheidet: Für einzelne Zitronen reicht meist eine einfache Presse. Wer regelmäßig mehrere Orangen verarbeitet, schaut eher auf Hebel- oder Elektromodelle.
  • Material: Üblich sind Kunststoff und Edelstahl. Edelstahl gilt allgemein als robust und säurebeständig, Kunststoff als leicht und günstig.
  • Reinigung: Je weniger Einzelteile und je glatter die Oberflächen, desto unkomplizierter ist die Pflege nach dem Pressen.

So funktioniert eine Zitruspresse

Zitrusfrüchte bestehen im Inneren aus vielen kleinen Saftschläuchen, die von dünnen Häutchen umschlossen sind. Wird eine halbierte Frucht auf einen gerillten Kegel gedrückt und gedreht, reißen diese Strukturen auf und der Saft tritt aus. Die Rillen des Kegels sorgen dafür, dass das Fruchtfleisch auch in den Randbereichen erfasst wird. Der Saft läuft anschließend in eine Rinne oder durch ein Sieb in einen Auffangbehälter, während Kerne und gröbere Fruchtfleischstücke in der Regel oben liegen bleiben.

Bei einer Hebelpresse übernimmt ein Hebelarm die Kraftübertragung: Die Frucht liegt in einer Mulde oder auf einem Kegel, und der Hebel drückt eine Gegenschale darauf. Durch die Hebelwirkung brauchst du im Allgemeinen weniger Kraft als beim Drücken von Hand. Elektrische Zitruspressen setzen dagegen auf einen Motor, der den Presskegel dreht, sobald du die Frucht von oben aufsetzt. Du musst die Frucht dann nur noch führen und leicht andrücken.

Zitrusfrüchte Scheiben
Zitrusfrüchte in Scheiben geschnitten

Die Bauarten im Überblick

Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die grundlegenden Bauarten. Sie unterscheiden sich vor allem beim Kraftaufwand, beim Raumbedarf und bei der Reinigung.

Klassische Handpresse mit Presskegel

Die bekannteste Form ist die einfache Zitruspresse mit gerilltem Kegel, oft kombiniert mit einer Auffangschale oder einem Behälter mit Ausgießer. Du drückst die halbierte Frucht auf den Kegel und drehst sie hin und her. Solche Pressen sind leicht, kompakt und lassen sich gut in einer Schublade oder einem Schrank verstauen. Sie eignen sich vor allem, wenn du nur gelegentlich eine oder zwei Früchte auspresst. Bei größeren Mengen kann das Drücken und Drehen auf Dauer etwas mühsam werden, und leichte Modelle stehen bei kräftigem Druck nicht immer ganz ruhig.

Hebelpresse

Hebelpressen sind meist standfeste Geräte mit einem Gestell aus Metall. Die Frucht wird unter einen Presskopf gelegt, den du über einen langen Hebel nach unten ziehst. Weil der Hebel die aufgewendete Kraft verstärkt, gilt diese Bauart als kraftsparend. Hebelpressen sind allerdings größer und schwerer als einfache Handpressen und brauchen deshalb einen festen Standort auf der Arbeitsfläche oder ausreichend Stauraum. Viele Modelle lassen sich in einzelne Teile zerlegen, was die Reinigung erleichtert.

Elektrische Zitruspresse

Elektrische Modelle arbeiten mit einem Motor, der den Presskegel antreibt. Häufig startet der Motor, sobald du die Frucht auf den Kegel drückst. Manche Geräte wechseln die Drehrichtung, um das Fruchtfleisch von beiden Seiten zu erfassen, andere bieten austauschbare Kegel für kleine und große Früchte. Elektrische Pressen sind komfortabel, wenn regelmäßig mehrere Gläser Saft entstehen sollen. Sie benötigen jedoch eine Steckdose, mehr Raum und etwas mehr Aufwand bei der Reinigung.

Fünf Zitruspressen im Vergleich

Die folgenden fünf Modelle zeigen, wie unterschiedlich Zitruspressen aufgebaut sein können. Alle Angaben zu Ausstattung und Material stammen aus den jeweiligen Produktbezeichnungen der Anbieter. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit siehst du direkt in den Produktboxen. Die Reihenfolge ist, wie eingangs erwähnt, keine Wertung.

Westmark Limetta: kompakte Handpresse mit 0,5-Liter-Auffangbehälter

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Westmark Zitronen-/Zitruspresse Limetta – mit Auffangbehälter, 0,5 l | Durchmesser 18,7 cm, für...
  • Klassische Zitruspresse mit Ausgießer, für die einfache Zubereitung von frischem...

Die Westmark Limetta ist laut Produktbezeichnung eine Zitronen- und Zitruspresse mit Auffangbehälter, der 0,5 Liter fasst. Damit gehört sie zur klassischen Bauart: Du drückst die halbierte Frucht auf den Presskegel, der Saft sammelt sich direkt im Behälter darunter. Der Vorteil dieser Kombination liegt darin, dass du den Saft nicht erst umfüllen musst und mehrere Früchte nacheinander pressen kannst, bevor der Behälter voll ist. Für eine Zitrone zum Backen, etwas Limettensaft für ein Dressing oder ein kleines Glas Orangensaft ist ein solches Modell in der Regel ausreichend. Da es sich um eine einfache Handpresse handelt, kommt sie ohne Strom aus und lässt sich platzsparend verstauen. Wer nur gelegentlich presst und keine großen Mengen benötigt, findet hier einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der Zitruspressen.

Edelstahl-Zitronenpresse mit 350-ml-Behälter: rostfreie Handpresse

Zitronenpresse Zitruspresse Edelstahl 18/8 Manuelle mit Behälter 350ml, Durchmesser 13,8 cm...
  • 【18/8 Edelstahl&Effizient】Zitruspresse Metall aus Premium Edelstahl 18/8 mit...

Diese manuelle Zitronenpresse besteht laut Produktbezeichnung aus Edelstahl 18/8 und ist mit einem Behälter von 350 Millilitern ausgestattet. Der Durchmesser wird mit 13,8 Zentimetern angegeben. Der Anbieter beschreibt das Modell als spülmaschinenfest und rostfrei und nennt als Einsatzbereich Zitronen, Limetten, Orangen und Grapefruits. Im Vergleich zu leichten Kunststoffpressen bringt Edelstahl in der Regel etwas mehr Gewicht mit, was beim Drücken für einen ruhigeren Stand sorgen kann. Zudem nehmen Edelstahloberflächen im Allgemeinen weniger leicht Verfärbungen durch Fruchtsäure an. Der kleinere Behälter ist auf überschaubare Mengen ausgelegt, etwa den Saft einiger Zitronen oder ein Glas Orangensaft. Wenn du eine robuste Handpresse ohne Motor suchst, die nach dem Pressen in die Spülmaschine darf, passt dieses Modell zu deinem Anforderungsprofil.

Lumaland Edelstahl-Saftpresse: leise, manuell bedienbare Handpresse

Lumaland Edelstahl Saftpresse | Hochwertige, sehr leise, manuell bedienbare Zitruspresse | Stilvolle...
  • EDLE SAFTPRESSE VON LUMALAND - Schweres Gewicht, leichte Bedienbarkeit. Die manuell...

Die Lumaland Saftpresse wird laut Produktbezeichnung als manuell bedienbare Zitruspresse aus Edelstahl beschrieben, die der Anbieter zudem als stilvolle Handpresse bezeichnet. Hervorgehoben werden außerdem ein sehr leiser Betrieb und Wartungsfreiheit – beides ergibt sich bei einem Gerät ohne Motor fast von selbst, da weder Antriebsgeräusche entstehen noch elektrische Bauteile gepflegt werden müssen. Edelstahl als Material gilt allgemein als robust und unempfindlich gegenüber Fruchtsäure, was bei regelmäßigem Pressen von Orangen und Zitronen ein Vorteil sein kann. Da es sich um ein Gerät für die Arbeitsfläche handelt, solltest du vor dem Kauf einen Blick auf die Abmessungen werfen und prüfen, wo die Presse stehen soll. Wer frischen Saft gern ohne Stromanschluss zubereitet und eine Presse sucht, die auch optisch in der Küche stehen bleiben kann, findet in diesem Edelstahlmodell eine Alternative zu schlichteren Handpressen.

Optimum Hebelpresse Modell MOND: manuelle Saftpresse mit Hebel

Die Optimum-Presse trägt laut Produktbezeichnung die Modellbezeichnung MOND und wird als manuelle Saftpresse, Orangenpresse und Zitruspresse mit Hebel beschrieben. Sie richtet sich damit an alle, die ohne Motor, aber mit Hebelunterstützung arbeiten möchten. Hebelpressen dieser Art sind in der Regel darauf ausgelegt, halbierte Orangen, Zitronen oder Grapefruits in eine Pressmulde zu legen und dann durch Herunterziehen des Hebels auszupressen. Im Vergleich zu einer Handpresse musst du die Frucht nicht drehen, sondern nur den Hebel bedienen. Das macht die Arbeit gleichmäßiger und schont die Hände. Da solche Geräte meist größer ausfallen, solltest du vor dem Kauf prüfen, ob unter deinen Oberschränken genügend Höhe für den geöffneten Hebel vorhanden ist.

Russell Hobbs 22760-56: elektrische Zitruspresse mit zwei Presskegeln

Die Russell Hobbs 22760-56 ist laut Produktbezeichnung eine elektrische Orangen- und Zitruspresse aus Edelstahl. Der Presskegel arbeitet links- und rechtsrotierend, sodass das Fruchtfleisch aus beiden Drehrichtungen erfasst wird. Zum Lieferumfang gehören laut Anbieter zwei Presskegel – einer für Zitronen und einer für Orangen –, womit sich das Gerät an unterschiedliche Fruchtgrößen anpassen lässt. Außerdem nennt die Produktbezeichnung eine Tropf-Stopp-Funktion, die verhindern soll, dass nach dem Pressen Saft auf die Arbeitsfläche nachläuft. Die Teile werden als spülmaschinenfest und BPA-frei beschrieben. Für dich bedeutet das: Wenn du häufiger mehrere Gläser Saft zubereitest und dabei möglichst wenig Kraft aufwenden möchtest, bietet eine elektrische Presse dieser Art einen hohen Bedienkomfort. Beachte dabei, dass du eine Steckdose in der Nähe und etwas Stellfläche benötigst.

Worauf du beim Kauf einer Zitruspresse achten solltest

Die passende Zitruspresse ergibt sich aus einer Handvoll Kriterien. Nimm dir vor dem Kauf einen Moment Zeit, um deine Gewohnheiten realistisch einzuschätzen: Wie oft presst du? Welche Früchte verwendest du hauptsächlich? Und wie viel Raum steht dir zur Verfügung?

Häufigkeit und Menge

Für gelegentliche Einsätze – etwa den Saft einer Zitrone für Kuchen, Dressing oder Tee – reicht meist eine einfache Handpresse. Wer täglich oder mehrmals pro Woche für mehrere Personen Orangensaft zubereitet, profitiert dagegen in der Regel von einer Hebelpresse oder einer elektrischen Zitruspresse. Hier spielt vor allem der geringere Kraftaufwand eine Rolle, denn bei vielen Früchten hintereinander macht sich das Drücken und Drehen von Hand schnell bemerkbar.

Material von Presskegel und Gehäuse

Zitruspressen bestehen meist aus Kunststoff, Edelstahl oder einer Kombination aus beidem. Kunststoffmodelle sind leicht und oft günstig. Edelstahl gilt allgemein als besonders langlebig, robust und unempfindlich gegenüber Fruchtsäure. Achte bei Kunststoffteilen, die mit Saft in Berührung kommen, auf Angaben wie „BPA-frei“, sofern dir das wichtig ist. Glas- oder Keramikpressen gibt es ebenfalls; sie sind hygienisch, aber bruchempfindlicher.

Presskegel und Fruchtgröße

Nicht jeder Kegel passt gleich gut zu jeder Frucht. Kleine Kegel eignen sich für Limetten und Zitronen, große für Orangen und Grapefruits. Einige Geräte, insbesondere elektrische, liefern deshalb mehrere Kegel mit. Wenn du überwiegend eine bestimmte Fruchtsorte presst, lohnt sich ein Blick darauf, für welche Fruchtgrößen das Modell laut Hersteller ausgelegt ist.

Auffangbehälter und Ausgießer

Ein integrierter Behälter erspart dir das Umfüllen und verhindert, dass Saft über die Arbeitsfläche läuft. Die Größe sollte zu deiner üblichen Menge passen: Ein kleiner Behälter ist schnell voll, wenn du mehrere Orangen presst, ein sehr großer nimmt dagegen unnötig Raum weg, wenn du nur einzelne Zitronen verarbeitest. Ein Ausgießer oder eine Skala am Behälter kann beim Dosieren hilfreich sein, etwa wenn ein Rezept eine bestimmte Menge Zitronensaft verlangt.

Standfestigkeit und Raumbedarf

Beim Pressen wirkt Druck von oben und seitlich auf das Gerät. Leichte Pressen können dabei verrutschen, weshalb gummierte Füße oder ein höheres Eigengewicht angenehm sind. Hebelpressen stehen meist fest, beanspruchen aber mehr Stellfläche und Höhe. Elektrische Modelle brauchen neben Stellfläche auch eine Steckdose in Reichweite. Wenn deine Arbeitsfläche knapp bemessen ist, kann eine kompakte Handpresse, die nach Gebrauch im Schrank verschwindet, die praktischere Lösung sein.

Manuell, Hebel oder Motor: Welche Bauart passt zu deinem Alltag?

Die Entscheidung zwischen manuell und elektrisch ist letztlich eine Frage der Gewohnheiten. Eine einfache Handpresse ist schnell hervorgeholt, schnell gespült und braucht keinen Strom. Sie ist ideal für kleine Mengen und für Küchen mit wenig Raum. Eine Hebelpresse verbindet den Verzicht auf Strom mit mehr Komfort beim Pressen und eignet sich für alle, die regelmäßig mehrere Früchte verarbeiten und dafür eine feste Stellfläche einplanen können.

Die elektrische Zitruspresse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn täglich oder für mehrere Personen Saft entsteht. Du musst die Frucht nur aufsetzen, den Rest übernimmt der Motor. Dafür nimmst du etwas mehr Reinigungsaufwand und einen höheren Raumbedarf in Kauf. Ausführlicher gehen wir auf diese Geräteklasse in unserem Beitrag zu elektrischen Zitruspressen ein. Wenn dich eher das kraftsparende Pressen ohne Motor interessiert, findest du weitere Details in unserem Vergleich der Hebel-Zitruspressen.

Zitruspresse, Entsafter oder Slow Juicer?

Eine Zitruspresse ist auf Zitrusfrüchte spezialisiert. Äpfel, Karotten, Beeren oder Blattgemüse lassen sich damit nicht entsaften. Wer seinen Saft aus unterschiedlichen Obst- und Gemüsesorten zubereiten möchte, braucht ein anderes Gerät. Ein klassischer Zentrifugenentsafter zerkleinert die Zutaten mit einer schnell drehenden Reibscheibe und trennt den Saft durch Fliehkraft vom Trester. Einen Überblick über diese Geräteklasse findest du in unserem Beitrag zum Entsafter.

Ein Slow Juicer arbeitet dagegen mit einer langsam drehenden Pressschnecke, die Obst und Gemüse zerdrückt. Diese Geräte sind vielseitiger, aber auch größer und aufwendiger in der Reinigung als eine Zitruspresse. Mehr dazu liest du in unserem Vergleich zum Slow Juicer. Für Smoothies, bei denen die ganze Frucht samt Ballaststoffen im Glas landet, ist schließlich ein Standmixer die passende Wahl. Für reinen Orangen-, Zitronen- oder Grapefruitsaft bleibt die Zitruspresse aber das einfachste und in der Regel auch das platzsparendste Werkzeug.

Tipps für mehr Saft aus deinen Zitrusfrüchten

Unabhängig von der Bauart kannst du mit ein paar einfachen Handgriffen dafür sorgen, dass die Früchte ihren Saft leichter abgeben:

  • Raumtemperatur: Früchte, die direkt aus dem Kühlschrank kommen, geben ihren Saft oft schwerer ab. Lass sie vor dem Pressen eine Weile liegen.
  • Rollen: Rolle die ganze Frucht vor dem Aufschneiden mit leichtem Druck über die Arbeitsfläche. Dadurch lockern sich die Saftschläuche im Inneren.
  • Richtig schneiden: Halbiere die Frucht quer zu den Segmenten, also nicht vom Stielansatz zur Spitze. So liegen die Saftkammern offen und der Kegel greift besser.
  • Reife Früchte wählen: Reife Zitrusfrüchte mit dünner, leicht nachgebender Schale enthalten in der Regel mehr Saft als harte, dickschalige Exemplare.
  • Passenden Kegel nutzen: Wenn deine Presse mehrere Kegel hat, wähle den, der zur Fruchtgröße passt. Ein zu kleiner Kegel erreicht die Randbereiche großer Orangen nicht vollständig.

Reinigung und Pflege deiner Zitruspresse

Fruchtsäure und Zucker trocknen schnell an und machen die Reinigung dann mühsamer. Am einfachsten ist es deshalb, die Presse direkt nach dem Gebrauch unter fließendem Wasser abzuspülen. Besonders in den Rillen des Presskegels und im Sieb setzen sich gern Fruchtfleisch und Kerne fest. Eine kleine Spülbürste oder eine alte Zahnbürste hilft dabei, diese Stellen gründlich zu säubern.

Bei Handpressen aus Edelstahl oder Kunststoff kannst du prüfen, ob der Hersteller sie als spülmaschinenfest angibt. Hebelpressen lassen sich häufig in Presskopf, Mulde und Gestell zerlegen, sodass zumindest die saftführenden Teile gut zugänglich sind. Bei elektrischen Modellen gilt: Motorblock und Kabel dürfen nicht ins Wasser. Nimm Kegel, Sieb und Behälter ab und reinige nur diese Teile – entweder von Hand oder, wenn laut Hersteller zulässig, in der Spülmaschine. Das Gehäuse wischst du mit einem feuchten Tuch ab.

frisch gepresster Orangensaft
Frisch gepresster Orangensaft

Was kostet eine Zitruspresse?

Zitruspressen gehören zu den eher günstigen Küchenhelfern, weil sie technisch vergleichsweise einfach aufgebaut sind. Einfache Handpressen aus Kunststoff sind in der Regel die preiswerteste Variante. Edelstahlmodelle kosten meist etwas mehr, gelten dafür aber als besonders langlebig. Hebelpressen und elektrische Zitruspressen liegen preislich darüber, bieten im Gegenzug aber mehr Komfort beim Pressen größerer Mengen. Die aktuellen Preise der hier vorgestellten Modelle siehst du jeweils direkt in den Produktboxen, da sich diese laufend ändern können.

Fazit: Die passende Zitruspresse für deinen Bedarf

Die eine richtige Zitruspresse für alle gibt es nicht. Wenn du nur hin und wieder eine Zitrone oder Limette brauchst, bist du mit einer kompakten Handpresse wie der Westmark Limetta oder dem Edelstahlmodell mit 350-ml-Behälter gut aufgestellt. Beide kommen ohne Strom aus und lassen sich unkompliziert reinigen und verstauen.

Presst du häufiger mehrere Früchte hintereinander und möchtest dabei auf Strom verzichten, sind die Lumaland Saftpresse aus Edelstahl oder die Hebelpresse Optimum MOND eine Überlegung wert. Gerade die Hebelpresse braucht mehr Raum, erleichtert das Pressen aber durch die Hebelwirkung. Für Haushalte, in denen regelmäßig mehrere Gläser Orangensaft entstehen, bietet die elektrische Russell Hobbs 22760-56 mit zwei Presskegeln, wechselnder Drehrichtung und Tropf-Stopp-Funktion laut Produktbezeichnung viel Bedienkomfort. Entscheidend ist am Ende, dass die Presse zu deinen Gewohnheiten, deiner Küche und den Früchten passt, die du am häufigsten verarbeitest.

Häufig gestellte Fragen zur Zitruspresse

Welche Früchte kann ich mit einer Zitruspresse auspressen?

Eine Zitruspresse ist für Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten, Orangen, Mandarinen und Grapefruits gedacht. Ob sich auch sehr große Früchte eignen, hängt von der Größe des Presskegels ab. Äpfel, Beeren oder Gemüse lassen sich damit nicht entsaften – dafür brauchst du einen Entsafter oder Slow Juicer.

Ist eine elektrische Zitruspresse besser als eine manuelle?

Nicht grundsätzlich. Eine elektrische Zitruspresse ist bequemer, wenn du regelmäßig größere Mengen presst. Für gelegentliche Einsätze reicht eine manuelle Handpresse in der Regel völlig aus, sie ist kompakter, braucht keinen Strom und ist schneller gereinigt.

Was ist der Vorteil einer Hebelpresse?

Bei einer Hebelpresse verstärkt ein Hebelarm die aufgewendete Kraft. Dadurch lassen sich halbierte Früchte meist mit weniger Anstrengung auspressen als von Hand. Hebelpressen sind allerdings größer und schwerer und brauchen einen festen Standort in der Küche.

Darf eine Zitruspresse in die Spülmaschine?

Das hängt vom Modell ab. Viele Handpressen aus Edelstahl oder Kunststoff werden laut Hersteller als spülmaschinenfest angegeben. Bei elektrischen Geräten dürfen nur die abnehmbaren Teile wie Kegel, Sieb und Behälter gereinigt werden, niemals der Motorblock. Maßgeblich sind immer die Angaben des Herstellers.

Wie bekomme ich mehr Saft aus Orangen und Zitronen?

Lass die Früchte vor dem Pressen Raumtemperatur annehmen und rolle sie mit leichtem Druck über die Arbeitsfläche. Schneide sie quer zu den Segmenten auf und nutze einen Presskegel, der zur Fruchtgröße passt. Reife Früchte mit dünner Schale geben in der Regel mehr Saft ab.

Wie lange hält frisch gepresster Zitrussaft?

Frisch gepresster Saft schmeckt am besten direkt nach dem Pressen. Reste bewahrst du am besten gut verschlossen in einem Glasgefäß im Kühlschrank auf und verbrauchst sie zeitnah. Zitronen- und Limettensaft lassen sich außerdem portionsweise einfrieren.

Bildnachweis:

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Letzte Aktualisierung am 24.10.2026 um 02:41 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API