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Spülmittelspender im Vergleich: Dosierung, Material und Montage
Veröffentlicht von: Redaktion ExpertMensch|In: Drogerie, Haushalt, Küche, Reiniger, Reinigungszubehör, Sauberkeit|6. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 06.09.2026

Spülmittelspender im Vergleich: Dosierung, Material und Montage

Ein Spülmittelspender macht die Küche nicht automatisch ordentlicher, kann aber drei häufige Probleme zugleich lösen: eine klebrige Originalflasche, ungenaue Dosierung und unnötige Unruhe am Spülbecken. Entscheidend ist die passende Bauart. Ein flexibler Quetschspender funktioniert anders als ein Pumpspender mit Schwammablage, und ein Einbaumodell verlangt eine geeignete Bohrung in Spüle oder Arbeitsplatte. Unser Spülmittelspender-Vergleich 2026 stellt fünf aktuell erhältliche Lösungen für verschiedene Küchen vor und erklärt, worauf es bei Material, Bedienung, Reinigung und Montage wirklich ankommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bauart bestimmt den Komfort. Quetschspender sind kompakt, klassische Pumpen vielseitig, Organizer halten zusätzlich Schwamm und Tuch bereit. Einbauspender schaffen freie Fläche, benötigen aber Montageaufwand.
  • Eine kleine, kontrollierbare Portion spart Spülmittel. Die Pumpe sollte leichtgängig sein und nach dem Loslassen nicht nachtropfen. Sehr dickflüssige Konzentrate können bei schmalen Pumpkanälen Probleme bereiten.
  • Reinigung ist wichtiger als bloße Optik. Spülmittelreste, Wasser und Lebensmittelspuren sammeln sich besonders an Auslauf, Pumpenkopf und Ablage. Zerlegbare, gut zugängliche Teile erleichtern die Hygiene.
  • Füllmenge und Standfläche müssen zusammenpassen. Ein großer Behälter muss seltener nachgefüllt werden, beansprucht aber mehr Platz. Für schmale Spülenränder ist ein schlankes Modell oft praktischer.
  • Vor dem Kauf eines Einbaumodells müssen Lochdurchmesser, Plattenstärke und Platz unter der Spüle geprüft werden. Ein freistehender Spender bleibt dagegen ohne Werkzeug austauschbar.

Fünf Spülmittelspender im Vergleich 2026

Die Auswahl deckt bewusst unterschiedliche Nutzungssituationen ab. Für eine kleine Mietküche zählt eine flexible, rückstandsfrei entfernbare Lösung; in einer Familienküche kann ein Organizer den Abwasch beschleunigen; bei einer geplanten Küchenzeile wirkt ein fest eingebauter Spender besonders ruhig. Die folgenden Amazon-Einzelboxen führen zu den unmittelbar vor Veröffentlichung geprüften Angeboten. Preise und Lieferbarkeit können sich dennoch kurzfristig ändern.

WENKO Easy Squeez-e 250 ml: kompakt und direkt dosierbar

WENKO Spülmittelspender Easy Squeez-e, hochwertiger Spender für Spülmittel in der Küche, einfach...
  • Nachfüllbarer Spülmittelspender: Der praktische Küchenhelfer kann als...

Der weiße WENKO Easy Squeez-e besteht aus flexiblem Silikon und gibt Spülmittel durch leichten Druck auf den Behälter ab. Das Prinzip kommt ohne klassische Federpumpe aus: Flasche greifen, drücken und die benötigte Menge direkt auf Schwamm, Bürste oder Geschirr geben. Mit 250 Millilitern bleibt der Spender schmal und lässt sich auch auf einem begrenzten Spülenrand unterbringen. Das weiche Material fühlt sich griffig an, kann bei fettigen Händen aber ebenfalls rutschig werden. Regelmäßiges Abwischen verhindert, dass sich ein schmieriger Film bildet.

Einsatzprofil: kleine Küchen, Singlehaushalte, Wohnmobil oder alle, die ohne Pumpmechanik dosieren möchten. Vorteile: geringe Stellfläche, intuitive Einhandbedienung, kein federbelasteter Pumpkopf und einfaches Nachfüllen. Nachteile: die abgegebene Menge hängt vom Druck ab, der Behälter muss in die Hand genommen werden und sehr kräftiges Drücken kann zu viel Spülmittel freigeben. Für ein dauerhaft sauberes Erscheinungsbild sollte die Silikonoberfläche regelmäßig mit warmem Wasser gereinigt und vollständig getrocknet werden.

Vileda Pump mit Schwammhalter: einhändig arbeiten und ablegen

Vileda Spülmittelspender mit Schwammhalter, 2 in 1 für die Spüle | Pumpspender dosiert einhändig...
  • Dosieren mit einer Hand: Schwamm auf die Pumpe drücken und die passende Menge Spülmittel...

Beim Vileda Pump wird der Schwamm auf die obere Druckfläche gelegt und nach unten gedrückt. Das Spülmittel gelangt dadurch direkt an die Arbeitsseite des Schwamms, während die andere Hand frei bleibt. Eine integrierte Ablage hält den Schwamm an einem festen Platz und soll stehendes Wasser reduzieren. Dieses Konzept ist praktisch, wenn mehrmals täglich einzelne Tassen, Messer oder Pfannen gespült werden. Damit der Vorteil erhalten bleibt, müssen Pumpfläche und Ablage allerdings häufiger gereinigt werden als bei einem einfachen Flaschenspender.

Einsatzprofil: häufiges Handspülen, Familienküche und Nutzer, die Spülmittel direkt auf einen Schwamm dosieren. Vorteile: Bedienung mit einer Hand, feste Schwammablage, kurze Arbeitswege und kontrollierbare Pumpbewegung. Nachteile: größerer Platzbedarf, feuchte Rückstände in der Ablage und weniger geeignet für Menschen, die Spülmittel bevorzugt direkt ins Wasser geben. Die Mechanik sollte mit klarem Wasser durchgespült werden, bevor eingetrocknete Reste den Pumpweg schwergängig machen.

SZMYLED Silikonspender mit zwei Kammern: zwei Flüssigkeiten griffbereit

Nachfüllbarer Spülmittelspender aus Silikon, Geteilte Flasche, einfach zu drücken, Seifenspender...
  • Sicheres Material: Aus hochwertigem Silikon, umweltfreundlich, weich und langlebig.

Dieses schwarze Silikonmodell besitzt zwei getrennte Kammern. Dadurch lassen sich beispielsweise Spülmittel und Handseife nebeneinander aufbewahren, ohne zwei Flaschen aufzustellen. Jede Seite wird separat gedrückt; die gewünschte Flüssigkeit lässt sich über den zugehörigen Auslass entnehmen. Das flexible Gehäuse passt zu Haushalten, die unterschiedliche Reiniger klar trennen möchten. Vor dem Befüllen ist eine eindeutige Zuordnung sinnvoll, denn bei ähnlich gefärbten Flüssigkeiten ist später nicht immer sofort erkennbar, welche Kammer gerade benutzt wird.

Einsatzprofil: kompakte Spülplätze mit Bedarf an zwei Flüssigkeiten, etwa Spülmittel und Handseife. Vorteile: zwei getrennte Behälter in einem Gehäuse, flexible Dosierung, geringe Zahl einzelner Flaschen und vielseitige Verwendung. Nachteile: beide Kammern müssen gründlich ausgespült werden, die Füllstände sind bei schwarzem Material schwerer zu erkennen und beim Drücken kann die falsche Seite erwischt werden. Unterschiedliche Flüssigkeiten sollten nicht vermischt und Kammern beim Produktwechsel komplett gereinigt werden.

WENKO Easy Squeez-e Schwarz: unauffällige Alternative für dunkle Küchen

WENKO Spülmittelspender Easy Squeez-e, hochwertiger Spender für Spülmittel in der Küche, einfach...
  • Nachfüllbarer Spülmittelspender: Der praktische Küchenhelfer kann als...

Die schwarze Ausführung des WENKO Easy Squeez-e nutzt ebenfalls ein flexibles Silikongehäuse mit 250 Millilitern Inhalt, wirkt auf dunklen Arbeitsplatten und neben schwarzen Armaturen aber deutlich zurückhaltender. Sie eignet sich außerdem als klar unterscheidbarer zweiter Behälter, wenn am Spülplatz beispielsweise Spülmittel und Flüssigseife getrennt bereitstehen sollen. Die Dosierung erfolgt durch Druck auf den Behälter; dadurch gibt es keinen vorstehenden Pumpkopf, der beim Fensteröffnen oder Putzen stört.

Einsatzprofil: moderne Küchen mit dunklen Oberflächen, schmale Spülenränder oder ein farblich gekennzeichnetes Zwei-Spender-System. Vorteile: kompakte Abmessungen, direkte Dosierung, wenige bewegliche Teile und unauffällige Farbe. Nachteile: der Füllstand ist von außen schwer erkennbar, die Menge hängt von der Druckstärke ab und schwarze Oberflächen können helle Kalkspritzer zeigen. Werden zwei optisch gleiche Spender verwendet, sollte ihre Funktion eindeutig gekennzeichnet sein, damit Spülmittel und Handseife nicht verwechselt werden.

Villeroy & Boch Einbauspender 250 ml: freie Fläche am Becken

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Villeroy & Boch Seifenspender, rund, 250 ml – Edelstahl massiv | Einbau-Spülmittelspender aus...
  • ORDENTLICH: Der Einbau-Seifenspender fügt sich nahtlos in das Küchenambiente ein und...

Der runde Einbauspender von Villeroy & Boch setzt auf einen sichtbaren Pumpkopf aus massivem Edelstahl, während der Vorratsbehälter unter Spüle oder Arbeitsplatte sitzt. Nachgefüllt wird von oben. Damit entfällt eine lose Flasche am Beckenrand, und die Arbeitsfläche wirkt ruhiger. Die Lösung eignet sich besonders bei einer geplanten Küchenmontage oder wenn bereits eine passende Öffnung vorhanden ist. Für nachträgliche Arbeiten müssen Material der Spüle, Lochmaß, Plattenstärke und Bewegungsraum unterhalb sorgfältig geprüft werden.

Einsatzprofil: fest installierte Küchen, hochwertige Spülenbereiche und Nutzer, die dauerhaft freie Arbeitsfläche bevorzugen. Vorteile: dezente Optik, Befüllung von oben, stabiler Edelstahlkopf und kein lose stehender Behälter. Nachteile: Montage oder vorhandene Bohrung nötig, höherer Aufwand bei Defekt oder Wechsel und begrenzter Zugang zum Behälter unter der Spüle. Vor dem Bohren sollte geklärt werden, ob Garantie, Dichtigkeit oder Stabilität der Spüle beeinträchtigt werden könnten; im Zweifel ist eine fachgerechte Montage sinnvoll.

Spülmittelspender am Spülbecken
Spülmittelspender können am Spülbeckenrand aufgestellt, an der Wand montiert oder im Spülbecken integriert werden.

Welche Bauart passt zu Deinem Spülplatz?

Vor Material und Farbe steht die Frage, wie Du tatsächlich spülst. Wer nur gelegentlich ein Glas reinigt, benötigt weder einen großen Organizer noch einen unter der Arbeitsplatte montierten Vorrat. Eine kompakte Quetschflasche ist schnell nachgefüllt und kann beim Putzen vollständig weggeräumt werden. Wer täglich von Hand spült, profitiert eher von einer stabilen Einhandpumpe, weil sich der Schwamm dosieren lässt, ohne eine nasse Flasche anzuheben. Ein Organizer lohnt sich, wenn Schwamm, Bürste und Tuch sonst ungeordnet auf dem Beckenrand liegen.

Freistehender Pumpspender

Ein freistehender Pumpspender ist die flexibelste Standardlösung. Er kann neben der Armatur, auf einem Tablett oder im Unterschrank stehen und lässt sich ohne Werkzeug austauschen. Achte auf eine ausreichend breite Basis, damit der Behälter beim Drücken nicht kippt. Der Auslauf sollte über Schwamm oder Hand zeigen, ohne nach vorne zu weit über die Arbeitskante zu ragen. Transparente Behälter zeigen den Füllstand, während dunkle Modelle Verfärbungen kaschieren. Entscheidend ist ein Pumpkopf, der nach der Betätigung sauber zurückkehrt und nicht mehrere Tropfen nachlaufen lässt.

Quetschspender aus Silikon

Ein Quetschspender hat weniger bewegliche Bauteile und lässt sich unmittelbar dosieren. Die abgegebene Menge hängt jedoch stärker von Handkraft, Füllstand und Viskosität ab. Dünnes Spülmittel kann bei kräftigem Druck herausschießen, zähes Konzentrat braucht mehr Kraft. Für Personen mit eingeschränkter Handbeweglichkeit ist eine große Druckfläche häufig angenehmer als ein kleiner, harter Pumpknopf; das muss individuell ausprobiert werden. Das flexible Material sollte geruchsneutral sein und nach dem Zusammendrücken in seine Form zurückkehren.

Einbauspender

Einbauspender reduzieren sichtbare Gegenstände, sind aber kein spontanes Zubehör. Unter dem Pumpkopf befindet sich eine Flasche, die Platz zwischen Becken, Siphon, Abfalltrennung und Schubladen benötigt. Bei sehr tiefen Spülen kann das Nachfüllen oder Abschrauben schwierig werden. Modelle mit Befüllung von oben vermeiden häufiges Kriechen in den Unterschrank, trotzdem sollte der Behälter für eine Grundreinigung erreichbar bleiben. Bei Naturstein, Keramik oder Verbundspülen gehört die Bohrung in erfahrene Hände.

Kaufberatung: die entscheidenden Kriterien

Dosierung und Pumpmechanik

Ein guter Spender gibt pro vollständigem Hub eine wiederholbare Menge ab. Zu wenig zwingt zu mehreren Bewegungen, zu viel verschwendet Konzentrat und erschwert das Abspülen. Eine lange Düse hält die Flüssigkeit vom Gehäuse fern, erhöht aber den Hebel auf den Pumpkopf. Bei Pumpen mit Schwammauflage zählt eine Fläche, die auch mit einem kleinen Schwamm gleichmäßig ausgelöst werden kann. Beachte, dass manche Hersteller ihre Mechanik auf normale Flüssigseife auslegen. Stark verdünntes oder extrem dickes Spülmittel kann das Verhalten verändern.

Füllmenge und Nachfüllen

Zwischen etwa 250 und 400 Millilitern liegt ein sinnvoller Bereich für viele Küchen. Kleinere Behälter bleiben handlich und das Spülmittel steht weniger lange, müssen aber häufiger geöffnet werden. Große Vorräte sind komfortabel, wenn viel von Hand gespült wird. Eine weite Öffnung verhindert Kleckern und erleichtert das Ausspülen. Fülle den Behälter nicht randvoll: Etwas Luft erleichtert das Einsetzen der Pumpe, und verdrängte Flüssigkeit läuft nicht am Gewinde herunter. Ein Trichter kann bei schmalen Öffnungen helfen.

Material, Standfestigkeit und Oberfläche

Kunststoff ist leicht, bruchsicher und oft preiswert. Edelstahl wirkt hochwertig, zeigt je nach Oberfläche aber Wasserflecken und Fingerabdrücke. Glas ist geschmacksneutral und gut sichtbar, kann am harten Spülbecken jedoch brechen. Silikon bietet Grip und Flexibilität. Für freistehende Modelle sind ein rutschhemmender Boden und ein tiefer Schwerpunkt wichtiger als das reine Gewicht. Bei beschichteten Metallteilen darf die Oberfläche weder abplatzen noch an dauerhaft feuchten Stellen rosten.

Platzbedarf und Ergonomie

Messe nicht nur die freie Stellfläche, sondern auch Höhe unter Hängeschrank oder Fensterflügel und Abstand zum Wasserhahn. Ein hoher Pumpkopf kann beim Öffnen eines Fensters stören. Rechtshänder stellen den Spender oft rechts, Linkshänder links vom Becken; ein langer Auslauf sollte entsprechend drehbar sein. Familien mit Kindern profitieren von einem kippsicheren Stand. In sehr kleinen Küchen kann eine Wandhalterung sinnvoll sein, sofern sie sicher befestigt wird und sich der Behälter zur Reinigung abnehmen lässt.

Spülmittelspender im Vergleich: Dosierung, Material und Montage
Spülmittelspender gehören heute zur Standardausstattung in der Küche.

Spülmittelspender reinigen und hygienisch nutzen

Eine saubere Außenfläche reicht nicht. Am Auslauf trocknet Spülmittel ein, im Gewinde bleibt ein klebriger Film und in einer feuchten Schwammablage können sich Gerüche entwickeln. Wische sichtbare Spritzer möglichst direkt ab. Bei jedem vollständigen Leeren lohnt eine Grundreinigung: Behälter ausspülen, Pumpkopf nach Herstellerangabe zerlegen oder mit warmem Wasser durchpumpen und alle Teile gut trocknen lassen. Verschiedene Reiniger sollten nicht ungeprüft vermischt werden. Reste des alten Mittels gehören deshalb vollständig heraus, bevor ein anderes Produkt eingefüllt wird.

Eine blockierte Pumpe lässt sich häufig mit warmem Wasser lösen. Gewalt am Pumpkopf kann Dichtung oder Feder beschädigen. Bei Schimmelgeruch, Rissen, Rost oder dauerhaftem Tropfen ist ein Austausch meist sinnvoller als eine improvisierte Reparatur. Schwamm und Spültuch benötigen unabhängig vom Organizer einen regelmäßigen Wechsel oder eine geeignete hygienische Reinigung. Die Halterung verbessert das Trocknen nur, wenn Luft an das Material gelangt und die Tropfschale nicht mit altem Wasser gefüllt bleibt.

Spülmittel richtig dosieren und Verbrauch senken

Mehr Schaum bedeutet nicht automatisch bessere Reinigung. Konzentriertes Spülmittel ist oft für kleine Mengen ausgelegt. Orientiere Dich an der Dosierempfehlung des jeweiligen Mittels und erhöhe erst, wenn Fett tatsächlich nicht gelöst wird. Für ein gefülltes Becken wird das Mittel ins einlaufende Wasser gegeben; beim direkten Arbeiten mit Schwamm genügt häufig ein kleiner Pumpstoß. Sehr heißes Wasser ist nicht für jedes Geschirr nötig und kann Haut sowie Materialien belasten. Angebrannte Töpfe lassen sich oft effizienter einweichen, statt immer mehr Reiniger aufzutragen.

Nachfüllen ohne Kleckern

Stelle den leeren Spender zum Nachfüllen auf ein abwischbares Tuch und reinige zuerst Gewinde sowie Pumpsteg. Bei einer schmalen Öffnung verhindert ein kleiner Trichter, dass Spülmittel außen am Behälter herunterläuft. Drehe oder drücke den Pumpkopf langsam ein, weil das Steigrohr Flüssigkeit verdrängt. Tritt dabei Spülmittel aus, war der Behälter zu voll. Beschrifte einen Doppelkammerspender eindeutig und fülle nur die vorgesehene Seite. Nach dem Verschließen genügen wenige kontrollierte Pumpbewegungen, bis die Leitung wieder gefüllt ist.

Verdünne Spülmittel nicht auf Vorrat, sofern der Hersteller dies nicht ausdrücklich vorsieht. Wasser kann die Produktkonzentration verändern und eingetragene Verunreinigungen begünstigen. Auch das Vermischen unterschiedlicher Marken oder Rezepturen ist unnötig. Nutze den alten Inhalt möglichst auf, spüle den Behälter aus und lasse ihn trocknen. So bleiben Duft, Konsistenz und Dosierung nachvollziehbar, und Ablagerungen im Pumpkanal lassen sich leichter vermeiden.

Auch die Spülreihenfolge reduziert Verbrauch: zuerst Gläser und wenig verschmutztes Geschirr, anschließend Besteck und Teller, zuletzt fettige Kochtöpfe oder Pfannen. Grobe Speisereste gehören vorab in den Abfall. Ein Geschirrspüler kann bei voller Beladung für viele Teile wirtschaftlicher sein als langes Spülen unter laufendem Wasser. Empfindliche Messer, Holz und nicht spülmaschinengeeignetes Kochgeschirr werden dagegen kontrolliert von Hand gereinigt.

Typische Fehler beim Kauf und Gebrauch

  • Nur nach der Farbe kaufen: Ein schöner Spender, der kippt, tropft oder nicht unter den Fensterflügel passt, wird schnell lästig.
  • Zu große Vorräte einfüllen: Selten geleertes Spülmittel und verschmutzte Behälter erschweren die Reinigung. Eine realistische Füllmenge ist sinnvoller.
  • Pumpen mit Kraft erzwingen: Eingetrocknete Rückstände sollten mit warmem Wasser gelöst werden. Gewalt beschädigt Mechanik und Dichtungen.
  • Organizer dauerhaft nass lassen: Tropfschalen müssen geleert, ausgespült und getrocknet werden. Sonst verlagert sich die Unordnung lediglich in einen Behälter.
  • Einbauspender ohne Maßprüfung bestellen: Lochdurchmesser, Plattenstärke, Behälterhöhe und Zugang unter der Spüle müssen zusammenpassen.
  • Spülmittel und Handseife verwechseln: Bei Doppelkammerspendern helfen eine feste Seitenzuordnung oder eine kleine, wasserfeste Kennzeichnung.

Unser Fazit zum Spülmittelspender-Vergleich

Die beste Lösung richtet sich nach Arbeitsweise und Platz. Der weiße WENKO Easy Squeez-e ist kompakt und unkompliziert, Vileda dosiert direkt auf den Schwamm, der Doppelkammerspender hält zwei Flüssigkeiten bereit, die schwarze WENKO-Variante passt zu dunklen Küchen und das Einbaumodell von Villeroy & Boch schafft eine dauerhaft freie Fläche. Prüfe vor der Entscheidung, wie häufig Du von Hand spülst, welche Menge realistisch ist und wie gut alle Kontaktflächen gereinigt werden können. Ein passender Spender spart nicht durch ein Werbeversprechen, sondern durch kontrollierte Dosierung und eine Anordnung, die Du im Alltag wirklich nutzt.

Häufige Fragen zu Spülmittelspendern

Welcher Spülmittelspender ist für eine kleine Küche sinnvoll?

Ein schlanker Quetsch- oder Pumpspender mit etwa 250 Millilitern benötigt wenig Stellfläche und lässt sich beim Putzen wegstellen. Vor dem Kauf sollten Breite, Höhe und Abstand zur Armatur gemessen werden.

Kann jedes Spülmittel in einen Pumpspender gefüllt werden?

Nicht unbedingt. Sehr dickflüssige Konzentrate oder stark verdünnte Mittel können das Pumpverhalten verändern. Maßgeblich sind die Hinweise des Spender- und Spülmittelherstellers; verschiedene Reiniger sollten nicht vermischt werden.

Wie reinigt man einen verstopften Pumpkopf?

Der leere Pumpkopf kann häufig mit warmem Wasser durchgespült und mehrfach betätigt werden. Er darf nur nach Herstellerangabe zerlegt werden. Scharfe Gegenstände und Gewalt können Düse oder Dichtung beschädigen.

Lohnt sich ein Spülmittelspender mit Schwammhalter?

Er lohnt sich, wenn häufig mit einem Schwamm von Hand gespült wird und dafür ein fester, gut belüfteter Ablageplatz fehlt. Die Ablage und eine vorhandene Tropfschale müssen regelmäßig gereinigt und getrocknet werden.

Kann man einen Einbauspender selbst montieren?

Bei einer vorhandenen passenden Öffnung kann die Montage je nach Modell einfach sein. Neue Bohrungen in Edelstahl, Keramik, Naturstein oder Verbundmaterial erfordern passendes Werkzeug und Erfahrung. Im Zweifel ist eine fachgerechte Montage sicherer.

Wie oft sollte ein Spülmittelspender gereinigt werden?

Außenflächen und Tropfschalen sollten bei sichtbaren Rückständen sofort gereinigt werden. Eine gründliche Innenreinigung bietet sich bei jedem vollständigen Leeren und vor einem Produktwechsel an. Danach müssen alle Teile gut trocknen.

Bildnachweise

Fotos: Unsplash, Motiv hQOHDAibf6A; Pexels, Motiv hand-tisch-gesichtslos-verwischen-7262480.

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Letzte Aktualisierung am 25.10.2026 um 17:10 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API