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Kasserollen im Vergleich: Größe, Material und Herdarten
Veröffentlicht von: Diana|In: Haushalt, Küche, Küchenutensilien|6. September 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (09/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 06.09.2026

Kasserollen im Vergleich: Größe, Material und Herdarten

Eine Kasserolle schließt die Lücke zwischen Kochtopf und Pfanne: Sie bietet genügend Rand für Saucen, Gemüse und kleine Schmorgerichte, bleibt aber handlicher als ein großer Bräter. Je nach Bauform besitzt sie einen langen Stiel oder zwei kurze Griffe. Genau deshalb lohnt ein genauer Blick auf Material, Durchmesser, Gewicht und Backofentauglichkeit. Unser Kasserollen Vergleich 2026 stellt fünf aktuell erhältliche Modelle für unterschiedliche Aufgaben vor und erklärt, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

Eine pauschale Rangfolge wäre wenig hilfreich: Für eine kleine Sauce ist eine kompakte Stielkasserolle sinnvoll, während für Schmorgerichte oder ein Ofengericht mehr Fläche und zwei sichere Griffe gefragt sind. Die nachfolgenden Modelle decken bewusst verschiedene Größen und Materialien ab. Preise, Varianten und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern; prüfen Sie auf Amazon deshalb immer das ausgewählte Maß und den konkreten Lieferumfang.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bauform: Eine Stielkasserolle lässt sich einhändig führen und präzise ausgießen. Eine Schmor- oder Servierkasserolle mit zwei Griffen ist bei schweren Inhalten oft sicherer.
  • Größe: 14 bis 18 Zentimeter eignen sich für Saucen und kleine Beilagen. 20 bis 24 Zentimeter bieten mehr Fläche für Gemüse, Fleisch und Ofengerichte.
  • Material: Edelstahl ist robust, Gusseisen speichert Wärme, beschichtete Modelle erleichtern empfindliche Speisen. Jede Bauart verlangt eine andere Temperaturführung.
  • Herd und Ofen: Induktionstauglichkeit, maximal erlaubte Backofentemperatur sowie Material von Griff und Deckel müssen zum Einsatz passen.
  • Sicherheit: Lange Stiele dürfen nicht über die Arbeitskante ragen. Schwere Kasserollen immer mit beiden Händen und geeigneten Topflappen bewegen.

Fünf aktuelle Kasserollen im Vergleich

Die fünf Amazon-Angebote wurden unmittelbar vor dieser Überarbeitung auf einen aktiven „In den Einkaufswagen“-Vorgang geprüft. Sie sind keine austauschbaren Varianten, sondern für unterschiedliche Küchenaufgaben gedacht. Wer vor dem Kauf Volumen, Griffart und bevorzugte Garmethode festlegt, vermeidet unnötiges Gewicht und ungenutzten Stauraum.

Stielkasserolle 2,4 Liter: alltagstauglich mit Deckel

Stielkasserolle 2,4L Edelstahl 18/8 mit Deckel, Kochtopf ohne Beschichtung mit Abgießfunktion, für...
  • Robuster 18/8 Edelstahl ohne Beschichtung: Diese hochwertige Stielkasserolle aus...

Diese Edelstahl-Stielkasserolle kombiniert ein mittleres Volumen von rund 2,4 Litern mit Glasdeckel, Innenskalierung und Ausgießfunktion. Damit ist sie größer als ein klassisches Butterpfännchen, bleibt aber kompakter als ein normaler Fleischtopf. Der lange Griff erleichtert das Dosieren von Sauce oder Suppe. Bei voller Beladung steigt jedoch das Hebelgewicht; dann sollte die Kasserolle ruhig aufgesetzt und mit einer zweiten Hand abgesichert werden.

Einsatzprofil: Saucen, Pudding, kleine Suppen, Gemüse und Beilagen für ein bis drei Personen. Vorteile: vielseitiges Volumen, Deckel, Skala und Schüttrand; laut Angebot für verschiedene Herdarten einschließlich Induktion geeignet. Nachteile: bei voller Füllung einhändig schwerer zu kontrollieren; Edelstahl erfordert bei Milch und stärkehaltigen Speisen aufmerksames Rühren.

Fissler Original-Profi 16 cm: kompakte Edelstahlkasserolle

Angebot
Fissler, Original-Profi Collection Stielkasserolle (Ø 16 cm, 1,4 L), Edelstahl, Innenskalierung...
  • FÜR SAUCEN & REDUKTIONEN – Kompakte 1,4-L-Kasserolle für Saucen, kleine Portionen und...

Die Fissler Original-Profi Collection richtet sich mit 16 Zentimetern Durchmesser und etwa 1,4 Litern an kleine Mengen. Der unbeschichtete Edelstahl ist für kräftiges Rühren und den täglichen Einsatz robust. Eine Innenskalierung unterstützt beim Abmessen, ersetzt aber keinen Messbecher bei sehr genauen Rezepten. Der Metallstiel macht die Kasserolle grundsätzlich vielseitig, kann bei längerem Kochen oder im Ofen aber deutlich heiß werden.

Einsatzprofil: kleine Saucen, Milch, Glasuren, Beilagen und das Reduzieren von Flüssigkeiten. Vorteile: kompaktes Maß, widerstandsfähige unbeschichtete Innenfläche und gute Dosierbarkeit. Nachteile: begrenztes Volumen; ohne Beschichtung können empfindliche Speisen ansetzen, wenn Temperatur und Rühren nicht stimmen.

Edelstahlkasserolle 1,5 Liter: leichtes Modell mit Antihaftfläche

Edelstahl Kochtopf 16cm 1,5L mit Deckel, Antihaft Stielkasserolle, Kochtopf Induktion...
  • 【Edelstahl Kochtopf】SNOWCLAD 16cm Kochtopf besteht aus hochwertigem Edelstahl und...

Das 16-Zentimeter-Modell verbindet einen kompakten Edelstahlkörper mit einer Antihaft-Innenfläche. Es ist damit auf Speisen ausgerichtet, die in unbeschichtetem Edelstahl leicht haften. Der hitzebeständige Griff erleichtert das Arbeiten auf dem Herd, darf aber nicht automatisch als unbegrenzt backofentauglich verstanden werden. Vor einem Ofeneinsatz sind die konkrete Temperaturgrenze und die Angaben zum Griff zu kontrollieren.

Einsatzprofil: Porridge, Milchgerichte, kleine Saucen und empfindliche Beilagen. Vorteile: handliches Format, erleichterte Reinigung und für kleine Portionen gut dosierbar. Nachteile: Beschichtung ist ein Verschleißteil; Metallwerkzeuge, leeres Überhitzen und abrasive Reinigung können die Oberfläche beschädigen.

WMF Flavour 24 cm: emaillierte Gusseisenkasserolle

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  • Inhalt: 1x Bräter Gusseisen 24 cm (Volumen 5,2l, Höhe 17,5 cm), 1x Gussdeckel - optimal...

Die WMF Flavour ist eine breite Kasserolle aus emailliertem Gusseisen mit Deckel. Ihr Schwerpunkt liegt nicht auf schnellem Ausgießen, sondern auf gleichmäßigem Schmoren und Wärmespeicherung. Zwei kurze Griffe verteilen das Gewicht besser als ein einzelner Stiel. Gusseisen reagiert träger auf Temperaturänderungen, hält die erreichte Wärme dafür lange. Das ist bei Ragout und Schmorgerichten praktisch, verlangt aber frühzeitiges Zurückregeln.

Einsatzprofil: Schmorgerichte, Aufläufe, langsam gegartes Gemüse und Servieren direkt am Tisch. Vorteile: hohe Wärmespeicherung, Deckel und breite Fläche; emaillierte Oberfläche benötigt kein klassisches Einbrennen. Nachteile: hohes Gewicht, langsameres Aufheizen und stoßempfindliche Emaille; auf Glaskeramik stets anheben statt schieben.

ELO Iron, 28 cm: große Gusseisen-Servierkasserolle

ELO Servierpfanne basaltgrau 28 cm, Gusseisen - Induktion, emailliert
  • Vielseitige Verwendung: Ideal zum Schmoren, Kochen, Braten und Backen – perfekt für...

Die ELO Iron ist eine große Servierkasserolle aus emailliertem Gusseisen mit 28 Zentimetern Durchmesser und zwei Seitengriffen. Die breite Grundfläche ist für Anbraten, Ablöschen und anschließendes Schmoren ausgelegt. Der schwere Körper speichert Wärme lange und kann ein Gericht direkt vom Herd oder Ofen auf den Tisch begleiten. Wegen des Gewichts sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob Ablage, Kochfeld und eigener Arbeitsweg dazu passen.

Einsatzprofil: Familienportionen, Schmoransätze, Gemüse und größere Ofengerichte. Vorteile: große Arbeitsfläche, hohe Wärmespeicherung und sichere Zweihandführung. Nachteile: hohes Gewicht und beträchtlicher Platzbedarf; die Emaille muss vor harten Stößen geschützt werden.

Was ist eine Kasserolle?

Der Begriff wird im Handel nicht einheitlich verwendet. Ursprünglich bezeichnet er ein eher niedriges Kochgefäß mit geradem oder leicht ausgestelltem Rand. Im deutschen Sortiment finden sich darunter sowohl kleine Stieltöpfe als auch breite Schmortöpfe mit zwei Griffen. Entscheidend ist deshalb nicht die Produktbezeichnung, sondern die Bauform: Ein langer Stiel erleichtert Schwenken und Ausgießen, zwei kurze Griffe sind bei hohem Gewicht und beim Weg in den Backofen oft praktischer.

Gegenüber einer Pfanne besitzt die Kasserolle gewöhnlich einen höheren Rand. Flüssigkeit lässt sich dadurch besser reduzieren, ohne dass beim Rühren viel herausspritzt. Gegenüber einem hohen Kochtopf bietet die breite Variante mehr Fläche zum Anbraten. Diese Mischform macht sie für Sauce, Risotto, Gemüse, Ragout und kleine Aufläufe interessant. Für große Mengen Nudelwasser ist ein klassischer Kochtopf meist geeigneter.

Verschiedene Speisen in einer Kasserolle
Schmorgemüse und Aufläufe sind besonders leicht in Kasserollen zuzubereiten.

Stielkasserolle oder Modell mit zwei Griffen?

Der lange Stiel für Saucen und kleine Portionen

Ein Stiel hält die Hand beim Rühren vom heißen Gefäßrand fern. Die Kasserolle lässt sich anheben und der Inhalt über den Schüttrand gezielt ausgießen. Das funktioniert besonders gut bei kleinen Volumen. Mit zwei Litern Flüssigkeit und einem schweren Edelstahlkörper wird die einhändige Führung jedoch anstrengend. Ein zusätzlicher Gegengriff ist dann ein echter Sicherheitsvorteil. Der Stiel muss fest sitzen und darf auf dem Herd nicht in den Laufweg ragen.

Zwei Seitengriffe für Schmorgerichte

Breite Kasserollen mit zwei kurzen Griffen lassen sich gefüllt kontrollierter tragen. Sie passen besser in viele Backöfen und stehen beim Rühren stabil. Der Nachteil zeigt sich beim Ausgießen: Beide Hände werden benötigt, und Topflappen können den Blick auf den Rand erschweren. Für dicke Schmorgerichte, Aufläufe und Speisen, die direkt im Gefäß serviert werden, ist diese Bauform dennoch häufig die angenehmere Wahl.

Die passende Größe auswählen

  • 12 bis 14 Zentimeter: Butter, Glasuren, eine kleine Sauce oder das Erwärmen einzelner Portionen.
  • 16 bis 18 Zentimeter: vielseitige Stielkasserolle für Saucen, Beilagen und kleine Suppenmengen.
  • 20 bis 22 Zentimeter: mehr Fläche für Gemüse, Risotto und mehrere Portionen.
  • 24 bis 28 Zentimeter: breite Schmor- und Servierkasserolle für Familiengerichte und Ofeneinsatz.

Der obere Durchmesser sagt nicht alles. Wichtig sind außerdem Bodendurchmesser, Höhe und tatsächliches Volumen. Eine breite flache Kasserolle verdampft Flüssigkeit schneller als ein schmales hohes Modell. Das ist beim Reduzieren erwünscht, kann bei langem Schmoren aber häufigeres Nachfüllen erfordern. Auf Induktion muss der magnetische Boden groß genug für die Kochzone sein; die Mindestmaße stehen in der Anleitung des Feldes.

Materialien: Edelstahl, Aluminium und Gusseisen

Edelstahl für robuste Alltagstauglichkeit

Unbeschichteter Edelstahl ist geschmacksneutral, kratzfester als Antihaftflächen und für kräftiges Anbraten geeignet. Da Edelstahl Wärme nur mäßig leitet, entscheidet der mehrschichtige Boden über die Verteilung. Ein Sandwichboden speichert gut, während vollständig mehrlagige Wände Wärme auch seitlich weitergeben können. Stärkehaltige oder milchbasierte Speisen benötigen moderate Hitze und regelmäßiges Rühren.

Aluminium mit Beschichtung für empfindliche Speisen

Aluminium ist leicht und leitet Wärme gut. Auf einem Induktionsfeld benötigt es eine magnetische Bodenschicht. Eine Antihaftbeschichtung verringert das Ansetzen, bleibt aber empfindlicher als blanker Edelstahl. Verwenden Sie Holz-, Kunststoff- oder Silikonwerkzeuge, vermeiden Sie leeres Erhitzen auf höchster Stufe und lassen Sie das Gefäß vor der Reinigung abkühlen. Tiefe Kratzer und Ablösungen sind ein Grund zum Austausch.

Emailliertes Gusseisen für langsames Schmoren

Gusseisen braucht länger zum Aufheizen, hält Wärme anschließend aber sehr konstant. Für Ragout, Schmorzwiebeln und Ofengerichte ist das vorteilhaft. Das Material reagiert langsam auf Herunterschalten; reduzieren Sie die Leistung deshalb früh. Emaille schützt die Oberfläche, kann bei harten Stößen jedoch absplittern. Das hohe Gewicht muss zum eigenen Kraftvermögen, zum Kochfeld und zur Tragfähigkeit von Ablagen passen.

Deckel, Rand und Griffe richtig beurteilen

Ein passender Deckel verringert Verdunstung und hält die Temperatur stabil. Glas bietet Sichtkontrolle, erhöht aber das Gewicht und ist empfindlicher gegen Stöße. Ein Metalldeckel kann für hohe Ofentemperaturen geeigneter sein, sofern Griff und Herstellerangabe das erlauben. Kondensationsnoppen an der Unterseite verteilen Feuchtigkeit über dem Gargut; sie ersetzen nicht die regelmäßige Kontrolle des Flüssigkeitsstands.

Ein umlaufender Schüttrand verhindert, dass Flüssigkeit beim Ausgießen außen am Gefäß herunterläuft. Für Saucen ist das wichtiger als für ein Schmorgericht. Metallgriffe können auf dem Herd kühl wirken, im Backofen aber vollständig aufheizen. Kunststoff- oder Silikongriffe begrenzen häufig die Ofentemperatur. Verlassen Sie sich nicht auf die Bezeichnung „Cool Touch“, sondern prüfen Sie die Bedienhinweise des konkreten Modells.

Für Induktion und Backofen richtig prüfen

Für Induktion muss der Topfboden ferromagnetisch sein. Ein Magnettest ist eine schnelle Orientierung: Haftet der Magnet deutlich, ist die grundlegende Voraussetzung erfüllt. Das Induktionssymbol oder die Herstellerangabe bleibt dennoch maßgeblich. Ein plan aufliegender Boden verbessert die Kopplung. Auf Glaskeramik sollten schwere Kasserollen angehoben und nicht geschoben werden.

„Ofenfest“ gilt nur bis zur angegebenen Maximaltemperatur und für alle verbauten Teile. Deckelknauf, Stiel, Seitengriffe und Dichtungen können niedrigere Grenzen haben als der Topfkörper. Unter dem Grill entstehen zudem höhere Oberflächentemperaturen als bei normaler Umluft. Wer häufig vom Herd in den Ofen wechselt, sollte eine durchgängige Metallkonstruktion oder ausdrücklich hochtemperaturfeste Griffe wählen.

Kochen mit der Kasserolle

Saucen und Reduktionen

Für eine Sauce ist ein mittelhoher Rand praktisch: Er bietet Platz zum Rühren, während die Oberfläche genügend Verdunstung zulässt. Edelstahl eignet sich, wenn zunächst Zutaten angebraten und der Bratensatz abgelöscht werden soll. Eine beschichtete Kasserolle erleichtert cremige oder stärkehaltige Saucen. Reduzieren Sie die Hitze, sobald die gewünschte Konsistenz näher rückt; gespeicherte Bodenwärme lässt die Sauce nachdicken.

Schmoren und Garen im Ofen

Zum Schmoren werden Zutaten zunächst portionsweise angebraten. Zu viel Inhalt auf einmal kühlt die Fläche ab und fördert austretende Flüssigkeit statt Röstaromen. Nach dem Ablöschen gart das Gericht mit Deckel bei niedriger Temperatur weiter. Eine breite Gusseisen- oder Edelstahlkasserolle bietet dafür mehr Fläche als ein hoher Topf. Prüfen Sie während langer Garzeiten den Flüssigkeitsstand und vermeiden Sie vollständiges Trockenkochen.

Gemüse, Risotto und kleine Beilagen

Eine breite Kasserolle erleichtert gleichmäßiges Rühren. Bei Risotto kann Brühe portionsweise zugegeben werden, ohne dass die Temperatur stark fällt. Für Gemüse genügt häufig wenig Flüssigkeit und ein geschlossener Deckel. Kleine Stielmodelle eignen sich für Reis oder Kartoffeln in begrenzter Menge, benötigen bei stärkehaltigen Speisen jedoch eine moderate Leistungsstufe. Wer häufig große Mengen zubereitet, findet im Induktionskochtopf Vergleich passendere Volumen.

Sicherer Umgang auf Herd und Tisch

  • Kasserolle mittig auf eine passende Kochzone stellen und Griffe nicht über aktive Nachbarzonen führen.
  • Lange Stiele zur Seite oder nach hinten drehen, damit Kinder und Vorbeigehende sie nicht erfassen.
  • Gefüllte Modelle vor dem Anheben kurz abstellen und Griffstabilität sowie freien Transportweg prüfen.
  • Bei Metallgriffen grundsätzlich mit geeigneten Topflappen rechnen; feuchte Tücher können Dampfverbrennungen verursachen.
  • Heiße Gusseisenkasserollen nur auf hitzebeständige Untersetzer stellen und den Tisch vor Gewicht und Wärme schützen.
  • Beschädigte Griffe, verzogene Böden, abgesplitterte Emaille oder sich lösende Beschichtungen vor weiterer Nutzung bewerten.

Reinigung und Pflege

Lassen Sie die Kasserolle vor dem Spülen abkühlen. Ein heißer Boden kann sich durch kaltes Wasser verziehen; Emaille kann unter starkem Temperaturschock leiden. Eingetrocknete Rückstände werden mit warmem Wasser und etwas Spülmittel eingeweicht. Ein passender Spülmittelspender erleichtert die sparsame Dosierung, ersetzt aber keine materialgerechte Reinigung.

Unbeschichteter Edelstahl verträgt häufig die Spülmaschine, kann dort jedoch Wasserflecken entwickeln. Beschichtete Modelle bleiben bei Handwäsche meist länger intakt. Für Gusseisen und Emaille gelten die konkreten Pflegehinweise. Stahlwolle, Scheuerpulver und aggressive Backofenreiniger sind für beschichtete Flächen ungeeignet. Vor dem Einräumen müssen Gefäß und Deckel vollständig trocken sein.

Häufige Fehler beim Kauf

  • Nur nach dem Durchmesser kaufen: Randhöhe und Volumen bestimmen, ob die geplante Portion wirklich hineinpasst.
  • Gewicht unterschätzen: Gusseisen plus Inhalt kann für einhändiges Heben zu schwer sein.
  • Deckel voraussetzen: Nicht jede Kasserolle wird mit Deckel angeboten; Lieferumfang genau lesen.
  • Ofenfestigkeit verallgemeinern: Der Körper kann mehr Temperatur vertragen als Griff oder Deckelknauf.
  • Induktionssymbol übersehen: Reines Aluminium oder Kupfer benötigt eine magnetische Bodenschicht.
  • Beschichtung zu stark erhitzen: Leeres Aufheizen auf höchster Stufe verkürzt die Lebensdauer.

Einzelkasserolle oder Kochgeschirr-Set?

Ein Einzelmodell ist sinnvoll, wenn eine konkrete Lücke geschlossen werden soll. Wer bereits mehrere Kochtöpfe besitzt, benötigt selten ein weiteres vollständiges Set. Ein Set kann sich lohnen, wenn mehrere Größen regelmäßig gebraucht werden, Deckel untereinander passen und genügend Stauraum vorhanden ist. Vergleichen Sie nicht nur den Stückpreis, sondern Nutzwert, Gewicht und Pflegeaufwand jedes enthaltenen Teils.

Für sehr lange Schmorzeiten und große Portionen kann ein Dutch Oven die bessere Ergänzung sein. Wer dagegen schnell anbraten und wenden möchte, sollte zusätzlich eine Pfanne einplanen; Hinweise zu wärmeleitenden Materialien bietet unser Kupferpfannen-Ratgeber. Die Kasserolle ist dann das vielseitige Gefäß dazwischen.

Aufbewahrung ohne Schäden

Breite Kasserollen benötigen ausreichend Stellfläche. Beim Stapeln schützen Filz- oder Stoffzwischenlagen Beschichtung und Emaille. Schwere Gusseisenmodelle gehören nach unten, leichte Stielkasserollen darüber. Deckel können senkrecht in einem stabilen Halter stehen. Lange Stiele dürfen nicht so aus dem Schrank ragen, dass sie beim Öffnen hängen bleiben. Kontrollieren Sie gelegentlich Schrauben, Nieten und Griffansätze.

Fazit zum Kasserollen Vergleich 2026

Für Saucen und kleine Beilagen ist eine Edelstahl-Stielkasserolle mit 16 bis 18 Zentimetern eine vielseitige Basis. Beschichtete Modelle erleichtern empfindliche Speisen, verlangen aber schonende Pflege. Breite Kasserollen aus Edelstahl oder Gusseisen sind die bessere Wahl für Anbraten, Schmoren und Ofengerichte. Entscheiden Sie anhand von Portion, Griffart, Herd, Ofentemperatur und Gewicht. So wird die Kasserolle nicht zum selten genutzten Spezialtopf, sondern zu einem belastbaren Werkzeug im Küchenalltag.

Häufige Fragen zu Kasserollen

Was ist der Unterschied zwischen Kasserolle und Kochtopf?

Eine Kasserolle ist meist niedriger und wird je nach Bauart mit langem Stiel oder zwei kurzen Griffen angeboten. Sie verbindet die größere Flüssigkeitskapazität eines Topfes mit der breiten Arbeitsfläche einer Pfanne. Hohe Kochtöpfe sind für große Flüssigkeitsmengen praktischer.

Welche Größe eignet sich für Saucen?

Für kleine bis mittlere Saucenmengen sind 14 bis 18 Zentimeter und ungefähr ein bis zwei Liter häufig praktisch. Wer mehrere Portionen kocht oder stark reduzieren möchte, wählt eine breitere Kasserolle mit ausreichendem Rand.

Kann jede Kasserolle in den Backofen?

Nein. Topfkörper, Griffe, Deckel und Knauf müssen für die gewünschte Temperatur zugelassen sein. Kunststoff- und Silikonteile begrenzen die Ofentemperatur häufig. Maßgeblich ist immer die Herstellerangabe des konkreten Modells.

Welche Kasserolle ist für Induktion geeignet?

Der Boden muss ferromagnetisch sein und zum Mindestdurchmesser der Kochzone passen. Achten Sie auf das Induktionssymbol oder eine klare Herstellerangabe. Ein deutlich haftender Magnet dient als zusätzlicher Vorabtest.

Ist Edelstahl oder Gusseisen besser?

Edelstahl ist leichter, robust und reagiert schneller auf Temperaturänderungen. Gusseisen ist schwerer und träger, speichert Wärme aber länger. Für Saucen ist Edelstahl oft handlicher, für langsames Schmoren kann Gusseisen Vorteile bieten.

Wie reinige ich eine beschichtete Kasserolle?

Lassen Sie das Gefäß abkühlen und reinigen Sie es mit warmem Wasser, mildem Spülmittel und einem weichen Schwamm. Vermeiden Sie Stahlwolle, Scheuerpulver und scharfe Metallwerkzeuge. Beachten Sie zusätzlich die Pflegehinweise des Herstellers.

Bildnachweise

Pixabay, „laksegryte salmon okra casserole“, Bild-ID 3849735. Pixabay, „casserole dish vegetable tomato“, Bild-ID 2776735.

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