Frisch gewaschener Salat ist selten so trocken, wie man ihn gern hätte. Zwischen den Blättern bleibt Wasser hängen, das sich später in der Schüssel sammelt und das Dressing verdünnt. Mit einem Küchentuch lässt sich das zwar ein Stück weit beheben, doch bei einem ganzen Kopf Salat oder mehreren Bund Kräutern wird das schnell mühsam. Eine Salatschleuder übernimmt diesen Arbeitsschritt mechanisch: Sie dreht den Salat in einem Sieb, sodass das Wasser nach außen geschleudert wird und sich in der umgebenden Schüssel sammelt.
Auf dieser Seite stellen wir Dir fünf Salatschleudern verschiedener Hersteller vor. Sie unterscheiden sich laut Produktbezeichnung unter anderem beim Material, beim Fassungsvermögen oder Durchmesser und bei der Art, wie das Sieb angetrieben wird. Die Auswahl ist ein Ausschnitt aus dem Angebot und nicht der gesamte Markt. Eingeordnet haben wir die Modelle anhand ihrer Produktbezeichnungen beim Händler und allgemeiner Herstellerangaben. Einen eigenen Praxis- oder Labortest haben wir nicht durchgeführt, und die Reihenfolge der Vorstellung ist kein Ranking. Aktuelle Preise, Kundenbewertungen und weitere Details findest Du direkt in den Produktboxen.
So ist eine Salatschleuder aufgebaut
Die meisten Salatschleudern bestehen aus drei Hauptteilen: einer geschlossenen Außenschüssel, einem gelochten oder geschlitzten Siebeinsatz und einem Deckel, in dem der Antrieb sitzt. Der Siebeinsatz steht in der Schüssel auf einem Drehpunkt. Wird der Antrieb betätigt, dreht sich das Sieb mit dem Salat darin. Durch die Drehbewegung wird das Wasser von den Blättern nach außen gedrückt, tritt durch die Öffnungen im Sieb aus und läuft an der Schüsselwand nach unten.
Wie gründlich das funktioniert, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die erreichbare Drehgeschwindigkeit, die Größe der Sieböffnungen, die Menge an Salat im Sieb und die Art der Blätter. Locker verteilte Blätter geben ihr Wasser in der Regel leichter ab als ein dicht gepackter Haufen. Ganz trocken wird Salat meist auch in einer Schleuder nicht, aber ein großer Teil des anhaftenden Wassers lässt sich entfernen.
Die Antriebsarten im Überblick
Am deutlichsten unterscheiden sich Salatschleudern in der Art, wie das Sieb in Drehung versetzt wird. Welche Antriebsart Dir am meisten liegt, ist zum Teil Gewohnheit und zum Teil eine Frage der Handhabung. Die folgenden Beschreibungen sind allgemein gehalten. Wie ein bestimmtes Modell angetrieben wird, steht auf der jeweiligen Produktseite oder in der Anleitung des Herstellers.
Kurbel
Bei einer Kurbel-Salatschleuder sitzt oben auf dem Deckel ein Griff, den Du im Kreis drehst. Über ein Getriebe im Deckel wird diese Bewegung auf das Sieb übertragen. Viele Menschen empfinden die Kurbel als gut steuerbar, weil sich das Tempo unmittelbar über die Handbewegung regeln lässt. Während des Kurbelns musst Du die Schüssel in der Regel mit der anderen Hand festhalten, damit sie nicht über die Arbeitsfläche wandert.
Seilzug
Beim Seilzug ziehst Du an einer Schnur mit Griff, die im Deckel auf eine Rolle gewickelt ist. Beim Ziehen dreht sich die Rolle und treibt das Sieb an. Lässt Du den Griff los, wickelt sich die Schnur wieder auf, und Du kannst erneut ziehen. Auf diese Weise lässt sich das Sieb in mehreren Zügen auf Tempo bringen. Wie leicht sich der Seilzug bedienen lässt, hängt von der Übersetzung und der Verarbeitung ab.
Druckknopf oder Pumpmechanismus
Einige Salatschleudern werden über einen Knopf in der Mitte des Deckels angetrieben. Du drückst ihn wiederholt mit der flachen Hand nach unten, und jeder Druck versetzt das Sieb in Drehung. Weil der Druck von oben kommt, wird die Schleuder dabei gleichzeitig auf die Arbeitsfläche gedrückt. Häufig gibt es zusätzlich eine Bremse, mit der sich die Drehung anhalten lässt.
Elektrischer Antrieb
Elektrische Salatschleudern übernehmen das Drehen per Motor, der über ein Kabel, Batterien oder einen Akku betrieben wird. Das kann bequem sein, wenn Du regelmäßig große Mengen verarbeitest. Andererseits brauchen solche Modelle eine Stromquelle, und Teile mit elektrischen Komponenten dürfen in der Regel nicht in die Spülmaschine oder unter Wasser.

Worauf Du beim Vergleich achten kannst
Produktbezeichnungen nennen meist nur einen Teil der Eigenschaften, die im Alltag wichtig sind. Die folgenden Kriterien helfen Dir dabei, Produktseiten gezielt zu lesen und die Angaben verschiedener Salatschleudern einander gegenüberzustellen.
Fassungsvermögen und Durchmesser
Hersteller geben die Größe einer Salatschleuder entweder als Volumen in Litern oder als Durchmesser in Zentimetern an. Beide Angaben beschreiben in der Regel die Außenschüssel. Das nutzbare Volumen im Sieb ist etwas kleiner, und da Salat beim Schleudern locker liegen sollte, passt weniger hinein, als die Literangabe vermuten lässt. Wenn Du häufig für mehrere Personen kochst oder ganze Salatköpfe auf einmal verarbeitest, kann eine größere Schüssel praktisch sein. Für kleine Mengen genügt oft auch ein kleineres Modell, das weniger Stauraum braucht.
Material von Schüssel und Sieb
Die Außenschüssel besteht bei vielen Modellen aus Kunststoff, bei anderen aus Edelstahl. Der Siebeinsatz ist häufig aus Kunststoff, kann aber ebenfalls aus Metall sein. Kunststoff ist meist leichter, Edelstahl wird oft gewählt, wenn die Schüssel auch zum Anrichten auf den Tisch kommen soll. Bei Kunststoff kann es sich lohnen, in den Herstellerangaben nachzulesen, welches Material verwendet wird. Bei Edelstahl findest Du gelegentlich Angaben wie 18/10, die sich auf den Chrom- und Nickelanteil der Legierung beziehen.
Deckel, Bremse und Ausguss
Der Deckel ist das technische Herzstück der Salatschleuder. Prüfe auf der Produktseite, ob er eine Bremse hat, mit der sich die Drehung stoppen lässt, und ob ein Ausguss vorhanden ist, über den Du das Wasser abgießen kannst, ohne den Deckel abzunehmen. Manche Deckel lassen sich zur Reinigung zerlegen, andere sind geschlossen gebaut.
Reinigung und Spülmaschine
Ob eine Salatschleuder in die Spülmaschine darf, ist für viele ein wichtiges Kriterium. Häufig gilt das für Schüssel und Sieb, während der Deckel mit dem Antrieb je nach Modell von Hand gereinigt werden soll. Steht in der Produktbezeichnung ein Hinweis wie „spülmaschinengeeignet“, lohnt sich trotzdem ein Blick in die Anleitung, um zu klären, ob das für alle Teile gilt.
Fünf Salatschleudern im Vergleich
Die folgenden fünf Modelle stammen von verschiedenen Herstellern. Die Angaben in den Texten beziehen sich auf die jeweilige Produktbezeichnung. Was dort nicht genannt wird, solltest Du auf der Produktseite oder in der Herstellerbeschreibung nachlesen.
RÖSLE Salatschleuder aus Edelstahl 18/10
- RÖSLE Salatschleuder: Hochwertige Salatschleuder bestehend aus der hochwertigen RÖSLE...
Die Salatschleuder von RÖSLE wird laut Produktbezeichnung aus Edelstahl 18/10 angeboten. Als Größe nennt der Titel einen Durchmesser von 24 Zentimetern. Außerdem heißt es in der Produktbezeichnung, die Salatschleuder sei spülmaschinengeeignet.
Eine Edelstahlschüssel kann für Dich interessant sein, wenn Du die Schüssel nach dem Schleudern auch zum Anrichten verwenden möchtest. Ob sich das bei diesem Modell anbietet, hängt davon ab, ob sich der Siebeinsatz einfach herausnehmen lässt und wie die Schüssel geformt ist. Dazu findest Du Angaben in der Beschreibung auf der Produktseite.
Welche Antriebsart die RÖSLE Salatschleuder nutzt, ob eine Bremse vorhanden ist und aus welchem Material der Siebeinsatz besteht, geht aus der Produktbezeichnung nicht hervor. Auch eine Angabe zum Fassungsvermögen in Litern fehlt im Titel. Wenn Dir diese Punkte wichtig sind, lies sie vor dem Kauf auf der Produktseite nach.
Leifheit Salatschleuder mit Seilzug, 5,5 Liter
- Mit Trockenmechanismus - Durch den einzigartigen Leifheit rechts- und...
Die Salatschleuder von Leifheit wird laut Produktbezeichnung mit einem Fassungsvermögen von 5,5 Litern angeboten. Als Antrieb nennt der Titel einen Seilzugmechanismus. Zusätzlich bezeichnet die Produktbezeichnung das Modell als Salattrockner, was dieselbe Funktion beschreibt.
Der Seilzug funktioniert in der Regel so, dass Du an einem Griff ziehst und sich die Schnur danach wieder selbst aufrollt. Mit mehreren Zügen lässt sich das Sieb so auf Drehzahl bringen. Wie leicht der Seilzug bei diesem Modell läuft, lässt sich aus der Produktbezeichnung nicht ableiten. Kundenbewertungen können hier zusätzliche Hinweise geben, sie spiegeln aber immer individuelle Eindrücke wider.
Zum Material von Schüssel und Sieb, zu einer Bremse, einem Ausguss und zur Spülmaschineneignung enthält die Produktbezeichnung keine Angaben. Diese Details findest Du gegebenenfalls in der Produktbeschreibung oder in der Anleitung von Leifheit.
OXO Good Grips Salatschleuder mit Sieb und Deckel
- EFFIZIENT: Die spülmaschinenfeste OXO Good Grips Salatschleuder ist mit einer...
Die OXO Good Grips Salatschleuder wird laut Produktbezeichnung mit Sieb und Deckel angeboten. Der Titel beschreibt damit den grundlegenden Aufbau einer Salatschleuder aus Siebeinsatz und Deckel.
Weitere technische Angaben enthält die Produktbezeichnung nicht. Insbesondere nennt der Titel weder die Antriebsart noch das Material, das Fassungsvermögen oder den Durchmesser. Ob die Salatschleuder eine Bremse oder einen rutschhemmenden Boden hat und welche Teile in die Spülmaschine dürfen, lässt sich aus dem Titel ebenfalls nicht entnehmen.
Gerade bei einer so knappen Produktbezeichnung lohnt sich der Blick auf die Produktseite. Dort findest Du in der Regel eine ausführlichere Beschreibung, Abbildungen des Deckels und Angaben zu den Maßen. So kannst Du prüfen, ob die Bauweise und die Größe zu Deinem Küchenalltag passen.
Emsa Turboline Edelstahl-Salatschleuder, 4,5 Liter
- 2 in 1 Salatschleuder: Salatschleuder (4,5 Liter) mit hochwertiger Edelstahlschüssel zum...
Die Salatschleuder Turboline von Emsa trägt laut Produktbezeichnung die Modellnummer 513441. Der Titel nennt Edelstahl als Material und gibt die Farbe mit Edelstahl und Schwarz an. Das Fassungsvermögen beträgt laut Produktbezeichnung 4,5 Liter.
Als Ausstattungsmerkmal nennt der Titel einen Turboknopf. Wie dieser Knopf genau funktioniert und welche Antriebsart die Salatschleuder insgesamt nutzt, geht aus der Produktbezeichnung nicht hervor. Eine Erklärung dazu findest Du gegebenenfalls in der Beschreibung auf der Produktseite oder in der Bedienungsanleitung.
Ob der Siebeinsatz ebenfalls aus Edelstahl besteht oder ob sich die Materialangabe nur auf die Schüssel bezieht, lässt sich aus dem Titel nicht sicher ablesen. Auch zur Spülmaschineneignung, zu einer Bremse oder zu einem Ausguss macht die Produktbezeichnung keine Angaben. Diese Punkte solltest Du vor dem Kauf auf der Produktseite prüfen.
WMF Gourmet Salatschleuder aus Cromargan
- Inhalt: 1x Salatschleuder mit Kurbelmechanismus und schwarzem Sieb (Ø 25,4 cm, Höhe...
Die Salatschleuder aus der Gourmet-Serie von WMF wird laut Produktbezeichnung mit einem Durchmesser von 25,4 Zentimetern angeboten. Als Material nennt der Titel Cromargan Edelstahl, poliert.
Anders als bei der Schüssel gibt die Produktbezeichnung für den Siebeinsatz Kunststoff an. Die Salatschleuder kombiniert also laut Titel eine Edelstahlschüssel mit einem Kunststoffsieb. Außerdem ist sie laut Produktbezeichnung spülmaschinengeeignet. Ob das für alle Teile einschließlich des Deckels gilt, steht in der Anleitung des Herstellers.
Zur Antriebsart, zu einer Bremse und zum Fassungsvermögen in Litern enthält die Produktbezeichnung keine Angaben. Wenn Du ein bestimmtes Antriebsprinzip bevorzugst, solltest Du auf der Produktseite nachlesen, wie das Sieb dieses Modells angetrieben wird.
Was die Produktbezeichnungen über die fünf Modelle verraten
Die Titel der fünf Salatschleudern sind unterschiedlich ausführlich. Einige nennen mehrere Merkmale, andere kaum mehr als die Produktart. Ein Überblick über die Angaben, die in den Produktbezeichnungen stehen:
- Material: Edelstahl nennen die Titel von RÖSLE (Edelstahl 18/10), Emsa und WMF (Cromargan Edelstahl, poliert). Bei WMF ist zusätzlich ein Kunststoffsieb angegeben. Bei Leifheit und OXO enthält der Titel keine Materialangabe.
- Größe: Ein Volumen nennen Leifheit (5,5 Liter) und Emsa (4,5 Liter). Einen Durchmesser nennen RÖSLE (24 Zentimeter) und WMF (25,4 Zentimeter). Bei OXO fehlt eine Größenangabe im Titel.
- Antrieb: Ausdrücklich genannt wird der Antrieb nur bei Leifheit (Seilzugmechanismus). Bei Emsa ist ein Turboknopf angegeben. Bei den übrigen Modellen steht die Antriebsart nicht im Titel.
- Spülmaschine: Als spülmaschinengeeignet bezeichnet werden laut Titel die Modelle von RÖSLE und WMF. Bei den anderen drei Modellen enthält die Produktbezeichnung dazu keine Angabe.
So schleuderst Du Salat richtig
Die Bedienung ist bei den meisten Salatschleudern ähnlich. Mit ein paar Handgriffen holst Du in der Regel mehr aus jedem Durchgang heraus.
- Salat vorbereiten: Zupfe den Salat in mundgerechte Stücke und wasche ihn gründlich, etwa in einer Schüssel mit kaltem Wasser oder direkt im Sieb unter fließendem Wasser.
- Sieb locker befüllen: Gib den Salat locker in den Siebeinsatz. Ist das Sieb zu voll, können die Blätter nicht frei rotieren, und das Wasser entweicht schlechter.
- Deckel aufsetzen: Setze den Deckel so auf, wie es die Anleitung vorsieht. Bei vielen Modellen muss er einrasten oder in einer bestimmten Position sitzen, damit der Antrieb greift.
- Langsam anfangen: Starte mit wenig Tempo und steigere die Geschwindigkeit nach und nach. So verteilt sich der Salat gleichmäßig im Sieb.
- Abbremsen und Wasser abgießen: Halte die Drehung an, sofern eine Bremse vorhanden ist, oder lass das Sieb auslaufen. Gieße dann das Wasser aus der Schüssel ab.
- Bei Bedarf wiederholen: Ist der Salat noch sehr nass, lockere ihn kurz auf und schleudere ihn ein zweites Mal.

Mehr als nur Salat
Viele Menschen nutzen ihre Salatschleuder nicht nur für Kopfsalat oder Eisberg. Auch Rucola, Feldsalat, Spinatblätter oder frische Kräuter wie Petersilie und Basilikum lassen sich darin trocknen. Bei zarten Blättern empfiehlt sich ein vorsichtiges Tempo, damit sie nicht zu stark aneinandergedrückt werden.
Der Siebeinsatz kann je nach Modell auch als Abtropfsieb für gewaschenes Obst wie Trauben oder Beeren dienen. Ob sich kleine Früchte dafür eignen, hängt von der Größe der Sieböffnungen ab. Zum reinen Waschen und Abtropfen greifen viele auch zu einem Durchschlag, eine Auswahl findest Du in unserem Vergleich der Seiher und Durchschläge. Er trocknet den Salat allerdings weniger gründlich als eine Schleuder. Was für ein bestimmtes Modell vorgesehen ist, steht in der Anleitung des Herstellers.
Wenn die Schüssel optisch und von der Form her passt, kann sie nach dem Schleudern auch zum Anmachen und Servieren verwendet werden. Für den Tisch greifen viele allerdings lieber zu einer separaten Schüssel. Eine Auswahl findest Du in unserem Vergleich der Salatschüsseln, passendes Werkzeug zum Anmachen und Servieren in unserem Beitrag zum Salatbesteck.
Reinigung und Pflege
Damit Deine Salatschleuder lange funktioniert, ist eine regelmäßige Reinigung sinnvoll. Nach dem Gebrauch genügt es oft, Schüssel und Sieb mit warmem Wasser auszuspülen. Reste von Erde oder kleine Blattstücke setzen sich gern in den Sieböffnungen fest. Eine weiche Spülbürste hilft, sie zu entfernen, ohne die Oberfläche zu zerkratzen.
Beim Deckel solltest Du Dich an die Hinweise des Herstellers halten. Enthält er eine Mechanik, kann es sein, dass er nur von Hand gereinigt werden soll oder sich zur Reinigung zerlegen lässt. Hält der Hersteller fest, dass alle Teile spülmaschinengeeignet sind, kannst Du sie nach seinen Vorgaben in die Maschine geben.
Lass alle Teile vollständig trocknen, bevor Du die Salatschleuder zusammensetzt und verstaust. In feucht zusammengebauten Teilen kann sich Restwasser halten, das zu unangenehmem Geruch führen kann.
Typische Fehler beim Schleudern
Auch wenn die Bedienung einfach ist, schleichen sich im Alltag ein paar Fehler ein, die das Ergebnis schmälern oder die Salatschleuder unnötig belasten können.
- Zu viel Salat auf einmal: Ein überfülltes Sieb dreht sich ungleichmäßig, und die inneren Blätter bleiben nass. Lieber in zwei Durchgängen schleudern.
- Zu ruckartiger Start: Wer gleich mit voller Kraft loslegt, drückt die Blätter an den Siebrand. Ein langsamer Start verteilt den Salat gleichmäßiger.
- Wasser nicht abgießen: Steht das gesammelte Wasser zu hoch, kann es beim nächsten Durchgang wieder an das Sieb gelangen. Gieße es zwischendurch ab.
- Feucht verstauen: Wird die Salatschleuder nass weggeräumt, kann sich Feuchtigkeit in schwer zugänglichen Ecken halten. Lass alle Teile vorher trocknen.
Salat vorbereiten: weitere Küchenhelfer
Eine Salatschleuder ist nur ein Teil der Salatzubereitung. Für Gurken, Möhren, Paprika oder Radieschen brauchst Du ein scharfes Messer oder ein passendes Schneidegerät. Kleine Messer mit kurzer Klinge eignen sich für viele Arbeiten am Gemüse, wie Du in unserem Beitrag zum Gemüsemesser nachlesen kannst. Wer häufig größere Mengen in gleichmäßige Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden möchte, findet in unserem Vergleich der Gemüseschneider verschiedene Bauformen vom Handgerät bis zum elektrischen Modell.
Worauf Du beim Kauf achten kannst
Bevor Du Dich für eine Salatschleuder entscheidest, hilft es, ein paar Fragen für Dich zu klären. Die Antworten kannst Du anschließend mit den Angaben auf den Produktseiten abgleichen. Wie viel Salat bereitest Du üblicherweise auf einmal zu? Welche Antriebsart ist Dir am angenehmsten? Soll die Schüssel auch zum Servieren dienen? Möchtest Du alle Teile in die Spülmaschine geben können? Und wie viel Platz steht Dir im Schrank zur Verfügung?
Häufig gestellte Fragen zur Salatschleuder
Das hängt davon ab, wie viel Salat Du üblicherweise auf einmal zubereitest. Hersteller geben die Größe entweder in Litern oder als Durchmesser an. Da Salat im Sieb locker liegen sollte, passt weniger hinein, als die Literangabe vermuten lässt. Auf dieser Seite nennen die Produktbezeichnungen zum Beispiel 4,5 und 5,5 Liter sowie Durchmesser von 24 und 25,4 Zentimetern.
Verbreitet sind Kurbel, Seilzug, Druckknopf und elektrischer Antrieb. Eine Kurbel lässt sich direkt über die Handbewegung steuern, beim Seilzug bringst Du das Sieb mit mehreren Zügen auf Tempo, und beim Druckknopf drückst Du von oben auf den Deckel. Welche Variante Dir am meisten liegt, ist vor allem eine Frage der persönlichen Handhabung.
Das ist von Modell zu Modell verschieden. Häufig dürfen Schüssel und Sieb in die Spülmaschine, während ein Deckel mit Mechanik je nach Hersteller von Hand gereinigt werden soll. Bei zwei Modellen auf dieser Seite nennt die Produktbezeichnung die Spülmaschineneignung. Ob das für alle Teile gilt, steht in der Anleitung.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Kunststoff ist meist leichter, eine Edelstahlschüssel wird oft gewählt, wenn sie auch zum Anrichten auf den Tisch kommen soll. Manche Modelle kombinieren eine Edelstahlschüssel mit einem Kunststoffsieb. Entscheidend ist, was Dir bei Gewicht, Optik und Pflege wichtiger ist.
Ja, viele Menschen trocknen auch Petersilie, Basilikum oder andere frische Kräuter in der Salatschleuder. Bei zarten Blättern empfiehlt sich ein langsames Tempo und eine kleine Menge pro Durchgang. Sehr kleine Blätter können je nach Sieb durch die Öffnungen rutschen.
Häufig liegt es daran, dass zu viel Salat auf einmal im Sieb war oder das gesammelte Wasser nicht abgegossen wurde. Fülle das Sieb locker, starte langsam und steigere das Tempo. Ist der Salat danach noch sehr feucht, lockere ihn auf und schleudere ihn ein zweites Mal.
Letzte Aktualisierung am 7.10.2026 um 11:06 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

