Mit einem Pizzastein kannst Du Deinem Backofen oder Grill etwas von dem geben, was einen klassischen Steinofen ausmacht: eine heiße, massive Backfläche, auf der der Teig direkt aufliegt. Statt auf einem dünnen Blech oder einem Gitterrost backt die Pizza dann auf einer Platte, die Wärme speichert und von unten an den Boden abgibt. Das kann zu einem knusprigeren Boden beitragen, der nicht so leicht durchweicht.
In diesem Vergleich stellen wir Dir fünf Pizzasteine vor, die sich laut Produktbezeichnung in Material, Form und Lieferumfang unterscheiden: Steine aus Schamotte und aus Cordierit, ein quadratisches und zwei runde Modelle sowie Sets mit Pizzaschieber oder Holzschaufel. Unsere Einordnung beruht auf Herstellerangaben und den Produktbeschreibungen der Anbieter. Einen eigenen Praxis- oder Labortest haben wir nicht durchgeführt. Die Reihenfolge der Produkte ist bewusst kein Ranking – welcher Stein zu Dir passt, hängt vor allem davon ab, wo und wie Du ihn einsetzen möchtest.
Neben den fünf Modellen findest Du weiter unten eine Kaufberatung zu Material, Maßen und Zubehör, Hinweise zum richtigen Aufheizen und zur Pflege sowie Antworten auf häufige Fragen rund um den Pizzastein.
Was einen Pizzastein ausmacht
Ein Pizzastein ist eine Platte aus einem hitzebeständigen, mineralischen Material. Er wird im Backofen oder auf dem Grill mit aufgeheizt und speichert dabei Wärme. Legst Du anschließend die Pizza auf, gibt der Stein einen Teil dieser gespeicherten Hitze direkt an den Teig ab. Der Boden erhält so von unten Wärme, während Belag und Käse von oben durch die Ofenhitze garen.
Hinzu kommt eine zweite Eigenschaft, die je nach Material eine Rolle spielen kann: Offenporige Steine können einen Teil der Feuchtigkeit aufnehmen, die beim Backen aus dem Teig austritt. Das kann dazu beitragen, dass die Unterseite eher kross als weich wird. Glasierte Oberflächen nehmen in der Regel weniger Feuchtigkeit auf, lassen sich dafür aber je nach Ausführung leichter abwischen.
Wichtig ist eine realistische Erwartung: Ein Pizzastein macht aus einem Haushaltsbackofen keinen holzbefeuerten Steinofen. Der Stein kann nur so heiß werden wie der Ofen oder Grill, in dem er liegt. Er kann aber dafür sorgen, dass die vorhandene Hitze direkter am Teigboden ankommt als auf einem dünnen Blech.
Mehr als nur Pizza
Einige Hersteller bezeichnen ihre Steine ausdrücklich auch als Brotbackstein – in diesem Vergleich etwa Dolce Mare und Rommelsbacher. Grundsätzlich lässt sich eine heiße Steinfläche auch für Brot, Brötchen, Fladenbrot oder Flammkuchen nutzen. Welche Anwendungen für Deinen Stein vorgesehen sind, entnimmst Du am besten der Anleitung des jeweiligen Herstellers.

Fünf Pizzasteine im Überblick
Die folgenden fünf Modelle unterscheiden sich laut Produktbezeichnung in Material, Form und Lieferumfang: Zwei Steine bestehen aus Schamotte, drei aus Cordierit. Zwei Modelle sind rund, drei werden im Set mit Pizzaschieber oder Holzschaufel angeboten. Alle Angaben zu Material, Form, Maßen und Lieferumfang stammen aus der jeweiligen Produktbezeichnung.
Blumtal Pizzastein mit Pizzaschieber
- HITZEBESTÄNDIG: Der Pizzastein ist hitzeresistent bis 900 °C und ermöglicht das...
Der Pizzastein von Blumtal ist laut Produktbezeichnung ein Schamottstein, der zusammen mit einem Pizzaschieber angeboten wird. Als Einsatzorte nennt die Produktbezeichnung den Backofen, den Grill und ausdrücklich auch den Gasgrill. Außerdem tauchen dort die Begriffe „Steinofen“ und „Backstein“ auf.
Schamotte ist ein feuerfestes Material, das häufig für Pizzasteine verwendet wird. Je nach Stein kann es offenporig sein und Feuchtigkeit aus dem Teig aufnehmen. Ein Pizzaschieber dient in der Regel dazu, die belegte Pizza auf den heißen Stein zu bringen und wieder herunterzuholen. Maße oder eine Stärke nennt die Produktbezeichnung nicht – wenn Du den Stein im Backofen oder auf einem bestimmten Grill nutzen möchtest, lohnt sich deshalb ein Blick in die Produktdetails.
Dolce Mare Pizzastein aus Cordierit
Der Pizzastein von Dolce Mare besteht laut Produktbezeichnung aus Cordierit und ist in Schwarz gehalten. Zum Set gehört laut Produktbezeichnung ein Holz-Pizzaschieber. Als Einsatzorte werden Backofen und Grill genannt, außerdem wird der Stein ausdrücklich auch als Brotbackstein bezeichnet.
Cordierit ist ein keramischer Werkstoff, der häufig für Pizzasteine eingesetzt und von vielen Herstellern als temperaturwechselbeständig beschrieben wird. Wie sich ein konkreter Stein verhält, hängt aber von Verarbeitung und Stärke ab. Die Produktbezeichnung spricht von einem „Backstein für knusprige Pizza wie beim Italiener“. Maße nennt sie nicht, sodass Du vor dem Kauf prüfen solltest, ob der Stein zu Deinem Backofen oder Grill passt.
Rommelsbacher Pizza-/Brotbackstein PS 16
- Stein aus natürlicher Schamotte, lebensmittelecht
Der Rommelsbacher PS 16 wird laut Produktbezeichnung als Pizza- und Brotbackstein-Set angeboten. Der Stein besteht aus natürlicher Schamotte, ist als lebensmittelecht gekennzeichnet und misst 35 x 35 Zentimeter. Zum Set gehört laut Produktbezeichnung eine Holzschaufel.
Die Bezeichnung als Pizza- und Brotbackstein zeigt, dass der Hersteller beide Anwendungen vorsieht. Ob das quadratische Format von 35 x 35 Zentimetern in Deinen Backofen oder auf Deinen Grill passt, solltest Du vor dem Kauf anhand der Innenmaße oder der Rostfläche prüfen. Rundherum sollte etwas Abstand bleiben, damit die heiße Luft zirkulieren kann. Wie lange der Stein vorgeheizt werden sollte, steht in der Regel in der Anleitung des Herstellers.
Grillfürst Pizzastein rund aus Cordierit
- HOCHWERTIG - Cordierit-Stein überzeugt mit einer langen Haltbarkeit. Pizzasteine aus...
Der Grillfürst Pizzastein ist laut Produktbezeichnung eine runde Steinplatte aus Cordierit mit einem Durchmesser von 33 Zentimetern. Als Einsatzbereiche nennt die Produktbezeichnung Grill und Backofen und beschreibt den Stein als schnell aufheizenden Backstein für knusprige Pizzen.
Ob ein Durchmesser von 33 Zentimetern zu Deinem Grill oder Backofen und zu Deiner gewünschten Pizzagröße passt, hängt von der Rostfläche beziehungsweise den Innenmaßen ab – miss am besten vorher nach. Auf dem Grill sollte sich der Deckel mit aufgelegtem Stein vollständig schließen lassen. Eine Stärke nennt die Produktbezeichnung nicht. Zubehör wird in der Produktbezeichnung nicht genannt.
Megrill Pizzastein rund, Cordierit glasiert
- Gleichmäßige Hitze für perfekte Pizza: Dieser Pizzastein verteilt die Wärme...
Der Pizzastein von Megrill ist laut Produktbezeichnung ein runder Stein aus glasiertem Cordierit mit den Maßen 470 × 15 mm, also 47 Zentimeter Durchmesser bei 1,5 Zentimetern Stärke. Außerdem enthält die Produktbezeichnung den Hinweis „Made in Germany“.
Ob ein Stein mit 47 Zentimetern Durchmesser in Deinen Backofen oder auf Deinen Grill passt, solltest Du vor dem Kauf nachmessen. Auf dem Grill muss sich der Deckel vollständig schließen lassen, im Backofen sollte rundherum etwas Abstand bleiben. Glasierte Oberflächen lassen sich je nach Ausführung leichter abwischen, können aber weniger Feuchtigkeit aufnehmen als offenporige Steine. Zubehör wird in der Produktbezeichnung nicht genannt.
Material: Schamotte oder Cordierit?
Die Pizzasteine in diesem Vergleich bestehen laut Produktbezeichnung aus einem von zwei Materialien. Beide werden häufig für Pizzasteine verwendet, ihre Eigenschaften können sich aber unterscheiden.
Schamotte
Schamotte ist ein gebrannter, feuerfester Ton, der unter anderem in Kaminen und Holzöfen verwendet wird. Pizzasteine aus Schamotte können offenporig sein und Feuchtigkeit aus dem Teig aufnehmen. Je nach Stärke kann es eine Weile dauern, bis ein solcher Stein vollständig durchgeheizt ist. Schnelle Temperaturwechsel, etwa wenn ein heißer Stein mit kaltem Wasser in Berührung kommt, können Steinen grundsätzlich schaden und sollten vermieden werden. In diesem Vergleich bestehen der Blumtal-Stein und der Rommelsbacher PS 16 laut Produktbezeichnung aus Schamotte.
Cordierit
Cordierit ist ein keramischer Werkstoff, der häufig als temperaturwechselbeständig beschrieben wird. Viele Hersteller bieten ihn deshalb für Steine an, die auch auf dem Grill zum Einsatz kommen sollen. Cordieritsteine gibt es unglasiert oder glasiert. Unglasierte Platten können ebenfalls etwas Feuchtigkeit aufnehmen, glasierte Oberflächen lassen sich je nach Ausführung leichter abwischen. Im Vergleich stehen mit Dolce Mare, Grillfürst und Megrill drei Cordieritsteine, beim Megrill ist die Glasur ausdrücklich in der Produktbezeichnung genannt.
Andere Materialien
Daneben gibt es Pizzasteine aus Speckstein oder Keramik sowie Backplatten aus Stahl. Diese Materialien können sich unter anderem in Gewicht, Wärmeleitung und Pflege unterscheiden. Wenn Dich die Alternative aus Metall interessiert, findest Du in unserem Ratgeber zu Pizzablechen mit Lochung, Backstahl und Gusseisen weitere Informationen.
Form und Größe passend zu Ofen und Grill wählen
Die richtige Größe ist bei einem Pizzastein mindestens so wichtig wie das Material. Ein Stein, der nicht in den Ofen passt oder auf dem Grill den Deckel blockiert, nützt Dir wenig.
Im Backofen
Miss vor dem Kauf die nutzbare Innenbreite und -tiefe Deines Backofens. Zwischen Stein und Ofenwänden sollte noch etwas Abstand bleiben, damit die heiße Luft zirkulieren kann und die Türdichtung nicht berührt wird. Bei Modellen ohne Maßangabe in der Produktbezeichnung lohnt sich ein Blick in die Produktdetails. Bei größeren Durchmessern wie den 47 Zentimetern des Megrill solltest Du besonders genau nachmessen.
Auf dem Grill
Auf dem Grill gilt: Der Deckel muss sich vollständig schließen lassen, und rund um den Stein sollte genug Raum bleiben, damit die Hitze unter dem Deckel zirkulieren kann. Je nach Form des Rosts kann ein runder oder ein eckiger Stein besser passen. Vergleiche dazu die Maße des Steins mit der nutzbaren Grillfläche.
Stärke und Gewicht
Dickere Steine können in der Regel mehr Wärme speichern, brauchen aber länger zum Aufheizen und sind schwerer. Dünnere Platten heizen meist schneller auf, können beim Auflegen mehrerer Pizzen nacheinander aber auch schneller abkühlen. Eine Stärke nennt in diesem Vergleich nur die Produktbezeichnung des Megrill (15 mm). Bei den übrigen Modellen lohnt sich ein Blick in die Produktdetails, wenn Dir dieser Punkt wichtig ist.

Zubehör: Lohnt sich ein Set mit Schieber?
Drei der fünf vorgestellten Pizzasteine – Blumtal, Dolce Mare und Rommelsbacher – werden laut Produktbezeichnung mit einem Pizzaschieber oder einer Holzschaufel angeboten. Ein Schieber erleichtert es in der Regel, eine belegte Pizza auf einen heißen Stein zu legen und wieder herunterzuholen.
Holzschieber können den Vorteil haben, dass roher Teig darauf weniger leicht anklebt, vor allem wenn Du die Fläche leicht mit Mehl oder Grieß bestreust. Schieber aus Aluminium oder Edelstahl sind häufig dünner und können leichter unter eine fertige Pizza gleiten. Wenn Du einen Stein wählst, in dessen Produktbezeichnung kein Zubehör genannt wird, wie den Grillfürst oder den Megrill, findest Du passende Modelle in unserem Ratgeber zu Pizzaschaufeln aus Aluminium, Holz und mit Perforation. Und wer die fertige Pizza zerteilen möchte, findet im Vergleich der Pizzamesser mit Wiegemesser und Roller eine passende Ergänzung.
Ein Hinweis zur Arbeitsweise: Schneide die Pizza möglichst nicht direkt auf dem Stein. Klingen können die Oberfläche zerkratzen und dabei selbst stumpf werden. Besser ist es, die Pizza mit dem Schieber auf ein Holzbrett zu ziehen und dort zu schneiden.
So nutzt Du Deinen Pizzastein richtig
Langsam aufheizen
Lege den Pizzastein am besten in den kalten Backofen oder auf den noch kalten Grill und heize ihn gemeinsam mit dem Gerät auf. Ein kalter Stein, der plötzlich in einen sehr heißen Ofen kommt, kann durch Spannungen im Material Risse bekommen. Gib dem Stein anschließend genug Zeit, um durchzuwärmen. Wie lange das dauert, hängt von Material, Stärke und Gerät ab – halte Dich an die Angaben in der Anleitung Deines Modells.
Die richtige Ofeneinstellung
Im Backofen kannst Du mit Ober- und Unterhitze bei hoher Temperatur beginnen. Je nach Gerät und Herstellerangabe kann aber auch eine andere Einstellung sinnvoll sein. Der Stein liegt dabei meist auf dem Rost im unteren Drittel oder in der Mitte. Umluft kann den Belag schneller austrocknen. Probiere aus, welche Schiene und welche Einstellung in Deinem Ofen zu den Ergebnissen führen, die Du Dir wünschst.
Teig vorbereiten
Damit die Pizza nicht am Schieber klebt, kannst Du ihn vor dem Belegen leicht mit Mehl oder Hartweizengrieß bestreuen. Beleg die Pizza zügig und nicht zu üppig, damit sie sich gut vom Schieber auf den Stein gleiten lässt. Ein sehr feuchter Belag kann den Boden aufweichen, auch wenn der Stein heiß ist.
Mehrere Pizzen nacheinander
Nach jeder Pizza gibt der Stein Wärme ab. Gönn ihm zwischen zwei Pizzen ein paar Minuten, um wieder aufzuheizen. Gerade bei dünneren Steinen kann das einen Unterschied für die zweite und dritte Pizza machen.
Reinigung und Pflege
Bei der Pflege eines Pizzasteins helfen ein paar Grundregeln. Lass den Stein nach dem Backen im Ofen oder auf dem Grill vollständig abkühlen. Angebrannte Reste kannst Du anschließend vorsichtig mit einem Schaber oder einer harten Bürste entfernen.
Bei offenporigen Steinen wird häufig empfohlen, auf Spülmittel zu verzichten und den Stein nicht in Wasser zu legen. Das Material kann Spülmittel aufnehmen, das beim nächsten Backen den Geschmack beeinflussen könnte. Außerdem kann ein durchnässter Stein lange zum Trocknen brauchen und beim Aufheizen Schaden nehmen. Ein leicht feuchtes Tuch reicht häufig aus. Maßgeblich sind in jedem Fall die Pflegehinweise des Herstellers.
Dunkle Flecken und Verfärbungen sind bei Pizzasteinen üblich. Sie entstehen durch Fett, Käse und Mehl, die bei hohen Temperaturen einbrennen. Ob Du hartnäckige Rückstände bei hoher Temperatur im Ofen ausbrennen lassen darfst, solltest Du vorher in der Anleitung nachlesen.
Pizzastein oder Pizzaofen?
Ein Pizzastein nutzt die Geräte, die Du ohnehin hast, und lässt sich nach dem Gebrauch im Schrank verstauen. Seine Grenze ist die maximale Temperatur Deines Backofens oder Grills.
Wer regelmäßig Pizza mit sehr kurzer Backzeit backen möchte, stößt mit einem Stein im Haushaltsbackofen unter Umständen an Grenzen. Dann kann ein eigener Pizzaofen eine Option sein, der je nach Modell höhere Temperaturen erreichen kann. Einen Überblick über solche Geräte findest Du in unserem Ratgeber zum Pizzaofen. Wer nur wenig Raum in der Küche hat, findet außerdem im Vergleich der Mini-Backöfen mit unterschiedlichen Heizarten weitere Geräte. Ob dort ein Pizzastein hineinpasst, hängt von den Innenmaßen ab.
Welcher Pizzastein passt zu Dir?
Zum Abschluss eine kurze Zusammenfassung der Angaben aus den Produktbezeichnungen – ohne Rangfolge:
- Blumtal: Schamottstein mit Pizzaschieber, laut Produktbezeichnung für Backofen, Grill und Gasgrill.
- Dolce Mare: Pizzastein aus Cordierit in Schwarz mit Holz-Pizzaschieber, laut Produktbezeichnung für Backofen und Grill sowie als Brotbackstein.
- Rommelsbacher PS 16: Pizza- und Brotbackstein aus natürlicher Schamotte, lebensmittelecht, 35 x 35 Zentimeter, mit Holzschaufel.
- Grillfürst: runder Pizzastein aus Cordierit, Ø 33 cm, laut Produktbezeichnung für Grill und Backofen und schnell aufheizend.
- Megrill: runder Pizzastein aus glasiertem Cordierit, laut Produktbezeichnung 470 × 15 mm, „Made in Germany“.
Unabhängig vom Modell gilt: Prüfe vor dem Kauf die Maße Deines Ofens oder Grills, überlege, ob Du Zubehör brauchst, und plane genug Zeit zum Vorheizen ein.

Häufig gestellte Fragen zum Pizzastein
Viele Pizzasteine sind laut Hersteller für beide Einsatzorte gedacht. Wichtig ist, dass der Stein in den Backofen beziehungsweise unter den geschlossenen Grilldeckel passt und gemeinsam mit dem Gerät langsam aufgeheizt wird. Welche Einsatzorte für Deinen Stein vorgesehen sind, steht in der Produktbeschreibung und der Anleitung.
Beide Materialien werden häufig für Pizzasteine verwendet. Schamotte kann offenporig sein und Feuchtigkeit aus dem Teig aufnehmen. Cordierit wird von vielen Herstellern als temperaturwechselbeständig beschrieben. Glasierte Oberflächen lassen sich je nach Ausführung leichter abwischen. Welches Material besser zu Dir passt, hängt vor allem vom Einsatzort ab.
Ein Pizzastein braucht in der Regel länger als ein Backblech, bis er vollständig durchgewärmt ist. Wie lange genau, hängt von Material, Stärke und Gerät ab. Halte Dich an die Vorheizzeit, die der Hersteller in der Anleitung angibt, und lege den Stein immer schon in den kalten Ofen oder auf den kalten Grill.
Lass den Stein vollständig abkühlen und entferne Reste mit einem Schaber oder einer harten Bürste. Bei offenporigen Steinen wird häufig empfohlen, auf Spülmittel zu verzichten und den Stein nicht in Wasser zu legen. Ein leicht feuchtes Tuch genügt oft. Verfärbungen sind bei Pizzasteinen üblich, maßgeblich sind die Pflegehinweise des Herstellers.
Das hängt vom Gerät ab. Miss die Innenmaße Deines Backofens oder die Rostfläche Deines Grills und lass rundherum etwas Abstand für die Luftzirkulation. Vergleiche diese Maße mit den Angaben zum Stein, bevor Du bestellst.
Einige Hersteller bezeichnen ihre Steine ausdrücklich auch als Brotbackstein. Grundsätzlich lässt sich eine heiße Steinfläche auch für Brot, Brötchen, Fladenbrot oder Flammkuchen nutzen; welche Anwendungen vorgesehen sind, steht in der Anleitung. Wie bei Pizza solltest Du den Stein vorher ausreichend aufheizen.
Bildnachweis:
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Letzte Aktualisierung am 13.10.2026 um 17:37 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
