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Küchenarmatur im Test

Küchenarmatur Test & Vergleich (11/2019): 5 besten Küchenarmaturen

Eine Küchenarmatur ist einer der wichtigsten Bestandteile für eine funktionierende Küche. Ein funktioneller Wasserhahn ist ein Muss in jeder Küche – egal ob groß oder klein. Dabei reichen die Funktionen von verschiedenen Spülbrause Einstellungen über die Möglichkeit, kochendes Wasser zu erhalten, bis hin zu besonders wassersparenden Küchenarmaturen!

Falls Du planst, deine Küche zu renovieren oder einfach nur auf der Suche nach einem guten Wasserhahn bist, dann haben wir hier die 5 besten Küchenarmaturen für Dich zusammengestellt.

Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und Dir zu helfen, die für Dich am besten geeignete Küchenarmatur zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, die richtige Küchenarmatur zu kaufen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Die Aufgabe einer Küchenarmatur ist das Steuern des Wasserdrucks und der Wassertemperatur in der Küche. Sie erleichtert Dir den täglichen Einsatz in der Küche und sorgt für eine einfachere Handhabung des Wasserhahns.
Beim Kauf einer Küchenarmatur musst Du als erstes herausfinden, ob Du eine Nieder- oder Hochdruckarmatur benötigst. Das ist abhängig von der Warmwasserversorgung in Deinem Haus oder Deiner Wohnung.
Erst im Anschluss kannst Du Dir Gedanken über eine Einhebel- oder Zweigriffarmatur machen. Zusätzlich spielt dann bei der Auswahl auch die Größe, die Form, das Material, die Einbauart sowie die Ausstattung mit den unterschiedlichen Funktionen eine wichtige Rolle.

Unsere Kaufempfehlungen für Küchenarmaturen

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Die herausziehbare Dual-Spülbrause sorgt für die maximale Bewegungsfreiheit im Küchenbereich. Gemüse abwaschen, die Spüle reinigen oder Töpfe befüllen – alles kein Problem. Die separate, innenliegenede Wasserführung schützt Sie vor Blei und Nickel im Trinkwasser. Mit ihrem hohen Auslauf bewältigt Ihre Grohe Armatur auch die schwierigsten Herausforderungen in der Küche. Grohe Spültischarmatur mit ausziehbarem Auslauf, keramik Kartusche, Hebel, Sicherungs- und Dichtungsringe, Bedienungsanleitung

2. Edelstahl Küchenarmatur ausziehbar mit Brause 

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5. SUS304 Mischbatterie 360° Drehbar aus Edelstahl mit ABS Bubbler

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Er ist in schöner matten Optik und passt somit perfekt zum Ambiente der Küche. Bewegung des Auslaufrohres und des Einhandhebels sanft, ohne Kraft. Die Oberfläche des Wasserhahn ist poliert verarbeitet, sehr leicht zu reinigen. Die Armatur ist aus Edelstahl DIN 1.4116 gefertigt, DE Standard, bleifrei und kein Rost.

Küchenarmatur bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Küchenarmatur Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Küchenarmaturen finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf einer Küchenarmatur achten solltest

Was ist eine Küchenarmatur?

Eine Armatur ist nicht nur ein Wasserhahn, sondern umfasst alle Bauteile, die es zum Verändern, Mischen und Steuern von den Wasserströmen benötigt. Dabei treten Armaturen neben der Küche auch in Badezimmern oder Waschküchen auf. Die Hauptaufgabe besteht darin, dass die Armatur die Rohrleitungen so verschließt, damit der Wasserfluss unterbrochen wird. Somit ist die Hauptfunktion der Küchenarmatur das Steuern des Wassers. Einige Armaturen besitzen aber sogenannte Mischkammern und haben deshalb auch die Aufgabe, heißes mit kaltem Wasser zu vermengen.

Wozu brauchst Du eine Küchenarmatur?

Gerade in der Küche benötigst Du regelmäßig Wasser zum Kochen, Putzen oder Abwaschen. Die Küchenarmatur hilft Dir, die gewünschte Menge Wasser aus den Leitungen zu bekommen. Dabei kannst Du gerade aufgrund der Armatur die gewünschte Temperatur regulieren. Ohne das Bedienungsgerät müsstest Du das kalte sowie heiße Wasser selber mischen. Außerdem müsstest Du die Wasserleitung jeweils mit einem Handrad öffnen.

Jeder deutsche Haushalt benötigt eine Küchenarmatur, weil es der einfacheren Bedienung dient. Mit Hilfe der Armatur steht das Wasser stets reguliert zur Verfügung. Zudem hast Du dadurch auch automatisch Trinkwasser zu Hause. Durch die Vorschriften der internationalen Trinkwasserverordnung ist die Reinheit des Wassers immer geregelt, so dass Du täglich vom Wasserhahn trinken kannst. Selbst die Küchenarmatur muss hygienische Standards erfüllen, um sicher zu stellen, dass die Materialien nicht das Trinkwasser verschmutzen.

Hochwertige Modelle haben zudem einen speziellen Stahlregler integriert, welcher vor einem Verkalken schützt und so die Armatur langlebig macht. Ebenso sollten Sie darauf achten, Ihr Augenmerk auf Küchenarmaturen mit integriertem Rückflussstopp zu legen. Das verschmutzte Brauchwasser gelangt auf diese Weise nicht mehr zurück in die Leitung, eine Verschmutzung im Inneren des Schlauches wird vermieden.

Wie funktioniert eine Küchenarmatur?

Küchenarmaturen funktionieren je nach Art unterschiedlich, wobei sie sich besonders im Mischen von kaltem und warmem Wasser unterscheiden. Grundsätzlich beziehen nämlich alle Arten das Wasser von der Leitung und lenken es weiter zum Auslauf. Diverse Zwischenschritte sorgen dafür, dass das auslaufende Wasser am Ende die perfekte Temperatur besitzt.

So verfügt zum Beispiel die Zweigriffarmatur über eine Mischkammer vor dem Ausfluss. In der Mischkammer wird das kalte und warme Wasser gemischt, dabei spielt die Einstellung des Wasserhahns eine große Rolle. Je nach Einstellung kommt nämlich mehr warmes oder kaltes Wasser in die Leitung, weshalb das Wasser am Ende jeweils andere Temperaturen aufweist.

Bei der Einhebelarmatur ist keine Mischkammer nötig, denn das Wasser wird direkt im Wasserhahn beim Durchfließen gemischt. Wie bei der Zweigriffarmatur kommt es dabei auf die Einstellung an. Im inneren der Armatur befinden sich Plättchen, die beim Verstellen unterschiedlich große Löcher öffnen oder schließen. Aus dem Grund strömt einmal mehr und einmal weniger heißes Wasser dazu, was im Endeffekt die Temperatur des ausströmenden Wassers verändert.

Die Thermostatarmatur ist zwar eine Art der Einhebelarmaturen, verfügt aber noch über zusätzliche Steuereinheiten. So ist eine Steuereinheit für die Kontrolle der Temperatur verantwortlich und die andere sorgt für eine konstante Durchflussmenge. Also kannst Du bei der Thermostatarmatur Deine gewünschte Wassertemperatur programmieren und das Bedienungsgerät gibt gradgenau die Wassertemperatur sowie die Wassermenge heraus.

Vintage Küchenarmatur

Eine schöne vintage Küchenarmatur. Sie sieht zwar alt aus, ist aber neu.

Was ist der Unterschied zwischen einer Niederdruck- und einer Hochdruckarmatur?

Einfach gesagt benötigt eine Hochdruckarmatur bereits heißes Wasser und eine Niederdruckarmatur nicht. Dahinter steckt aber noch mehr, sehen wir uns zuerst die Hochdruckarmatur an.

Die Hochdruckarmatur

Bei der Hochdruckarmatur sind zwei Anschlüsse vorhanden, eine für heißes und die andere für kaltes Wasser. Somit muss das heiße Wasser bereits vorher durch eine zentrale Warmwasserversorgung oder einen Durchlauferhitzer erwärmt sein. Anschließend sorgt die Hochdruckarmatur nur noch dafür, dass die zwei Wasserströme optimal gemischt werden.

Im Gegensatz zur Niederdruckarmatur sind die Hochdruckarmaturen günstiger im Erwerb und sie tauchen in unterschiedlichen Designs auf. Dagegen musst Du meist ein wenig warten, bis wirklich heißes Wasser zur Verfügung steht. Aus dem Grund können auch die Strom- sowie Wasserkosten etwas teurer ausfallen.

Die Niederdruckarmatur

Die Niederdruckarmatur hat dagegen drei Anschlüsse. Verfügt Deine Wohnung über einen Boiler oder Warmwasserspeicher, so ist die Niederdruckarmatur genau das richtige. Als erstes musst Du die Armatur an der Kaltwasserleitung anschließen. Ein weiter Anschluss geht dann von der Armatur weiter zum Boiler und der dritte Anschluss vom Boiler wieder zur Armatur. Bedienst Du nun den Wasserhahn, so fließt ein Teil des kalten Wassers aus dem Auslauf und ein anderer Teil zum Boiler oder Warmwasserspeicher. Gleichzeitig fließt das bereits erwärmte Wasser des Boilers oder Warmwasserspeichers zurück zur Armatur und mischt sich dort mit dem kalten Wasser.

Durch diesen Kreislauf hast Du stets den Boiler oder Warmwasserspeicher gefüllt, erhältst aber auch gleichzeitig warmes Wasser aus dem Wasserhahn. Ein Überfüllen des Boilers oder Warmwasserspeichers ist dabei nicht möglich, weil das kalte Wasser nur bei Betätigen der Armatur in diese fließt. Der Begriff Niederdruck kommt daher, weil nur die Hälfte des Wassers aus der Leitung wirklich zum Ausfluss geleitet wird und der Druck daher etwas schwächer ausfällt. Zudem ist der niedrige Druck sehr wichtig, denn andernfalls könnte der Boiler oder Warmwasserspeicher platzen. Dafür musst Du Dich oftmals mit einem tropfenden Wasserhahn zufrieden geben, weil ein Druckausgleich stattfinden muss. Aus dem Grund kann kontinuierlich ein wenig Wasser aus dem Boiler zum Ausfluss laufen.

Obwohl Du mit Niederdruckarmaturen die Wasserverschwendung eindämmen kannst, können die Stromkosten schnell in die Höhe steigen. Schlussendlich wird das Wasser nämlich kontinuierlich in dem Boiler oder Warmwasserspeicher erhitzt, auch wenn Du es gar nicht brauchst. Dieses ständige Wärmen kostet meist mehr, als das rasante Erhitzen in einem Durchlauferhitzer. Bist Du dagegen sehr gewissenhaft und stellst den Boiler oder Warmwasserspeicher jeweils aus, kannst Du viel Geld sparen. Weißt Du zum Beispiel, dass Du vor dem Mittag abwaschen möchtest, so reicht das Einschalten eine Stunde davor.

Aus welchen Materialien bestehen Küchenarmaturen?

Grundsätzlich gibt es heutzutage drei Hauptmaterialien, aus denen Küchenarmaturen bestehen können. Wenn Du nicht gerade zu einem Designerstück greifst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du eine dieser Materialien erwischt.

Küchenarmatur aus Kunststoff

Kunststoff ist relativ günstiges Material, weshalb es auch gerne bei Waschtischarmaturen zum Einsatz kommt. Der große Vorteil an Kunststoff ist das Design, denn Du wirst Modell in unterschiedlichen Farben und Formen finden. Zudem ist Kunststoff auch pflegeleicht, da Du es mit fast jedem Putzmittel erfolgreich behandeln kannst. Der große Nachteil an Kunststoff ist jedoch die Lebensdauer, denn das Material geht schnell kaputt. Gerade in der Küche kann es dazu kommen, dass Du einmal einen Kochtopf an den Wasserhahn knallst. Bei Kunststoff ist es schnell möglich, dass dieser dadurch kaputt geht.

Küchenarmatur aus Messing

Deutlich stabiler ist dagegen Messing. Das Metall wird meist bei Armaturen verwendet und verfügt über eine Chrombeschichtung, um auch gegen die Feuchtigkeit bestehen zu können. Ansonsten würde das Metall zu schnell Rostspuren aufweisen. Messing ist ein günstiges Material und gerade durch die Beschichtung auch Langlebig. Einziger Nachteil sind die schnell ersichtlichen Finger- und Wasserspuren, so dass Du eine Küchenarmatur aus Messing öfters putzen musst.

Teilweise beinhalten Küchenarmaturen aus Messing noch Nickel oder Blei. Diese Bestandteile können gut ins Wasser übergehen und bei einem übermäßigen Konsum gesundheitsschädlich sein. Da allerdings alle Armaturen geprüft werden, dürfen sie einen gewissen Anteil nicht überschreiten. Aus dem Grund musst Du Dir auch keine Sorgen machen, falls Nickel oder Blei enthalten ist.

Küchenarmatur aus Edelstahl

Das hochwertigste und zugleich teuerste Material ist Edelstahl. Küchenarmaturen aus Edelstahl sind widerstandsfähig und leicht zu reinigen. Außerdem ist das Metall korrosionsbeständig, weshalb es keine Beschichtung benötigt. Fingerabdrücke oder Spuren von Wassertropfen wirst Du an diesem Material kaum wiederfinden, denn es weist Schmutz sehr effizient ab. Des Weiteren überzeugt Edelstahl auch mit einer langen Haltbarkeit, wobei es vollkommen frei von Nickel oder Blei ist.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Küchenarmaturen passt am besten zu Dir?

Welche Arten von Küchenarmatur gibt es?

Küchenarmaturen können sich in der Form, der Farbe und auch dem Material stark unterscheiden. Diese Unterschiede spielen jedoch keine Rolle, wenn es um die Art geht. Hier unterscheiden wir zwischen vier Arten, bei denen sich jeweils die Steuerung des Wassers differenziert.

  • Die Zweigriffarmatur
  • Die Einhebelarmatur
  • Die Thermostatarmatur
  • Die Sensorarmatur

Damit Du Dich für die richtige Art entscheidest, möchten wir Dir alle vier Arten kurz vorstellen. Erfahre die Vor- und Nachteile der jeweiligen Armatur und überzeuge Dich von den unterschiedlichen Systemen.

Die Zweigriffarmatur

Besonders früher waren die Zweigriffarmaturen vertreten, doch noch heute kommen sie in einigen Haushalten vor. Aufgrund dessen wirkt jede Armatur gleich wieder veraltet, was absolut seinen eigenen Charme hat. Das besondere daran ist, dass Du zwei Griffe mit jeweils kaltem und heißem Wasser bedienen musst. Somit steuerst Du das Mischen des Wassers aktiv und musst die Griffe selber aufdrehen, falls dir das Wasser zu heiß oder zu kalt ist. Dadurch ist eine sehr einfache Bedienung garantiert. Zudem kannst Du ganz einfach nur heißes oder nur kaltes Wasser herauslassen. Gerade beim Kochen kann dieser Effekt von Vorteil sein.

Allerdings gibt es bei den Zweigriffarmaturen auch einige Nachteile. So ist die Regelung der Wassertemperatur nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen. Zu schnell musst Du nochmals einen Griff bedienen, weil das Wasser plötzlich zu heiß wird oder immer noch zu kalt ist. Daher wirkt die Zweigriffarmatur ein wenig unhandlich und es wird viel Wasser verschwendet. Schließlich kannst Du das Wasser nicht zuerst mit einem geringen Druck auslaufen lassen und diesen einfach steigern, denn dadurch veränderst Du wieder das Mischverhältnis.

Die Einhebelarmatur

Die Einhebelarmatur ist im Gegensatz zur Zweigriffarmatur um einiges leichter zu bedienen, denn Du hast – wie der Name schon verrät – nur einen Hebel. Mit diesem kannst Du sowohl das Warm- als auch das Kaltwasser steuern. Dadurch lässt sich die Temperatur des Wassers einfacher und auch schneller einstellen. Eine Verschwendung des Wassers tritt kaum ein, da Du den Hebel innerhalb kürzester Zeit auf heiß gestellt hast. Zudem kannst Du die Temperatur viel genauer einstellen und auch kleine Unterschiede ausgleichen.

Einen Nachteil haben Einhebelarmaturen jedoch, Du kannst nur selten rein kaltes Wasser herauslassen. Selbst wenn Du den Hebel ganz nach links stellst, wo bei den meisten das kalte Wasser ist, wird meist ein wenig heißes mitgemischt. Das hat unter anderem mit der Mischkammer zu tun. Aus dem Grund erhältst Du niemals ganz kaltes Wasser, was sie wiederum schlecht auf die Stromkosten auswirkt.

Die Thermostatarmatur

Bei einer Thermostatarmatur kannst Du eine gewünschte Temperatur im Vorfeld festlegen und das Wasser wird beim Auslaufen stets diese Temperatur aufweisen. Dazu befinden sich im inneren der Mischkammer mehrere Sensoren und Thermostate, welche die Temperatur des Wassers fortlaufend messen. Meist befinden sich zwei unabhängige Hebel an der Armatur, mit denen Du sowohl die Durchflussmenge als auch die Wärme des Wassers einstellst. Auf diese Weise kannst Du Deinen Wasser- und Stromverbrauch einschränken. Im Gegensatz zu anderen Arten musst Du nämlich nicht lange auf heißes Wasser warten. Die Bedienung ist relativ einfach und eine gradgenaue Wassertemperatur erreichst Du mit keiner anderen Art. Viele dieser Modelle verfügen auch über eine Warmwassersperre, so dass ein Überschreiten von 38 Grad Celsius nicht möglich ist. Gerade für einen Haushalt mit kleinen Kindern kann diese Zusatzfunktion von Vorteil sein.

Die Thermostatarmatur sind jedoch teuer im Erwerb und auch wenn ein Sensor oder der Thermostat kaputt gehen, können die Reparaturkosten schnell ins Geld gehen. Zudem ist auch hier meist der Auslauf von kaltem Wasser eingeschränkt, da die Temperatur oftmals erst ab einem gewissen Grad beginnt. Besonders in der Küche kann das zum Nachteil werden, wenn Du zum Beispiel frisches Obst mit kaltem Wasser waschen möchtest.

Die Sensorarmatur

Wie der Name bereits erahnen lässt, verfügen Sensorarmaturen über einen Sensor, welcher Bewegungen registriert. Durch die Bewegung wird die Armatur eingeschalten, so dass Wasser aus dem Ausfluss strömt. Bei dieser Art kannst Du die Temperatur meist nur voreinstellen und anschließend nicht mehr so leicht wechseln. Durch die fehlende Berührung bleibt die Armatur sehr lange sauber und benötigt daher kaum Pflege. Außerdem sind Sensorarmaturen meist mit einem Wassersparsystem ausgestattet. Dabei hast Du die Auswahl zwischen batterie- oder strombetriebenen Armaturen.

Doch speziell in der Elektronik liegt der große Nachteil. Ist nämlich der Sensor kaputt, kommt gar kein Wasser mehr. Da es große Qualitätsunterschiede in den Sensoren gibt und nicht jeder Hersteller hochwertige Sensoren verbaut, kann die Armatur schnell Nerven kosten, ganz zu schweigen von dem Geld. Neben den allfälligen Reparaturkosten sind die Sensorarmaturen auch im Erwerb teuer. Zudem hast Du den Nachteil, dass bei der Berührung Wasser austritt. Möchtest Du also nur etwas in Deinem Spülbecken zwischenlagern oder abtropfen lassen, geht höchstwahrscheinlich der Wasserstrahl an. Aus dem Grund sind die Sensorarmaturen nur bedingt als Küchenarmaturen geeignet.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du Küchenarmaturen miteinander vergleichen?

Küchenarmaturen können sehr unterschiedlich ausfallen. Neben den diversen Farben gibt es auch differenzierte Einbauformen, Größen oder Ausstattungen mit Funktionen. Damit Du Dich für ein gutes Modell entscheidest und im Nachhinein mit Deiner Küchenarmatur zufrieden bist, solltest Du einige Kriterien beachten.

Die Grundsituation

Als erstes ist die Grundsituation bei Dir zu Hause entscheidend. Du kannst nicht einfach losgehen und irgendeine Armatur kaufen. Die Auswahl der richtigen Druckart ist entscheidend und dazu musst Du Deine Wohnung oder Dein Haus betrachten. Verfügst Du nämlich über eine zentrale Warmwasserversorgung beispielsweise im Keller, so kannst Du auf eine Hochdruckarmatur zurückgreifen. Verfügt Deine Wohnung stattdessen über einen Boiler oder Warmwasserspeicher, so benötigst Du eine Niederdruckarmatur. Falls Du Dir diesbezüglich nicht ganz sicher bist, solltest Du Deinen Kauf unbedingt im Fachhandel tätigen und Dich ausgiebig beraten lassen. Sobald Du Deine Grundsituation schilderst, wird der Fachmann bestimmt Bescheid wissen und Dir die richtige Druckart vermitteln.

Abgesehen von Nieder- oder Hochdruck kommt es auch auf die spezifische Situation in der Küche an. Hast Du zum Beispiel Deine Armatur direkt von einem nach innen zu öffnenden Fenster, dann ist eine Vorfenster-Montage wichtig. Du kannst dabei zwischen zwei Varianten unterscheiden, denn entweder lässt sich die gesamte Armatur mit wenigen Handgriffen aus der Halterung nehmen oder die Küchenarmatur lässt sich absenken. Dadurch kannst Du trotz dem Wasserhahn das Fenster problemlos öffnen. Allerdings sind diese Bedienungsgeräte ein wenig teurer und sofern bei Dir nicht die Grundsituation mit dem Fenster besteht, kannst Du gut auf die Vorfenster-Montage verzichten.

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Die Einbauart

Ein weiterer Faktor ist auch die Einbauart, welche mit der Grundsituation zusammenhängt. Es geht darum, wie die Platzsituation bei Dir zu Hause aussieht. Zuerst musst Dir überlegen, ob Du eine Wand- oder Standarmatur möchtest. Wenn direkt hinter dem Spülbecken eine Wand steht und nur wenig Platz für einen Wasserhahn vorhanden ist, dann eignet sich klar die Wandarmatur. Bei dieser befindet sich die gesamte Armatur mit dem Wasserhahn an der Wand. Dagegen kommt die Standarmatur aus der Küchenablage heraus. Wie der Name schon erklärt, steht die Armatur und hängt somit nicht von der Wand herunter.

Eventuell hast Du ja genug Platz und findest einfach die Wandarmatur besser. In dem Fall kannst Du Dich, falls eine Wand in der Nähe vorhanden ist, auch für die Wandarmatur entscheiden. Bei der Wandarmatur musst Du im Anschluss noch zwischen Unter- oder Aufputzarmatur unterscheiden. Hierbei geht es darum, wo sich die Mischkammer und weitere Zusatzteile befinden. Unterputzarmaturen haben den Großteil in der Wand versteckt, so dass lediglich der Wasserhahn und der Hebel zu sehen ist. Diese Montageart ist aber immer mit Bauarbeiten verbunden, weil die Wand aufgebrochen werden muss, um die Küchenarmatur dahinter zu installieren. Die Aufputzarmatur ist dagegen gängiger, weil sich die gesamte Armatur vor der Wand befindet und somit auch einfacher zu montieren ist. Du benötigst lediglich die Anschlüsse, welche aus der Wand schauen und schon kannst Du die Küchenarmatur installieren.

Die Art

Sobald Du Deine Entscheidungen wegen der Druck-, der Einbau- und Montageart getroffen hast, kannst Du Dir Gedanken für die vorhin beschriebenen Arten machen. Möchtest Du also eine Zweigriff-, Einhebel-, Sensor- oder Thermostatarmatur?

Da es sich hierbei um die Installation einer Küchenarmatur handelt, sind Sensorarmaturen eher wenig geeignet. Thermostatarmaturen kosten relativ viel und sind eher für ein Badezimmer geeignet, da Du in der Küche nicht unbedingt gradgenaue Wassertemperaturen benötigst. Meist reichen beim Kochen, Putzen und Abwaschen drei bis vier unterschiedliche Wassertemperaturen aus. Falls Du jedoch Kinder zu Hause hast, die sich schnell verbrennen können, ist die Thermostatarmatur mit der Warmwassersperre eine gute Idee.

Einhebelarmatur – Leichere Bedienung und spart Wasser & Strom

Die meisten müssen sich jedoch zwischen der Zweigriff- oder Einhebelarmatur entscheiden. Grundsätzlich ist eine Einhebelarmatur leichter zu bedienen und verschwendet weniger Strom sowie Wasser. Wenn Du dennoch auf den Retro-Look der Zweigriffarmatur stehst, kannst Du selbstverständlich auch darauf zurückgreifen. Nach ein paar Tagen oder Wochen des Gebrauchs wirst Du es im Handgelenk haben, wie viel Du am Griff drehen musst, um die gewünschte Wassertemperatur sofort zu erreichen. Ab dem Zeitpunkt kannst Du die Wasser- und Stromverschwendung stark einschränken.

Bei dieser Entscheidung spielt Deine Situation zu Hause keine große Rolle, sondern Du kannst Dir nach Deinem Geschmack die passende Küchenarmatur aussuchen. Bedenke bei der Auswahl einfach immer, was Du in der Küche genau machen möchtest und welche Art sich dafür am besten eignet. So kann zum Beispiel eine Zweigriffarmatur beim Abwaschen schnell mühsam werden, weil Du bei jedem Abspülen beide Hände zum Betätigen benötigst. Eine Sensorarmatur reagiert bereits auf kleine Bewegungen, so dass Du nichts im Spülbecken zwischenlagern kannst, ohne dass das Wasser nicht zu fließen beginnt.

Die Größe und die Form

Mittlerweile solltest Du die Grundarten ungefähr eingegrenzt haben, so dass Du die vermehrt Gedanken um das Aussehen machen kannst. Gerade die Größen und Formen von Küchenarmaturen können sehr unterschiedlich sein, denn einige haben einen hohen Auslauf mit einem runden Wasserhahn und andere sind eben mit eckigen Formen. Überlege Dir auch hierbei, welche Größe für Dich wichtig ist und zu Deinen Tätigkeiten in der Küche passt. Hast Du zum Beispiel öfters große Kochtöpfe, die Du mit Wasser füllen möchtest, so ist ein hoher Auslauf bestimmt vorteilhaft. Du musst Dir dabei keine Sorgen machen, dass der Kochtopf nicht unter den Wasserhahn passt. Lebst Du dagegen in einem Singlehaushalt und hast eher selten viele Menschen auf einmal zu Besuch, für die Du kochen möchtest, reicht auch ein kleiner sowie flacher Wasserhahn.

Für Küchen mit einem kleinen Spülbecken, wo Platz also rar ist, empfiehlt sich eine Niederdruckarmatur für offene Heißwasserbereiter. Diese ist verchromt und mit einer Höhe von maximal 20 Zentimetern ideal für kleine Spülbecken, lässt sich aber aufgrund des bis zu 150 Grad schwenkbaren Auslaufes, für jeden denkbaren Arbeitsablauf nutzen.

Quelle: https://www.heimhelden.de/tipps-zum-kauf-von-kuechenarmaturen


Eckig oder Rund – Geschmackssache

Bei der Form kommt es dagegen auf Deinen Geschmack an. Eventuell findest Du eckige Wasserhähne stylisher oder es passt besser zu Deiner Kücheneinrichtung. Falls Dir dagegen runde Formen besser gefallen, wirst Du bestimmt auch dazu eine große Auswahl vorfinden. Daneben kommt es auch auf die Form der Hebel oder Griffe sowie die Farben an. Auch wenn die meisten Armaturen meist silbern sind, gibt es mittlerweile auch graue, braune und weiße Bediengeräte. Des Weiteren kannst Du bei der Chrombeschichtung noch zwischen matt oder gebürstet entscheiden.

In dem Punkt sind Deinem Geschmack fast keine Grenzen gesetzt, lediglich eine kleine Sache musst Du berücksichtigen. Der Wasserauslauf des Wasserhahns sollte direkt den Abfluss treffen, damit das Wasser nicht in jede Richtung spritzt. Somit ist gerade die Länge des Wasserhahns entscheidend. Allerdings gibt es diesbezüglich keinen Richtwert, da jedes Spülbecken und jede Montage der Armatur wieder anders ausfällt. Messe diese Distanz also vor dem Kauf aus und beachte die gemessene Länge bei der Auswahl.

Das Material

Abgesehen von der Größe und Form muss auch das Material stimmen. In dem Bereich musst Du einen Kompromiss zwischen den Kosten, der Einfachheit der Reinigung und dem individuellen Geschmack machen.

Kunststoffarmaturen sind zwar die günstigsten auf dem Markt, aber zugleich auch die kurzlebigsten Bediengeräte. Wir raten Dir grundsätzlich von dem Material ab, da es für den langen Wassergebrauch nicht geeignet ist. Zudem bekommst Du verhältnismäßig gute Armaturen aus Messing zum selben Preis.

Küchenarmatur Wasserhahn

Bei einer Küchenarmatur ist die richtige Dosierung von Luft und Wasser wichtig.

Kein Rost durch Chrombeschichtung

Verchromtes Messing ist in dem Fall viel besser geeignet. Die Chrombeschichtung sorgt dafür, dass das Metall nicht zu rosten beginnt. Achte dabei auch immer auf ein Prüfsiegel, welches Dir versichert, dass nicht zu viel Nickel oder Blei enthalten ist. Bedenke bei Messing auch immer, dass es zwar edel aussieht, aber doch pflegeintensiv ist. Wenn Du keine Wassertropfen mehr sehen möchtest, musst Du das Material immer auch mit einem Tuch trocknen. Zudem kann sich bei einer unsachgemäßen Reinigung schnell das Chrom ablösen, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch das Rostrisiko erhöht.

Das beste Material ist Edelstahl

Wenn Du gerne bereit bist, ein wenig mehr zu bezahlen, dann solltest Du Dich für Edelstahl entscheiden. Das robuste, korrosionsbeständige und langlebige Metall eignet sich ideal für eine Küchenarmatur. Zum einen rostet es nicht und zum anderen gestaltet sich die Pflege sehr leicht. Wassertropfen bleiben nicht zurück und Schmutz löst sich sehr schnell, so dass bereits ein Drüberwischen mit dem Lappen ausreicht. Da das Metall zu allem hin auch noch extrem robust ist, wirst Du lange daran Freude haben können. Besonders in der Küche ist ein stabiles Material wichtig, denn sehr schnell kannst Du einmal mit einem Kochtopf dagegen stoßen oder es fällt Dir etwas auf den Wasserhahn. Mit einer Edelstahlarmatur kannst Du Dir sicher sein, dass sie diesen Anforderungen standhält und nicht einmal eine Schramme davon zieht. Abgesehen davon ist Edelstahl ein schönes Metall, welches sich in jeder Küche ausgezeichnet macht.

Im Endeffekt kommt es auch hier wieder auf Deine Wünsche und Vorstellungen an. Grundsätzlich empfehlen wir Edelstahl, denn auch wenn die Armatur mehr kostet, kommst Du auf längere Sicht günstiger weg. Kaufst Du nämlich einmal eine Edelstahlarmatur, wirst Du Dein ganzes Leben davon profitieren. Bei einer Messing- oder Kunststoffarmatur kann es gut sein, dass bereits in den nächsten Jahren ein neues Bediengerät benötigt.

Die Ausstattung

Küchenarmaturen verfügen teilweise über einzigartige Ausstattungen, die in einer Küche durchaus von Vorteil sein können. An dem Punkt musst Du wissen, welche Ausstattung Du unbedingt haben möchtest und welche Funktionen für Dich geeignet sind. Wir möchten Dir einige Zusatzausstattungen vorstellen, damit Du Dir diesbezüglich ein Bild machen kannst.

Ausziehbarer Wasserhahn

Einige Modelle verfügen über einen Wasserhahn, den Du ausziehen kannst. Das garantiert Dir ein bestimmtes Erreichen jeder Ecke in dem Spülbecken. Besonders in der Küche erleichtert Dir die ausziehbare Handbrause eine gründliche Reinigung. Gleichzeitig profitierst Du aber auch beim Waschen von Gemüse oder beim Auffüllen eines Kochtopfs von der Ausstattung. Noch besser eignen sich spezielle Schlauchbrausen, die entweder neben dem Wasserhahn als Zusatz vorhanden sind oder bereits den Wasserhahn darstellen.

Vor allem in Großküchen sind diese anzufinden, eignen sich aber auch in einer kleinen Küche. Falls Du für einen großen Bereich nicht eine ausziehbare Brause oder eine Schlauchbrause möchtest, gibt es auch Strahlregler. So kannst Du mit einem einfachen Handgriff den Strahl ändern, damit das Wasser auf eine größere Fläche auftrifft. Möchtest Du zum Beispiel Obst waschen, so deckt der differenzierte Strahl bestimmt das gesamte Küchensieb ab. Meist befinden sich unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten an dem Strahlregler, damit auch ein individueller Einsatz möglich ist.

Wassersperre & Sprudelfunktion

Abgesehen davon kannst Du auch auf Zusatzfunktionen setzen. In einem Haushalt mit Kindern macht eine Warmwassersperre viel Sinn, denn dadurch ist kein Auslassen von heißem Wasser über 38 Grad möglich. Eine spezielle Sprudelfunktion ermöglicht es Dir sogar, über Deinen Wasserhahn Sprudelwasser herauszulassen. Dazu wird eine Gasflasche in der Armatur verbaut, die bei der richtigen Einstellung in das Trinkwasser übergeht. Dir erspart das insofern ein Schleppen von schweren Flaschen und Du sparst dadurch auch Geld, denn die Gasflaschen sind meist günstiger als die anzuschaffenden Sprudelwasserflaschen.

Küchenarmaturen mit LEDs

Eventuell darf es für Dich auch ein wenig Luxus sein. In dem Fall wären Küchenarmaturen mit LEDs genau das richtige. Die kleinen Lichter geben Dir mit Farben an, welche Temperatur das Wasser gerade hat. Manchmal findest Du sogar Küchenarmaturen mit einer Fernbedienung oder einem Touchscreen. Dadurch kannst Du die Wassertemperatur voreinstellen oder auch eine Wassersparfunktion aktivieren.

Es versteht sich fast von selbst, dass die speziellen Ausstattungen oder Funktionen mit einem höheren Preis verbunden sind. In dem Fall musst Du Dir selbst überlegen, wie viel Geld Du wirklich ausgeben möchtest und was die Küchenarmatur dafür aufweisen sollte. Bei den meisten Funktionen und Ausstattungen handelt es sich um Zusätze, die Du nicht unbedingt benötigst. Dennoch vereinfachen sie Deinen Alltag und sorgen für eine bequemere Bedienung.

Moderne Küchenarmatur

Eine moderne Küchenarmatur

Die Qualität

Bei der Qualität spielt ganz klar das Material eine wichtige Rolle, denn natürlich ist Edelstahl qualitativ hochwertiger als Messing. Doch eine schlecht verarbeitete Edelstahlarmatur ist genauso anfällig für Reparaturen wie eine gute Messingarmatur. Achte daher besonders auf die Verarbeitung. Wie passen die Teile zusammen? Entstehen Lücken oder sind bereits Schrammen zu erkennen? Wo liegt die Schwachstelle und an welcher Stelle könnten sich Probleme entwickeln? Je besser Du eine Küchenarmatur betrachtest, desto eher siehst Du Schwachstellen.

Die Lautstärke

Zur Qualität gehört allerdings auch die Lautstärke. Tatsächlich ist diese nämlich vom Gesetz vorgeschrieben, da Du Deine Nachbarn durch das Wasserrauschen nicht stören darfst. Daher könntest Du bei einem zu lauten Wasserhahn vom Gericht einen Brief erhalten. Daraufhin musst Du die Küchenarmatur demontieren und ein neues Modell erwerben. Aus dem Grund verfügen viele Küchenarmaturen über eine Einteilung in der Geräuschklasse. Für Dich ist in dem Zusammenhang wichtig, dass die Armatur entweder in der Klasse I oder II eingestuft ist. Bei einer Geräuschklasse III ist das Wasser über 30 Dezibel laut und somit laut Gesetz verboten.

Auf die Garantie achten

Wir raten Dir zusätzlich auch auf eine Garantie zu achten. Dadurch kannst Du Dir sicher sein, eine gute Küchenarmatur zu erwerben. Falls dennoch ein Defekt auftritt, fallen die Reparaturkosten unter die Garantie und Du musst nichts bezahlen. Je nach Hersteller können das bis zu 10 Jahre sein, wobei Du diesen Luxus nicht immer hast. Kaufe auf keinen Fall eine Armatur, welche nicht mindestens drei Jahre unter Garantie läuft. Besonders bei Armaturen dauert ein Defekt ein wenig, weil das Wasser dem Material immer nur ein wenig schadet und es somit ein schleichender Prozess ist. Bei einer Internetbestellung ist auch immer eine Rücksendemöglichkeit ideal, falls die Küchenarmatur doch nicht passt. Im Geschäft hast Du meist ein Umtauschrecht innerhalb weniger Tage.

Der Preis

An der Stelle können wir Dir nicht sagen, dass eine gute Küchenarmatur um die 50 Euro kostet, denn dabei spielt die Art, das Material sowie die Ausstattung eine erhebliche Rolle. Aus dem Grund müssen wir jede Armatur einzeln betrachten und die unterschiedlichen Varianten genauer unter die Lupe nehmen.

Große Preisunterschiede

Zwischen Hoch- und Niederdruckarmaturen gibt es große Preisunterschiede, weil die Niederdruckarmatur einen komplexeren Aufbau aufweist. Daher findest Du Hochdruckarmaturen bereits ab 20 Euro. Möchtest Du aber ein gutes Modell erwerben, so musst Du mit 50 Euro rechnen. Niederdruckarmaturen findest Du im selben Preisrahmen, dennoch benötigen diese einen speziellen Aufbau und daher solltest Du auch einen angemessenen Betrag ausgeben. Besonders bei billigen Modellen geht schneller etwas kaputt und im schlimmsten Fall platzt der Boiler oder Warmwasserspeicher. Rechne daher bei Niederdruckarmaturen mit 100 Euro, um auch wirklich ein gutes Modell zu erhalten.

Die Einhebel- und Zweigriffarmaturen kosten beide ungefähr gleich viel, da beide Arten mehr oder weniger dieselben Bestandteile aufweisen. Dagegen können Sensor- oder Thermostatarmatur sehr schnell über 100 Euro kosten. Weil diese jedoch nur bedingt sinnvoll für die Küche sind, musst Du Dich selbst fragen, ob Du den Betrag ausgeben möchtest.

Höherer Preis für extra Features

Für einzigartige Formen und Ausstattungen wie einen hohen Auslauf oder eine ausziehbare Handbrause darfst Du mit höheren Ausgaben rechnen. Trotzdem findest Du auch hier Modelle, welche um die 20 Euro kosten, von denen raten wir aber ab. Meist sind sie qualitativ minderwertig, so dass Du bereits nach kurzer Zeit mit Defekten rechnen musst.

Damit die Qualität stimmt und Du mit Deiner Küchenarmatur zufrieden bist, solltest Du nicht unter 30 Euro ausgeben. Je mehr Zusatzfunktionen oder spezielle Ausstattungen Du möchtest, desto teurer wird es natürlich. Wundere Dich also nicht, wenn einzigartige Küchenarmaturen bis zu 1.500 Euro kosten.

Wo kann ich eine Küchenarmatur kaufen?

Küchenarmaturen kannst Du entweder im Fachhandel oder im Internet erwerben. Beiden Varianten haben dabei ihre Vor- sowie Nachteile. Wo Du schlussendlich Deine Armatur kaufst, kommt einerseits auf Dein Wissen darüber und Deine Bevorzugungen an.

Falls Du noch relativ wenig Ahnung hast oder nicht genau weißt, welche Armatur Du wirklich benötigst, solltest Du Dich in einem Fachhandel umsehen. Du profitierst von einer kostenlosen, individuellen und zugleich kompetenten Beratung und wirst so bestimmt eine Küchenarmatur finden, die passt. Zudem kannst Du Dir unterschiedliche Bedienungsgeräte anschauen und sie selbst in die Hand nehmen. Dadurch erkennst Du nicht nur, ob Dir die Armatur zusagt, sondern auch gleich etwas über die Qualität sowie die Verarbeitung. Abgesehen davon hast Du stets einen guten Überblick über die Preise und kannst das gewünschte Objekt direkt mit nach Hause nehmen. Wenn Du gerade noch jemanden für den Einbau benötigst, so solltest Du Dich an Sanitärbetriebe, Küchenstudios oder Baumärkte wenden. Kannst Du die Installation dagegen selber vornehmen, dann wirst Du selbst bei Discounter oder Möbelhäuser fündig.

Ist Dir der Gang in ein Geschäft zu aufwendig und weißt Du bereits, was Du ungefähr suchen musst, dann eignet sich das Internet. Auf den Seiten wie Amazon oder Ebay hast Du eine große Auswahl an unterschiedlichen Küchenarmaturen von diversen Herstellern. Daneben bieten aber auch Baumärkte oder Möbelhäuser auf ihren Internetseiten entsprechende Bedienungsgeräte an. Des Weiteren kannst Du Meinungen von bisherigen Kunden einlesen und dadurch sofort Schwachstellen herausfinden. Falls Du Fragen an die Hersteller hast, bieten Dir viele Internetseiten Fragemöglichkeiten an. Sobald Du Dich für eine Küchenarmatur entschieden hast, wirst Du sie innerhalb weniger Tage bei Dir zu Hause vorfinden und nur selten musst Du die Lieferung selbst bezahlen.

Wissenswertes über Küchenarmaturen – Expertenmeinungen und Rechtliches

Wie reinigst Du eine Küchenarmatur richtig?

Äußerlich reinigst Du Deine Küchenarmatur am besten mit einem Wischlappen und Putzmittel. Achte bei einer Messingarmatur darauf, dass Du nicht zu aggressives Putzmittel verwendest, weil sich dadurch die Beschichtung lösen könnte. Ab dem Zeitpunkt entsteht viel schneller Rost und auch Verschmutzungen können bis zum Messing eindringen. Aus dem Grund solltest Du auch davon absehen, mit der groben Seite eines Schwamms zu schrubben. Sobald die schützende Chrombeschichtung zerstört ist, geht es nicht mehr lange und Du musst die gesamte Armatur auswechseln. Bei Edelstahl hast Du dieses Problem nicht, was einerseits die Reinigung vereinfacht und andererseits für eine längere Haltbarkeit sorgt.

Dann muss die Küchenarmatur gereinigt werden

Es kann auch vorkommen, dass der Strahl Deines Wasserhahns zur Seite spritz oder nicht mehr als Einheit auftritt. In dem Fall musst Du auch das Innere Deiner Küchenarmatur reinigen. Dazu demontierst Du den Perlator, auch als Strahlregler bezeichnet, von dem Wasserhahn. Bei einigen Modellen erreichst Du das bereits durch das Aufdrehen mit der Hand. Falls es nicht so einfach geht, benötigst Du eine Zange. Anschließend kannst Du einfach die Überwurfmutter, den Dichtungsring und das Sieb entfernen.

Lege alle Teile über Nacht in einem Drittel Essig und zwei Drittel Wasser ein. Wenn das Einlegen kein zufriedenstellendes Ergebnis liefert, kannst Du das Ganze auch ein wenig erwärmen. Gib dazu das Wasser und Essig für einen kurzen Moment in die Mikrowelle oder einen Kochtopf. Sobald alles warm ist, – nicht kochend heiß- gibst Du die Einzelteile nochmals für ein paar Stunden hinein. Anschließend schrubbst Du die Kalkreste mit einem Schwamm ab und spülst die Einzelteile unter warmem Wasser. Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden, so baue alle Teile wieder zusammen und montiere sie am Wasserhahn.

Dann muss die Küchenarmatur repariert werden

Es kann durchaus vorkommen, dass das Reinigen der am Perlator angebrachten Einzelteile nicht ausreicht. In dem Fall liegt das Problem tiefer in der Armatur und Du musst alles auseinandernehmen. Wohnst Du nur in einer Mietwohnung, dann solltest Du vorher mit Deinem Vermieter sprechen. Eventuell zahlt dieser den Besuch eines Fachmannes. Dadurch kannst Du Fehler deinerseits vermeiden und läufst nicht Gefahr einer überfluteten Wohnung. Wenn Du es selber machen willst oder vom Vermieter die Genehmigung hast, so schließe als erstes alle Leitungsventile. Lasse im Anschluss das Restwasser ab, bis trotz des geöffneten Wasserhahns kein Wasser mehr ausströmt. Ab dem Zeitpunkt darfst Du die Schläuche und Überwurfmutter mit einem Werkzeug wie Schraubenschlüssel, Engländer oder einer Rohrzange lösen.

Doch Vorsicht!

Sei dabei jedoch Vorsichtig, weil Du mit dem Werkzeug schnell etwas beschädigen oder zerkratzen kannst. Sobald alles gelöst ist, lässt sich die Armatur ganz einfach anheben. Nimm auch diese in Einzelteile auseinander und schaue Dir alle Teile gut an. Eventuell ist bereits ein Dichtungsring kaputt oder Du findest Risse. In dem Fall benötigst Du Ersatzteile, da sich eine Reparatur nicht lohnt. Sind dagegen alle Teile in Ordnung kannst Du sie ebenfalls über Nacht einlegen. Im Anschluss alles schrubben, abspülen und wieder einsetzen. Achte dabei unbedingt auf eine korrekte Montage, ansonsten riskierst Du viel Wasser in Deiner Küche. Damit Du feststellen kannst, ob alles richtig montiert ist, musst Du die Leitungen wieder öffnen. Falls etwas tropft oder undicht ist, hast Du bei dem Zusammensetzen einen Fehler gemacht oder ein Teil zu wenig stark angeschraubt.

Fachmann rufen oder oder Küchenarmatur ersetzen

Ist das Problem trotz der intensiven Reinigung und korrekten Montage nicht behoben, dann benötigst Du einen Fachmann. Alternativ kannst Du auch die gesamte Küchenarmatur ersetzen, was aber je nach Ursache keinen Sinn macht. Ist zum Beispiel nur ein Dichtungsring kaputt, der lediglich wenige Euros kostet, wären die Ausgaben für eine gesamte Küchenarmatur viel höher. Ein Fachmann kann Dir zu dem Zeitpunkt genau sagen, was die beste Lösung des Problems ist und was sich wirklich lohnt.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.heimhelden.de/tipps-zum-kauf-von-kuechenarmaturen
  • https://www.kuechenarmaturen-abc.de/
  • https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/raeume/33923-rtkl-die-richtige-kuechenarmatur
  • https://www.kuechenquelle.de/magazin/tipps/kuechenarmatur-wechseln-diy-tipps-und-tricks/

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/tippen-schwarz-wasserhahn-k%C3%BCche-791172/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/behandlung-drinnen-erwachsener-h2o-545014/
  • https://pixabay.com/de/photos/kaktus-k%C3%BCche-design-innenraum-2556000/
  • https://pixabay.com/de/photos/k%C3%BCche-tippen-waschbecken-verwischen-1867663/

Letzte Aktualisierung am 13.11.2019 um 17:12 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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