Ein Mini-Beamer holt das große Bild aus dem Wohnzimmerregal und macht es transportabel: an die Schlafzimmerdecke, auf die Hauswand im Garten, ins Ferienhaus oder an die Zeltwand. Moderne Geräte bringen Akku, Streaming-System, Lautsprecher und automatische Bildeinstellung in einem Gehäuse unter, das kaum größer ist als eine Thermoskanne.
Auf dieser Seite stellen wir Dir vier portable Beamer von Nebula, XGIMI und Dangbei vor und erklären, worauf es bei Lumen, Auflösung, Projektionsabstand, Akku und Streaming ankommt. Die Einordnung basiert auf aktuellen Produkt- und Herstellerinformationen sowie redaktioneller Recherche. Die Reihenfolge der Vorstellung ist kein Ranking. Aktuelle Preise und Kundenbewertungen findest Du direkt in den Produktboxen.
Was ist ein Mini-Beamer?
Ein Mini-Beamer ist ein kompakter Projektor, der auf Mobilität und schnelle Einsatzbereitschaft ausgelegt ist. Eine feste Norm für den Begriff gibt es nicht. In dieser Auswahl reicht die Spanne von einem Gerät in Getränkedosengröße mit 0,85 Kilogramm bis zu einem tragbaren Modell mit knapp 1,7 Kilogramm und Tragegriff oder Standfuß. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ohne feste Installation auskommen und meist einen eingebauten Akku besitzen.
Die meisten aktuellen Modelle nutzen die DLP-Technik mit einem winzigen Spiegelchip und eine LED-Lichtquelle, einige wenige setzen auf Laser. Hinzu kommen ein Betriebssystem für Streaming-Apps, WLAN und Bluetooth, ein oder zwei Lautsprecher sowie Funktionen wie Autofokus und automatische Trapezkorrektur.
Für wen eignet sich ein Mini-Beamer?
Ein Mini-Beamer passt zu Dir, wenn Flexibilität wichtiger ist als die maximal mögliche Bildqualität. Typische Einsatzszenarien sind:
- Filmabend im Schlafzimmer: Projektion an die Wand oder an die Decke, ohne dass ein Fernseher im Raum stehen muss.
- Zweitgerät im Wohnzimmer: Für ein großes Bild am Wochenende, während im Alltag der Fernseher läuft.
- Reisen und Camping: Im Ferienhaus, Wohnmobil oder Zelt, sofern Platz und Dunkelheit ausreichen.
- Garten und Terrasse: Für das Sommerkino nach Sonnenuntergang.
Weniger gut passt ein Mini-Beamer, wenn Du ein dauerhaftes Heimkino mit sehr großem Bild planst, häufig bei Tageslicht projizieren willst oder Wert auf echtes 4K legst. Dafür sind größere, stationäre Projektoren gebaut.
Helligkeit realistisch einordnen
Die Helligkeit ist das Merkmal, an dem sich Mini-Beamer am deutlichsten von großen Projektoren unterscheiden. Die vier hier vorgestellten Geräte liegen laut Hersteller zwischen 200 und 450 Lumen. Zum Vergleich: Stationäre Heimkino-Beamer werden häufig mit deutlich höheren Werten angeboten.
ANSI-Lumen, ISO-Lumen und Lux
Bei den Helligkeitsangaben begegnen Dir verschiedene Einheiten, die nicht ohne Weiteres vergleichbar sind:
- ANSI-Lumen: Ein lange etabliertes Messverfahren, bei dem die Helligkeit an mehreren Punkten des projizierten Bildes gemessen und gemittelt wird. ANSI-Werte gelten als vergleichsweise belastbar.
- ISO-Lumen: Angaben nach der Norm ISO 21118. Auch hier wird an mehreren Bildpunkten gemessen. Die Verfahren sind ähnlich, aber nicht identisch, sodass ANSI- und ISO-Werte grob, jedoch nicht exakt gegeneinander abgewogen werden können.
- Lux: Lux beschreibt die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche und hängt davon ab, wie groß das Bild gerade ist. Ohne Angabe der Bildgröße sagt ein Lux-Wert über die Helligkeit eines Beamers wenig aus.
- „Lumen“ ohne Zusatz oder „LED-Lumen“: Solche Werte sind oft nicht nach einer Norm ermittelt und fallen deutlich höher aus als ANSI- oder ISO-Werte.
Für den Vergleich innerhalb dieser Seite gilt: Nebula gibt ANSI-Lumen an, XGIMI und Dangbei ISO-Lumen. Die Werte zeigen eine Größenordnung, ein exakter Helligkeitsvergleich lässt sich daraus nicht ableiten.
Wie viel Helligkeit brauchst Du?
Wie hell das Bild wirkt, hängt von drei Faktoren ab: der Lichtleistung des Beamers, der Bildgröße und dem Umgebungslicht. Je größer Du das Bild ziehst, desto mehr verteilt sich dasselbe Licht auf eine größere Fläche, und das Bild wird dunkler. Als grobe Orientierung:
- Komplett abgedunkelter Raum: Schon rund 200 Lumen können für ein mittelgroßes Bild ausreichen.
- Wohnzimmer am Abend mit gedimmtem Licht: Hier sind Geräte mit 400 Lumen und mehr im Vorteil, und eine moderate Bildgröße hilft.
- Tageslicht oder hell beleuchteter Raum: Hier stoßen alle Mini-Beamer an Grenzen. Kontraste und Farben wirken blass, dunkle Szenen sind kaum erkennbar.
Auflösung: nativ oder nur unterstützt?
Alle vier hier vorgestellten Modelle projizieren laut Hersteller nativ in Full HD mit 1.920 × 1.080 Pixeln. Bei der Auflösung lohnt es sich genau hinzusehen, weil Produktbeschreibungen hier oft missverständlich sind. Entscheidend ist die native Auflösung, also die Zahl der Bildpunkte, die der Projektionschip tatsächlich darstellt.
Formulierungen wie „unterstützt 4K“ bedeuten meist nur, dass ein Gerät ein 4K-Signal annehmen und intern auf seine native Auflösung herunterrechnen kann. Das Bild ist dann nicht schärfer als bei einem nativen Full-HD-Gerät.
Projektionsabstand und Bildgröße
Wie groß das Bild wird, hängt vom Abstand zwischen Beamer und Wand ab. Die Kennzahl dafür ist das Projektionsverhältnis, englisch Throw Ratio. Es gibt an, wie viele Meter Abstand Du für einen Meter Bildbreite brauchst. Alle vier Geräte auf dieser Seite haben laut Hersteller ein Projektionsverhältnis von 1,2:1.
Daraus ergeben sich für ein Bild im Format 16:9 ungefähr folgende Abstände:
- 60 Zoll (etwa 1,33 m breit): rund 1,6 m Abstand
- 80 Zoll (etwa 1,77 m breit): rund 2,1 m Abstand
- 100 Zoll (etwa 2,21 m breit): rund 2,7 m Abstand
- 120 Zoll (etwa 2,66 m breit): rund 3,2 m Abstand
Die Werte sind gerundet. Die maximal angegebene Bildgröße, etwa 150 oder 200 Zoll, ist eher ein technischer Grenzwert. Mit der Lichtleistung eines Mini-Beamers wirkt ein so großes Bild nur in völliger Dunkelheit noch ausreichend hell. Die Hersteller selbst empfehlen teils kleinere Bildgrößen, Dangbei etwa 60 bis 100 Zoll und XGIMI 60 bis 120 Zoll.
Für die Projektionsfläche reicht oft eine glatte, helle Wand. Eine passende Leinwand kann Kontrast und Farbwirkung verbessern, besonders bei hellerer Umgebung. Modelle und Bauformen findest Du in unserem Beamer-Leinwand-Vergleich.
Akku und Stromversorgung
Ein eingebauter Akku ist für viele der Hauptgrund für einen Mini-Beamer. Alle vier Modelle hier geben laut Hersteller eine Videolaufzeit von bis zu 2,5 Stunden an, jeweils im Eco- beziehungsweise Akkumodus. Das reicht für die meisten Spielfilme.
Wichtig sind deshalb die Möglichkeiten zur Stromversorgung:
- Netzteil: Zu Hause betreibst Du den Beamer am besten am Netz. Dann stehen meist auch die höheren Helligkeitsstufen zur Verfügung.
- USB-C: Einige Geräte laden über USB-C mit Power Delivery. Laut Hersteller gilt das für den Dangbei Freedo (USB-C mit 65 Watt) und den XGIMI MoGo 4 (USB-C mit PD 3.0). Nebula nennt für den Capsule 3 eine Versorgung über PD mit 20 V und 2,25 A.
- Powerbank: Dangbei und XGIMI nennen ausdrücklich die Nutzung kompatibler Powerbanks, XGIMI nennt Powerbanks mit 65 bis 150 Watt Ausgangsleistung, Dangbei Powerbanks ab 65 Watt. Achte auf die nötige Ausgangsleistung der Powerbank.
Für den Mars 3 Air nennt Nebula als Stromeingang 19 V und 4,74 A, also ein klassisches Netzteil. Eine USB-C-Ladung haben wir für dieses Modell in den Herstellerangaben nicht gefunden.
Viele Mini-Beamer lassen sich zudem als Bluetooth-Lautsprecher nutzen. Laut Hersteller hält der Akku in diesem Modus deutlich länger, beim Mars 3 Air etwa bis zu acht Stunden, beim Freedo und beim MoGo 4 bis zu sechs Stunden.
Gewicht und Transport
Zwischen den hier vorgestellten Geräten liegen beim Gewicht fast 850 Gramm. Der Nebula Capsule 3 wiegt laut Hersteller 0,85 Kilogramm, der XGIMI MoGo 4 rund 1,31 Kilogramm, der Dangbei Freedo etwa 1,4 Kilogramm und der Nebula Mars 3 Air knapp 1,7 Kilogramm.
Für die Reisetasche oder den Rucksack ist ein Gerät unter einem Kilogramm spürbar angenehmer.
Ein integrierter Standfuß ist beim Aufstellen unterwegs praktisch, weil Du den Projektionswinkel ohne Stativ oder Bücherstapel anpassen kannst. Für eine feste Montage an der Decke bieten sich dagegen Halterungen an, die wir im Vergleich der Beamer-Deckenhalterungen vorstellen.
Streaming und die Frage nach Netflix
Ein großer Vorteil aktueller Mini-Beamer ist das integrierte Betriebssystem. Alle vier hier vorgestellten Modelle werden laut Hersteller beziehungsweise Produktbezeichnung mit Google TV angeboten. Streaming-Apps laufen damit direkt auf dem Beamer.
Ein Punkt verdient besondere Beachtung: Nicht jeder Beamer mit Android-basiertem System bringt automatisch eine offiziell unterstützte Netflix-App mit. Bei manchen Geräten lässt sich Netflix nur über Umwege oder gar nicht nutzen. Bei den vier Modellen auf dieser Seite nennen die Hersteller Netflix ausdrücklich als integriert.
Für das Streaming brauchst Du WLAN. Unterwegs kannst Du den Hotspot Deines Smartphones nutzen, solltest dann aber den Datenverbrauch im Blick behalten.
Anschlüsse
Auch wenn Streaming im Vordergrund steht, sind Kabelanschlüsse nützlich. Alle vier Geräte bieten laut Hersteller einen HDMI-Eingang mit ARC. Darüber schließt Du Spielkonsole, Laptop, Blu-ray-Player oder einen eigenen Streaming-Stick an.
Weitere Anschlüsse unterscheiden sich: Dangbei und XGIMI nennen jeweils einen USB-A-Anschluss, etwa für USB-Sticks, sowie USB-C für die Stromversorgung. Bluetooth ist bei allen vier Geräten vorhanden, sodass Du kabellose Kopfhörer oder einen externen Lautsprecher koppeln kannst.
Lautsprecher
Eingebaute Lautsprecher machen einen Mini-Beamer unabhängig von zusätzlicher Technik. Die Leistung reicht laut Hersteller von 6 Watt beim Dangbei Freedo über 8 Watt beim Capsule 3 bis zu zweimal 6 Watt beim MoGo 4 und zweimal 8 Watt beim Mars 3 Air.
Für das Schlafzimmer genügen solche Lautsprecher oft. Im Garten verliert sich der Klang schneller. Wer mehr Volumen möchte, koppelt einen Bluetooth-Lautsprecher oder nutzt eine Soundbar per HDMI ARC.
Einsatzbereiche realistisch betrachtet
Unterwegs und auf Reisen
Für Reisen zählen Gewicht, Packmaß und eine einfache Stromversorgung. Ein kleines Gerät mit USB-C-Versorgung ist hier im Vorteil, weil sich Ladegeräte teilen lassen. Im Hotelzimmer oder Ferienhaus findest Du zudem nicht immer eine helle, glatte Wand.
Schlafzimmer und Wohnzimmer
Im Schlafzimmer spielen Mini-Beamer ihre Stärken besonders gut aus. Abends ist der Raum ohnehin dunkel, und ein Standfuß mit großem Neigungswinkel ermöglicht die Projektion an die Decke. Achte dann auf das Lüftergeräusch, das bei leisen Szenen auffallen kann. Nebula nennt für den Mars 3 Air weniger als 28 Dezibel, XGIMI für den MoGo 4 höchstens 28 Dezibel.
Im Wohnzimmer hängt das Ergebnis stark von der Verdunkelung ab. Mit Vorhängen oder Rollos und einem Bild zwischen 80 und 100 Zoll ist ein Mini-Beamer eine ernsthafte Alternative für den Filmabend. Als täglicher Ersatz für einen Fernseher bei Tageslicht taugt er in der Regel nicht.
Garten und Terrasse
Das Sommerkino im Garten ist ein beliebtes Einsatzszenario, sollte aber realistisch geplant werden. In der Dämmerung reicht die Lichtleistung eines akkubetriebenen Mini-Beamers mit wenigen hundert Lumen meist nicht für ein kontrastreiches Bild. Ein gutes Ergebnis gelingt in der Regel erst nach Einbruch der Dunkelheit, im Hochsommer also oft erst gegen 22 Uhr.
Plane außerdem Stromversorgung, Ton und Schutz vor Feuchtigkeit ein. Keiner der Hersteller beschreibt die vier Geräte als wasserdicht. Tau am späten Abend, Regen und Rasensprenger sind daher ein Risiko.
Grenzen kompakter Projektoren
Bei aller Flexibilität haben Mini-Beamer typische Einschränkungen, die Du kennen solltest:
- Helligkeit: Die begrenzte Lichtleistung erfordert eine dunkle Umgebung.
- Kontrast: Schwarz wirkt bei hellem Umgebungslicht eher grau. Nebula nennt für den Mars 3 Air ein Kontrastverhältnis von 400:1.
- Klang: Kleine Lautsprecher stoßen bei Actionfilmen und im Freien schnell an Grenzen.
- Wärme und Lüfter: Kompakte Gehäuse müssen die Wärme der Lichtquelle abführen. Halte die Lüftungsöffnungen frei.
Zur Lebensdauer der LED-Lichtquelle nennen Nebula für den Mars 3 Air und Dangbei für den Freedo jeweils 30.000 Stunden.
Mini-Beamer oder klassischer Heimkino-Beamer?
Ein klassischer Heimkino-Projektor ist für einen festen Platz gebaut. Er bietet meist mehr Lichtleistung, teils native 4K-Auflösung oder 4K-Darstellung per Pixel-Shift, bessere Kontrastwerte und hochwertigere Optiken.
Ein Mini-Beamer verzichtet auf einen Teil dieser Bildqualität zugunsten von Akku, Gewicht und schneller Einsatzbereitschaft. Für ein festes Heimkino mit großem Bild ist ein stationäres Gerät meist die bessere Wahl. Für wechselnde Räume, Reisen und den spontanen Filmabend ist der Mini-Beamer passender. Wenn Du Dich für die zugrunde liegende Technik interessierst, findest Du Hintergründe in unseren Vergleichen zu DLP-Projektoren und LCD-Projektoren.

Vier portable Beamer im Vergleich
Die folgenden vier Geräte unterscheiden sich vor allem in Größe, Gewicht, Helligkeit und Ausstattung. Sie sind nach Bauform geordnet, vom kleinsten zum größten Gerät. Alle technischen Angaben stammen von den Herstellern oder aus der Produktbezeichnung.
Nebula Capsule 3: besonders kompakt im Dosenformat
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Der Nebula Capsule 3 ist das kleinste und leichteste Gerät dieser Auswahl. Laut Hersteller misst das zylindrische Gehäuse 78 × 78 × 160 Millimeter und wiegt 0,85 Kilogramm. Der Beamer arbeitet mit einer RGB-LED-Lichtquelle, projiziert nativ in 1.920 × 1.080 Pixeln und erreicht laut Hersteller 200 ANSI-Lumen. Die Bildgröße gibt Nebula mit 40 bis 120 Zoll an.
Laut Hersteller ist Google TV mit lizenzierter Netflix-App integriert, Nebula nennt zudem Chromecast. Der eingebaute 8-Watt-Lautsprecher unterstützt laut Hersteller Dolby-Ton, Anschlüsse sind HDMI mit ARC und Bluetooth. Der Akku reicht laut Hersteller für bis zu 2,5 Stunden Video im Eco-Modus. Mit der geringsten Lichtleistung im Feld passt der Capsule 3 vor allem zu abgedunkelten Räumen und Reisen.
XGIMI MoGo 4: kompakt mit drehbarem Standfuß
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Der XGIMI MoGo 4 ist laut Hersteller 207,6 × 96,5 × 96,5 Millimeter groß und wiegt rund 1,31 Kilogramm. Die LED-Lichtquelle liefert laut Hersteller 450 ISO-Lumen bei nativer Full-HD-Auflösung, HDR10 wird unterstützt, laut XGIMI allerdings nicht über den HDMI-Eingang. Als Bildgröße nennt XGIMI 40 bis 200 Zoll, empfohlen werden 60 bis 120 Zoll.
Der Standfuß lässt sich laut Hersteller um 360 Grad drehen, Autofokus und Trapezkorrektur arbeiten fortlaufend. Für den Ton sind zwei 6-Watt-Lautsprecher von Harman Kardon verbaut. Der Akku mit 71,28 Wattstunden reicht laut Hersteller für bis zu 2,5 Stunden Video im Eco-Modus. Laden lässt sich der MoGo 4 laut XGIMI per USB-C mit PD 3.0, auch über eine geeignete Powerbank. Google TV mit Netflix ist integriert, als Anschlüsse nennt XGIMI HDMI mit ARC, USB-C und USB-A. Das Modell passt zu Dir, wenn Du ein kompaktes Gerät mit flexiblem Standfuß und USB-C-Versorgung suchst.
Dangbei Freedo: Standfuß für Wand und Decke
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Der Dangbei Freedo ist laut Hersteller etwa 1,4 Kilogramm schwer. Er projiziert nativ in Full HD, unterstützt HDR10 und HLG und erreicht laut Hersteller 450 ISO-Lumen mit LED-Lichtquelle. Dangbei gibt eine Bildgröße von 40 bis 180 Zoll an und empfiehlt 60 bis 100 Zoll.
Auffällig ist der integrierte Standfuß, der sich laut Hersteller um 165 Grad neigen lässt, von minus 30 bis plus 135 Grad. Damit ist auch die Projektion an die Decke vorgesehen, etwa im Schlafzimmer. Der Akku mit rund 60 Wattstunden reicht laut Hersteller für bis zu 2,5 Stunden Video im Eco-Modus. Geladen wird per USB-C mit 65 Watt, kompatible Powerbanks werden laut Dangbei unterstützt. Google TV mit Netflix, YouTube, Prime Video und Disney+ ist laut Hersteller integriert, der 6-Watt-Lautsprecher strahlt rundum ab. Anschlüsse sind HDMI mit ARC, USB-A und USB-C. Laut Produktbezeichnung liegt eine Tragetasche bei.
Nebula Mars 3 Air: größere portable Lösung mit mehr Klang
- One Brand Upgrade: soundcore wird Anker soundcore. soundcore war schon immer Teil von...
Der Nebula Mars 3 Air ist das größte Gerät dieser Auswahl. Laut Hersteller misst er 178 × 122 × 133 Millimeter und wiegt 1,693 Kilogramm. Die RGB-LED-Lichtquelle erreicht laut Hersteller 400 ANSI-Lumen bei nativer Full-HD-Auflösung, als Bildgröße nennt Nebula 30 bis 150 Zoll.
Für den Ton sind zwei 8-Watt-Lautsprecher mit Dolby-Unterstützung verbaut, was die höchste angegebene Lautsprecherleistung im Feld ist. Autofokus, automatische Trapezkorrektur, automatische Bildanpassung an die Projektionsfläche und Hinderniserkennung erleichtern laut Hersteller das Aufstellen. Google TV mit Netflix ist laut Produktbezeichnung und Hersteller integriert, Chromecast wird unterstützt, dazu kommt HDMI 2.1 mit ARC. Der Akku reicht laut Hersteller für bis zu 2,5 Stunden Video im Eco-Modus, als Stromeingang gibt Nebula ein Netzteil mit 19 Volt an. Der Mars 3 Air eignet sich eher für Wohnzimmer, Terrasse und Garten als für das Reisegepäck.
Was sagt Stiftung Warentest?
Stiftung Warentest führt einen fortlaufend aktualisierten Beamer-Vergleich, der laut test.de im Mai 2026 um sieben Mini-Beamer mit eingebautem Akku erweitert wurde. Mini-Beamer definiert Stiftung Warentest dort als Geräte mit eingebautem Akku oder mit einer gemessenen Leistungsaufnahme von höchstens 65 Watt. In der Modellliste tauchen unter anderem der Mars 3 Air und der XGIMI MoGo 4 auf. Die einzelnen Ergebnisse sind kostenpflichtig. Wir geben sie hier deshalb nicht wieder und leiten aus der Aufnahme in die Liste keine Bewertung ab.
Das hängt vor allem davon ab, wie dunkel der Raum ist und wie groß das Bild werden soll. In einem komplett abgedunkelten Raum können schon rund 200 ANSI-Lumen für ein mittelgroßes Bild genügen. Für das Wohnzimmer am Abend sind 400 Lumen und mehr von Vorteil. Achte darauf, ob der Wert in ANSI- oder ISO-Lumen angegeben ist. Lux-Angaben oder Lumen ohne Normangabe sind kaum vergleichbar.
Nur sehr eingeschränkt. Bei Tageslicht oder in hell beleuchteten Räumen wirken Bilder von Mini-Beamern blass und kontrastarm, dunkle Filmszenen sind kaum zu erkennen. Mini-Beamer sind für abgedunkelte Räume und für den Abend gedacht. Wer häufig bei Restlicht projizieren möchte, braucht ein deutlich lichtstärkeres, meist stationäres Gerät oder einen Fernseher.
Für Reisen zählen vor allem geringes Gewicht, ein kleines Packmaß und eine einfache Stromversorgung. Ein Gerät unter einem Kilogramm lässt sich leichter im Gepäck verstauen. Praktisch ist außerdem eine Ladung per USB-C, weil Du dann Ladegeräte oder eine passende Powerbank mitnutzen kannst. Prüfe vorab, welche Ausgangsleistung der Hersteller für die Powerbank verlangt.
Hersteller geben oft maximale Bildgrößen von 120 bis 200 Zoll an. Das ist aber eher ein technischer Grenzwert. Weil sich das Licht auf eine größere Fläche verteilt, wird das Bild mit zunehmender Größe dunkler. Bei Mini-Beamern sind Bildgrößen zwischen etwa 60 und 100 Zoll in der Regel ein guter Kompromiss. Wie groß das Bild bei Deinem Abstand wird, kannst Du über das Projektionsverhältnis berechnen.
Für Streaming-Apps wie Netflix oder YouTube brauchst Du eine Internetverbindung, also WLAN oder den Hotspot eines Smartphones. Ohne Internet kannst Du einen Mini-Beamer weiterhin nutzen, etwa mit einem Laptop, einer Spielkonsole oder einem Blu-ray-Player über HDMI oder, falls vorhanden, mit Videodateien von einem USB-Stick.
Das hängt vom Gerät ab. Nicht jeder Beamer mit Android-basiertem System bringt eine offiziell unterstützte Netflix-App mit. Bei Geräten mit Google TV, bei denen der Hersteller Netflix ausdrücklich als integriert nennt, kannst Du die App direkt auf dem Beamer nutzen. Ansonsten bleibt der Umweg über einen Streaming-Stick am HDMI-Anschluss.
Letzte Aktualisierung am 13.10.2026 um 18:42 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

