Ein Oberhitzegrill arbeitet anders als ein klassischer Holzkohle- oder Gasgrill. Die Hitze kommt nicht von unten aus der Glut oder von Brennern unter dem Rost, sondern von einem Brenner oder Heizelement im oberen Teil des Geräts. Das Grillgut liegt auf einem Rost oder in einer Schale darunter, und über die Einschubhöhe bestimmst Du, wie nah es an die Hitzequelle kommt. Viele Hersteller geben für solche Geräte Temperaturen von rund 800 Grad Celsius an. Im Handel und im Sprachgebrauch heißen sie auch Hochtemperaturgrill, Steakgrill oder nach einem bekannten Markennamen einfach „Beefer“.
Auf dieser Seite stellen wir Dir vier Oberhitzegrills vor, die laut Produktbezeichnung ausdrücklich als Oberhitzegrill angeboten werden: ein Modell mit Keramikbrenner, ein Gastronomiegerät für Erd- oder Propangas und zwei elektrische Geräte. Die Auswahl ist ein Ausschnitt aus dem Angebot und nicht der gesamte Markt. Eingeordnet haben wir die Modelle anhand ihrer Produktbezeichnungen beim Händler und allgemeiner Herstellerangaben. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt, und die Reihenfolge der Vorstellung ist kein Ranking. Aktuelle Preise, Kundenbewertungen und weitere Details findest Du direkt in den Produktboxen.
So funktioniert ein Oberhitzegrill
Von außen erinnert ein Oberhitzegrill an einen kleinen, kastenförmigen Ofen. Das Gehäuse ist meist aus Metall und an drei Seiten geschlossen. Die Vorderseite ist offen, damit Du Rost und Auffangschale einschieben und herausnehmen kannst. Im oberen Bereich sitzt die Hitzequelle. Bei Gasgeräten ist das häufig ein Keramik- oder Infrarotbrenner, bei Elektrogeräten ein Heizelement, das ebenfalls Strahlungswärme abgibt.
An den Seitenwänden befinden sich Schienen oder Einschübe auf mehreren Ebenen, ähnlich wie bei einem Backofen. Je höher Du den Rost einschiebst, desto näher liegt das Grillgut an der Hitzequelle und desto stärker wirkt die Hitze auf die Oberfläche. Tiefere Ebenen eignen sich, wenn das Grillgut langsamer garen soll. Unter dem Rost wird meist eine Schale eingesetzt, die herabtropfenden Fleischsaft und Fett auffängt.
Der Unterschied zum klassischen Grill liegt also vor allem in der Richtung der Hitze. Beim Holzkohle- oder Gasgrill steigt die Hitze von unten auf und das Grillgut wird gewendet. Beim Oberhitzegrill strahlt die Hitze von oben auf das Grillgut, das Du nach kurzer Zeit wendest, damit auch die andere Seite Farbe bekommt.

Gas oder Strom: zwei Bauarten
Oberhitzegrills gibt es mit zwei Energiequellen. Welche Bauart zu Dir passt, hängt vor allem davon ab, wo Du grillen möchtest und welche Anschlüsse dort zur Verfügung stehen.
Oberhitzegrill mit Gasbrenner
Gasbetriebene Modelle werden an eine Gasflasche oder, bei entsprechenden Ausführungen, an einen Erdgasanschluss angeschlossen. Sie werden in der Regel für die Nutzung im Freien angeboten, etwa auf der Terrasse oder im Garten, und gehören nicht in geschlossene Räume. Ob ein Gerät für Propan, Butan oder Erdgas ausgelegt ist, steht in den Herstellerangaben. Druckminderer und Schlauch müssen zum Gerät und zur Gasart passen. Ob sie zum Lieferumfang gehören, ist von Modell zu Modell verschieden.
Elektrischer Oberhitzegrill
Elektrische Oberhitzegrills brauchen nur eine Steckdose. Damit entfällt der Umgang mit Gasflasche und Schlauch. Je nach Herstellerangabe lassen sich manche Modelle auch in Innenräumen verwenden. Bedenke dabei, dass beim Grillen Rauch, Fettdunst und Gerüche entstehen können. Eine gute Lüftung oder eine Dunstabzugshaube ist deshalb sinnvoll.
Achte bei Elektrogeräten auf die angegebene Leistung und auf die Anforderungen an den Stromanschluss. Leistungsstarke Geräte setzen eine passend abgesicherte Steckdose voraus. Steht in den Herstellerangaben ein bestimmter Anschluss, solltest Du vor dem Kauf prüfen, ob Dein Stromkreis dafür geeignet ist.
Abgrenzung zu verwandten Geräten
Neben dem Oberhitzegrill gibt es weitere Geräte, die mit hoher Hitze arbeiten. Gasgrills mit zusätzlichem Infrarot- oder Sizzle-Brenner bieten eine einzelne Hochtemperaturzone, sind aber in erster Linie klassische Grills mit Hitze von unten. Elektrische Tischgrills arbeiten meist mit Kontakthitze über eine Grillplatte und erreichen in der Regel deutlich niedrigere Temperaturen. Wenn Du einen vielseitigen Grill für Würstchen, Gemüse und große Mengen suchst, lohnt ein Blick in unseren Beitrag zu BBQ-Grills. Ein Oberhitzegrill ist dagegen ein Spezialgerät, das vor allem für kurzes, scharfes Grillen gedacht ist.
Worauf Du beim Vergleich achten kannst
Die Unterschiede zwischen Oberhitzegrills stecken vor allem in den technischen Angaben und im Lieferumfang.
Energiequelle und Anschluss
Kläre zuerst, ob Du ein Gas- oder ein Elektrogerät möchtest. Bei Gas kommt es auf die Gasart an: Propan aus der Flasche ist im privaten Bereich verbreitet, für Erdgas brauchst Du einen fest installierten Anschluss und ein Gerät, das dafür ausgelegt ist. Manche Hersteller bieten dasselbe Modell in verschiedenen Gasversionen an. Achte dann darauf, die richtige Ausführung zu bestellen. Bei Elektrogeräten sind Leistung und Anschlussanforderungen die entscheidenden Angaben.
Temperatur und Brenner
Viele Hersteller nennen rund 800 Grad Celsius. Diese Angabe bezieht sich in der Regel auf den Bereich direkt an der Hitzequelle, am Grillgut hängt die Temperatur vom Abstand ab. Manche Geräte haben einen einzelnen Brenner, andere zwei Brenner oder Heizelemente, die sich laut Herstellerangabe getrennt regeln lassen. Damit kannst Du zum Beispiel zwei Bereiche unterschiedlich stark heizen.
Grillfläche und Abmessungen
Die Grillfläche ist bei Oberhitzegrills meist kleiner als bei klassischen Grills. Bei kompakten Modellen passen oft nur ein bis zwei Steaks gleichzeitig auf den Rost. Größere Geräte bieten mehr Platz. Achte darauf, ob der Hersteller die Grillfläche oder die Außenmaße des Geräts angibt. Beides wird auf Produktseiten nicht immer klar getrennt.
Material und Reinigung
Viele Oberhitzegrills haben ein Gehäuse aus Edelstahl. Für die Reinigung ist wichtig, welche Teile sich herausnehmen lassen. Herausnehmbare Rostschienen, Rost und Auffangschale erleichtern die Pflege deutlich. Ob einzelne Teile spülmaschinengeeignet sind, steht in den Herstellerangaben. Verlass Dich hier nur auf die Angaben zum konkreten Modell.
Lieferumfang und Zubehör
Was mitgeliefert wird, unterscheidet sich stark. Häufig gehören Grillrost und Auffangschale dazu. Manche Hersteller legen eine Grillzange, Handschuhe oder zusätzliche Schalen bei, andere bieten Zubehör separat an. Bei Gasgeräten ist außerdem wichtig, ob Schlauch und Druckminderer enthalten sind. Lies die Angaben zum Lieferumfang genau und vergleiche sie mit den Bildern.

Vier Oberhitzegrills im Überblick
Die folgenden Modelle stellen wir Dir mit den Angaben vor, die ihre Produktbezeichnungen beim Händler enthalten. Eigenschaften, die nicht im Titel stehen, haben wir bewusst nicht ergänzt. Details wie Grillfläche, Gewicht, Zahl der Einschübe und den genauen Lieferumfang solltest Du vor dem Kauf auf der jeweiligen Produktseite prüfen.
Beefer One Pro mit Keramikbrenner
- Deutsche Fertigungsqualität für amerikanische Steakhouse-Qualität: Der...
Der Beefer One Pro wird laut Produktbezeichnung als Oberhitzegrill angeboten. Als Hitzequelle nennt der Titel einen Keramikbrenner mit 800 °C. Gestartet wird das Gerät laut Produktbezeichnung über eine elektrische Zündung.
Zum Material heißt es im Titel, das Gerät sei komplett aus Edelstahl gefertigt. Außerdem werden spülmaschinenfeste Innenteile genannt. Welche Teile das im Einzelnen sind, etwa Rost, Schale oder Schienen, erfährst Du auf der Produktseite oder in der Bedienungsanleitung. Als Maß nennt die Produktbezeichnung 240 × 550 mm. Ob sich diese Angabe auf die Grillfläche oder auf andere Abmessungen bezieht, geht aus dem Titel nicht eindeutig hervor.
Welche Gasart das Gerät benötigt und ob Schlauch und Druckminderer zum Lieferumfang gehören, steht nicht in der Produktbezeichnung. Prüfe diese Punkte vor dem Kauf in der Beschreibung, damit das Gerät zu Deinem Anschluss passt.
E-Beefer XL als elektrischer Oberhitzegrill
- VOLLE POWER: Erreicht echte 800°C dank zwei Brennern und doppeltem Garraum für...
Der E-Beefer XL ist laut Produktbezeichnung ein elektrischer Oberhitzegrill im XL-Format. Der Titel nennt 800 °C und zwei unabhängig regelbare Infrarotbrenner. Laut Produktbezeichnung lassen sich damit zwei Bereiche unterschiedlich stark heizen. Die angegebene Leistung beträgt 3,2 kW.
Als Anschluss nennt die Produktbezeichnung eine 16A-Haushaltssteckdose und ausdrücklich „kein Gas“. Prüfe vor dem Kauf, ob der vorgesehene Stromkreis entsprechend abgesichert ist und ob noch andere Geräte daran hängen. Als Maß gibt der Titel 600 × 397 mm an. Auch hier lohnt ein Blick auf die Produktseite, um zu sehen, ob die Grillfläche oder das Gehäuse gemeint ist.
Ob der Hersteller die Nutzung in Innenräumen vorsieht, wie viele Einschubebenen es gibt und welches Zubehör mitgeliefert wird, nennt die Produktbezeichnung nicht. Diese Angaben findest Du in der Beschreibung oder in der Bedienungsanleitung.
KRYANFEN elektrischer Steakgrill und Oberhitzegrill
- 【1700 W Profi-Leistung】 Ausgestattet mit 1700 W Heizleistung in Profiqualität heizt...
Das Gerät von KRYANFEN wird laut Produktbezeichnung als elektrischer Steakgrill und Oberhitzegrill angeboten. Der Titel nennt 800 Grad. Außerdem ist von einer Temperaturzone sowie von einer Einteilung mit 3 bis 8 Schichten die Rede. Was damit konkret gemeint ist, etwa Einschubebenen oder Temperaturstufen, lässt sich aus dem Titel allein nicht sicher ableiten. Schau Dir dazu die Produktbilder und die Beschreibung an.
Als Einsatzorte nennt die Produktbezeichnung Küche und Camping. Da es sich um ein Elektrogerät handelt, brauchst Du in jedem Fall einen passenden Stromanschluss. Der Titel enthält außerdem den Zusatz „TypeA“. Wenn auf der Produktseite mehrere Ausführungen zur Wahl stehen, solltest Du vor dem Kauf prüfen, welche Du in den Warenkorb legst.
Beefer XL Chef für Gastronomie und Foodservice
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Der Beefer XL Chef wird laut Produktbezeichnung als Profi-Oberhitzegrill für Gastronomie und Foodservice angeboten. Der Titel nennt eine Temperatur von über 800 °C. Mit Gastronomie und Foodservice richtet sich das Modell laut Bezeichnung in erster Linie an gewerbliche Nutzer. Für den privaten Grillplatz ist es damit eher die Ausnahme.
Wichtig ist die Gasart: Laut Produktbezeichnung ist das Modell alternativ als Erdgas- und als Propanversion verfügbar. Die hier verlinkte Ausführung ist im Titel als „DE/AT 20 NGH Erdgas“ gekennzeichnet. Für eine Erdgasversion brauchst Du einen passenden, fachgerecht installierten Erdgasanschluss. Wenn Du mit einer Propanflasche grillen möchtest, musst Du entsprechend die Propanversion wählen.
Abmessungen, Grillfläche, Zahl der Brenner und Lieferumfang nennt die Produktbezeichnung nicht.
Die vier Modelle nach Produktbezeichnung
Die folgende Übersicht fasst zusammen, was die Produktbezeichnungen der vier Modelle nennen. Fehlt eine Angabe, heißt das nicht, dass ein Gerät diese Eigenschaft nicht hat. Sie steht dann nur nicht im Titel.
- Beefer One Pro: Oberhitzegrill, Keramikbrenner mit 800 °C, elektrische Zündung, komplett aus Edelstahl, spülmaschinenfeste Innenteile, Maßangabe 240 × 550 mm.
- E-Beefer XL: elektrischer Oberhitzegrill im XL-Format, 800 °C, zwei unabhängig regelbare Infrarotbrenner, 3,2 kW, 16A-Haushaltssteckdose, kein Gas, Maßangabe 600 × 397 mm.
- KRYANFEN: elektrischer Steakgrill und Oberhitzegrill, 800 Grad, Temperaturzone, Einteilung mit 3 bis 8 Schichten, Einsatz in Küche und beim Camping, Ausführung „TypeA“.
- Beefer XL Chef: Profi-Oberhitzegrill für Gastronomie und Foodservice, über 800 °C, Erdgas- oder Propanversion, verlinkte Ausführung Erdgas (DE/AT 20 NGH).
Angaben wie Gewicht, Zahl der Einschübe oder Zubehör fehlen in den meisten Titeln. Die Übersicht ersetzt deshalb nicht den Blick auf die Produktseite.
Grillen mit Oberhitze: der Ablauf
Die Bedienung eines Oberhitzegrills ist im Grundsatz einfach. Die genauen Schritte unterscheiden sich je nach Modell, deshalb hat die Bedienungsanleitung immer Vorrang. Ein typischer Ablauf sieht so aus:
- Aufstellen: Stell das Gerät auf eine ebene, stabile und hitzebeständige Fläche. Halte den vom Hersteller angegebenen Abstand zu Wänden und brennbaren Gegenständen ein.
- Anschließen: Schließe das Gasgerät an die passende Gasquelle an oder steck das Elektrogerät in eine geeignete Steckdose.
- Vorheizen: Zünde den Brenner oder schalte das Heizelement ein und lass das Gerät auf Temperatur kommen. Wie lange das dauert, steht in den Herstellerangaben.
- Grillen: Leg das Grillgut auf den Rost und schieb ihn auf die gewünschte Ebene. Bei hoher Hitze geht es schnell, bleib deshalb in der Nähe und wende das Grillgut nach kurzer Zeit.
- Nachgaren: Für dickere Stücke kannst Du den Rost tiefer setzen oder die Hitze reduzieren, sofern das Gerät das erlaubt. Alternativ lässt Du das Fleisch nach dem Grillen kurz ruhen.
Ein Küchenthermometer mit Einstichfühler hilft Dir, die Kerntemperatur zu kontrollieren, statt nur nach Gefühl zu entscheiden.
Garstufen beim Steak
Wie lange ein Steak im Oberhitzegrill bleibt, hängt von der Dicke, der Fleischsorte, dem Abstand zur Hitzequelle und dem gewünschten Gargrad ab. Als Orientierung werden häufig die folgenden Garstufen und Kerntemperaturen genannt. Die Angaben unterscheiden sich je nach Quelle leicht.
- Rare: innen noch weitgehend roh und kräftig rot, Kerntemperatur etwa 45 bis 50 Grad Celsius.
- Medium rare: innen rosa bis rot, Kerntemperatur etwa 50 bis 55 Grad Celsius.
- Medium: innen rosa, Kerntemperatur etwa 55 bis 60 Grad Celsius.
- Medium well: nur noch ein schmaler rosa Kern, Kerntemperatur etwa 60 bis 65 Grad Celsius.
- Well done: durchgegart, Kerntemperatur ab etwa 65 bis 70 Grad Celsius.
Nach dem Grillen steigt die Kerntemperatur beim Ruhen meist noch etwas an. Viele nehmen das Fleisch deshalb kurz vor Erreichen der Zieltemperatur vom Rost. Zum Anschneiden eignet sich ein scharfes Messer. Mehr dazu findest Du in unserem Vergleich zu Steakmessern.
Welche Fleischstücke und welches Grillgut passen?
Oberhitzegrills werden vor allem mit Steaks in Verbindung gebracht. Gut geeignet sind Stücke, die bei hoher Hitze kurz gegrillt werden, etwa Rumpsteak, Rib-Eye oder Entrecôte, Filet und Hüftsteak. Auch T-Bone- oder Porterhouse-Steaks lassen sich zubereiten, sofern sie auf den Rost passen und der Abstand zur Hitzequelle ausreicht. Sehr dicke Stücke brauchen meist eine tiefere Einschubebene oder eine Phase zum Nachgaren.
Mehr als Steak
Neben Rindfleisch kannst Du je nach Gerät auch Lamm, Schwein oder Geflügel grillen. Bei Geflügel und Schweinefleisch ist es besonders wichtig, dass das Fleisch vollständig durchgegart ist. Prüfe die Kerntemperatur deshalb mit einem Thermometer. Auch Fisch, Garnelen und Gemüse lassen sich zubereiten. Für empfindliche Lebensmittel ist meist eine tiefere Ebene sinnvoll.

Aufstellort und sicherer Umgang
Ein Oberhitzegrill wird sehr heiß. Der Bereich um die Hitzequelle, das Gehäuse, der Rost und die Auffangschale können beim Betrieb und noch einige Zeit danach heiß sein. Ein paar allgemeine Hinweise helfen Dir beim Umgang. Maßgeblich sind aber immer die Angaben des Herstellers.
- Stell das Gerät auf eine stabile, ebene und hitzebeständige Unterlage.
- Halte Abstand zu Wänden, Vorhängen, Sonnenschirmen und anderen brennbaren Materialien.
- Betreibe Gasgeräte im privaten Bereich nur im Freien und so, wie es der Hersteller vorsieht.
- Prüfe bei Gasgeräten Schlauch und Anschlüsse vor dem Grillen gemäß der Anleitung auf Dichtheit.
- Nutze zum Herausziehen von Rost und Schale hitzebeständige Ofenhandschuhe oder eine Grillzange.
- Lass das Gerät nicht unbeaufsichtigt und halte Kinder und Haustiere fern.
- Lass alle Teile vollständig abkühlen, bevor Du sie reinigst oder das Gerät verstaust.
Wenn Du auf dem Balkon grillen möchtest, kläre vorher, was Hausordnung und Mietvertrag erlauben. Gasgeräte und Grillen mit starker Rauchentwicklung sind dort nicht überall gestattet.
Reinigung und Pflege
Bei hohen Temperaturen spritzt Fett, und Reste können sich im Gehäuse einbrennen. Eine regelmäßige Reinigung erleichtert Dir die Arbeit beim nächsten Mal. So gehst Du in der Regel vor:
- Lass das Gerät vollständig abkühlen und trenne es von Gas- oder Stromversorgung.
- Nimm Rost, Auffangschale und, falls möglich, die Seitenschienen heraus.
- Reinige Rost und Schienen mit einer Bürste oder einem Schwamm. Ob die Teile in die Spülmaschine dürfen, steht in den Herstellerangaben.
- Halte Reinigungsmittel und Wasser vom Brenner beziehungsweise vom Heizelement fern.
- Trockne alle Teile gründlich, bevor Du sie wieder einsetzt.
Lagere das Gerät trocken und geschützt. Bei Gasgeräten wird die Gasflasche nach dem Grillen geschlossen und nach den geltenden Hinweisen aufbewahrt.
Was kostet ein Oberhitzegrill?
Die Preisspanne ist groß: Einfache Modelle sind deutlich günstiger als große Geräte mit zwei Brennern oder Profigeräte für die Gastronomie. Feste Preise nennen wir nicht, weil sie sich häufig ändern. Die aktuellen Preise siehst Du in den Produktboxen. Rechne bei Gasgeräten gegebenenfalls Gasflasche, Druckminderer und Schlauch hinzu.
Fazit: Energiequelle, Größe und Anschluss klären
Ein Oberhitzegrill ist ein Spezialgerät für kurzes Grillen bei hoher Hitze von oben. Ob ein Modell zu Dir passt, hängt vor allem von drei Fragen ab: Möchtest Du mit Gas oder mit Strom grillen, wie viel Grillfläche brauchst Du, und welcher Anschluss steht an Deinem Grillplatz zur Verfügung?
Die vier vorgestellten Modelle decken laut Produktbezeichnung Gas- und Elektrogeräte sowie ein Gerät für die Gastronomie ab. Prüfe vor dem Kauf auf der Produktseite Grillfläche, Lieferumfang und Anschlussanforderungen, damit das Gerät zu Deinem Platz und Deinen Gewohnheiten passt.
Häufig gestellte Fragen zum Oberhitzegrill
Ein Oberhitzegrill ist ein kompaktes Grillgerät, bei dem die Hitze von oben kommt. Ein Brenner oder Heizelement im oberen Teil strahlt Hitze auf das Grillgut, das auf einem Rost darunter liegt. Über die Einschubhöhe stellst Du den Abstand zur Hitzequelle ein. Solche Geräte heißen auch Hochtemperaturgrill, Steakgrill oder umgangssprachlich Beefer.
Viele Hersteller geben eine maximale Temperatur von rund 800 Grad Celsius an. Die vier Modelle auf dieser Seite nennen laut Produktbezeichnung 800 Grad beziehungsweise über 800 °C. Diese Werte beziehen sich in der Regel auf den Bereich direkt an der Hitzequelle. Am Grillgut hängt die Temperatur vom Abstand ab.
Das hängt vor allem vom Grillplatz ab. Gasgeräte werden in der Regel für den Betrieb im Freien angeboten und brauchen eine passende Gasflasche oder einen Erdgasanschluss. Elektrische Geräte brauchen eine geeignete Steckdose. Manche lassen sich laut Herstellerangabe auch drinnen nutzen. Prüfe in beiden Fällen die Anschlussanforderungen des konkreten Modells.
Gasbetriebene Oberhitzegrills für den Privatgebrauch gehören ins Freie. Bei elektrischen Modellen kommt es auf die Herstellerangaben an. Wenn der Hersteller die Nutzung in Innenräumen vorsieht, solltest Du trotzdem für gute Lüftung sorgen, weil beim Grillen Rauch, Fettdunst und Gerüche entstehen können.
Das hängt von der Dicke des Steaks, vom Abstand zur Hitzequelle, vom Gerät und vom gewünschten Gargrad ab. Bei hoher Hitze geht es meist schnell, deshalb solltest Du in der Nähe bleiben und das Steak nach kurzer Zeit wenden. Ein Thermometer mit Einstichfühler hilft Dir, die Kerntemperatur zu kontrollieren.
Lass das Gerät vollständig abkühlen und trenne es von Gas oder Strom. Nimm Rost, Auffangschale und, falls möglich, die Schienen heraus und reinige sie mit warmem Wasser und Spülmittel. Den Innenraum wischst Du feucht aus. Halte Wasser und Reiniger vom Brenner oder Heizelement fern. Ob Teile spülmaschinengeeignet sind, steht in den Herstellerangaben.
Bildnachweis:
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Letzte Aktualisierung am 7.10.2026 um 12:41 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
