Bratensaft, Fond oder eine kräftige Suppe bringen viel Geschmack mit – oft aber auch eine dicke Fettschicht, die beim Servieren stört. Eine Fetttrennkanne löst dieses Problem auf erstaunlich einfache Weise: Du gießt die heiße Flüssigkeit hinein, wartest einen Moment und gießt anschließend den mageren Teil von unten ab, während das Fett oben in der Kanne zurückbleibt. In diesem Ratgeber erfährst Du, wie das Prinzip funktioniert, welche Unterschiede es bei Material, Füllmenge und Ausguss gibt und worauf Du beim Kauf achten kannst.
Die fünf vorgestellten Modelle ordnen wir anhand von Herstellerangaben und Produktbeschreibungen ein. Einen eigenen Praxis- oder Labortest haben wir nicht durchgeführt. Die Reihenfolge der Produkte ist bewusst kein Ranking – jede Kanne hat einen eigenen Schwerpunkt, und welche zu Dir passt, hängt von Deiner Küche und Deinen Gewohnheiten ab.
So funktioniert eine Fetttrennkanne
Das Grundprinzip beruht auf einer einfachen physikalischen Tatsache: Fett und Wasser vermischen sich nur schlecht, und Fett hat in der Regel eine geringere Dichte als die wässrige Flüssigkeit. Lässt Du einen Bratensaft oder eine Brühe einige Minuten ruhig stehen, steigt das Fett nach oben und bildet eine eigene Schicht. Genau diese Trennung nutzt die Fetttrennkanne.
Der entscheidende Unterschied zu einem gewöhnlichen Messbecher liegt im Ausguss. Bei den meisten Fetttrennkannen setzt das Gießrohr nicht oben am Rand an, sondern weit unten am Boden des Gefäßes. Wenn Du die Kanne neigst, fließt deshalb zuerst die magere Flüssigkeit aus dem unteren Bereich heraus. Das Fett schwimmt weiterhin oben und bleibt zurück, solange Du rechtzeitig aufhörst zu gießen. Manche Modelle setzen statt eines Gießrohrs auf ein Ventil im Boden, das Du per Knopf oder Hebel öffnest – dann läuft die Flüssigkeit direkt nach unten ab.
Ablauf in drei Schritten
- Einfüllen: Gieße den heißen Bratensaft, Fond oder die Suppe in die Kanne. Ein Sieb, sofern vorhanden, hält dabei grobe Stücke wie Kräuter, Zwiebelreste oder Knochensplitter zurück.
- Warten: Lass die Flüssigkeit einige Minuten stehen, bis sich deutlich sichtbar eine Fettschicht oben abgesetzt hat.
- Abgießen: Gieße die magere Flüssigkeit langsam über den Bodenausguss ab und stoppe, sobald die Fettschicht den Ausguss erreicht. Den fetten Rest kannst Du entsorgen oder – etwa bei Gänse- oder Entenfett – separat aufbewahren.
Wichtig ist Geduld: Je länger die Flüssigkeit ruhen darf, desto sauberer trennt sich das Fett ab. Zu langes Warten hat allerdings den Nachteil, dass die Soße abkühlt. In der Praxis hat es sich bewährt, die Kanne kurz vor dem Anrichten zu befüllen und die Wartezeit für das Tranchieren oder Anrichten der Beilagen zu nutzen.

Wofür Du eine Fetttrennkanne einsetzen kannst
Am häufigsten kommt die Kanne beim Sonntagsbraten oder bei Festtagsessen zum Einsatz. Gerade bei Gans, Ente, Schweinebraten oder Rinderschmorbraten sammelt sich im Bräter viel Fett, das zwar Geschmack trägt, in größerer Menge aber die Soße schwer und ölig wirken lässt. Mit der Fetttrennkanne behältst Du die aromatischen Bratrückstände und reduzierst gleichzeitig den Fettanteil.
Daneben eignet sich die Kanne für viele weitere Anwendungen:
- Selbst gekochte Brühen und Fonds: Rinder-, Hühner- oder Kalbsfond lässt sich direkt nach dem Abseihen entfetten.
- Suppen und Eintöpfe: Wenn Du den Kochsud einer Suppe vor dem Fertigstellen entfetten möchtest, gießt Du einen Teil der Flüssigkeit durch die Kanne.
- Schmorgerichte: Gulasch, Ragout oder Ossobuco aus dem Schmortopf geben beim langen Garen viel Fett ab, das Du vor dem Binden der Soße abtrennen kannst.
- Bratenfett gewinnen: Wer Schmalz oder Gänsefett sammeln möchte, kann mit der Kanne umgekehrt vorgehen und gezielt das Fett behalten.
- Als Messbecher: Viele Modelle besitzen eine Skala und lassen sich deshalb auch zum Abmessen von Flüssigkeiten nutzen.
Für Menschen, die bewusster kochen möchten, ist die Kanne ein unkompliziertes Hilfsmittel. Der Geschmack der Soße bleibt in der Regel weitgehend erhalten, weil viele Aromastoffe in der wässrigen Phase und den Bratrückständen stecken. Ganz ohne Fett schmeckt eine Soße allerdings oft flach – viele Köche lassen deshalb bewusst einen kleinen Rest Fett in der Soße.
Worauf Du beim Kauf achten solltest
Fetttrennkannen sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich aus, unterscheiden sich im Detail aber deutlich. Die folgenden Kriterien helfen Dir, die Modelle sinnvoll miteinander zu vergleichen.
Material: Kunststoff, Glas oder Tritan
Das Material bestimmt, wie hitzebeständig, robust und pflegeleicht die Kanne ist. Drei Varianten sind verbreitet:
- Klassischer Kunststoff: leicht, bruchsicher und meist günstig. Achte darauf, dass der Hersteller die Kanne ausdrücklich für heiße Flüssigkeiten freigibt. Kunststoff kann sich mit der Zeit durch Fett und Farbstoffe, etwa aus Tomaten oder Paprika, leicht verfärben.
- Glas: geschmacksneutral, gut zu reinigen und in der Regel sehr hitzebeständig. Glas nimmt keine Gerüche an und verfärbt sich nicht. Dafür ist es schwerer und kann bei einem Sturz zerbrechen.
- Tritan: ein glasklarer Kunststoff, der laut vielen Herstellern bruchfester als Glas ist und dennoch eine hohe Transparenz bietet. Er gilt als guter Kompromiss zwischen Glas und Standardkunststoff.
Transparenz ist bei allen Materialien wichtig: Nur wenn Du die Trennlinie zwischen Fett und Flüssigkeit gut erkennst, kannst Du im richtigen Moment aufhören zu gießen.
Füllmenge
Die meisten Fetttrennkannen fassen zwischen etwa einem halben Liter und einem Liter. Für den Alltag im Ein- oder Zweipersonenhaushalt reicht oft eine kleinere Kanne. Wenn Du regelmäßig für die Familie oder Gäste kochst, große Braten zubereitest oder Fonds auf Vorrat ansetzt, ist ein Fassungsvermögen von rund einem Liter praktischer. Bedenke dabei, dass die Kanne nicht randvoll befüllt werden sollte, damit beim Abgießen nichts überschwappt.
Ausguss, Sieb und Stopfen
Der Ausguss ist das Herzstück der Kanne. Ein tief ansetzendes, ausreichend weites Gießrohr sorgt für einen gleichmäßigen Fluss. Einige Modelle haben einen Stopfen, der das Gießrohr beim Befüllen verschließt. So gelangt kein Fett in das Rohr, solange sich die Phasen noch trennen. Ein eingehängtes Sieb fängt grobe Bestandteile ab und erspart Dir das separate Abseihen.
Alternativ gibt es Kannen mit Bodenventil. Hier steuerst Du den Abfluss per Knopfdruck, und die magere Flüssigkeit läuft von unten heraus. Das ist besonders komfortabel, wenn Du direkt in einen Topf oder eine Sauciere ablassen möchtest.
Griff und Handhabung
Da Du mit heißen Flüssigkeiten arbeitest, sollte der Griff sicher in der Hand liegen und nicht zu heiß werden. Ein ausreichend großer, gegebenenfalls gummierter Griff verringert das Risiko, dass Dir die Kanne beim Gießen entgleitet. Achte auch auf einen stabilen Stand, damit die Kanne während der Wartezeit nicht kippt.
Skala und Reinigung
Eine gut lesbare Messskala macht die Kanne vielseitiger. Für die Reinigung gilt: Fettige Rückstände lassen sich am leichtesten entfernen, wenn die Kanne direkt nach dem Gebrauch ausgespült wird. Ob ein Modell spülmaschinengeeignet ist, findest Du in den Herstellerangaben. Bei Kannen mit Gießrohr lohnt sich eine schmale Flaschenbürste, um auch das Innere des Rohrs gründlich zu säubern.

Fünf Fetttrennkannen im Überblick
Die folgenden Modelle stellen wir auf Basis der Produktbezeichnungen und Herstellerinformationen vor. Die aktuellen Preise siehst Du direkt in den Produktboxen. Die Reihenfolge stellt keine Bewertung dar.
Küchenprofi Fett-Trennkanne 1012362800
- Fa-ssungsvermögen: 1l
Küchenprofi ist ein bekannter Anbieter von Küchenhelfern, und die Fett-Trennkanne mit der Artikelnummer 1012362800 gehört zu den klassischen Vertretern ihrer Art. Laut Produktbezeichnung kombiniert das Modell die Farben Silber und Transparent – der durchsichtige Behälter erlaubt Dir also, die Trennlinie zwischen Fett und Flüssigkeit zu beobachten, während silberne Elemente für eine aufgeräumte Optik sorgen. Die Kanne wird laut Bezeichnung als Einzelstück geliefert. Wer eine schlichte, wiedererkennbare Fetttrennkanne eines etablierten Küchenzubehör-Herstellers sucht, findet hier ein Modell, das sich auf die Kernaufgabe konzentriert. Details zu Füllmenge, Material und Spülmaschineneignung solltest Du vor dem Kauf in der ausführlichen Produktbeschreibung prüfen, da die Produktbezeichnung dazu keine Angaben macht.
Trendglas Jena Fetttrenner 0,8 Liter
- Schlichte und funktionelle Fetttrennkanne zum Trennen von Fett von Bratsäften und -saucen
Die Fetttrennkanne von Trendglas Jena wird laut Produktbezeichnung gleich unter drei Namen geführt: Fetttrenner, Fettabschöpfer und Fetttrennkanne. Das Fassungsvermögen liegt laut Bezeichnung bei 0,8 Litern und damit etwas unter den Ein-Liter-Modellen in diesem Überblick. Für den Alltag in kleineren Haushalten oder für die Soße zu einem normalen Braten ist diese Größe in der Regel gut geeignet. Der Herstellername verweist auf die Glasmanufaktur aus Jena, die für Küchenglas bekannt ist. Glas hat den Vorteil, dass es geschmacksneutral ist und keine Gerüche oder Verfärbungen annimmt. Wenn Du Wert auf ein Gefäß legst, das auch nach vielen Anwendungen klar und sauber aussieht, ist dieses Modell eine Überlegung wert. Gehe mit Glas allerdings etwas vorsichtiger um als mit Kunststoff.
Westmark Fett-Trenn-Kanne 1 Liter
- Praktische Fett-Trenn-Kanne zum schnellen und einfachen Entfetten von Bratensäften...
Westmark bietet mit der Fett-Trenn-Kanne 30712260 ein Modell aus transparentem Kunststoff an. Laut Produktbezeichnung beträgt das Füllvolumen einen Liter, womit die Kanne auch für größere Bratenmengen oder Fonds geeignet ist. Ein Detail hebt die Bezeichnung besonders hervor: Westmark gibt fünf Jahre Garantie auf die Kanne. Das kann für Dich ein Argument sein, wenn Du ein langlebiges Küchenwerkzeug suchst. Kunststoff ist leicht und bruchsicher, sodass die Kanne auch im hektischen Küchenalltag oder beim Spülen keinen Schaden nimmt, wenn sie einmal herunterfällt. Durch das transparente Material behältst Du die Fettschicht gut im Blick. Wenn Du eine robuste, unkomplizierte Kanne mit großem Fassungsvermögen bevorzugst, passt dieses Modell gut ins Profil.
OXO Good Grips Fett-Trennkanne für Bratensaft 1 L
- Kreieren Sie gesündere Soßen und Suppen
Die Good-Grips-Serie von OXO ist auf eine komfortable Handhabung ausgelegt, was sich bereits im Seriennamen widerspiegelt. Diese Fett-Trennkanne ist laut Produktbezeichnung speziell für Bratensaft gedacht und fasst einen Liter. Damit eignet sie sich für Festtagsbraten ebenso wie für den Alltag in Familienhaushalten. Gerade bei heißem Bratensaft ist ein gut greifbarer Griff ein Sicherheitsvorteil, auf den die Serie traditionell Wert legt. Wenn Du häufig Geflügel oder Schmorbraten zubereitest und die Soße anschließend entfetten möchtest, ist dieses Modell auf genau diesen Einsatzzweck zugeschnitten. Ob zusätzliches Zubehör wie Sieb oder Stopfen enthalten ist, verrät die Produktbezeichnung nicht – ein Blick in die Detailbeschreibung lohnt sich daher.
Cuisipro Easy Drip Fetttrenner 1 L
- Einzigartiger Küchenhelfer der Bratensaft von Fett und Essensresten trennen kann
Der Cuisipro Easy Drip ist laut Produktbezeichnung ein Fetttrenner für Bratensaft mit einem Fassungsvermögen von einem Liter. Gefertigt ist er aus hitzebeständigem, durchsichtigem Tritan. Dieses Material verbindet eine glasähnliche Klarheit mit einer höheren Bruchfestigkeit, was gerade bei heißen Flüssigkeiten angenehm ist. Laut Bezeichnung befreit die Kanne die Flüssigkeit zusätzlich von überschüssigen Essensresten – das deutet auf eine Filter- oder Siebfunktion hin, die grobe Bestandteile zurückhält. Ausdrücklich wird das Modell auch als Fetttrennkanne für Soßen beschrieben. Wenn Du Wert auf Transparenz legst, aber kein Glas verwenden möchtest, ist der Easy Drip eine interessante Variante.
Welche Fetttrennkanne passt zu Dir?
Welches Modell für Dich infrage kommt, hängt vor allem davon ab, wie oft und für wie viele Personen Du kochst. Die folgenden Überlegungen helfen Dir bei der Entscheidung:
- Kleiner Haushalt: Wenn Du meist für ein oder zwei Personen kochst, reicht eine Kanne mit etwas weniger als einem Liter, etwa der Fetttrenner von Trendglas Jena mit 0,8 Litern.
- Familie und Gäste: Für große Braten und Fonds sind Ein-Liter-Modelle wie die Kannen von Westmark, OXO oder Cuisipro praktischer.
- Robustheit: Wer eine bruchsichere Kanne bevorzugt, greift zu Kunststoff oder Tritan. Westmark unterstreicht die Langlebigkeit laut Bezeichnung mit einer fünfjährigen Garantie.
- Geschmacksneutralität: Glas nimmt keine Gerüche oder Farben an und bleibt dauerhaft klar.
- Bekannte Markenqualität: Küchenprofi und OXO sind etablierte Hersteller von Küchenhelfern mit einem breiten Sortiment.
Unabhängig vom Modell solltest Du darauf achten, dass die Kanne gut in Deinen Küchenschrank passt. Fetttrennkannen sind Spezialwerkzeuge, die nicht täglich zum Einsatz kommen. Eine Kanne, die sich auch als Messbecher eignet, wird dagegen häufiger genutzt und rechtfertigt den Stauraum im Schrank eher.
Tipps für bessere Ergebnisse
Mit ein paar einfachen Kniffen holst Du mehr aus Deiner Fetttrennkanne heraus:
- Kanne vorwärmen: Spüle die Kanne kurz mit heißem Wasser aus, bevor Du heißen Bratensaft einfüllst. So kühlt die Soße weniger schnell ab, und bei Glas reduzierst Du die Belastung durch Temperaturunterschiede.
- Bratensatz lösen: Lösche den Bräter vor dem Umfüllen mit etwas Wasser, Wein oder Brühe ab und kratze die Röststoffe vom Boden. So gelangen die Aromen mit in die Kanne.
- Langsam gießen: Gieße gleichmäßig und ohne ruckartige Bewegungen ab, damit sich die Schichten nicht wieder vermischen.
- Rechtzeitig stoppen: Lass lieber einen kleinen Rest Flüssigkeit in der Kanne zurück, als versehentlich Fett mit abzugießen.
- Fett richtig entsorgen: Gieße Fett nicht in den Abfluss, da es dort erkalten und Rohre verstopfen kann. Lass es abkühlen und entsorge es über den Restmüll.
Wenn Du die entfettete Soße anschließend binden oder pürieren möchtest, kann ein Stabmixer helfen, eine sämige Konsistenz zu erreichen. Gemüse, das mitgeschmort wurde, lässt sich so direkt in die Soße einarbeiten.
Fett ohne Spezialkanne abtrennen – geht das?
Es gibt einige Alternativen, falls gerade keine Fetttrennkanne zur Hand ist. Die einfachste Methode ist das Abschöpfen mit einem Löffel oder einer Kelle. Dazu lässt Du die Soße kurz stehen und schöpfst die sichtbare Fettschicht vorsichtig ab. Das funktioniert, ist aber mühsam und weniger gründlich.
Bei Brühen und Fonds, die nicht sofort verwendet werden, bietet sich das Kühlen an: Über Nacht im Kühlschrank erstarrt das Fett an der Oberfläche und lässt sich als feste Schicht abheben. Für eine Soße, die direkt serviert werden soll, ist diese Methode allerdings zu langsam. Manche Köche ziehen auch ein Küchenpapier oder ein Eisstück kurz über die Oberfläche, an dem sich Fett absetzt – das eignet sich höchstens für kleine Restmengen.
Wer regelmäßig in einem Gusseisen-Bräter oder Kochtopf Braten, Fonds und Suppen zubereitet, spart mit einer Fetttrennkanne spürbar Zeit und erzielt in der Regel ein gleichmäßigeres Ergebnis als mit dem Löffel.
Pflege und Aufbewahrung
Damit Deine Fetttrennkanne lange hält, solltest Du sie nach jedem Gebrauch gründlich reinigen. Fett hinterlässt einen schmierigen Film, der sich mit heißem Wasser und etwas Spülmittel in der Regel gut lösen lässt. Besonders sorgfältig solltest Du das Gießrohr reinigen, da sich dort Rückstände festsetzen können. Eine schmale Bürste ist dafür ideal.
Kunststoffkannen können sich durch stark färbende Lebensmittel verfärben. Das ist meist nur ein optischer Makel. Glas und Tritan sind in dieser Hinsicht unempfindlicher. Wenn der Hersteller die Kanne als spülmaschinengeeignet ausweist, kannst Du sie bequem im Geschirrspüler reinigen. Bewahre die Kanne trocken auf und setze Sieb und Stopfen erst nach dem vollständigen Trocknen wieder ein, damit sich keine Feuchtigkeit sammelt.
Häufig gestellte Fragen zur Fetttrennkanne
In der Regel reichen wenige Minuten, bis sich eine deutlich sichtbare Fettschicht oben abgesetzt hat. Je länger die Flüssigkeit ruht, desto sauberer ist die Trennung – allerdings kühlt die Soße dabei ab.
Für kleine Haushalte genügt oft eine Kanne mit etwas weniger als einem Liter. Wenn Du regelmäßig für Familie oder Gäste kochst, ist ein Fassungsvermögen von rund einem Liter praktischer.
Glas ist geschmacksneutral, verfärbt sich nicht und gilt als sehr hitzebeständig, ist aber schwerer und zerbrechlich. Kunststoff und Tritan sind leichter und bruchsicherer. Entscheidend ist, dass der Hersteller die Kanne für heiße Flüssigkeiten freigibt.
Viele Aromastoffe stecken in der wässrigen Phase und in den Bratrückständen, daher bleibt der Geschmack in der Regel weitgehend erhalten. Ganz ohne Fett wirkt eine Soße allerdings manchmal flach, weshalb viele Köche einen kleinen Rest Fett bewusst darin lassen.
Das hängt vom Modell ab. Ob eine Kanne spülmaschinengeeignet ist, steht in den Herstellerangaben. Unabhängig davon empfiehlt es sich, das Gießrohr mit einer schmalen Bürste zu säubern, damit sich dort keine Fettreste festsetzen.
Gieße Fett nicht in den Ausguss, weil es in den Rohren erstarren und Verstopfungen verursachen kann. Lass es abkühlen, fülle es in ein verschließbares Gefäß oder binde es mit Küchenpapier und entsorge es über den Restmüll.
Fazit: Kleines Werkzeug mit großer Wirkung
Eine Fetttrennkanne ist ein unscheinbares, aber äußerst praktisches Küchenwerkzeug. Sie hilft Dir, Bratensaft, Fonds und Suppen schnell und sauber zu entfetten, ohne auf die Aromen verzichten zu müssen. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf das Material, die Füllmenge und einen gut funktionierenden Ausguss an. Die fünf vorgestellten Modelle von Küchenprofi, Trendglas Jena, Westmark, OXO und Cuisipro decken unterschiedliche Vorlieben ab – vom klassischen Kunststoff über Glas bis hin zu Tritan. Prüfe vor dem Kauf die Herstellerangaben zu Hitzebeständigkeit und Reinigung, damit die Kanne zu Deinen Kochgewohnheiten passt.
Bildnachweis:
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Letzte Aktualisierung am 7.10.2026 um 12:22 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
