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Getreidebrei Test & Vergleich (08/2020): Die 5 besten Getreidebreie


Wir haben diesen Test & Vergleich (08/2020) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update dieses Beitrags: (14.7.2020).


Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Getreidebrei Test 2020. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Getreidebreie. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben.

Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, den für Dich besten Getreidebrei zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Getreidebrei zu kaufen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Getreidebrei eignet sich als Beikost ab einem Alter von etwa sechs Monaten. Er ist reich an Eiweiß, verschiedenen Nährstoffen und Vitaminen.
Als Fertigprodukte gibt es das Nahrungsmittel sowohl als Pulver zum Anrühren sowie fertig im Glas. Wichtig ist dabei, auf die Inhaltsstoffe zu achten, da neben Milch, Getreide und Obst keine weiteren Zutaten enthalten sein sollten.
Der Milch-Getreide-Brei wird abends vor dem Schlafengehen verfüttert. Ab einem Alter von etwa acht Monaten kommt zusätzlich ein nachmittäglicher Getreide-Obst-Brei hinzu.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Getreidebreie

Platz 1: Hipp Bio-Getreide-Breie ungesüßt, Fünf Korn, 6er Pack

HiPP ungesüßter BIO-Vollkorngetreidebrei aus BIO-Vollkorngetreidemehl und Weizengrieß sättigt ihr Kind auf der Basis von natürlichen Zutaten. Versetzt mit Vitamin B1 nimmt Ihr Baby automatisch einen wichtigen Nährstoff für die Entwicklung der Gehirnzellen auf. Ohne Zuckerzusatz- Zutaten enthalten von Natur aus Zucker.

Platz 2: Alnatura Bio Dinkel-Getreidebrei, 4er Pack

Für die Herstellung des Vollkornbreies wird die Getreidestärke des Dinkels mit Wärme und Feuchtigkeit aufgeschlossen. Dabei bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe des Getreides weitgehend erhalten. Alnatura Dinkel-Getreidebrei wird ohne Zusatz von Zucker hergestellt und enthält nur die natürliche Süße aus dem Getreide.

Platz 3: Alnatura Bio 4-Korn-Getreidebrei, glutenfrei, 6er Pack

Getreidebrei aus vier verschiedenen Sorten: Naturreis, Buchweizen, Mais und Hirse. Getreidebrei zum schnellen Zubereiten. Klassische Zubereitung mit Milch oder alternativ einfach Wasser, Saft oder Tee hinzugeben.

Platz 4: Kölln Schmelzflocken Dinkel-Hafer Bio, 6er Pack

Hauchzarte, leicht lösliche Vollkornflocken aus Dinkel und Hafer aus ökologischem Anbau. Der Anbau und die Verarbeitung erfolgt gemäß EG-Öko-Verordnung und wird durch ein unabhängiges Institut kontrolliert und überwacht. Aus Verantwortung für Ihr Baby und die Umwelt, in der es aufwächst.

Platz 5: HiPP Feine Hirse, glutenfrei, 4er Pack

HiPP geht über die gesetzlichen Regelungen in eigenen Erzeugerrichtlinien für unsere Bio-Lieferanten hinaus. Durch umfassende Kontrollen können wir eine schonende und artgerechte Bio-Tierhaltung garantieren, denn Tierwohl und Nachhaltigkeit liegen uns am Herzen.

Getreidebrei bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Getreidebrei Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Getreidebreie finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du vor dem Kauf von Getreidebrei achten solltest

Was ist Getreidebrei?

Gerade in den ersten Monaten entwickeln sich Säuglinge schnell und wachsen beinahe zusehends. In den ersten sechs Monaten braucht das Kleine dabei nicht viel. Nur etwas Muttermilch oder die Flasche reichen völlig aus. Doch mit zunehmender Größe steigen auch die Bedürfnisse an Nährstoffen. Eisen, Vitamin B6, Kalzium oder Zink werden in größeren Mengen benötigt. Das gibt die Muttermilch irgendwann nicht mehr her. Dann wird es Zeit für den ersten Brei. In der Regel ist es zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat soweit.

Dann zeigt sich der Nachwuchs plötzlich interessiert, was andere essen und wird den nahrhaften Brei nach einiger Gewöhnung ohne Murren zu sich nehmen. Ab diesem Moment sind die Eltern zumeist mehr als erleichtert. Denn die schrittweise Erweiterung des kindlichen Speiseplans ist alles andere als ein Zuckerschlecken.

Was bei einem nahrhaften Speiseplan nicht fehlen darf, ist ein Getreidebrei. Die Mahlzeit eignet sich besonders gut als abendliche Speise. Die Inhaltsstoffe versorgen den kleinen Sonnenschein mit allem, was er so dringend benötigt. Außerdem hat die sättigende Wirkung einen einschläfernden Effekt und der Nachwuchs schläft länger und erholsamer. So kommen auch die Eltern auf ihre Kosten und im besten Fall auf eine Nacht voller Schlaf.

Welche Zutaten gehören in einen Getreidebrei?

Hauptbestandteile dieses Gerichts ist auf der einen Seite eine Auswahl an Getreide und auf der anderen Seite Milch. Bereits bei der Wahl der Getreideflocken stehen viele Türen offen. Ideal sind die folgenden Sorten:

  • Hafer
  • Hirse
  • Naturreis
  • Dinkel

Hafer

Er gilt als absolutes Powerfood, da Hafer besonders nährstoffreich ist. Die Getreideart verfügt über wichtige Spurenelemente, Antioxidantien sowie Biotin und die Vitamine B1 und B6. Darüber hinaus deckt er den täglichen Eisen- sowie Magnesiumbedarf ideal ab.

Hirse

Dieses Getreide ist besonders bekömmlich und schützt zudem die Darmschleimhaut. Des Weiteren ist sie auch für Diabetiker bestens geeignet. Auch Hirse verfügt über viele wichtige Spurenelemente sowie Antioxidantien.

Naturreis

Kaum ein anderes Getreide verfügt über so viele Vitalstoffe wie Naturreis. Kalium, Magnesium, Phosphor sowie Eisen und Kupfer sind nur einige unter ihnen. Darüber hinaus ist das Getreide kalorienarm und glutenfrei. Es verfügt über beinahe alle wichtigen B-Vitamine und kann das Risiko für Diabetes Typ 2 verringern.

Getreidebrei Test

Getreidebrei enthält zahlreiche Vitamine und weitere gesunde Stoffe.

Dinkel

Diese Getreideart wirkt sich äußerst positiv auf die Verdauung aus. Dazu verfügt Dinkel über viel Eisen und Magnesium sowie einen hohen Gehalt an Kieselsäure, besser bekannt als Silizium. Dieses ist besonders gut für Haut, Haare und Nägel.

Doch ganz gleich, für welche Sorte Du Dich entscheidest: Wichtig ist es, dass Du auf Vollkorn setzt, da darin die meisten Nährstoffe enthalten sind.

Zum Getreide gesellt sich schließlich die Milch. Hier kannst Du zwischen verschiedenen Varianten wählen und die Speise beispielsweise mit Muttermilch anrühren. Auch Säuglingsmilch ist möglich. Vollmilch, mit einem Fettgehalt von 3,5 Prozent, eignet sich jedoch genauso und sorgt für einen hohen Anteil fettlöslicher Vitamine. Diese spenden Energie und unterstützen die Gehirnaktivität. Als letzte Komponente wird etwas Obstpüree hinzugegeben. Auch hier hast Du die freie Wahl.

Fachgesellschaften empfehlen als ersten Getreidebrei am Abend einen Milch-Getreide-Brei. Zwar galt Kuhmilch im ersten Lebensjahr lange als verboten, mittlerweile ist dieses Verbot jedoch überholt. „200 ml Kuhmilch am Tag verträgt Ihr Säugling ab dem 6. Monat – genau die Menge, die der Abendbrei enthält“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm. Für den Abendbrei eignet sich pasteurisierte Vollmilch (3,5 % Fett) oder HA-Milch für allergiegefährdete Babys.


Über welche Eigenschaften verfügt Getreidebrei und worauf muss ich achten?

Der Brei besitzt einige hilfreiche Vorteile, die Deinen kleinen Sonnenschein bei seiner Entwicklung tatkräftig unterstützen:

  • Mit Vollkorngetreide besonders reicht an Nährstoffen
  • Gut verträglich
  • Einfach in der Zubereitung
  • Individuell variierbar, zum Beispiel mit leckeren Früchten

Insbesondere bei selbstgemachtem Brei treffen diese Eigenschaften zu und Du weißt genau, was in der Mahlzeit steckt. Doch auch im Gläschen oder Pulver findet sich häufig gute Qualität. Allerdings solltest Du bei einem gekauften Produkt ebenfalls auf Vollkorngetreide achten. Außerdem solltest Du den Zuckergehalt genauer unter die Lupe nehmen. Je niedriger dieser ist, umso besser. Des Weiteren sollten sich keine Zutaten wie Kakao, Schokolade, zugesetzte Aromen oder Gewürze in dem Erzeugnis befinden. Diese machen den Brei unnötig süß, ohne positiv zu wirken.

Wann ist Getreidebrei sinnvoll?

In der Regel ist ein Baby zwischen dem fünften und siebten Monat bereit für Getreidebrei. Es wird jedoch auch selbst auf sich aufmerksam machen, wenn es Nahrung in nichtflüssiger Form aufnehmen möchte. Beispielsweise wird es Dich beim Essen genau beobachten und auch mal nach der Mahlzeit auf Deinem Teller greifen. Sind außerdem die folgenden Ausgangsbedingungen gegeben, kannst Du mit dem Füttern beginnen:

  • Das Baby kann sein Köpfchen allein halten
  • Der Nachwuchs kann mit etwas Hilfe aufrecht sitzen
  • Der Sprössling schafft es, sich eigenständig Dinge in den Mund zu stecken

Bis die erste Schüssel Brei vollständig von Deinem Sonnenschein verspeist wird, kann es eine Weile dauern. Zuvor findet in der Regel ein Gewöhnungsprozess statt, der einige Nerven kosten kann. Spätestens jedoch, wenn der Nachwuchs den Mund öffnet, wenn der Löffel kommt und die Nahrung nicht mehr direkt mit der Zunge aus dem Mund schiebt, hast Du es geschafft.

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Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, aber das hier ist mit Abstand das genialste Frühstück👌🏻 Haferflocken, Apfel, Nüsse zerkleinert, Sonnenblumenkerne, Naturjoghurt, Zitronensaft, etwas Honig oder Agavendicksaft. Allein dafür lohnt es sich einen Thermomix anzuschaffen (wenn ich den auch sonst nicht so nötig finde, ich kann ja kochen😉). #gesundindentagstarten #leckeressen #eatclean #healthybreakfast #yummilicious #porridgebowl #haferflocken #apfel #nüsse #powerfood #obst #veganfood #foodlover #bewusstessen #solecker #gesundundlecker #stayhealthy #essenmitkindern #naturalnails #detailshot #hand #startyourdayright #fitfood #breakfastidea #fruchtig #getreidebrei #powerfood

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Bis dahin dauert es eine Weile. Helfen kann eine schrittweise Eingewöhnung, die ungefähr so aussieht:

  1. Zu Beginn wird dem Nachwuchs mittags teelöffelweise ein wenig Brei angeboten, bis er sich an die nichtflüssige Nahrung gewöhnt hat. Die restliche Mahlzeit bleibt wie gehabt. Hältst Du Deinen Sprössling zu Beginn auf dem Schoß, fühlt er sich sicher und kann sich ohne Angst auf das Abenteuer Brei stürzen. Als erster Brei eignet sich übrigens mildes Gemüse wie Karotte, Zucchini, Kürbis oder Pastinake.
  2. Hat sich das Baby schließlich an den Gemüse-Brei gewöhnt, kannst Du nach einiger Zeit zusätzlich etwas gekochte Kartoffel zum Mittagsbrei geben. Es dauert eine Weile, bis sich das Verdauungssystem des Kleinen daran gewöhnt hat.
  3. Ist wieder etwas Zeit vergangen, kann gedünstetes Fleisch hinzugegeben werden. Zusätzlich kannst Du die Menge langsam steigern. Hier kannst Du auch zwischen Gemüse- und Fleischsorten wechseln, um herauszufinden, was Deinem Nachwuchs schmeckt. Sobald Dein Kleines eine ganze Portion isst, kannst Du das Zufüttern von Milch mit der Zeit einstellen.
  4. Passt der Gemüsebrei mittags, so kommt abends der Milch-Getreide-Brei zum Einsatz. Dieser sättigt Deinen Nachwuchs gut und sorgt zusätzlich für hilfreiche Nährstoffe. Auch er löst die Milchzugabe mit der Zeit ab.
  5. Als dritter Brei wird nach etwa acht bis zehn Monaten schließlich nachmittags ein Getreide-Obst-Brei ohne Milch verfüttert. Er kann mit etwa 100 Gramm püriertem Obst zubereitet werden und dient als Zwischenmahlzeit zwischen Mittag- und Abendessen.

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Welche Hersteller gibt es?

Die bekanntesten Hersteller für Babybrei sind vermutlich Hipp und Alete. Seit knapp 90 Jahren stehen die beiden Unternehmen für Babynahrung in hoher Qualität. Doch es muss nicht immer Marke sein. Auch in Drogerien wie DM oder Rossmann findet sich Getreidebrei von Eigenmarken. Unter dem Namen „Babydream“ bietet Rossmann Brei zum Anrühren in Bio-Qualität an. Auch DM setzt mit Produkten von „DM Bio“ auf Bio-Qualität. Daneben findet sich die Babynahrung beispielsweise von Müslihersteller Kölln oder vom Bio-Lebensmittel-Hersteller Alnatura.

Dabei sind viele der Produkte eine gute Option, da sie häufig über keine Zusatzstoffe verfügen und schnell zubereitet sind. Doch auch das Selbermachen geht schnell und ist einfach. Darüber hinaus weiß Du durch die eigene Zubereitung genau, was sich in der Mahlzeit befindet.

Wo kann ich Getreidebrei kaufen?

In Supermärkten, Drogerien, Großmärkten und sogar im Discounter – die Liste von Orten, an denen Du die Babynahrung kaufen kannst ist lang. Nicht alle werden die Marke Deines Vertrauens führen, jedoch bekommst Du meistens eine Auswahl verschiedener Produkte und Hersteller.

Auch Online lässt sich die Speise für den Nachwuchs schnell und einfach bestellen. Drogerien wie DM und Rossmann, Supermärkte wie Rewe und Hersteller wie Hipp bieten dabei eigene Onlineshops an. Oder aber Du suchst auf bekannten Kaufplattformen wie Amazon oder Idealo nach den passenden Gläschen oder dem perfekten Pulver zum Anrühren.

Für Getreidebrei gibt es besonders hohe Auflagen in Sachen Hygiene und Inhaltsstoffe. In der Babynahrung sind nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Für Getreidebrei gibt es besonders hohe Auflagen in Sachen Hygiene und Inhaltsstoffe. In der Babynahrung sind nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Was kostet Getreidebrei?

Eines steht fest: Arm wirst Du beim Kauf von Getreidebrei nicht. Da macht es auch keinen großen Unterschied, ob Du zu bekannten Marken wie Hipp greifst, Eigenmarken aus Drogerien oder Supermärkte wählst, oder Dich für Bioqualität entscheidest. Die meisten käuflich erwerbbaren Produkte bekommst Du dabei als Pulver zum Anrühren in verschiedenen Größen. 400 Gramm des Milchbreis der Marke Milupa in Bioqualität gibt es beispielsweise bereits für 2,95 Euro. 200 Gramm eines 5-Korn-Breis von Hipp, ebenfalls in Bioqualität, bekommst Du sogar schon für 1,65 Euro. Komplett fertiger Abendbrei im Gläschen gibt es schon ab unter einen Euro pro Glas. DM Bio oder Bebivita sind hier beispielsweise als Anbieter zu nennen.

Online finden sich außerdem Großpackungen zu attraktiven Preisen. So finden sich beispielsweise 4 x 400 Gramm Milupa Milchbrei Vollkorn Früchte für 12,76 Euro. Oder 6 x 250 Gramm Alnatura Hirse-Milchbrei ab 13,48 Euro.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Breisorten passen am besten zu Dir?

Gerade bei selbstgemachtem Getreidebrei kannst Du zwischen unterschiedlichen Getreidesorten wählen. Auch Pseudo-Getreide wie Couscous oder Quinoa bietet sich beispielsweise an. Generell lässt sich zwischen zwei Arten von Babybrei unterscheiden, in denen neben Getreide unterschiedliche Bestandteile vorkommen:

  • Milch-Getreide-Brei
  • Getreide-Obst-Brei

Was die beiden Varianten unterscheidet und wann sie sich eignen, erfährst Du im Folgenden.

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*Werbung* Heute möchte ich euch gerne den 7 Korn Getreidebrei von @milupa_official vorstellen Dank @mein_rossmann Babywelt durfte meine kleine Tochter testen ♥️ Die Verpackung ist wiederverschliessbar. Enthält 180g. Der Brei besteht aus Weizen, Hafer, Gerste, Roggen, Mais, Reis und Dinkel. Alles Bio und ohne Zuckerzusatz. Ab dem 6. Monat. Hinten steht ganz super geschrieben wie man den Brei mit Milch oder sogar Milchfrei anrührt. Was ich noch sehr gut finde auf der Packung hinten stehen noch viele weitere Infos und auch eine Rufnummer bei Fragen. Da meine kleine schon etwas älter ist haben wir noch Obst mitreingeschnitten. Ein sehr leckeres Frühstück, nicht nur für die Kinder. Auch ich finde ihn echt lecker 🙈🙈 Danke für den tollen Test ♥️ #rossmann #rossmannBabywelt #milupa #brei #getreidebrei #mehrkornbrei #frühstück #frühstückfürkinder #ab6monate #baby #babygirl #babyboy #lebenmitkind #mama2019 #mama2020 #produkttester #testen #tester #produkttesterin #werbung #babyWelt #kind #kinder

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Was ist Milch-Getreide-Brei?

Nachdem der Sprössling durch püriertes Gemüse mit Kartoffeln und Fleisch langsam an Brei herangeführt wurde, wird es im Alter von etwa sechs Monaten Zeit für Milch-Getreide-Brei. Hafer, Hirse, Dinkel oder Reis bieten durch Kohlenhydrate aus dem vollen Korn wertvolle Energie. Außerdem tragen sie die unterschiedlichsten Nährstoffe und unterstützen eine gesunde Darmflora. Die Getreideart nach Wahl oder eine Mischung aus mehreren Sorten werden mit Mutter-, Folge- oder Vollmilch gemischt. Ein grober Richtwert ist dabei etwa 20 Gramm Getreideflocken und 200 Milliliter Milch. Im Übrigen gibt es spezielle Getreideflocken für Babys, die strengeren Anforderungen gerecht werden müssen und deutlich stärker kontrolliert werden. Außerdem passt ihr Nährstoffgehalt optimal zu einem Kleinkind und die Textur ist altersgerecht, sodass der Nachwuchs den Brei ohne Murren zu sich nimmt.

Sollte aus nicht mehr als drei Zutaten bestehen

Möchtest Du die Speise lieber kaufen, anstatt sie selbst herzustellen, so solltest Du gut darauf achten, dass er aus nicht mehr als drei Zutaten besteht. Die Hauptkomponente sollte dabei Milch sein. Bei Pulver wird diese separat hinzugegeben und Du kannst zwischen Mutter-, Folge- oder Vollmilch wählen. Die weitere Komponente ist – ebenfalls wenig überraschend – Getreide. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Vollkorngetreide handelt, da dort die Nährstoffqualität am höchsten ist. Die dritte Zutat ist Obst. Welche Sorte dabei gewählt wird, hängt auch von der Vorliebe des Säuglings ab. Findest Du hingegen Aromastoffe oder Zuckerarten in dem Gläschen oder dem Pulver, solltest Du besser die Finger davonlassen. Diese Zusätze bieten Deinem Kind keinerlei Nutzen.

Vorteile

  • Schnell zubereitet
  • Bietet dem Kind jede Menge gute Nährstoffe und Energie

Nachteile

  • Können mit Zucker und Aromastoffen zugesetzt sein

Was ist Getreide-Obst-Brei?

Nachdem sich der Nachwuchs an den Milch-Getreidebrei gewöhnt hat, folgt zwischen dem achten und zehnten Lebensmonat der Getreide-Obst-Brei. Dieser ersetzt nach und nach eine weitere Fütterung mit der Muttermilch und stellt eine Art Zwischenmahlzeit zwischen dem Mittag- und Abendessen dar. Er ist reich an Vitaminen und dabei eiweißarm. Damit ergänzt er den Milch-Getreide-Brei sowie das Mittagessen aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch optimal.

Dieser dritte Brei kommt dabei ganz ohne Milch aus und setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Erster Bestandteil ist Obst. Besonders beliebt sind dabei sehr süße Sorten wie Apfel, Birne oder Banane. Gut geeignet sind außerdem Sorten, die viel Vitamin C enthalten, wie beispielsweise Erdbeeren, Papaya oder Johannisbeeren. Auch bei diesem Produkt ist die Getreidekomponente äußerst wichtig. Etwa 20 Gramm sind ideal für eine Portion. Aufpassen solltest Du nur bei Gläschen mit fertigem Brei. Hier wird Getreide gern in Form von Keksen oder Zwieback zugefügt.

Einfache Getreidezutaten

Besser sind jedoch einfache Getreidezutaten. Die dritte Komponente ist Fett. Sie sorgt dafür, dass die fettlöslichen Vitamine vom Körper optimal aufgenommen und verwertet werden können. Rapsöl eignet sich beispielsweise gut, da es viele ungesättigte Fettsäuren wie beispielsweise Omega-3 enthält. Dies fördert die Entwicklung von Sehvermögen und Gehirn. Gerade in Gläschen ist der Fettgehalt ziemlich gering, sodass Du etwa einen Esslöffel zusätzlich zufügen kannst.

Vorteile

  • Bietet wertvolle Vitamine und Fette
  • Als Zwischenmahlzeit optimal geeignet

Nachteile

  • In Gläschenform dienen häufig Kekse oder Zwieback als Getreidekomponente
  • Fertiger Brei im Gläschen bietet häufig nur wenig Fett

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Getreidebreisorten miteinander vergleichen?

Eine gute Entwicklung des Kindes steht bei den meisten Eltern an erster Stelle. Die richtige Ernährung ist dabei durchaus entscheidend und so ist es bereits ab den ersten Lebensmonaten wichtig, den Babys die richtigen Nährstoffe zu geben. Ab dem sechsten Monat hilft Getreidebrei dabei. Um die passenden Produkte leichter zu finden, helfen die folgenden Kriterien:

  • Inhaltsstoffe
  • Hersteller
  • Bioqualität
  • Geschmack des Kindes

Inhaltsstoffe

Im EU-Raum gibt es einige Richtwerte zur Babynahrung. Diese legen unter anderem fest, wie viele Rückstände aus Schädlingsbekämpfungsmitteln und anderen gesundheitlich bedenklichen Stoffen in den Speisen enthalten sein dürfen. Andere Zusätze wie Zucker oder Fruchtpulver sind zwar nicht verboten, ihr Einsatz im Getreidebrei bleibt aber dennoch fraglich. Grundsätzlich sollte sich im Milch-Getreide-Brei außer Milch, einer oder mehrerer Getreidesorten und etwas püriertem Obst nichts weiter befinden. Im Getreide-Obst-Brei sollte sich hingegen keine Milch, dafür aber gesundes Fett, beispielsweise aus Rapsöl, befinden. Mehr braucht es nicht für eine qualitativ hochwertige Mahlzeit.

Hersteller

Hier kommt es selbstverständlich auch auf die Vorlieben der Eltern an. Hipp oder Alete stehen wie kaum ein anderes Unternehmen für die Vorzeigefirmen in Sachen Babynahrung. Gerade Hipp bietet mittlerweile auch immer mehr Produkte in Bioqualität an. Daneben führen Supermärkte und Discounter auch Babybrei von Eigenmarken. Diese stehen den namhaften Herstellern häufig in nichts nach. Wichtig ist jedoch, auf die Inhaltsstoffe zu achten.

Bioqualität

Bio ist im Trend. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass selbst in Discounter immer mehr Produkte in Bioqualität angeboten werden. Zwar ist Bio nicht gleich Bio und je nach Siegel gelten unterschiedlich strenge Richtlinien. Dennoch werden alle Produkte im Vergleich zu konventionellen Nahrungsmitteln stärker kontrolliert. So sind die Auflagen für Pestizide beispielsweise viel strenger als bei herkömmlicher Landwirtschaft. Davon profitiert Dein Sprössling ungemein, da in Bio-Babynahrung mit weniger Schadstoffen zu rechnen ist. Deshalb solltest Du auch dann eher auf Bioprodukte setzen, wenn Du die Speise lieber selbst herstellen möchtest.

Geschmack des Kindes

Gerade in der Auswahl des zugefügten Obstes können sich die verschiedenen Breisorten unterscheiden. Es ist gut möglich, dass nicht jede Deinem Sprössling gleich gut schmeckt. Auch die verschiedenen Getreidesorten können in Geschmack und Konsistenz variieren. Du wirst schnell merken, was Deinem Nachwuchs besser schmeckt und was eher abgelehnt wird. Den Geschmack Deines kleinen Sonnenscheins solltest Du also auf keinen Fall unterschätzen.

Der Getreidebrei lässt sich auch wunderbar mit weiteren Zutaten verfeinern.

Der Getreidebrei lässt sich auch wunderbar mit weiteren Zutaten verfeinern.

Wissenswertes über Getreidebrei – Expertenmeinungen und Rechtliches

Kann ich Getreidebrei auch selbst herstellen?

Wer weder auf Pulver, noch auf Gläschen zurückgreifen möchte, kann das Nahrungsmittel auch selbst herstellen. Dies geht schnell und böse Überraschungen der Inhaltsstoffe bleiben völlig aus. Selbst wer nur wenig Kocherfahrung hat, wird an der Herstellung des Getreidebreis nicht scheitern. Darüber hinaus ist die eigene Herstellung häufig sogar preiswerter und der Obst- und Gemüseanteil lässt sich je nach Saison und Region wählen. Dennoch haben auch bereits verzehrfertige Sorten in Pulverform oder im Gläschen ihre Vorteile. Sie erfüllen hohe gesetzliche Anforderungen und sparen Zeit und Arbeit. Daher ist auch nichts dagegen einzuwenden, von Zeit zu Zeit zum fertigen Produkt zu greifen.

Dennoch lohnt es sich immer, den Brei selbst herzustellen. Wie einfach das geht, zeigt das folgende Grundrezept, welches individuell variiert werden kann:

Zutaten:

  • 200 ml Vollmilch (oder Muttermilch)
  • 20 g Vollkorn-Getreideflocken (zum Beispiel Hafer oder Hirse)
  • Nach Belieben 4 TL Obstmus

Das Getreide in der Milch kurz aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Im Anschluss kann nun das Obstmus nach Belieben untergerührt werden. Hierfür eignen sich zu Beginn milde Obstsorten wie Pfirsich, Banane, Birne oder Apfel, die im Vorfeld püriert wurden. Im Idealfall greifst Du beim Obst zu Produkten in Bioqualität. Diese werden mit weniger giftigen Substanzen behandelt und besser kontrolliert.

Gibt es Tests von Stiftung Warentest oder Ökotest?

Stiftung Warentest hat 19 verschiedene Breisorten getestet, darunter Pulver zum Anrühren und fertige Produkte aus dem Glas. Das ernüchternde Ergebnis dabei: Nur drei schnitten „gut“ ab. Davon waren zwei Produkte Pulver zum Anrühren sowie eine Speise aus dem Glas. Sie enthielten vor allen wichtige Nährstoffe, Eiweiß sowie gesunde Fette und Vitamine. Alle 19 Produkte wurden außerdem auf Schadstoffe wie Arsen oder Chlorat untersucht. Des Weiteren wurde ermittelt, ob sich zugesetzter Zucker oder Fruchtpulver in ihnen befand. Die Testverlierer waren dabei mit Schadstoffen nur knapp unterhalb der Grenzwerte belastet, außerdem ungünstig zusammengesetzt und enthielten teilweise Zutaten, welche die Vorliebe für Süßes fördern können.

Auch Öko-Test untersuchte insgesamt 19 Produkte. Hier schnitten drei Breie sogar mit dem Gesamturteil „sehr gut“ ab. Insgesamt warnt sowohl Öko- als auch Stiftung Warentest insbesondere vor den folgenden Inhaltsstoffen in den Fertigprodukten: Arsen und Mineralöl. Ist Reis eine Komponente im Brei, so rät insbesondere Stiftung Warentest dazu, auf Naturreis zu setzen. Der Grund dafür liegt darin, dass Reis häufiger als andere Lebensmittel mit dem Halbmetall Arsen belastet ist.

Welche Richtlinien gibt es zu Getreidebrei?

Kleinkinder und Babys benötigen besonders viel Schutz und reagieren sensibler auf ihre Umwelt, als wir das im Erwachsenenalter tun. Daher sollte man gerade bei der Nahrung nur auf allerbeste Qualität setzen. Die Europäische Union überwacht Nahrungsmittel für Kleinkinder besonders streng. Mit der Richtlinie 2006/125/EG über Getreidebeikost und andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder formuliert die EU besondere Vorschriften bezüglich Zusammensetzung, Verwendung, Zusatzstoffen, mikrobiologischer Beschaffenheit sowie Kennzeichnung. Durch diese Richtlinie ist die Menge von diverse Zusatzstoffen sowie Rückständen gefährdender Stoffe, beispielsweise Schädlingsbekämpfungsmittel, genauestens festgelegt.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.familie.de/baby/getreide-ist-fuers-baby-mehr-als-nur-brei/
  • https://missbroccoli.com/milch-getreidebrei-grundrezept/
  • https://www.gofeminin.de/baby/abendbrei-baby-s1867724.html

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/m%C3%BCsli-brei-fr%C3%BChst%C3%BCck-gesund-n%C3%BCsse-3186256/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/arm-asien-ausserorts-bauer-226615/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/diat-essen-essensfotografie-fruchte-949067/

Letzte Aktualisierung am 15.08.2020 um 20:14 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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