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Geschirrtücher Test & Vergleich (07/2020): Die 5 besten Geschirrtücher


Wir haben diesen Test & Vergleich (07/2020) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update dieses Beitrags: (9.6.2020).


Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Geschirrtücher Test 2020. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Geschirrtücher. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben.

Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, die für Dich besten Geschirrtücher zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, die richtigen Geschirrtücher zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Geschirrtücher gibt es aus verschiedenen Materialien. Für jede Art von Geschirr eignet sich ein bestimmter Stoff besonders gut. Die meisten Tücher bestehen jedoch aus Baumwolle.
Neben dem verschiedenen Material gibt es auch viele Muster und Designs. Wichtig ist, dass sich die Handtücher für Geschirr bei mindestens 60° C waschen lassen.
Ein wichtiger Aspekt ist die Fusselfreiheit. Es kann ärgerlich sein, wenn das Glas zwar sauber und streifenfrei ist, dafür aber mit Fusseln übersät.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Geschirrtücher

Platz 1: ZOLLNER 10er Set Geschirrtücher, 50×70 cm

Die Trockentücher haben eine Größe von etwa 50 x 70 cm, besitzen einen praktischen Aufhänger und bestehen aus 100% Baumwolle. Das klassische Karo-Design ist in den Farben Blau und Rot erhältlich, sodass Sie in jeder Küche den richtigen Akzent setzen können. Die Trocknungshelfer sind schadstoffgeprüft und Öko-Tex Standard 100 zertifiziert, sodass sie bedenkenlos verwendet werden können.

Platz 2: ZOLLNER 10er-Set Geschirrtücher 46×70 cm

Das Material der Geschirrtücher besteht aus 100% Baumwolle und ist zum Abtrocknen perfekt geeignet. Die Grubentücher sind farbecht, und durch die verzwirnten Garne extra strapazierfähig. Das Vollzwirntuch ist 4-seitig gesäumt, was die Lebensdauer zusätzlich erhöht.

Platz 3: MTEXT Geschirrtücher Küchenhandtuch aus 100% Baumwolle

Die Handtuchgröße beträgt 50×70 cm und das Gewicht ca. 60 g pro Handtuch. Handtücher hat auch ein aufhänger von oben. Sie bestehen aus 100% Baumwolle. Es handelt sich um qualitativ hochwertige Produkte, die unter unserer eigenen Beobachtung hergestellt werden. Sie können sie also problemlos verwenden.

Platz 4: Blumtal 8er-Set Geschirrtücher

Ein wahres Multitalent! Das Mikrofasertuch eignet sich als Geschirrhandtuch, für die Autopolitur und Autopflege, als Putzlappen und für die Fensterreinigung. Dank der mehrteiligen Sets (4, 8 oder 16 Tücher) brauchst Du für unterschiedliche Aufgaben im Haushalt nicht mehr unterschiedliche Tücher kaufen. Alle Tücher haben die Maße 45 x 65 cm.

Platz 5: Blumtal 10er Set Premium Geschirrtücher

Das klassische Geschirrtuch wird ohnehin von unzähligen Kunden sowie Gastronomen geschätzt. Wir setzen noch einen drauf und bieten das Tuch in Premium Qualität mit einem Materialgewicht von 200g pro Quadratmeter an.

Geschirrtücher bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Geschirrtücher Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Geschirrtücher finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf von Geschirrtüchern achten solltest

Warum sind Geschirrtücher so wichtig in der Küche?

Unverzichtbar zwischen den Herdplatten, unverzichtbar beim Kochen, zum Abtrocknen und für vieles mehr. In diesem Artikel nehmen wir einen eher unscheinbares Produkt näher unter die Lupe, dem wir zwar kaum Beachtung schenken, in der Küche aber unverzichtbar ist — dem Geschirrtuch.

Wenn wir in der Küche sind, sind Geschirrtücher sozusagen unsere Kampfwaffen. Sie werden nicht nur zum Trocknen von Geschirr verwendet, sondern sind auch oft unverzichtbar, um plötzliche Flecken zu entfernen, die heißen Töpfe zum Spülbecken zu tragen, Hände, unsere Hände abzutrocknen und vieles mehr. Diese Multifunktionalität der Küchentücher macht sie auch extrem anfällig für Schmutz. Daher solltest Du bei der Wahl Deiner Geschirrtücher beachten, dass diese sehr oft gewaschen werden und dementsprechend strapazierfähig sein sollten.

Wie wasche ich meine Geschirrtücher richtig

Nachfolgend erhältst Du ein paar Tipps, wie Du selbst stark verschmutze Küchentücher wieder sauber bekommst.

Vorbehandlung

Für den Fall, dass Du nicht sofort Lebensmittelflecken aus dem Tuch wächst, ist eine Vorbehandlung erforderlich: Lassen Sie die Geschirrtücher vor dem Waschen in der Waschmaschine einweichen. Verwenden zusätzlich einen Löffel Backpulver wegen der desinfizierenden Wirkung. Auch wenn Du eine Vorbehandlung durchgeführt hast, sprühe trotzdem die Flecken mit Vorwaschmittel ein, bevor Du die Tücher in die Waschmaschine gibst. Wenn der Fleck sehr hartnäckig ist, kannst Du auch mit Geschirrspülmittel arbeiten, da es hilft, hartnäckigste Flecken zu entfernen.

Hauptwaschgang

Waschen nach der Vorbehandlung alle Geschirrtücher am besten zusammen, und versuche dabei, die Waschmaschine nicht zu überfüllen, sondern nur 80 % der Trommel. Verwende neben dem normalen Waschmittel und Weichspüler — je nach Verschmutzung — auch einen Fleckenentferner für farbige Wäsche. Bei weißen Tüchern kommst Du um den Einsatz von Bleichmittel wohl nicht herum. Das Waschen und Desinfizieren von Geschirrtüchern in der Küche ist sehr wichtig und sollte etwa einmal pro Woche durchgeführt werden, da diese ständig mit Wasser (daher Feuchtigkeit) und Bakterien in Berührung kommen.

Geschirrtücher Test

Geschirrtücher gibt es in den unterschiedlichsten Farben.

Welche Materialien gibt es?

Geschirrtücher stehen aus Baumwolle, Halbleinen (50 % Baumwolle/ 50 % Leinen) und Mikrofaser zur Auswahl. Die Baumwollvariante ist der Klassiker und eignet sich für alle Arten von Geschirr. Halbleinen Tücher sind besonders gut für Glas geeignet. Mikrofasertücher sind besonders saugfähig. Sie können aber fusseln, daher können bei Geschirr und Gläsern Baumwolle und Halbleinen die bessere Wahl sein.

Auf was ist zu achten?

Damit die Geschirrtücher wirklich rückstandslos und hygienisch gewaschen werden können, ist es wichtig, sie bei 60° C waschen zu können. Bei Baumwoll- und Halbleinentüchern ist das oftmals problemlos möglich. Microfaser kann oftmals nur mit geringeren Temperaturen gewaschen werden. Eine gute Größe des Geschirrtuchs ist ca. 50 x 70 cm. Die Größe hat sich im Alltag gut bewährt.

Für was braucht man das Geschirrtuch?

Auch Geschirr, das aus der Spülmaschine kommt, muss mit einem speziellen Tuch nachpoliert werden, um wirklich streifenfrei zu sein. Das ist oftmals besonders bei Gläsern der Fall. Viele Stücke wie besonderes Porzellan, bestimmte Gläser, Pfannen, Besteck und Töpfe dürfen nicht in den Spüler und müssen von Hand gespült und abgetrocknet werden. Dafür sind die Küchenhandtücher die besten Helfer.

Neue Geschirrtücher sind oft nicht so saugfähig, Tipp: Bei 90 Grad ohne Weichspüler waschen. Oder in Salzwasser einweichen und dann normal waschen.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Geschirrtücher passen am besten zu Dir?

Bei Küchentüchern hast Du folgende Stoffe zur Auswahl:

  • Baumwolle
  • Leinen
  • Halbleinen
  • Microfaser

Baumwolle

Bei Baumwolle handelt es sich um ein einfaches Material, das günstig zu bekommen und sehr saugfähig ist. Baumwollgeschirrtücher stehen daher oft hoch im Kurs. Bei der Baumwolle sollte darauf geachtet werden, dass sie hochwertig gewebt ist. Nur so kann eine sehr gute Saugfähigkeit garantiert werden.

Bei Baumwolle handelt es sich um einen Textilrohstoff, der die höchste Wasseraufnahmefähigkeit hat. Viele Tücher für Geschirr sind daher aus 100 % Baumwolle gefertigt. Sie können bei 60° C in die Waschmaschine und die meisten sogar in den Trockner. Sie verfügen oft über ein typisches Design im Karomuster und passen damit eigentlich in jede Küche. Oft sind sie auch mit Motiven bedruckt.

Vorteile

  • Sehr saugfähig
  • Können bei 60° C gewaschen werden
  • Können oft in den Wäschetrockner
  • Sind meist günstig zu bekommen

Nachteile

  • An sehr glatten und empfindlichen Oberflächen können kleine Kratzer entstehen

Leinen oder Halbleinen

Leinen ist sehr glatt und fusselt nicht. Dabei ist es sehr robust. Die Tücher werden aus 100 % Leinen oder aus Halbleinen gefertigt. Durch das fusselfreie Arbeiten sind auch das Gläser oder Silberbesteck polieren kein Problem. Tücher aus reinem Leinen können bei Kochwäsche in die Waschmaschine und dürfen in den Wäschetrockner. Mit den Leinentüchern kann Brot oder Kuchen abgedeckt werden. Da die Tücher in die Kochwäsche können, sind sie durchaus dafür geeignet.

Die Tücher aus Halbleinen sind eine Mischung aus 50 % Baumwolle und 50 % Leinen. Diese Tücher bringen die Vorteile von beiden Materialien mit. Sie haben eine gute Saugfähigkeit und sind robust. Dadurch sind sie lange haltbar und kommen oft in der Gastronomie zum Einsatz. Sie können bei 60° C in die Waschmaschine.

Leinen Vorteile

Vorteile

  • Können in die Kochwäsche
  • Können in den Wäschetrockner
  • Fusselfrei

Nachteile

  • Leinen kann durch viele Wäschen verhärten
  • Die Anschaffung ist etwas teurer

Halbleinen Vorteile

Vorteile

  • Sehr saugfähig
  • Sehr robust und langlebig

Nachteile

  • Keine, da eine Kombination der guten Eigenschaften von Leinen und Baumwolle

Mikrofaser

Mikrofaser ist unheimlich weich und sehr saugfähig. Die Tücher aus den speziellen Fasern sind sehr gut für sämtliche glatten Oberflächen wie Chrom und Edelstahl sowie für Geschirr, Gläser, Porzellan und Besteck geeignet. Sie dürfen bis zu 60° C gewaschen werden. Dafür sind sie aber sehr langlebig und von höchster Funktionalität. Es gibt sie meist in verschiedenen Farben, sodass sie die Küche etwas bunter machen.

Vorteile

  • Sehr saugfähig
  • Langlebig
  • Sehr vielseitig nutzbar
  • Bis zu 60° C waschbar

Nachteile

  • Können fusseln

Das verwendete Material ist wichtig und spielt eine große Rolle. Ein gutes Geschirrtuch zeichnet sich darin aus, viel Wasser aufzunehmen, nicht zu fusseln und schnell wieder zu trocknen. Es lässt keinen Wasserfilm übrig. Dabei ist Robustheit und Stabilität wichtig. Geschirrtücher sind unverzichtbare Helfer im Privathaushalt, in Hotels und der Gastronomie. Sie sind vielseitig einsetzbar und in vielen Designs erhältlich.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Geschirrtücher miteinander vergleichen?

Die wichtigsten Punkte für den Vergleich der Geschirrtücher ist das Material. Es ist entscheidend, mit welcher Temperatur die Handtücher für die Küche gewaschen werden können. Zudem hat es einen Einfluss darauf, ob der Stoff fusselt oder nicht.

Da wir diese Punkte bereits erläutert haben, kannst Du Deine Suche an folgenden Kriterien weiter eingrenzen:

  • Design
  • Qualitatsstandard
  • Einsatzort
  • Stoffdichte
  • Preis

Design

Natürlich sollen die Geschirrtücher gut zur Küche passen. Das ist aber durch die vielen verschiedenen Designs kein Problem. Das klassische Karomuster ist immer noch anzutreffen, es gibt aber auch viele Prints, beispielsweise nach Jahreszeit oder mit typischen Küchenmotiven.

Qualitätsstandard und Einsatzort

Von Herstellern werden die Qualitätsstandards oft mit „Hotelqualität“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um Geschirrtücher aus Halbleinen. Sie kommen in Hotel und Gastronomie sehr häufig vor. Ihre unverwüstlichen, hygienischen und zudem multifunktionalen Eigenschaften machen sie zu den perfekten Helfern. Mit „Kochfest“ werden helle Geschirrtücher aus Baumwolle bezeichnet. Mikrofasertücher hingegen sind in erster Linie für den privaten Haushalt geeignet.

Stoffdichte

Die Stoffdichte ist ein wichtiger Aspekt, da diese in direktem Bezug auf die Robustheit und Langlebigkeit steht. Dünnere Tücher verformen sich oder reißen schon nach häufigem waschen. Darüber hinaus saugen dünnere Stoffe mehr Wasser auf — ein recht unerwünschter Aspekt bei der Verwendung von Geschirrtüchern, da sie ihre Funktion nicht wirklich ausüben können. Für das Polieren von Gläsern und Besteck zum Beispiel, sind diese hingegen viel besser geeignet.

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Preis

Ab etwa 10 Euro bekommst Du durchaus Geschirrtücher aus Baumwolle oder Mikrofaser zu kaufen. Hier darfst Du jedoch weder eine hohe Qualität, noch eine Langlebigkeit erwarten. In kurzen Worten: Die Tücher bleiben nass, dein Geschirr wird nicht trocken und Du kannst schon nach ein paar Wäschen mit Löchern darin rechnen.

Ein ordentliches Halbleinen-Geschirrtuch bekommst Du ab etwa 2 Euro und für ein edles Leinentuch kannst Du ungefähr vier bis 10 Euro in die Hand nehmen.

Fazit

Bedenke bei Deiner Entscheidung, für welchen Einsatz Du die Geschirrtücher benötigst. Suchst Du Tücher für Gläser und feine Oberflächen, benutze Halbleinen. Bei Baumwolltüchern riskierst Du feine Kratzer. Du kannst zwischen vielen Designs und Farben wählen, sodass Du genau die passenden Tücher für Deine Küche auswählen kannst. Von den vielseitig einsetzbaren Tausendsassas kann es nicht genug in der Küche geben.

Geschirrtücher können auch als Dekoration für deine Küche fungieren.

Geschirrtücher können auch als Dekoration für deine Küche fungieren.

Wissenswertes über Geschirrtücher – Expertenmeinungen und Rechtliches

Küchentücher und Bakterien —Kontaminierte Geschirrtücher in und die „Fünf-Sekunden-Regel“

Nach Untersuchungen der Universität von Mauritius, die auf der Jahrestagung der American Society for Microbiology vorgestellt wurde, sind Küchentücher ein Paradies für Mikroben. Bei 49% der untersuchten Tücher wurde ein Bakterienwachstum beobachtet, das im Verhältnis zu verschiedenen Faktoren zunahm — von der Anzahl der Familienmitglieder bis hin zu den Kindern, die im Haus herumliefen.

Es gibt Geschirrtücher und Geschirrtücher

Offensichtlich waren die Mehrzweckgeschirrtücher (zum Trocknen von Geschirr und Händen oder zum Reinigen der Oberflächen verwendet werden) stärker verschmutzt als Papiertücher. Es „gewinnen“ Bakterien, Namens Coliforme und Enterokokken, gefolgt von goldenen Staphylokokken. Das Vorhandensein von Escherichia coli, dem klassischsten Vertreter der Coliformen, ist das beste Anzeichen für ein mangelndes Hygieneverhalten. Das Vorhandensein dieser potenziellen Krankheitserreger in Küchentüchern weist nach Ansicht von Wissenschaftlern darauf hin, dass sie unter anderem für eine Lebensmittelvergiftung verantwortlich sein können.

Neue Geschirrtücher, die auch nach mehrmaligem Waschen einfach nicht trocknen wollen, kann man in Essigwasser (1/4 Tasse Essig-Essenz auf 5 Liter heißem Wasser) einweichen, am besten über Nacht, und dann am nächsten Tag bei 60 Grad waschen.

Quelle: https://www.daskochrezept.de/magazin/tipps-und-tricks/kuechentipps/geschirrtuecher-leinen-halbleinen-oder-baumwolle-was-ist


Die Fünf-Sekunden-Regel

Nun, da es vernünftig und sinnvoll ist, Küchentücher häufig zu wechseln bzw. zu waschen, sollten wir auch das Vorhandensein von Bakterien in der häuslichen Umgebung und darüber hinaus umfassender zu analysieren.

Hier kommt die sogenannte „5-Sekunden-Regel“ auch schon ins Spiel: Sie sagt nämlich aus, dass, wenn etwas zu essen auf den Boden fällt, muss es innerhalb von fünf Sekunden aufgehoben werden. Denn so kannst Du sicherer sein, dass Du keine Lebensmittelvergiftung bekommst. Diese Tatsache wurde durch eine Studie in Frage gestellt, die in der Zeitschrift „Applied and Environmental Microbiology“ veröffentlicht wurde. Forscher der Rutgers University of New Jersey haben bewiesen, dass es noch schneller gehen muss, wenn Du das Risiko einer Enterobacter aerogenes-Infektion vermeiden möchtest. Ein salmonellenähnliches Bakterium, das besonders auf schmutzigem Boden vorkommt. In diesem Zusammenhang stellten die Forscher zudem fest, dass hier Feuchtigkeit, die wichtigste Variable ist. Je feuchter die Oberfläche, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Ein weiteres Kriterium ist: Je feuchter das Lebensmittel, desto stärker können es die Bakterien angreifen.

Der Griff in den Kühlschrank

Na gut, dann müssen wir sehr schnell sein oder ganz aufgeben, wenn etwas vom Teller fällt. Oder wir können eine 20 Jahre alte Studie von Charles Gerba von der Universität von Arizona in Betracht ziehen: Gerba hatte in einigen interessanten Vergleichen beispielsweise festgestellt, dass der Küchenboden (auf dem Lebensmittel statistisch gesehen mit höherer Wahrscheinlichkeit herunterfallen) eine viel geringere „Bakterienbelastung“ aufweist als beispielsweise die Arbeitsplatte im selben Raum oder im Kühlschrankgriff — aber es ist uns im Gegensatz egal, wie schmutzig unsere Hände sind, nachdem wir diese Tür geöffnet und geschlossen haben.

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Im Badezimmer

Lasst uns nun zum Bad wechseln. Die meisten Menschen haben Angst vor der Verschmutzung und der dementsprechenden Bakterienbelastung der Toilette —  obwohl im Badezimmer die kontaminierteste Oberfläche in der Regel der Griff der Toilettentür ist. Ganz zu schweigen von öffentlichen Plätzen! Der Grund ist einfach: Dinge werden so oft mit Keimen beladen, wie sie von verschiedenen Händen berührt werden.

Im Hotel

Werfen wir nun einen Blick außerhalb unserer vier Wände. Ist jemand der Meinung, dass Mobiltelefone, Computertastaturen oder Mäuse steril sind?  Oder: Hast Du Dich jemals gefragt, welches Objekt in einem Hotelzimmer am stärksten mit Bakterien befallen ist? Nein, es ist nicht der Toiletten-Türgriff (was ja ganz logisch wäre). Wer hätte das denn gedacht: Die TV-Fernbedienung übertrifft jeden Konkurrenten.

An der Bar

Immer noch nicht zufrieden? Dann pass gut auf: Während Du an der Bar oder an einer Theke bist, steckst Du Dir „Aperitif-Chips“ oder Nüsse in den Mund und wartest darauf, Deinen Kaffee oder Dein Bier bezahlen zu können — bist Du Dir im Klaren, was Du gerade tust? Tatsächlich hast Du gerade eines der am meisten mit Bakterien-verseuchten Dinge berührt, die im Alltag nur denkbar sein können — nämlich Münzen oder Banknoten, die von Tausenden von Händen berührt werden, bevor sie in Deine Geldbörse oder Brieftasche wandern (es sei denn, Du bist Bankangestellter). In diesem Fall hat jeder Recht, der behauptet, Geld sei schmutzig.

Neurose und gesunder Menschenverstand

So? Werden wir neurotisch oder geben wir uns damit ab, in einer Welt voller bedrohlicher Bakterien zu leben? Nichts von beiden! Tatsächlich sind wir nicht umsonst mit einem Immunsystem ausgestattet, weshalb es nicht nötig ist, „überall Keime zu sehen“ (auch wenn sie dort sein mögen). Wenn wir uns dagegen häufig die Hände waschen, insbesondere vor dem Essen, oder wenn wir Gegenstände berühren, mit denen viele andere umgegangen sind, können wir beispielsweise das Risiko von Erkältungen oder einer Grippe verringern — vor allen Dingen, wenn ein Virus im Umlauf ist. Und selbstverständlich putzen wir unsere Küche ordentlich und waschen öfter die Geschirrtücher.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.daskochrezept.de/magazin/tipps-und-tricks/kuechentipps/geschirrtuecher-leinen-halbleinen-oder-baumwolle-was-ist
  • https://www.balticdesignshop.de/blogs/baltic-design-blog/ratgeber-geschirrtuecher-tipps-zur-auswahl-qualitaet-und-pflege
  • https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/28278-rtkl-geschirrtuecher
  • https://varvarahome.de/de/leinen-textilien/5-tipps-und-tricks-fuer-saubere-geschirrtuecher

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/geschirrt%C3%BCcher-baumwoll-gericht-4279598/
  • https://pixabay.com/de/photos/kr%C3%A4uter-holz-gericht-glas-1475012/

Letzte Aktualisierung am 10.07.2020 um 22:42 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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