Eine Keramikpfanne ist eine Pfanne, deren Innenseite mit einer Antihaftbeschichtung auf Keramikbasis versehen ist. Der Pfannenkörper selbst besteht in der Regel aus Metall, meist aus Aluminium oder Edelstahl. Die Pfanne ist also nicht aus massiver Keramik, sondern trägt eine dünne, keramikartige Schicht auf einem Metallkörper. Damit unterscheidet sie sich von Pfannen mit klassischer Kunststoff-Antihaftbeschichtung, von unbeschichteten Edelstahl- und Eisenpfannen und von emaillierten Pfannen.
Auf dieser Seite stellen wir Dir vier Bratpfannen vor, die laut Produktbezeichnung eine Keramikbeschichtung haben bzw. als Keramikpfanne oder Keramik-Bratpfanne angeboten werden. Die Auswahl ist ein Ausschnitt aus dem Angebot und nicht der gesamte Markt. Eingeordnet haben wir die Modelle anhand ihrer Produktbezeichnungen beim Händler und allgemeiner Herstellerangaben. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt, und die Reihenfolge der Vorstellung ist kein Ranking. Aktuelle Preise und weitere Details findest Du direkt in den Produktboxen.
Zuerst erfährst Du, wie eine Keramikbeschichtung aufgebaut ist und worin sie sich von anderen Pfannenarten unterscheidet. Danach geht es um Kriterien, mit denen Du Produktseiten gezielt vergleichen kannst: Trägermaterial, Durchmesser, Herdeignung, Griff und Backofentauglichkeit. Im Anschluss stellen wir die vier Modelle vor. Zum Schluss findest Du Hinweise zum Braten mit der richtigen Temperatur, zur Wahl des Fetts, zur Reinigung und zur Lagerung sowie Antworten auf häufige Fragen.
Was eine Keramikpfanne ausmacht
Der Begriff Keramikpfanne beschreibt vor allem die Art der Beschichtung. Sie wird auf den metallischen Pfannenkörper aufgebracht und soll verhindern, dass Speisen am Boden haften bleiben. Je nach Hersteller tragen diese Beschichtungen eigene Markennamen, und auch ihr genauer Aufbau unterscheidet sich. Manche Hersteller arbeiten mit mehreren Schichten, andere kombinieren die Keramikschicht mit einer besonderen Grundierung oder Oberflächenstruktur.
Wichtig ist: Die Bezeichnung sagt nichts über den Rest der Pfanne aus. Zwei Keramikpfannen können sich in Trägermaterial, Bodenaufbau, Gewicht, Randhöhe und Griff deutlich unterscheiden. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf das Wort „Keramik“ zu achten, sondern die gesamte Produktbeschreibung zu lesen.
Viele Keramikbeschichtungen sind hell, etwa weiß, creme oder beige. Es gibt aber auch dunkle, graue oder schwarze Varianten. Die Farbe der Beschichtung ist in erster Linie eine optische Frage. Auf hellen Oberflächen können Verfärbungen durch Fett und Bratrückstände im Lauf der Zeit stärker auffallen als auf dunklen.

Keramikpfanne und andere Pfannenarten
Im Handel gibt es viele Pfannenarten, die sich auf den ersten Blick ähneln. Einen breiten Überblick über alle Materialien findest Du in unserem allgemeinen Vergleich zu Pfannen. Hier geht es gezielt um die Abgrenzung der Keramikpfanne.
Keramikbeschichtung und Kunststoff-Antihaftbeschichtung
Klassische Antihaftpfannen sind häufig mit einer Kunststoffbeschichtung auf Basis von Fluorpolymeren versehen, umgangssprachlich oft „Teflon“ genannt. Keramikbeschichtungen werden auf andere Weise hergestellt und gelten als eigene Beschichtungsart. Beide Varianten sollen das Anhaften von Speisen verringern. Wie sie sich im Alltag verhalten, hängt stark vom einzelnen Produkt, von der Pflege und von der Nutzung ab. Allgemein gilt für beide: Sie mögen keine scharfkantigen Metallwender und keine Scheuermittel. Welche Stoffe in einer bestimmten Beschichtung enthalten sind oder nicht, gibt der Hersteller an. Wenn Dir das wichtig ist, lies die Produktbeschreibung genau. Mehr zu den verschiedenen Beschichtungsarten liest Du in unserem Beitrag zur beschichteten Pfanne.
Keramikpfanne und Edelstahlpfanne
Eine unbeschichtete Edelstahlpfanne hat keine Antihaftschicht. Speisen haften dort zunächst stärker an und lösen sich erst, wenn sich eine Kruste gebildet hat. Dafür verträgt Edelstahl in der Regel auch Metallwender und kräftiges Schrubben. Eine Keramikpfanne mit Edelstahlkörper verbindet den Metallkörper mit einer Antihaftschicht, die dann allerdings wieder schonend behandelt werden sollte. Wenn Dich die unbeschichtete Variante interessiert, schau in unseren Vergleich zu Edelstahlpfannen.
Keramikpfanne und Emaille- oder Eisenpfanne
Emaillierte Pfannen tragen eine glasartige Schicht, die bei höheren Temperaturen eingebrannt wird. Eisen- und Gusseisenpfannen bilden mit der Zeit eine Patina, die das Anhaften verringert, aber gepflegt werden muss. Keramikbeschichtete Pfannen sind in der Regel leichter als Gusseisen und benötigen kein Einbrennen. Sie sind dafür eher für schonenden Umgang gedacht.
Kriterien für den Vergleich
Die folgenden Punkte helfen Dir, Produktseiten von Keramikpfannen strukturiert durchzugehen. Nicht jede Angabe steht bei jedem Produkt, und manche Details findest Du erst in der Bedienungsanleitung.
Trägermaterial
Unter der Beschichtung steckt der eigentliche Pfannenkörper. Aluminium ist vergleichsweise leicht und leitet Wärme in der Regel gut. Pfannen aus Aluminiumguss sind meist dicker als gepresste oder gezogene Aluminiumpfannen. Edelstahl ist schwerer und robuster gegenüber Verformung, leitet Wärme aber weniger gut, weshalb viele Hersteller einen Sandwichboden mit Aluminiumkern einsetzen. Für Induktion braucht der Boden in jedem Fall einen magnetisierbaren Anteil. Welches Trägermaterial eine Pfanne hat, steht oft schon in der Produktbezeichnung, sonst in der Beschreibung.
Durchmesser und Bratfläche
Der angegebene Durchmesser bezieht sich bei Pfannen meist auf den oberen Rand. Die tatsächliche Bratfläche am Boden ist je nach Randform kleiner. Eine Pfanne mit 20 Zentimetern eignet sich eher für kleine Portionen, etwa ein oder zwei Spiegeleier. Mit 24 bis 28 Zentimetern hast Du mehr Platz für Bratkartoffeln, Gemüse oder mehrere Stücke Fleisch. Achte außerdem darauf, dass der Pfannenboden zu Deiner Kochstelle passt. Gerade auf Induktion sollte der Boden die Kochzone möglichst gut abdecken.
Herdeignung
Viele Keramikpfannen sind für mehrere Herdarten geeignet. Bei Gas, Elektro und Glaskeramik ist das meist unproblematisch. Für Induktion muss der Boden ausdrücklich induktionsgeeignet sein. Steht das nicht in der Produktbezeichnung oder Beschreibung, solltest Du nicht davon ausgehen. Eine Übersicht über Pfannen speziell für dieses Kochfeld findest Du in unserem Vergleich zu Induktionspfannen.
Griff und Backofentauglichkeit
Griffe aus Kunststoff oder Bakelit bleiben beim Kochen in der Regel kühler als Metallgriffe, vertragen aber im Backofen nur begrenzte Temperaturen oder gar keinen Einsatz. Edelstahlgriffe sind meist hitzebeständiger, werden dafür selbst warm. Einige Pfannen haben abnehmbare Griffe. Ob und bis zu welcher Temperatur eine Pfanne in den Backofen darf, gibt der Hersteller an. Ohne diese Angabe solltest Du die Pfanne nicht in den Ofen stellen.
Rand, Schüttrand und Deckel
Flache Bratpfannen mit niedrigem Rand erleichtern das Wenden und das Herausnehmen von Spiegeleiern oder Pfannkuchen. Pfannen mit höherem Rand bieten mehr Platz für Gemüse und Saucen. Ein Schüttrand kann das Ausgießen erleichtern. Ein Deckel gehört nicht immer zum Lieferumfang. Wenn Du einen brauchst, prüfe vorher, ob ein passender Deckel enthalten ist oder separat erhältlich ist.
Gewicht und Handhabung
Das Gewicht einer Pfanne hängt von Material, Wandstärke und Durchmesser ab. Eine schwere Pfanne kann ruhiger auf der Kochstelle liegen, ist aber beim Schwenken und Ausgießen anstrengender. Eine leichte Pfanne lässt sich gut handhaben. Wie schwer ein Modell ist, steht nicht immer in der Produktbezeichnung. Ein Blick in die technischen Daten auf der Produktseite hilft weiter.
Vier Keramikpfannen im Überblick
Die folgenden Modelle stellen wir Dir mit den Angaben vor, die ihre Produktbezeichnungen beim Händler enthalten. Eigenschaften, die nicht im Titel stehen, haben wir bewusst nicht ergänzt. Details wie Gewicht, Bodenaufbau, Randhöhe, Backofentemperatur und Spülmaschineneignung solltest Du vor dem Kauf auf der jeweiligen Produktseite prüfen.
WMF Ceradur Profi Bratpfanne 20 cm
- Inhalt: 1x Bratpfanne 20 cm beschichtet (Höhe 4,6 cm) - optimal für Herdplatten mit...
Die Ceradur Profi von WMF wird laut Produktbezeichnung als Bratpfanne mit Keramikbeschichtung und ausdrücklich als Keramikpfanne angeboten. Der Durchmesser beträgt laut Titel 20 Zentimeter.
Als Material nennt die Produktbezeichnung beschichteten Cromargan Edelstahl. Damit ist diese Pfanne das einzige Modell auf dieser Seite, bei dem der Titel einen Edelstahlkörper nennt. Außerdem wird die Pfanne laut Titel für Induktion angeboten, und sie hat laut Produktbezeichnung einen Kunststoffgriff.
Angaben zu Gewicht, Randhöhe oder Backofentauglichkeit enthält der Titel nicht. Da Kunststoffgriffe im Backofen in der Regel nur eingeschränkt oder gar nicht verwendet werden dürfen, solltest Du dazu die Hinweise des Herstellers lesen.
BALLARINI Salina Bratpfanne 28 cm
- KERAMIK BESCHICHTUNG Hochwertige Keramik-Antihaftbeschichtung mit Titan-Hartgrundierung...
Die Salina von BALLARINI wird laut Produktbezeichnung als Bratpfanne mit Keramik-Antihaftbeschichtung angeboten. Der Durchmesser beträgt laut Titel 28 Zentimeter.
Als Material nennt die Produktbezeichnung Aluminium. Die Pfanne ist laut Titel induktionsgeeignet und wird für alle Herdarten angeboten. Als Farbe nennt die Produktbezeichnung Grau.
Zum Griff, zum Gewicht und zur Backofeneignung macht der Titel keine Angaben. Ob ein Deckel erhältlich ist und wie die Pfanne gereinigt werden soll, erfährst Du auf der Produktseite oder in der Gebrauchsanleitung.
Tefal Natural Chef Keramik-Bratpfanne 28 cm
- Exklusiv bei Amazon und Tefal
Die Natural Chef von Tefal mit der Modellnummer C4510653 wird laut Produktbezeichnung als Keramik-Bratpfanne angeboten. Der Durchmesser beträgt laut Titel 28 Zentimeter.
Als Material nennt die Produktbezeichnung Aluminium. Außerdem ist die Pfanne laut Titel für Induktion vorgesehen. Die Farbe ist laut Produktbezeichnung Schwarz, und der Titel weist die Ausführung als exklusiv aus.
Zu Griffmaterial, Gewicht, Randhöhe und Backofentauglichkeit enthält die Produktbezeichnung keine Angaben. Diese Details prüfst Du am besten in der Produktbeschreibung, bevor Du Dich entscheidest.
WMF Devil Bratpfanne 28 cm
- Inhalt: 1x Bratpfanne beschichtet 28 cm (Höhe 5,5 cm) - optimal für Herdplatten mit...
Die Devil von WMF wird laut Produktbezeichnung als Bratpfanne mit Keramikbeschichtung und Antihaftbeschichtung angeboten und im Titel auch als Keramikpfanne bezeichnet. Der Durchmesser beträgt laut Titel 28 Zentimeter.
Die Pfanne ist laut Produktbezeichnung für Induktion und für alle Herdarten geeignet. Sie hat laut Titel einen Edelstahlgriff und wird als backofenfest bezeichnet. Damit ist sie das einzige Modell auf dieser Seite, bei dem die Produktbezeichnung die Backofentauglichkeit ausdrücklich nennt.
Bis zu welcher Temperatur die Pfanne in den Ofen darf, steht nicht im Titel. Auch das Material des Pfannenkörpers nennt die Produktbezeichnung nicht ausdrücklich. Diese Angaben findest Du auf der Produktseite oder in der Gebrauchsanleitung.
Richtig braten mit der Keramikpfanne
Wie lange eine Antihaftbeschichtung ihre Wirkung behält, hängt stark vom Umgang ab. Die folgenden Hinweise sind allgemeine Erfahrungswerte aus dem Küchenalltag. Bei Abweichungen gelten immer die Angaben des Herstellers.
Temperatur
Viele Hersteller empfehlen, beschichtete Pfannen bei niedriger bis mittlerer Hitze zu verwenden. Zum Aufheizen reicht meist eine mittlere Stufe. Eine leere Pfanne solltest Du nicht lange auf höchster Stufe erhitzen, weil die Temperatur dabei schnell stark ansteigen kann. Gerade auf Induktion geht das Aufheizen oft sehr zügig. Für scharfes Anbraten bei sehr hohen Temperaturen sind unbeschichtete Pfannen aus Eisen oder Edelstahl häufig die bessere Wahl.
Fett und Öl
Auch in einer Keramikpfanne brätst Du in der Regel mit etwas Fett. Es verbessert die Wärmeübertragung auf das Bratgut und sorgt für Bräunung und Geschmack. Zum Braten eignen sich Fette und Öle, die für höhere Temperaturen vorgesehen sind, etwa raffinierte Pflanzenöle oder Butterschmalz. Kaltgepresste Öle sind meist für die kalte Küche oder schonendes Garen gedacht. Öl solltest Du nicht so weit erhitzen, dass es zu rauchen beginnt. Manche Hersteller raten bei Keramikbeschichtungen außerdem von Kochsprays ab, weil sie Rückstände auf der Oberfläche hinterlassen können.
Küchenhelfer
Wender, Löffel und Zangen aus Holz, Silikon oder hitzebeständigem Kunststoff schonen die Beschichtung. Messer, Gabeln und scharfkantige Metallwender können Kratzer verursachen. Schneide Speisen deshalb nicht direkt in der Pfanne. Eine Auswahl verschiedener Wender findest Du in unserem Vergleich zu Pfannenwendern.
Reinigung und Pflege
Eine Keramikbeschichtung lässt sich meist mit wenig Aufwand reinigen, wenn Du ein paar Grundregeln beachtest.
- Lass die Pfanne nach dem Braten etwas abkühlen, bevor sie mit Wasser in Berührung kommt. Starke Temperaturwechsel können Material und Beschichtung belasten.
- Spüle die Pfanne mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm oder Tuch.
- Verzichte auf Scheuermittel, Stahlwolle und die kratzende Seite von Schwämmen.
- Angetrocknete Reste lassen sich oft lösen, wenn Du die Pfanne eine Weile mit warmem Spülwasser einweichst.
- Trockne die Pfanne nach dem Spülen ab.
Ob eine Pfanne in die Spülmaschine darf, entscheidet der Hersteller. Auch wenn sie als spülmaschinengeeignet angegeben ist, empfehlen viele Hersteller die Handwäsche, weil aggressive Reiniger und lange Spülgänge die Beschichtung auf Dauer belasten können.
Wenn sich auf einer hellen Beschichtung Verfärbungen bilden, sind das häufig eingebrannte Fett- oder Eiweißreste. Sie beeinträchtigen meist vor allem die Optik. Einige Hersteller nennen in ihren Pflegehinweisen Hausmittel oder spezielle Reiniger. Halte Dich hier an die Gebrauchsanleitung.
Lagerung
Beim Stapeln können Pfannenböden und Kanten die Beschichtung der darunterliegenden Pfanne zerkratzen. Ein Tuch, ein Stück Küchenpapier oder spezielle Pfannenschoner zwischen den Pfannen helfen dabei, das zu vermeiden. Alternativ kannst Du Pfannen an einer Reling aufhängen oder senkrecht in einem Pfannenständer aufbewahren.
Vor dem ersten Gebrauch
Viele Hersteller empfehlen, eine neue Pfanne vor der ersten Nutzung von Verpackungsresten und Etiketten zu befreien und sie mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auszuwaschen. Anschließend wird sie gründlich abgetrocknet. Manche Hersteller raten zusätzlich dazu, die Beschichtung vor dem ersten Braten mit wenig Öl einzureiben und die Pfanne kurz bei mittlerer Hitze zu erwärmen. Ob das bei Deinem Modell vorgesehen ist, steht in der Gebrauchsanleitung. Da sich die Empfehlungen je nach Beschichtung unterscheiden, lohnt sich ein kurzer Blick hinein, bevor Du loslegst.
Einzelpfanne oder Set?
Keramikpfannen werden sowohl einzeln als auch im Set mit mehreren Durchmessern angeboten. Ein Set kann praktisch sein, wenn Du ohnehin mehrere Größen brauchst, etwa eine kleine Pfanne für Eier und eine große für Gemüse oder Fleisch. Eine Einzelpfanne ist sinnvoll, wenn Du eine vorhandene Ausstattung gezielt ergänzen möchtest oder zunächst ausprobieren willst, ob Dir das Braten mit einer Keramikbeschichtung liegt. Bei Sets lohnt es sich zu prüfen, welche Durchmesser genau enthalten sind und ob Du alle davon wirklich nutzen wirst. Die Pfannen auf dieser Seite sind Einzelpfannen.
Wann eine neue Pfanne fällig ist
Auch bei sorgfältiger Pflege nutzt sich jede Antihaftbeschichtung mit der Zeit ab. Ein Hinweis darauf ist, dass Speisen deutlich stärker anhaften als früher, obwohl Du die Pfanne wie gewohnt verwendest. Sichtbare Kratzer, raue Stellen oder Abplatzungen in der Beschichtung sind weitere Anzeichen. Eine beschädigte Beschichtung erfüllt ihre Antihaftaufgabe nur noch eingeschränkt. Viele Hersteller empfehlen in diesem Fall, die Pfanne zu ersetzen. Verformt sich der Pfannenboden, liegt die Pfanne außerdem nicht mehr plan auf, was vor allem auf Induktion und Glaskeramik die Wärmeübertragung verschlechtern kann.
Welche Pfanne passt zu Deinem Kochalltag?
Bevor Du eine Keramikpfanne auswählst, kann es helfen, Dir ein paar Fragen zu stellen. Wie viele Personen kochst Du in der Regel? Welche Gerichte bereitest Du häufig zu? Möchtest Du die Pfanne auch im Backofen verwenden? Und welche Kochstelle hast Du zu Hause?
Wer vor allem Spiegeleier, kleine Omeletts oder Portionen für eine Person zubereitet, kommt oft mit einem kleineren Durchmesser aus. Für Familien oder größere Mengen Gemüse ist eine 28-Zentimeter-Pfanne häufig praktischer. Wer gern Gerichte im Ofen fertig gart, achtet auf eine ausdrückliche Herstellerangabe zur Backofentauglichkeit. Und wer viel asiatisch kocht, findet in einer Wok-Pfanne eine Form mit höherem, schrägem Rand, die es ebenfalls mit Keramikbeschichtung gibt.
Manche Haushalte kombinieren auch verschiedene Pfannenarten: eine beschichtete Pfanne für empfindliche Speisen wie Eier und Fisch und eine unbeschichtete Pfanne für scharfes Anbraten. So musst Du die Beschichtung nicht mit sehr hohen Temperaturen belasten.
Häufig gestellte Fragen zur Keramikpfanne
Eine Keramikpfanne ist eine Pfanne mit einer Antihaftbeschichtung auf Keramikbasis. Der Pfannenkörper selbst besteht in der Regel aus Metall, meist aus Aluminium oder Edelstahl. Die Pfanne ist also nicht aus massiver Keramik, sondern trägt eine dünne Keramikschicht auf der Innenseite.
Beide Pfannenarten haben eine Antihaftbeschichtung, die Beschichtungen werden aber aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Umgangssprachlich steht „Teflon“ für Kunststoffbeschichtungen auf Basis von Fluorpolymeren. Wie sich eine bestimmte Pfanne im Alltag verhält, hängt vom einzelnen Produkt, von der Pflege und von der Nutzung ab. Welche Stoffe eine Beschichtung enthält, gibt der Hersteller an.
Grundsätzlich lassen sich manche Speisen in einer beschichteten Pfanne mit sehr wenig Fett zubereiten. In der Regel verwendest Du aber etwas Öl oder Butterschmalz, weil es die Wärmeübertragung verbessert und für Bräunung und Geschmack sorgt. Halte Dich bei der Wahl des Fetts und der Temperatur an die Hinweise des Herstellers.
Zum Braten eignen sich Fette und Öle, die für höhere Temperaturen vorgesehen sind, zum Beispiel raffinierte Pflanzenöle oder Butterschmalz. Kaltgepresste Öle sind eher für die kalte Küche oder schonendes Garen gedacht. Öl sollte nicht so stark erhitzt werden, dass es zu rauchen beginnt.
Das entscheidet der Hersteller. Viele Keramikpfannen sollen von Hand gespült werden. Auch wenn eine Pfanne als spülmaschinengeeignet angegeben ist, empfehlen viele Hersteller die Handwäsche mit warmem Wasser, Spülmittel und einem weichen Schwamm, um die Beschichtung zu schonen.
Nein. Für Induktion braucht der Pfannenboden einen magnetisierbaren Anteil. Ob eine Pfanne dafür geeignet ist, steht in der Produktbezeichnung oder in der Beschreibung. Alle vier Pfannen auf dieser Seite werden laut Produktbezeichnung für Induktion angeboten.
Fazit
Keramikpfannen sind Pfannen mit einer Antihaftbeschichtung auf Keramikbasis auf einem Metallkörper. Wie gut eine bestimmte Pfanne zu Dir passt, hängt weniger vom Schlagwort „Keramik“ ab als von Durchmesser, Trägermaterial, Herdeignung, Griff und Backofentauglichkeit. Die vier vorgestellten Modelle von WMF, BALLARINI und Tefal unterscheiden sich laut Produktbezeichnung vor allem im Durchmesser und, soweit genannt, in Material und Griff. Prüfe vor dem Kauf auf der Produktseite die Angaben, die der Titel nicht enthält, und behandle die Beschichtung später schonend: mittlere Hitze, passende Küchenhelfer und eine sanfte Reinigung.
Bildnachweis:
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Letzte Aktualisierung am 7.10.2026 um 11:58 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

