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Pappteller im Vergleich: Größe, Form und Beschichtung
Veröffentlicht von: Redaktion ExpertMensch|In: Geschirr, Küche|1. Oktober 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 01.10.2026

Pappteller im Vergleich: Größe, Form und Beschichtung

Pappteller gehören zu den Dingen, über die kaum jemand länger nachdenkt – bis die Gartenparty ansteht, der Kuchenstand beim Schulfest organisiert werden muss oder zwanzig Gäste zum Grillen kommen und das Porzellan im Schrank schlicht nicht reicht. Dann zeigt sich schnell, dass es zwischen einzelnen Einwegtellern deutliche Unterschiede gibt: bei Durchmesser und Form, bei der Packungsgröße, beim Material und bei der Frage, ob die Oberfläche beschichtet ist oder nicht.

In diesem Vergleich stellen wir Dir fünf unterschiedliche Pappteller vor und ordnen sie anhand der Herstellerangaben und Produktbeschreibungen ein. Einen eigenen Praxis- oder Labortest haben wir nicht durchgeführt. Die Reihenfolge der Produkte ist bewusst kein Ranking – welcher Teller zu Dir passt, hängt davon ab, was Du servieren möchtest, wie viele Gäste Du erwartest und welche Eigenschaften Dir wichtig sind. Ergänzend findest Du eine Kaufberatung zu Größe, Form, Material und Beschichtung, Hinweise zur Entsorgung und Antworten auf häufige Fragen.

Worauf es bei Papptellern wirklich ankommt

Ein Pappteller soll vor allem eines: das Essen sicher vom Buffet oder Grill bis an den Tisch tragen, ohne durchzuweichen, einzuknicken oder bei der ersten Gabel nachzugeben. Wie gut das gelingt, hängt in der Regel von mehreren Faktoren zusammen ab. Bevor Du Dir die einzelnen Produkte ansiehst, lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die wichtigsten Kriterien.

Durchmesser und Form passend zum Anlass

Die Größe ist das naheliegendste Unterscheidungsmerkmal. Kleine Teller um 15 bis 18 Zentimeter eignen sich vor allem für Kuchen, Gebäck, Fingerfood oder Dessert. Teller mit etwa 23 Zentimetern Durchmesser gelten als typische Allrounder: Darauf passen eine Bratwurst mit Kartoffelsalat ebenso wie ein Stück Torte. Wer Hauptgerichte mit Beilagen servieren möchte, greift häufig zu Tellern ab rund 25 Zentimetern, damit Fleisch, Salat und Soße nebeneinander Raum finden.

Neben der klassischen runden Form gibt es eckige und rechteckige Pappteller. Rechteckige Varianten sind vor allem aus Imbiss und Bäckerei bekannt – etwa für ein Stück Blechkuchen, eine Portion Pommes oder belegte Brötchen. Runde Teller wirken auf dem gedeckten Tisch meist vertrauter, rechteckige lassen sich auf Tabletts und in Kartons oft platzsparender anordnen.

Materialstärke und Stabilität

Wie stabil ein Pappteller ist, hängt maßgeblich vom verwendeten Karton und dessen Flächengewicht ab. Manche Hersteller geben dieses in Gramm pro Quadratmeter an. Grundsätzlich gilt: Ein höheres Flächengewicht spricht in der Regel für einen festeren Teller, der sich weniger leicht verbiegt. Eine Garantie für jede Speise ist das allerdings nicht, denn auch Form, Randgestaltung und Beschichtung spielen eine Rolle. Fehlt eine solche Angabe, kannst Du Dich an der Produktbeschreibung und am vorgesehenen Einsatzzweck orientieren.

Beschichtet oder unbeschichtet

Beschichtete Pappteller besitzen auf der Oberseite eine dünne Sperrschicht, die Fett und Feuchtigkeit länger vom Karton fernhalten soll. Sie sind daher in der Regel die bessere Wahl für Soßen, Salate mit Dressing oder fettige Grillspeisen. Unbeschichtete Teller eignen sich vor allem für trockene Speisen wie Kuchen, Gebäck oder Brot. Ob ein Teller beschichtet ist, solltest Du direkt in der Produktbezeichnung oder Beschreibung nachlesen – an der Optik allein lässt sich das nicht immer zuverlässig erkennen.

Packungsgröße und Bedarf

Pappteller werden in sehr unterschiedlichen Mengen angeboten, von kleinen Packungen mit 50 Stück bis hin zu Großpackungen mit mehreren Hundert Tellern. Für eine Familienfeier reichen oft kleinere Packungen, für Vereinsfeste, Kitas, Imbissstände oder Schulveranstaltungen sind größere Gebinde praktischer. Rechne grob mit ein bis zwei Tellern pro Gast und Gang, denn viele Gäste nehmen sich für Nachschlag oder Dessert einen frischen Teller.

Fünf Pappteller im Überblick

Die folgenden fünf Produkte unterscheiden sich in Größe, Form, Material und Packungsmenge. Alle Angaben zu den Produkten stammen aus der jeweiligen Produktbezeichnung. Den aktuellen Preis und weitere Details siehst Du direkt in der jeweiligen Produktbox.

Heku große Pappteller Ø 23 cm, weiß

Heku große Pappteller Ø 23 cm, 100 Stück, weiß | Robustes 220 g/m² Frischfaser-Papier...
2.113 Bewertungen
Heku große Pappteller Ø 23 cm, 100 Stück, weiß | Robustes 220 g/m² Frischfaser-Papier...
  • UNBESCHICHTETES FRISCHFASER-PAPIER: Die Pappteller bestehen aus 100 % Frischfaser und...

Die Pappteller von Heku sind laut Produktbezeichnung runde, weiße Einwegteller mit einem Durchmesser von 23 Zentimetern, die im Paket zu 100 Stück angeboten werden. Als Material nennt der Hersteller ein robustes Frischfaser-Papier mit einem Flächengewicht von 220 g/m². Diese Angabe ist hilfreich, weil sie Dir einen konkreten Anhaltspunkt für die Materialstärke gibt, den viele andere Anbieter nicht liefern. Vorgesehen sind die Teller laut Beschreibung für Partys, Feiern und verschiedene Anlässe. Mit 23 Zentimetern bewegen sie sich im typischen Allround-Format: groß genug für eine Grillportion mit Beilage, aber nicht so ausladend, dass sie für ein Stück Kuchen überdimensioniert wirken. Eine Beschichtung wird in der Produktbezeichnung nicht erwähnt. Für sehr fettige oder flüssige Speisen solltest Du daher die Produktdetails prüfen, bevor Du Dich entscheidest.

200 Pappteller rund 23 cm, weiß beschichtet

200 Pappteller rund 23cm weiß beschichtet
1.436 Bewertungen
200 Pappteller rund 23cm weiß beschichtet
  • 200 Pappteller rund mit 23cm Durchmesser

Dieses Angebot richtet sich an alle, die eine größere Menge benötigen: Laut Produktbezeichnung enthält die Packung 200 runde Pappteller mit 23 Zentimetern Durchmesser in Weiß. Der entscheidende Unterschied zu vielen einfachen Papptellern ist die ausdrücklich genannte Beschichtung. Beschichtete Oberflächen sollen Feuchtigkeit und Fett in der Regel länger vom Karton fernhalten, was sie für Salate, Soßen oder Grillgut interessant macht. Durch die große Stückzahl eignet sich die Packung etwa für Vereinsfeste, Geburtstage mit vielen Gästen oder als Vorrat für mehrere Feiern im Sommer. Weitere Angaben wie Flächengewicht oder Art der Beschichtung enthält die Produktbezeichnung nicht – wenn Dir solche Details wichtig sind, lohnt ein Blick in die ausführliche Beschreibung beim Händler. Für Speisen mit viel Soße ist die Beschichtung jedenfalls ein Merkmal, das Du bei der Auswahl berücksichtigen solltest.

PAPSTAR Pappteller eckig 13 x 20 cm, weiß

PAPSTAR Pappteller eckig, weiß (250 Stück) 13 x 20 cm, #11062
1.134 Bewertungen
PAPSTAR Pappteller eckig, weiß (250 Stück) 13 x 20 cm, #11062
  • Stabil für Fingerfood und kleine Gerichte: Die eckigen Pappteller halten Snacks...

Der Pappteller von PAPSTAR hebt sich durch seine Form deutlich von den übrigen Produkten ab: Laut Produktbezeichnung handelt es sich um eckige, weiße Teller im Format 13 x 20 Zentimeter, die in einer Packung mit 250 Stück angeboten werden. Die Artikelnummer 11062 ist ebenfalls in der Bezeichnung angegeben, was die Nachbestellung desselben Produkts erleichtern kann. Rechteckige Pappteller dieser Größe kennst Du vermutlich vom Bäcker oder vom Kuchenbuffet: Ein Stück Blechkuchen, Waffeln, belegte Brötchen oder eine kleine Portion Fingerfood finden darauf gut Raum. Für ein komplettes Grillgericht mit mehreren Beilagen ist das Format dagegen eher knapp bemessen. Wer einen Kuchenstand, einen Kiosk oder eine Kaffeetafel mit vielen Gästen ausstattet, bekommt mit der großen Stückzahl einen ordentlichen Vorrat. Angaben zu Beschichtung oder Materialstärke enthält die Produktbezeichnung nicht.

50 Pappteller 25,4 cm, als biologisch abbaubar beschrieben

50 x pappteller, 100 % biologisch abbaubar und kompostierbar, umweltfreundlicher...
165 Bewertungen
50 x pappteller, 100 % biologisch abbaubar und kompostierbar, umweltfreundlicher...
  • Hochwertige Materialien: Hergestellt aus hochwertiger Bagasse-Faser, mit hochdichtem...

Dieses Produkt umfasst laut Produktbezeichnung 50 Pappteller mit einem Durchmesser von 25,4 Zentimetern und ist damit der größte runde Teller in diesem Vergleich. Der Anbieter beschreibt die Teller in der Bezeichnung als biologisch abbaubar, kompostierbar, recycelbar und strapazierfähig und nennt Picknicks und Grillabende als typische Einsatzbereiche. Bei solchen Angaben solltest Du beachten, dass es sich um Herstellerangaben handelt, die wir nicht überprüft haben. Ob ein Teller in Deiner Region über die Biotonne entsorgt werden darf, regeln außerdem die örtlichen Entsorgungsbetriebe – darüber gibt die Produktbezeichnung keine Auskunft. Praktisch ist der große Durchmesser: Auf gut 25 Zentimetern finden Hauptgericht, Beilage und Salat nebeneinander Raum, ohne dass alles ineinanderläuft. Mit 50 Stück pro Packung passt das Angebot eher zu kleineren und mittleren Feiern.

LE NAPPAGE Pappteller aus FSC®-Kraftpapier, 23 cm

LE NAPPAGE ARTS DE LA TABLE 50 Pappteller aus FSC®, 23 cm, Hellbraun (Kraftpapier)
334 Bewertungen
LE NAPPAGE ARTS DE LA TABLE 50 Pappteller aus FSC®, 23 cm, Hellbraun (Kraftpapier)
  • Teller aus europäischer Konferenz (Frankreich/Italien): Unsere Pappteller sind aus...

Die Pappteller von LE NAPPAGE ARTS DE LA TABLE setzen optisch einen anderen Akzent als die klassischen weißen Modelle: Laut Produktbezeichnung bestehen sie aus Kraftpapier mit FSC®-Kennzeichnung und sind in Hellbraun gehalten. Der Durchmesser liegt bei 23 Zentimetern, eine Packung enthält 50 Stück. Das FSC®-Siegel steht allgemein für Papier- und Holzprodukte, deren Rohstoffe aus Quellen stammen sollen, die nach den Kriterien des Forest Stewardship Council zertifiziert sind. Die natürliche Kraftpapier-Optik passt gut zu rustikalen Tischdekorationen, Gartenfesten, Hochzeiten im Vintage-Stil oder einem Picknick im Grünen. Mit 23 Zentimetern hat der Teller ein vielseitiges Format für Kuchen ebenso wie für kleinere Grillportionen. Angaben zu einer Beschichtung oder zum Flächengewicht finden sich in der Produktbezeichnung nicht.

Welcher Pappteller passt zu welchem Einsatz?

Die fünf vorgestellten Pappteller decken unterschiedliche Bedürfnisse ab. Statt eines pauschalen „besten“ Tellers hilft es, vom geplanten Anlass aus zu denken.

Grillabend und warme Speisen

Beim Grillen landen oft Fleisch, Würstchen, Gemüse, Kartoffelsalat und Soßen auf einem Teller. Hier sind ein ausreichender Durchmesser und eine gewisse Fettbeständigkeit wichtig. Ein beschichteter Teller oder ein Teller mit großer Fläche wie die 25,4-Zentimeter-Variante kann in solchen Situationen sinnvoll sein. Wenn Du ohnehin über eine neue Grillausstattung nachdenkst, findest Du in unserem Vergleich zu BBQ-Grills einen Überblick über verschiedene Bauarten, und passende Grillgabeln helfen beim sicheren Wenden und Servieren.

Kuchenbuffet, Kaffeetafel und Fingerfood

Für Kuchen, Gebäck und belegte Brötchen genügen oft kleinere oder rechteckige Teller. Die eckigen Teller im Format 13 x 20 Zentimeter sind hier ein typischer Kandidat, ebenso Teller mit 23 Zentimetern, wenn Du auch herzhafte Kleinigkeiten anbietest. Bei trockenen Speisen spielt die Beschichtung eine geringere Rolle.

Gartenparty mit Deko-Anspruch

Wer Wert auf eine stimmige Optik legt, kann mit naturbraunen Kraftpapier-Tellern einen rustikalen Look erzeugen. Kombiniert mit einem passenden Tischläufer entsteht auch mit Einweggeschirr ein ansprechend gedeckter Tisch. Weiße Teller wirken dagegen neutral und lassen sich mit nahezu jeder Dekoration kombinieren.

Großveranstaltungen und Vereinsfeste

Bei vielen Gästen zählt vor allem die Menge. Packungen mit 200 oder 250 Tellern sind hier praktischer als mehrere kleine Packungen. Achte auch darauf, ausreichend Teller in unterschiedlichen Größen bereitzuhalten, wenn es sowohl Hauptgerichte als auch Kuchen gibt. Wer am Buffet Speisen über längere Zeit warm halten möchte, kann sich zusätzlich unseren Vergleich zu Warmhalteplatten ansehen.

Materialien bei Einwegtellern verständlich erklärt

Unter dem Begriff Pappteller werden im Handel verschiedene Materialien angeboten. Ein Grundverständnis hilft Dir, Produktbeschreibungen besser einzuordnen.

Frischfaser-Karton

Frischfaser bedeutet, dass der Karton aus neu gewonnenen Zellstofffasern hergestellt wird und nicht aus Altpapier. Frischfaser-Karton wird für Lebensmittelverpackungen häufig verwendet, weil er eine gleichmäßige Qualität bietet. Wie stabil der Teller am Ende ist, hängt allerdings stark vom Flächengewicht ab.

Kraftpapier

Kraftpapier ist ein besonders reißfestes Papier, das meist ungebleicht und deshalb braun ist. Es wird unter anderem für Tüten und Verpackungen genutzt. Bei Papptellern sorgt es in erster Linie für eine natürliche, rustikale Optik.

Beschichtungen

Beschichtungen sollen den Karton vor Fett und Feuchtigkeit schützen. Welche Art von Beschichtung verwendet wird, steht nicht immer in der Produktbezeichnung. Wenn Dir das wichtig ist, etwa aus Gründen der Entsorgung, solltest Du die ausführliche Produktbeschreibung lesen oder beim Anbieter nachfragen.

FSC®-Kennzeichnung

Das FSC®-Zeichen bezieht sich auf die Herkunft der Holzfasern. Es sagt nichts darüber aus, wie stabil ein Teller ist oder ob er kompostiert werden kann. Es ist also ein Kriterium für die Rohstoffherkunft und kein allgemeines Qualitätssiegel für den Gebrauch.

Pappteller richtig nutzen und entsorgen

Damit Deine Feier entspannt verläuft, helfen ein paar einfache Gewohnheiten im Umgang mit Einweggeschirr.

Pappteller sind eine praktische Angelegenheit, wenn Du eine Party oder einen Kindergeburtstag ausrichtest und das gute Geschirr nicht verwenden möchtest.
Pappteller sind eine praktische Lösung, wenn Du eine Party oder einen Kindergeburtstag ausrichtest.

Tipps für den Einsatz

  • Lagere Pappteller trocken und flach, damit sie sich nicht verziehen oder Feuchtigkeit aufnehmen.
  • Stelle bei warmen, schweren Speisen zwei Teller übereinander, wenn Du Dir bei der Stabilität unsicher bist.
  • Halte kleine und große Teller getrennt bereit, damit Gäste für Kuchen nicht automatisch zum großen Teller greifen.
  • Stelle gut sichtbare Behälter für benutzte Teller auf, damit sich nichts auf Tischen und Rasen verteilt.
  • Prüfe vor der Nutzung in Mikrowelle oder Backofen immer die Herstellerangaben – Pappteller sind dafür in der Regel nicht ausgelegt.

Die richtige Tonne

Viele gehen davon aus, dass Pappteller grundsätzlich ins Altpapier gehören. Das ist so pauschal nicht richtig. Verschmutzte Teller mit Fett- und Essensresten gehören nach den Vorgaben vieler Kommunen in den Restmüll, weil sie das Papierrecycling stören können. Saubere, unbeschichtete Teller können je nach Region im Altpapier entsorgt werden. Für Teller, die als kompostierbar beworben werden, gilt: Ob sie in die Biotonne dürfen, legt Deine Kommune fest. Viele Entsorger nehmen solche Produkte dort ausdrücklich nicht an. Im Zweifel lohnt ein Blick auf die Website Deines örtlichen Abfallbetriebs.

Weniger Müll trotz Einweggeschirr

Einweggeschirr erzeugt zwangsläufig Abfall. Du kannst den Verbrauch aber reduzieren, indem Du nur so viele Teller herausstellst, wie tatsächlich benötigt werden, Gäste ermutigst, ihren Teller für einen Nachschlag weiterzuverwenden, und bei kleinen Runden zu Mehrweggeschirr greifst. Bei Getränken lassen sich etwa Mehrwegbecher nutzen – im Winter zum Beispiel Glühweinbecher, die immer wieder zum Einsatz kommen.

Pappteller im Vergleich zu anderen Einwegtellern

Neben klassischen Papptellern bietet der Handel weitere Einwegteller an, etwa aus Palmblatt, Bambus oder Zuckerrohrfasern. Diese werden oft als besonders stabil oder natürlich beworben, sind meist aber auch etwas teurer pro Stück. Palmblattteller etwa wirken durch ihre unregelmäßige Maserung sehr dekorativ, liegen aber nicht immer ganz plan auf dem Tisch. Teller aus gepressten Pflanzenfasern sind häufig dicker und formstabiler als einfacher Karton.

Ob eine Alternative für Dich sinnvoll ist, hängt vom Anlass, vom Budget und von Deinen Erwartungen an Optik und Stabilität ab. Für viele Feiern reichen klassische Pappteller völlig aus, solange Größe und Ausführung zum Essen passen. Wichtig ist, Herstellerversprechen zu Umweltfreundlichkeit oder Kompostierbarkeit nüchtern zu betrachten und die Entsorgungsregeln vor Ort zu beachten.

Pappteller im Vergleich: Größe, Form und Beschichtung
Auch für Imbissstände oder den Kuchenverkauf beim Schulfest sind Pappteller eine praktische Lösung.

Typische Fehler beim Kauf von Papptellern

Viele Enttäuschungen mit Einwegtellern lassen sich vermeiden, wenn Du ein paar häufige Stolperfallen kennst.

Nur auf den Stückpreis schauen

Ein sehr günstiger Stückpreis ist verlockend, sagt aber wenig über die Eignung für Deine Speisen aus. Wenn Gäste wegen durchweichter Teller doppelt nehmen müssen, ist der vermeintliche Spareffekt schnell dahin. Vergleiche deshalb neben der Menge auch Größe, Materialangaben und Beschichtung.

Die Größe unterschätzen

Auf einem zu kleinen Teller rutschen Soßen und Salate schnell über den Rand. Gerade bei Grillabenden mit mehreren Beilagen lohnt sich ein etwas größerer Durchmesser. Umgekehrt sind große Teller für ein einzelnes Stück Kuchen unnötig – hier sparst Du mit kleineren oder eckigen Formaten Material und Stauraum.

Zu knapp kalkulieren

Nichts ist ärgerlicher, als mitten in der Feier ohne Teller dazustehen. Plane lieber einen kleinen Puffer ein. Übrig gebliebene Pappteller lassen sich trocken gelagert in der Regel problemlos für die nächste Gelegenheit aufbewahren.

Werbeaussagen ungeprüft übernehmen

Begriffe wie umweltfreundlich, kompostierbar oder extra stabil stammen meist aus der Produktbeschreibung des Anbieters. Sie können ein Hinweis sein, ersetzen aber nicht den Blick auf konkrete Angaben und die Entsorgungsregeln vor Ort.

Checkliste vor dem Kauf

  • Anlass: Was wird serviert – Kuchen, Fingerfood oder warme Hauptgerichte?
  • Größe: Reicht ein Teller mit 23 Zentimetern oder brauchst Du mehr Fläche?
  • Form: Rund für den gedeckten Tisch, eckig für Kuchen und Snacks?
  • Beschichtung: Sind Soßen, Dressings oder fettige Speisen geplant?
  • Menge: Wie viele Gäste und Gänge erwartest Du, und brauchst Du einen Vorrat?
  • Optik: Neutral weiß oder natürliches Braun passend zur Deko?
  • Entsorgung: Kennst Du die Vorgaben Deiner Kommune für Einweggeschirr?

Fazit: Pappteller nach Anlass und Speisen auswählen

Pappteller sind ein einfaches Produkt, bei dem sich dennoch ein genauer Blick auf die Produktbezeichnung lohnt. Die vorgestellten fünf Modelle unterscheiden sich vor allem in Größe, Form, Material und Packungsmenge. Runde Teller mit 23 Zentimetern sind vielseitige Allrounder, ein größerer Durchmesser bietet mehr Fläche für vollständige Mahlzeiten, eckige Teller passen gut zum Kuchenbuffet. Beschichtete Varianten sind bei fettigen oder feuchten Speisen in der Regel im Vorteil, Kraftpapier-Teller setzen einen optischen Akzent.

Unsere Einordnung beruht auf Herstellerangaben und Produktbeschreibungen, nicht auf einem eigenen Praxistest. Überlege Dir vor dem Kauf, was Du servieren möchtest und wie viele Gäste kommen – dann findest Du unter den vorgestellten Tellern leicht eine passende Lösung für Deine nächste Feier.

Häufig gestellte Fragen zu Papptellern

Welche Größe sollten Pappteller haben?

Für Kuchen und Fingerfood reichen meist kleinere oder rechteckige Teller. Als Allrounder für Grillgut mit Beilage gelten Teller mit etwa 23 Zentimetern Durchmesser, für vollständige Hauptgerichte mit mehreren Beilagen bieten Teller ab rund 25 Zentimetern mehr Fläche.

Wann ist ein beschichteter Pappteller sinnvoll?

Eine Beschichtung soll Fett und Feuchtigkeit in der Regel länger vom Karton fernhalten. Sie ist daher vor allem bei Soßen, Salaten mit Dressing oder fettigem Grillgut hilfreich. Für trockene Speisen wie Kuchen oder Brot reicht meist ein unbeschichteter Teller.

Gehören benutzte Pappteller ins Altpapier?

Verschmutzte Pappteller mit Fett- und Essensresten gehören nach den Vorgaben vieler Kommunen in den Restmüll. Saubere, unbeschichtete Teller können je nach Region im Altpapier entsorgt werden. Maßgeblich sind immer die Regeln Deines örtlichen Entsorgers.

Dürfen als kompostierbar beworbene Teller in die Biotonne?

Das entscheidet Deine Kommune. Viele Entsorgungsbetriebe nehmen solche Einwegprodukte in der Biotonne nicht an, auch wenn sie als kompostierbar beschrieben werden. Prüfe deshalb vorab die Hinweise Deines Abfallbetriebs.

Wie viele Pappteller brauche ich für eine Feier?

Als grobe Faustregel kannst Du mit ein bis zwei Tellern pro Gast und Gang rechnen. Gibt es neben dem Hauptgericht auch Kuchen oder Dessert, solltest Du zusätzlich kleinere Teller einplanen.

Was bedeutet die FSC-Kennzeichnung bei Papptellern?

Das FSC-Zeichen bezieht sich auf die Herkunft der Holzfasern, die nach den Kriterien des Forest Stewardship Council zertifiziert sein sollen. Über Stabilität, Beschichtung oder Kompostierbarkeit des Tellers sagt es nichts aus.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/photos/paper-plate-grill-proof-grilling-3491401/
  • https://unsplash.com/photos/f1X5w9ToNQY
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