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Espressobohnen: Test & Vergleich (07/2020) der Kaffeebohnen


Wir haben diesen Test & Vergleich (07/2020) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update dieses Beitrags: (21.6.2020).


Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Espressobohnen Test 2020. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Espressobohnen. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben.

Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, die für Dich besten Espressobohnen zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, die richtigen Espressobohnen zu kaufen.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Die beliebtesten Sorten für Kaffee und Espresso auf dem globalen Markt sind Robusta und Arabica. Häufig werden auch Mischungen angeboten, die das Beste von beiden Varianten verbinden.
Im Gegensatz zu Kaffee– sollten die Espressobohnen nicht ganz so fein gemahlen werden, da ansonsten ein bitterer Geschmack entstehen kann. Auch zu grob sollten sie nicht sein, ansonsten wird der Espresso säuerlich.
Je mehr Angaben die Packung bereithält, desto hochwertiger sind die Bohnen zumeist. Dies kann beispielsweise der genaue Herkunftsort, das Röstdatum sowie der Röstgrad sein.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Espressobohnen

Platz 1: Joerges Espresso Gorilla Super Bar Crema, 1er Pack

Dieser große Bruder des Gorilla Bar Crema wird besonders empfohlen für Espressi und lange Kaffees. Die hochwertigen Arabica- und Robustabohnen werden allesamt sortenrein geröstet. Diese Art der Röstung bringt die jeweiligen Besonderheiten der Bohnen besonders zum Vorschein.

Platz 2: Lavazza Kaffeebohnen, Espresso Italiano Cremoso, 1er Pack

Espresso Italiano: Ein zarter Espresso mit lang anhaltender Crema und einem angenehmen Abgang mit Schokoladennoten. Der Espresso Cremoso ist die ideale Mischung für alle, die jeden Tag einen köstlichen Kaffee genießen möchten. Zubereitung mit einer Espressomaschine, Filterkaffeemaschine oder einer French Press.

Platz 3: Schwiizer Schüümli Espresso Ganze Kaffeebohnen

Die Qualität unserer Röstkafee liegt uns sehr am Herzen. Unsere gerösteten Kaffeebohnen sind 100% edle Arabicas aus Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien und überzeugen durch einen aromatischen Geschmack – ein echter Genuss für die Sinne. UMWELTFREUNDLICH: Wir legen großen Wert auf soziale, ökologische und ökonomische Qualität.

Platz 4: Lavazza Kaffeebohnen, Caffè Crema Classico, 1er Pack

Lavazzas jahrelange Expertise und Leidenschaft lassen uns würzige Arabica- und milde Robusta-Bohnen wählen, um Caffè Crema Classico zu kreieren. Damit schafft man ein reiches Trockenfrucht-Aroma, einen runden Körper und einen milden Geschmack. Zubereitung mit einer Espressomaschine, Filterkaffeemaschine oder einer French Press.

Platz 5: King’s Coffee – Spezielle Espresso Röstung

Unsere Kaffeebohnen werden von ausgesuchten Kaffeebauern bezogen. Der Kaffee wird von Hand geerntet, aufwändig aufbereitet und ständigen Qualitätskontrollen unterzogen. Er wird in kleinen Chargen stets frisch geröstet und sofort versiegelt. Bei der Auswahl der Rohware steht neben der Qualität eine langfristige und faire Beziehung zu den Kaffeebauern im Fokus. Das beinhaltet eine überdurchschnittliche Bezahlung und einen regelmäßigen und offenen Austausch mit den Produzenten.

Espressobohnen bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Espressobohnen Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Espressobohnen finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf von Espressobohnen achten solltest

Was sind Espressobohnen und worauf solltest Du achten?

Da Espresso zu der Vielzahl an Kaffeespezialitäten zählt, ist es nur naheliegend, dass auch hierfür Bohnen der Kaffeepflanze verwendet werden. Der Unterschied zum gewöhnlichen Kaffee liegt jedoch beim Röstverfahren und der Dauer des Röstens. Hast Du schon einmal versucht, Kaffeebohnen in einer Espressomaschine zu verwenden, so wirst Du möglicherweise einen sauren Geschmack wahrgenommen haben. Deshalb benötigst Du für den koffeinreichen Shot immer die passenden Bohnen.

Um aromatisch das Beste herauszuholen, solltest Du außerdem auf eine gute Qualität achten. Denn weist bereits der Rohstoff – die Bohne – Spitzenqualität auf, so wirst Du dies auf jeden Fall schmecken. Darüber hinaus solltest Du eine Mühle und eine Espressomaschine von guter Qualität verwenden, damit dem Espressogenuss nichts mehr im Wege steht.

Wodurch zeichnen sich gute Espressobohnen aus?

Um zu Hause beim Testen der neuen Sorte nicht enttäuscht zu werden, gibt es einige Kriterien, die bereits auf der Verpackung Aufschluss über gute Qualität geben. Dabei handelt es sich um die Folgenden:

  • Herkunft
  • Röstdatum
  • Röstgrad
  • Nachverfolgung
  • Aromaventil
  • Kaffeefamilie

Herkunft

Es lohnt sich, die Verpackung genauestens zu studieren, um Informationen über das Anbaugebiet sowie Art und Sorte der Bohnen herauszufinden. Bei guten Produkten finden sich all diese Punkte auf der Rückseite der Packung. Dabei sind Auskünfte über die genaue Anbauregion besser als wenn nur das Herkunftsland angegeben ist. Schließlich können sich auch Länder von Region zu Region sehr stark unterscheiden.

Röstdatum

Dies ist ein entscheidender Hinweis, wie Du gute Espressobohnen kleiner Röstereien von der industriellen Ware unterscheiden kannst. Denn Letztere beschränken sich in der Regel auf Angaben zur Mindesthaltbarkeit. Darüber hinaus solltest Du nicht unbedingt zu Produkten greifen, deren Röstdatum weit in der Vergangenheit liegt. Diese haben bereits einiges an Aroma einbüßen müssen.

Röstgrad

Diese Angabe darf auf keiner Verpackung fehlen. Sie gibt Auskunft darüber, ob es sich um eine helle, mittlere oder dunkle Röstung handelt. Mit der Röststufe unterscheidet sich auch der Geschmack.

Nachverfolgung

Je mehr Angaben der Kaffeefarm, des Erzeugers sowie der Produzentengruppe auf dem Produkt zu finden sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um hochwertige Bohnen handelt. Dazu gehört beispielsweise auch der Handelsweg. Findest Du sogar den Namen des Rösters auf der Packung, so kannst Du von einem hochwertigen Kaffee ausgehen, der nicht erst durch viele Hände, ging, bis er bei Dir angekommen ist.

Espressobohnen Test

Mit jedem Tag, den Kaffee nach dem Zeitpunkt der Reife in der Gegend rumlungert, verliert er an Qualität, Aroma und Geschmack. Da nehmen sich Kaffee– und Espressobohnen nichts.

Aromaventil

Sogar auf einen Blick lassen sich gute Espressobohnen erkennen: Sie besitzen ein Aromaventil am Beutel. Dieses sorgt dafür, dass das beim Röstvorgang entstehende CO2 ausgasen kann, während kein neuer Sauerstoff ins Innere eindringt.

Kaffeefamilie

Auch dies sollte auf jedem Beutel zu lesen sein: Handelt es sich um 100 Prozent Arabica oder Robusta oder befindet sich ein Mix aus beiden Familien darin? Dies gibt Aufschluss über Geschmack und Stil der Espressobohnen.

Auch eine Sichtung des Packungsinhaltes gibt einen Einblick in die Qualität der Bohnen ist. Das kannst Du leider vor dem Kauf nicht sehen, dennoch kannst Du zumindest danach gute von weniger guten Produkten unterscheiden. Dafür solltest Du Dir den Inhalt von Nahem ansehen. Findest Du Bohnen in vorzugsweise gleicher Größe, ist dies ein erster Indiz für eine hochwertige Qualität.

Findest Du hingegen viele Defekte, so spricht das nicht unbedingt für das Produkt, denn das Aussortieren defekter Bohnen ist ein wichtiger Schritt, um eine hohe Qualität zu gewährleisten und zu halten. Sind beispielsweise schwarze Bohnen mit faulem Geruch und Geschmack oder gar verschimmelte Bohnen in Deiner Packung, ist dies kein gutes Zeichen. Bei schimmeligen Espressobohnen kannst Du davon ausgehen, dass bei der Lagerung oder dem Transport etwas schiefgelaufen ist. Auch Schalenstücke, Steine und Zweige oder unreife Bohnen mit einer faltigen Oberfläche sind Indizien für eine mindere Qualität.

Wusstest du, dass Espresso häufig als Essenz des Kaffees bezeichnet wird? Denn durch die besondere Zubereitung unter dem Druck von 9 Bar, werden spezielle Inhaltsstoffe aus dem Kaffee herausgelöst, was bei der herkömmlichen Kaffeezubereitung nicht möglich ist.


Welche Unterschiede gibt es in Puncto Röstung?

Früher konntest Du Espressobohnen an ihrer sehr dunklen Farbe sowie der öligen Oberfläche erkennen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute kannst Du zwischen heller, mittlerer und dunkler Röstung unterscheiden. Gerade bei sehr dunkler Röstung solltest Du jedoch vorsichtig sein, da hierdurch gerne niedrigere Qualität oder eine falsche Röstkurve kaschiert wird.

Heutzutage wird häufig eine hellere Röstung bevorzugt. Diese zeigt sich gerne in mehreren Facetten und ist weniger bitter. Gerade als Neueinsteiger in Sachen Espresso solltest Du jedoch darauf achten, nicht zu einer zu hellen und damit sauren Sorte zu greifen.

Welcher Mahlgrad ist geeignet?

Grundsätzlich gilt die Devise: Fein, jedoch nicht mehlartig. Weißt Du noch nicht genau, was das bedeutet, so kann sich der Vergleich mit Mehl lohnen. Verreibe erst ein wenig Mehl zwischen den Fingern und anschließend die gemahlenen Bohnen. Sie sollten ein weniger gröber sein, sodass sich noch kleine Partikel erkennen lassen. Zu weit gemahlen hast Du die Bohnen jedoch, wenn sie sich vom Mehl kaum unterscheiden. Dann sind sie für die Zubereitung von Espresso weniger geeignet, da der Geschmack häufig bitter wird und das Getränk überextrahiert ist.

Hast Du jedoch einen zu groben Mahlgrad, läuft das Getränk zu schnell in die Tasse. Dies sorgt für einen sauren Geschmack und das Getränk ist unterextrahiert. Es ist zwar kaum vorstellbar, doch unterschiedliche Mahlstärken verändern den Geschmack enorm. Die richtige Mahlstärke erkennst Du auch daran, dass das Heißgetränk eine leichte Süße hat.

Wie werden Espressobohnen aufbewahrt?

Besonders frische Qualität bekommst Du, wenn Du wöchentlich genau die Menge von der Spezialkaffeerösterei kaufst, welche Du verbrauchst. Dies ist aber leider nicht immer möglich. Generell solltest Du jedoch wissen, dass Espressobohnen auch bei der besten Aufbewahrung und Lagerung nach einiger Zeit an Aroma einbüßen.

Idealerweise bewahrst Du sie in einem luftdichten Behälter an einem dunklen und trockenen Ort auf. Im Kühlschrank solltest Du sie beispielsweise nicht lagern, da sie im schlimmsten Fall die Aromen der anderen Lebensmittel annehmen würden.

Gleiches gilt im Übrigen auch für Kaffeebohnen. Diese haben jedoch bereits kurz nach der Röstung ihre perfekte Reifung erreicht, während Espresso ein wenig länger liegenbleiben kann. Je dunkler die Röstung der Espressobohne, desto länger kannst Du sie aufbewahren ohne einen zu großen Aromaverlust hinnehmen zu müssen.

Wo gibt es Espressobohnen und was kosten sie?

Prinzipiell bekommst Du die Bohnen beinahe überall, wo es Lebens- und Genussmittel gibt. Sei es im Super-, Großmarkt oder im Discounter. Zwar bekommst Du hier eine große Auswahl, jedoch fehlen auf den Verpackungen häufig wichtige Hinweise zu Herkunft, Röstdatum oder Ähnlichem. Mittlerweile gibt es jedoch nicht nur in großen Städten, sondern auch in ländlicheren Gegenden kleine Röstereien, die hochwertige Produkte anbieten. Hier bekommst Du häufig nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch Experten, die Dir bei der Auswahl helfen können. Hast Du so etwas jedoch nicht vor Ort, findest Du auch in vielen Onlineshops verschiedene Sorten von unterschiedlichen Herstellern. Dies ist vor allem dann ideal, wenn Du noch nicht den Hersteller Deines Vertrauens gefunden hast.

Hier wirst Du unter anderem fündig:

  • Amazon.de
  • Aromatico.de
  • Billiger.de
  • Cremundo.de
  • Der-espressoshop.de
  • Espressissimo.de
  • Idealo.de
  • Kaffeeabo.de
  • Kaffeestore24.de
  • Kaffeezentrale.de
  • Roastmarket.de
Eine Investition in hochwertige Espressobohnen lohnt sich sehr.

Eine Investition in hochwertige Espressobohnen lohnt sich sehr.

Die Liste an Anbietern ist lang

Die Liste an Anbietern ist lang und zumeist bekommst Du in einer Ladung direkt ein ganzes Kilo Bohnen. Preislich beginnen diese bereits bei unter zehn Euro. Du solltest Dir jedoch im Klaren darüber sein, dass Qualität auch ihren Preis hat und Du mit unter zehn Euro niemals die hochwertigsten Produkte bekommen wirst. Da gerade beim Kaffeeanbau viel Schmu getrieben wird, solltest Du von zu günstigen Produkten eher die Finger lassen.

Doch auch hochwertige Espressobohnen gibt es schon zu einem Preis, für welchen Du noch keinen Privatkredit aufnehmen musst. Denn bereits zwischen 15 und 20 Euro pro Kilo bekommst Du hochwertige Qualität mit einem guten Geschmack. In dieser Preisspanne finden sich viele Produkte bekannter und weniger bekannter Hersteller. Da besonders kleine Hersteller in Selbstvermarktung weniger Produkte herstellen können, sind diese Bohnen häufig noch etwas teurer. Legst Du darüber hinaus auch noch Wert auf Bio-Siegel und die Fairtrade-Zertifikation, so ist ein Kilopreis von 30 bis 40 Euro realistisch.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Bohnen passen am besten zu Dir?

Du kannst Espresso anhand der Bohnensorte, Röstung, Herkunft und anderen Merkmalen unterscheiden. Es gibt jedoch noch zwei weitere Typen, in welche Du Espressobohnen einteilen kannst:

  • Blends
  • Sortenreiner Kaffee

Was hierbei der Unterschied ist und welche Vor- und Nachteile die beiden Varianten haben, erfährst Du im Folgenden.

Was sind Blends?

Dieser recht ungewöhnliche Ausdruck beschreibt eine Mischung unterschiedlicher Kaffee- oder Espressosorten und garantiert ein konsistentes Geschmacksprofil. Daher sind sie auch auf dem Massenmarkt sehr beliebt. Doch auch kleine Röstereien bieten Blends an. Im Gegensatz zu industriellen Großröstereien zeigen die Kleinen transparent auf, welche unterschiedlichen Bohnen sich in ihren Blends versammeln. Darüber hinaus geben sie häufig Auskunft über die Eigenarten der einzelnen Bohnen und erklären, wie sie sich durch ihre unterschiedlichen Aromen gegenseitig ergänzen.

Vorteile

  • Garantieren konsistentes Geschmacksprofil
  • Verschiedene Sorten ergänzen sich

Nachteile

  • Bei industrieller Herstellung kein Überblick über die eingesetzten Sorten
  • Es können sich minderwertige Bohnen darunter befinden

Was ist sortenreiner Kaffee?

Er wird auch als Single Origin bezeichnet. In erster Linie sagt der Begriff aus, dass der Kaffee aus einem bestimmten Land stammt. Doch auch in einem einzelnen Land kann es zu unterschiedlichen Sorten und Aufbereitungsmethoden kommen, sodass Du auch hier im Prinzip auf eine Mischung stoßen kannst. Besonders in Großröstereien werden Bohnen unterschiedlicher Varietät und Qualität zusammen verarbeitet. Kleine Röstereien verwenden jedoch in der Regel nur eine einzige Sorte für ihren sortenreinen Kaffee. Sie kommunizieren auf ihrer Verpackung darüber hinaus die Kaffeefarm, den Produzenten sowie (Zwischen-)Lieferanten. Sortenreiner Espresso von Spezialröstereien werden zumeist saisonal in limitierter Auflage angeboten. Genaues Hinschauen ist hierbei also besonders wichtig.

Vorteile

  • Informationen über genaue Herkunft bei Spezialröstereien gegeben
  • Hochwertige Qualität durch saisonale Ware bei kleinen Röstereien

Nachteile

  • Bezeichnet häufig nur ein Herkunftsland
  • Großröstereien verarbeiten häufig Bohnen unterschiedlicher Qualität

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die Espressobohnen miteinander vergleichen?

Um zu hochwertigen Espressobohnen für ein vollwertiges Aroma zu greifen, sollen Dir die folgenden Kriterien bei der Auswahl helfen. Unter anderem sind diese:

  • Bohnensorte
  • Herkunft
  • Siegel
  • Stärke & Charakter

Bohnensorte

Generell gibt es zwei verschiedene Arten von Espressobohnen: Arabica und Robusta. Spitzenreiter in der Verwendung ist hierbei die Arabicasorte. Insbesondere in Sachen Inhaltsstoffen, aber auch in ihrer Form und Größe unterscheidet sie sich erheblich von der Robustabohne. Arabica punktet in der Regel mit feinerem Aroma, Robusta hat hingegen den höheren Koffeingehalt und herberen Geschmack. Darüber hinaus lässt sich mit der letztgenannten Sorte eine bessere Crema hinbekommen. Daher sind auch Blends aus den beiden Sorten sehr beliebt.

Neben Arabica und Robusta gibt es über 100 weitere Sorten. So zum Beispiel Excelsa, die sich durch einen erdigen Geschmack auszeichnet, Liberica, welche über einen sehr kleinen Marktanteil verfügt sowie eine Mischung aus Liberica und Arabica, welche den Namen Maragogype trägt.

Seine Wurzeln hat der Espresso in Italien, wo diese Art der Kaffeezubereitung um 1900 in Mailand aufkam. Dort wurde er vor der Einführung anderer Methoden ausschließlich mit Dampf zubereitet und in Bars nur am Tresen serviert.

Seine Wurzeln hat der Espresso in Italien, wo diese Art der Kaffeezubereitung um 1900 in Mailand aufkam. Dort wurde er vor der Einführung anderer Methoden ausschließlich mit Dampf zubereitet und in Bars nur am Tresen serviert.

Herkunft

Sie gibt Auskunft darüber, woher die Bohnen kommen. Mindestens das Herkunftsland ist auf den meisten Kaffeepackungen verzeichnet, hochwertigen Produkten gehen darüber jedoch deutlich hinaus. Da es in den Herkunftsländern je nach Region zu deutlichen Unterschieden kommen kann, geben sie Aufschluss über die genaue Anbauregion.

Siegel

Der Anbau von Kaffee ist oft eine schmutzige Angelegenheit und nicht selten sind Kinder beim Ernte- oder Herstellungsprozess involviert. Auch bei zertifiziertem Kaffee lässt sich zwar nicht immer der gesamte Herstellungsprozess nachverfolgen, jedoch zeugen Bio- oder Fairtradesiegel zumindest von etwas besseren Bedingungen. Biosiegel zertifizieren, dass entweder wenige oder gar keine Pestizide beim Anbau eingesetzt werden. Auch mit Düngern (insbesondere chemischen) wird wesentlich sparsamer umgegangen. Das Fairtradesiegel sagt außerdem aus, dass durch Projekte und fairen Handel die Lage der Kaffeebauern und –Produzenten verbessert wird. Zwar sind die Produkte häufig etwas teurer als konventionell gehandelte Bohnen, Du tust jedoch nicht nur den Produzenten vor Ort, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

Stärke & Charakter

Auf die gleiche Menge gesehen verfügt Espresso über mehr Koffein als normaler Kaffee. Dies liegt auch an der längeren Röstung der Bohne. Doch der Röstgrad ist auch für den Geschmack sowie den Säuregehalt wichtig. Die Röstgrade werden dabei auf einer Skala von 1 bis 5 eingeteilt, wobei eins eine sehr helle Röstung und einen milden Geschmack erzeugt. Stufe fünf erzeugt hingegen eine dunkle Espressoröstung mit intensivem und leicht bitterem Geschmack.

Im Übrigen: Wenn Du die Möglichkeit hast, so solltest Du Kaffee vom lokalen Röster vorziehen. Dadurch unterstützt Du nicht nur kleinere lokale Händler und damit verbunden auch Bauern und Hersteller im jeweiligen Herkunftsland. Auch für Dich selbst gibt es einige Vorteile. Diese sind:

  • Persönlicher Kontakt zum Röster, der Fragen zum Produkt souverän beantworten kann
  • Frische Röstung für volles Aroma
  • Genaue Auskünfte über Kaffeesorten und Varietät
  • Detaillierte Informationen über Herkunft und Aufbereitung der Bohnen
  • Exklusive Bohnen, die in kleineren Mengen geerntet werden
Bei Espressobohnen kann aufgrund der längeren Röstdauer ein Teil der Kaffeeöle aus dem Bohneninneren an die Oberfläche treten – so erhalten sie einen leichten Glanz, der sie von den helleren Filterkaffeebohnen mit ihrer matteren Optik unterscheidet.

Quelle: https://de.happycoffee.org/blogs/kaffeespezialitaeten/espressobohnen


Wissenswertes über Espressobohnen – Expertenmeinungen und Rechtliches

Was unterscheiden sich Espresso- von Kaffeebohnen?

Viele glauben vermutlich, dass es sich um unterschiedliche Bohnen handelt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der tatsächliche Hauptunterschied liegt in der Röstung. Was das bedeutet und wie Espressobohnen ansonsten von Kaffeebohnen unterschieden werden können, erfährst Du im Folgenden:

  • Die Röstdauer von Espressobohnen liegt bei 15 bis 18 Minuten, während Kaffeebohnen zehn bis 15 Minuten geröstet werden.
  • Kaffeebohnen sind heller und matter, während Espressobohnen in der Regel dunkelbraun und ölig glänzen.
  • Espresso enthält weniger Säure, da diese durch die längere Röstung vermehrt abgebaut werden kann. Dies macht ihn besonders bekömmlich.
  • Um guten Espresso zu erhalten, benötigst Du eine Maschine, die Wasser mit einem Druck von mindestens neun Bar durch das Pulver presst. Für Kaffee wird hingegen kein Druck benötigt.
  • Durch den hohen Wasserdruck erhält der koffeinreiche Shot die beliebte goldbraune Crema auf der Oberfläche.
  • Espresso besteht zu 88 bis 91 Prozent aus Wasser, Kaffee hingegen zu 98 bis 99 Prozent.
  • Da ein Espresso in der Regel kleiner ist als ein Kaffee, enthält er mit 25 bis 35 ml weniger Koffein als eine Tasse Kaffee (ca. 160 ml). Nimmt man jedoch die gleiche Menge als Konstante, so enthält das erstgenannte Heißgetränk deutlich mehr Koffein.
  • Da für Espresso eine geringere Menge Wasser verwendet wird, schmeckt er intensiver und kräftiger als Kaffee.

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⁣𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐊𝐚𝐟𝐟𝐞𝐞𝐛𝐨𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐦 𝐑ö𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐚𝐛𝐠𝐞𝐤ü𝐡𝐥𝐭🤔❄⠀ ⠀ Ganz einfach☺da die Bohnen direkt nach dem Rösten immer noch extrem heiß sind würden sich ohne Kühlung die Aromen nochmal verändern😨 ⠀ ⠀ Das wollen wir natürlich nicht da mit Abschluss des Röstvorgangs das für uns perfekte Aroma erreicht ist😊⠀ ⠀ Deswegen werden die Bohnen sofort abgekühlt und der Röstvorgang somit unterbrochen🔥❄👍🏻⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ ⠀ #kaffeerösten #kaffeerösterei #kaffeebohne #kaffeeliebe #barulikaffee #barulikaffeerösterei #baruli #kaffeepause #kaffeetrinken #espresso #espressobohnen #espressolover

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Was sind die Unterschiede zwischen Arabica und Robusta?

Arabica und Robusta sind die für den Weltmarkt bedeutendsten Bohnensorten. Sie stellen rund 99 Prozent der weltweiten Produktion. Während die Robustapflanzen etwa 30 Prozent des globalen Konsums ausmacht, sind es bei Arabica knapp 70 Prozent. Auf den ersten Blick scheinen sich die beiden Sorten stark zu ähneln, doch es gibt einige wesentliche Unterschiede:

  • Anbau: während Arabica empfindlich gegenüber Schädlingen und Pilzen ist und zu starke Hitze nicht verträgt, ist die Sorte Robusta weitaus weniger empfindlich.
  • Anbauhöhe: Robusta wächst auch auf der Höhe des Meeresspiegels sehr gut und ist in höheren Lagen bis 900 Metern zu finden. Der Anbau der Arabica-Bohne beginnt jedoch erst bei 900 Metern und wächst bis 2.000 Metern Höhe. Daher wachsen sie langsamer, was sich positiv auf deren Komplexität auswirkt.
  • Koffeingehalt: Arabica ist koffeinärmer als Robusta. Hier liegen 0,8 bis 1,4 Prozent starken 1,7 bis 4 Prozent Koffein gegenüber.
  • Anbautemperatur: Da Robusta nicht in den höchsten Höhen zu finden ist, liebt die Kaffeesorte warme Temperaturen. Bei 20 bis 30 Grad Celsius gedeiht sie am besten. Arabica mag es mit 15 bis 25 Grad Celsius nicht ganz so warm, sie übersteht jedoch auch kurz auftretenden Frost.
  • Geschmack: Am wichtigsten ist mit Sicherheit der Geschmack der beiden Sorten. Auch hier gibt es große Unterschiede. Robusta verzeichnet eine geringere Aromavielfalt und schmeckt leicht erdig und holzig. Arabica fährt hingegen mit einer enormen Aromavielfalt auf, welche eine feine Fruchtsäure mitbringt. Dies liegt daran, dass Arabica über 44 Chromosomen verfügt, während es bei Robusta nur 22 sind.

Arabica im Vergleich zu Robusta deutlich beliebter

Aufgrund des Geschmacks ist Arabica im Vergleich zu Robusta deutlich beliebter. Auch bei deutschen Marken wirst Du auf vielen Packungen die Aufschrift „100 Prozent Arabica“ lesen können. Dies ist jedoch noch lange kein Garant für eine gute Kaffeequalität.

Bei Mischungen für Espresso spielen Robustabohnen jedoch eine große Rolle. Denn aufgrund des niedrigen Ölgehalts der Bohne, erhältst Du eine bessere und dickere Crema auf Deinem Espresso. Gerade optisch ist auch die Crema ein Kennzeichen für gute Qualität. Viele Espressosorten bestehen aus einer Mischung von Arabica und Robusta. Da letztere weniger Säure enthalten, gleichen sie Deinen Espresso aus und sind vor allem für den Einstieg in das Espresso-Universum bestens geeignet.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://de.happycoffee.org/blogs/kaffeespezialitaeten/espressobohnen
  • https://www.coffeeness.de/espresso-test/
  • https://de.happycoffee.org/blogs/kaffeespezialitaeten/der-perfekte-espresso

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/hara-kaffee-bean-r%C3%B6sten-1182735/
  • https://pixabay.com/de/photos/kaffeebohnen-coffee-bean-caffeine-4807379/
  • https://pixabay.com/de/photos/african-arabian-aroma-aromatische-4652428/

Letzte Aktualisierung am 22.07.2020 um 19:12 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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