Rückspülfilter Test
Veröffentlicht von: Diana|In: Heimwerker, Sauberkeit, Wohnen|31. Dezember 2020
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2021) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 02.07.2021

Rückspülfilter Test & Vergleich (10/2021): Die 5 besten Rückspülfilter

VG Wort Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Rückspülfilter Test 2021. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Rückspülfilter. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben. Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, den für Dich besten Rückspülfilter zu finden. Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, den richtigen Rückspülfilter zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Wer in einem Neubau oder einer frisch sanierten Wohnung wohnt, bekommt das Wasser aus dem Wasserhahn in der Regel durch einen Rückspülfilter gefiltert. Gerade wenn das Wasser durch Metallrohre läuft, sind Wasserfilter gemäß den DIN-Normen 1988 und EN 806 verpflichtend.
Mit einem Rückspülfilter trägst Du nicht nur zu Deiner eigenen Gesundheit bei, sondern verlängerst auch die Lebensdauer von elektrischen Geräten, die mit Wasser versorgt werden müssen. Rückspülfilter sind mit Filtersieben ausgestattet, die grobe Schmutzpartikel wie Rost, Sand und Metallspäne auffangen.
Indem das Rückspülventil der Filteranlage umgelegt wird, ergibt sich eine einfache und unkomplizierte Reinigung. Dabei verändert das Wasser seine Fließrichtung und befreit so den Filter von groben Ablagerungen. Gemäß Gesetzgebung muss die Rückspülung mindestens alle zwei Monate durchgeführt werden.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Rückspülfilter

Platz 1: Honeywell MiniPlus-FK Rückspülfilter FK06 1″ Druckminderer + Manometer

1 zoll. Ausführung AA: Mit Gewindetüllen. Vordruck Max. 16,0 bar. Hinterdruck 1,5 – 6,0 bar. Manometer 6 bar.

Platz 2: Buderus Rückspülfilter Druckminderer

Logafix Filterkombination, DIN/DVGW-ge- prüft, zusammen mit Anschlussstück DA74C (im Lieferumfang enthalten). Gehäuse und Klarsicht-Filtertasse aus hochwertigem Kunststoff. Rückspülbarer Feinfilter aus nicht rostendem Stahl. Rückspülung der gesamten Filterfläche mit gefiltertem Wasser durch kraftvollen, gebündelten Wasserstrahl mittels Impellertechnik, ohne Unterbrechung der Wasserversorgung. Mit Memoryring als Hinweis auf die nächstfällige Rückspülung (Rückspülvor- gang automatisierbar mit Z11S). Inte- grierter Ablaufanschluss mit Belüftungs- öffnungen nach DIN 1988 Teil 4. Druck- minderer mit entlastetem Einsitzventil. Mit Manometer, Ringschlüssel und Monta- gezubehör.

Platz 3: Judo GUBI-E 1″ Rückspül-Schutzfilter mit Druckminderer

Judo Gubi-E 1″ Artikelnr.: 817 1002 Rückspül-Schutzfilter mit Edelstahleinsatz Druckminderer Rückspülanzeige Einbaudrehflansch mit Bajonettanschluß Vordruck bis 16 bar Nachdruck regulierbar zwischen 1,5 und 6 bar in alle Fließrichtungen einbaubar Rückspülbar ohne Unterbrechung der Wasserversorgung Gleichzeitig wird das Schauglas von innen gesäubert Patentierter Judo-Absaugkanal schneller Einbau durch patentiertes QUICKSET-E mit Bajonett-Anschluss und Verschraubung Technische Daten Rohranschluss: 1″ Zoll Maschenweite Filtergewebe: 0,1 mm Einbaulänge: 195 mm (100 mm ohne Verschraubung) Gesamthöhe: 370 mm Nenndurchfluß: 3,6 m³/h Mediumtemperatur: max. 30°C

Platz 4: Grünbeck 101530 Rückspülfilter (Wasserfilter)

Die Rückspülfilter BOXER RDX sind zur Filtration von Trinkwasser bestimmt. Sie schützen Wasserleitungen und die daran angeschlossenen wasserführenden Systemteile vor Funktionsstörungen und Korrosionsschäden durch ungelöste Verunreinigungen, wie z.B. Rostteilchen, usw… Die Filter sind im Druck-/ und Unterdruckbereich verwendbar. Die Einstellung des Nachdrucks auf der Entnahmeseite funktioniert nur bei Einsatz im Druckbereich.

Platz 5: Rückspülfilter 1″ Aqmos mit Druckminderer Wasserfilter Filter Hauswasserfilter

Der manuell bedienbare Rückspülfilter BOXER RD mit integriertem Druckminderer und Manometer ist zur Filtration von Trink- und Brauchwasser bestimmt. Er schützt die Wasserleitungen und die daran angeschlossenen wasserführenden Systeme vor Korrosions- und Funktionsschäden durch Fremdteilchen wie Rost, Spane, Sand etc. Der strömungstechnisch optimierte Filter ist aus hochfestem, technischem Kunststoff gefertigt. Er ist für Filtrationen von Teilchen > 90 µm geeignet.

Rückspülfilter bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Rückspülfilter Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Rückspülfilter finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen. Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du vor dem Kauf eines Rückspülfilters achten solltest

Das Wasser, das Du in Deutschland aus der Leitung bekommst, ist im Großen und Ganzen unbedenklich. Bevor das Wasser aus Deinem Wasserhahn kommt, durchläuft dieses strenge Kontrollen und muss zahlreiche Test bestehen. Nichtsdestotrotz solltest Du mit offiziellen Aussagen von Behörden und Medien vorsichtig umgehen.

Wie sauber ist unser  Trinkwasser?

Oft hörst und liest Du in der Zeitung, im Radio oder in TV-Sendungen, wo sich auf das Umweltamt berufen wird, dass Leitungswasser in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Nahrungsmitteln der Welt gehört. Aber: Hierzulande wird das Leitungswasser nur auf etwa 40 verschiedene Schadstoffe hin überprüft. Die Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen, sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt. Werden diese Werte nicht überschritten, gilt das Wasser als unbedenklich und rein. Es gibt allerdings zahlreiche andere Schadstoffe, die durch die offiziellen Tests nicht erfasst werden. Dazu gehören moderne Düngemittel sowie Arzneimittel-  und Hormonrückstände. Mit dem Mythos vom reinen und gesunden Leitungswasser gibt es ein weiteres Problem. Die durchgeführten Tests werden an offiziellen Test- beziehungsweise Entnahmestellen durchgeführt und nicht bei Dir zuhause, wo das Wasser von Dir entnommen wird. Das Wasser vom Wasserversorger bis zu Dir nach Hause legt einen weiten Weg zurück. Auf der langen Strecke kann das Wasser Schmutzpartikel und Sedimente aufnehmen. Sand, Metallspäne und Rost können dazu führen, dass Wasser mit trüben Verfärbungen aus der Leitung kommt.

Fremdkörper

Auch der eigentlich neutrale Geschmack wird durch Fremdkörper beeinträchtigt oder sogar verfälscht. Obendrein können die kleinen Partikel zu Ablagerungen in den Wasserrohren führen. Das hat meist teure Schäden an Geräten, verstopfte Leitungen oder einen Wasserschaden zur Folge. All diesen Problemen wirkst Du mit einem Rückspülfilter entgegen. Das kleine Gerät am Hausanschluss sorgt dafür, dass Du aus der Leitung immer gefiltertes Wasser, ohne groben Schmutz bekommst. Der Rückspülfilter kann jedoch nichts gegen Schwermetall-Ionen, Arzneimittelrückstände oder Pestizide ausrichten. Du kannst den Filter aber zusätzlich mit einem weiteren Filtersystem zum Beispiel mit einem Aktivkohlefilter kombinieren, den es für den Wasserhahn gibt.

Was genau ist ein Rückspülfilter?

Die Funktionsweise des Rückspülfilters ist dem Wasserfilter recht ähnlich. Allerdings wird der Rückspülfilter direkt an den Hausanschluss angeschlossen. Sein Platz ist in der Regel hinter der Wasseruhr. Auf diese Weise strömt das Wasser zuerst durch das Filterelement und wird von Verunreinigungen und Schmutzpartikeln befreit. Dir geht jetzt sicherlich durch den Kopf, ob durch die Trinkwasserverordnung in Deutschland und die damit verbundenen strengen Kontrollen so ein Rückspülfilter tatsächlich notwendig ist. Diese Gedanken darfst Du Dir zurecht machen. Natürlich wird das Trinkwasser in Deutschland nach sehr strengen Maßgaben kontrolliert. Allerdings werden nur alle Schadstoffe und Verunreinigungen auf dem Wasser herausgefiltert, wenn sich hinter der Wasseruhr im hauseigenen System ein weiterer Wasser- beziehungsweise Rückspülfilter befindet. Aus diesem Grund ist es tatsächlich sinnvoll einen Rückspülfilter in das Wasserleitungssystem zu integrieren. So bist Du auf der sicheren Seite, dass keine Schmutzpartikel oder Verunreinigungen in Deinem Trinkwasser enthalten sind. Der Rückspülfilter trägt deshalb diese Bezeichnung, weil der Reinigungsvorgang durch  die Rückspülung erfolgt, die regelmäßig durchgeführt werden muss. In welchen Intervallen Du diese durchführen solltest, kannst Du aus der Anleitung entnehmen.

Wie ist Funktionsweise von einem Rückspülfilter und was ist bei der Installation zu beachten?

Bei einem Rückspülfilter handelt es sich um einen physischen Filter. Dieser ist vergleichbar mit einem super feinen Haushaltssieb. Das sorgt dafür, dass keine  groben Schmutzpartikel in das Hauswassersystem gelangen. Die Funktionsweise ist grundsätzlich recht einfach. Die Installation des Rückspülfilters erfolgt direkt am Hausanschluss, hinter der Wasseruhr. Fließt das Wasser von draußen nach drinnen, muss es den feinen Filter passieren. Je nachdem, wie fein oder grob die Poren des Siebs sind, hält der Filter Feststoffe von etwa 80 bis 100 μm zurück. Auf diese Weise wird zum Beispiel Rost, Sand und feine Metallspäne sowie gelöste Partikel aus dem Wasser herausgefiltert. Sehr kleine Schadstoffpartikel wie Keime, Schwermetalle oder Kalk kann der Rückspülfilter nicht aus dem Wasser herausfiltern. Mit einem Rückspülfilter setzt Du auf eine besonders nachhaltige und umweltfreundliche Art der Filterung. Du brauchst dafür keinen Strom und genauso wenig Chemikalien. Der Schmutz, der nicht durch den Filter passt, wird einfach von dem Filtersieb aufgefangen. Dieses besteht meist aus transparentem Kunststoff und hängt in den meisten Modellen vertikal nach unten. Die transparente Gestaltung der sogenannten Filtertasse hat einen Grund. So kannst Du direkt auf einen Blick erkennen, wie viel Schmutz sich in dem Filter befindet und ihn gegebenenfalls reinigen. Bei etlichen Modelle hat die Auffangtasse auch eine leicht bläuliche oder graue Färbung. Das bietet den Vorteil, dass das darin stehende Wasser vor UV-Strahlen geschützt ist. Dadurch lässt sich die Bildung von Bakterien bei längerem Nichtgebrauch des Filters deutlich minimieren.

Wodurch unterscheidet sich ein Rückspülfilter von einem regulären Hauswasserfilter?

Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal ist die einfache und intuitive Reinigung beim Rückspülfilter. Wenn Du siehst, dass Verschmutzungen vorhanden sind, brauchst Du lediglich das kleine Rückspülventil umzulegen. Manche sind auch mit einem entsprechenden Handrad versehen. Dadurch änderst Du vorübergehend die  Fließrichtung des Wassers. Das vorgefilterte Wasser kann nun von innen nach außen strömen und den Filter von Schmutz und groben Ablagerungen befreien. Für die Reinigung nimmst Du am besten die Filtertasse ab und stellst einen Eimer unter den Rückspülfilter. In diesem kannst Du dann das schmutzige Wasser auffangen und im Abfluss entsorgen.

Wie wird der Rückspülfilter korrekt eingebaut?

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Installation des Rückspülfilters durch einen zertifizierten Fachmann durchgeführt werden soll. Dieser bindet das Gerät direkt am zentralen Hausanschluss in Dein Hauswassersystem ein. Der fachmännische Einbau des Hauswasserfilters ist deshalb so wichtig, weil die Montage einen erheblichen Eingriff in die häusliche Wasserversorgung bedeutet. Passiert dabei ein Fehler, kann dieses dazu führen, dass das Leitungswasser nicht mehr den geltenden Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht. Den Rückspülfilter baust Du unmittelbar hinter dem Wasserzähler ein. Dabei solltest Du darauf achten, dass die Wahl des Standorts so gewählt ist, dass der Filter gut zugänglich und vor Frost geschützt ist. Je nachdem, wie das Leitungssystem verläuft, lässt sich der Filter senkrecht oder waagerecht in das Rohrleitungssystem integrieren. Das muss allerdings beim Kauf schon beachtet werden. Einige Modellvarianten sind mit einem drehbaren Anschlussflansch ausgestattet. Dadurch ist eine Installation in beide Richtungen möglich.

Wie wird ein Rückspülfilter gereinigt und gewartet?

Möchtest Du für Deine Immobilie einen Hausfilter anschaffen, hast Du die Wahl zwischen nicht rückspülbaren Modellen und eben einem Rückspülfilter. Während beim ersten Modell häufig ein Filterwechsel vorgenommen werden muss, lässt sich der Filter von einem rückspülbaren Gerät zwischendurch einfach reinigen. Dadurch wird Dir beim Filter eine wesentlich längere Lebensdauer beschert. Du stellst Dir sicherlich die Frage, wie und wie oft Du den Rückspülfilter reinigen musst. Hier bekommst Du die Antwort: Die Reinigung des Filters ist denkbar einfach. Dafür legst Du lediglich  das dafür vorgesehene Ventil um. Dadurch änderst Du die Fließrichtung des Wassers kurzfristig. Bereits gefiltertes und von Verschmutzungen und Ablagerungen befreites Wasser kann nun von innen wieder nach außen fließen, um Partikel aus dem Filter heraus zu spülen. Empfehlenswert ist, wenn dafür die Filtertasse abgeschraubt und ein Eimer untergestellt wird. So gelangt das verschmutze Wasser nicht in die Leitung, sondern im Eimer und anschließend im Abwasser.

Wie reinige ich die Filtertasse?

Bei der Reinigung des Filters sollte gleichzeitig die Filtertasse gesäubert werden. Da diese aus Kunststoff ist, sollte nur zu einem feuchten Tuch gegriffen werden, um den Behälter auszuwischen. Sehr aggressive Reiniger sind zu vermeiden. Diese können für feine Risse im Kunststoff sorgen. Über die feinen Risse können wiederum Schadstoffe ins Wasser gelangen. Für die Reinigung der Filtertasse  ist auch Essig nicht geeignet. Durch die saure Atmosphäre entsteht beim Säubern ein sehr guter Nährboden für Bakterien, die Du garantiert nicht in Deinem Trinkwasser haben möchtest.

Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es bezüglich Reinigung und Wartung?

Gesetzlich bist Du gemäß der DIN 1988 dazu verpflichtet, alle zwei Monate den Rückspülfilter zu reinigen. Am besten schreibst Du Dir diesen Termin im Kalender auf oder speicherst diesen im Smartphone mit einer Erinnerung ab, damit Du die Reinigung nicht vergisst. Einige Geräte sind auch mit einem praktischen Memory-Ring ausgestattet. Damit kannst Du direkt am Filter die letzte Reinigung markieren. Brauchst Du viel Wasser oder ist dieses stärker verschmutzt, solltest Du vor Ablauf der zweimonatigen Frist den Filter durchspülen und von Verschmutzungen und Ablagerungen befreien. Die Filtertasse ist ein guter Indikator für den perfekten Reinigungszeitpunkt. Befindet sich darin trübes Wasser, solltest eine kurze Rückspülung des Filters vorgenommen werden. Rückschlüsse auf den Verschmutzungsgrad des Wasserfilters lassen sich auch aus dem  vorhandenen Wasserdruck ziehen. Wenn dieser deutlich abnimmt, sollte vorzeitig eine Rückspülung durchgeführt werden. Und wie sieht es mit der Wartung aus? Auch wenn sich der Rückspülfilter einfach reinigen lässt, kommst Du um eine regelmäßige Wartung nicht herum.

Was ist nach der Installation und Inbetriebnahme zu beachten?

Nach der Installation und Inbetriebnahme muss Dich der zuständige Fachbetrieb über die Wartungsintervalle in Kenntnis setzen. Ebenso kann ein Blick in das dazugehörige Handbuch Auskunft über die Wartungsintervalle geben. Die meisten Hersteller geben dort an, wann und wie der Filter gewartet werden muss. Wenn der Rückspülfilter nicht richtig funktioniert, geht das mit gewissen Risiken einher. Darum solltest Du unbedingt die Inspektion und Wartung von einem Fachmann durchführen lassen. Er kann Dir auch sagen, ob der Filter demnächst ausgetauscht werden muss. Bei Rückspülfiltern ist dieses alle paar Jahre notwendig.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Rückspülfilter passt am besten zu Dir?

Am Markt gibt es verschiedene Rückspülfilter, die das Wasser von festen Schwebeteilchen befreit und Dir sauberes Wasser aus der Leitung liefert. Grundsätzlich unterscheiden sich die Rückspülfilter in zwei Modellvarianten:
  • Manuelle Rückspülfilter
  • Automatische Rückspülfilter
Beide Varianten bieten Ihre Vor- und Nachteile, die Du bei Deiner Kaufentscheidung berücksichtigen solltest. Doch zuerst geht es darum, sich für einem Hersteller und ein Modell zu entscheiden. Du hast die Wahl zwischen Modellen, die waagerecht oder senkrecht eingebaut werden, je nachdem, wie es um die Platzverhältnisse bestellt ist. Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist der Filtertyp, der im Rückspülfilter verbaut ist. Hierbei gibt es Unterschiede. Denn Du kannst zwischen einem Feinfilter, einem Schutzfilter oder einem Filter mit Druckminderer wählen. Der Rückspülfilter besteht immer aus verschiedenen Materialien. In diesem Fall findest Du fast immer Kunststoff und Messing vor. Außerdem sind die Eigenschaften und weitere Funktionen wichtig, wie zum Beispiel die Durchlassweite, verwendete Zusatzmaterialien und eine einfache Durchführung der Rückspülung.
Damit der Rückspülfilter seine Arbeit verrichten kann, muss er regelmäßig gereinigt werden. Ansonsten kann es passieren, dass er verstopft und im schlimmsten Fall kaputt geht.

Welche Besonderheiten bietet ein Rückspülfilter und was sind die Vor- und Nachteile?

Rückspülfilter sind im Gegensatz zu anderen Filtersystemen eine kostengünstige Alternative, um sauberes und rückstandfreies Wasser aus der Leitung zu bekommen. Sie verfügen über ein auf Dauer ausgelegtes Filtersystem und verursachen daher Folgekosten, die sehr gut planbar sind. Außerdem kannst Du die Reinigung und Wartung selbst vornehmen und brauchst dafür keinen teuren Fachmann zu beauftragen.

Vorteile

  • Damit wird verhindert, dass Du verunreinigtes Wasser trinkst
  • Sie lassen sich platzsparend, direkt hinter der Wasseruhr montieren
  • Sie verfügen über eine kompakte Bauform und brauchen wenig Platz
  • Sind senkrecht und waagerecht montierbar
  • Schonen Deine Haushaltsgeräte
  • Einfache und schnelle Reinigung und Wartung

Nachteile

  • Montage kann zur echten Herausforderung werden – daher am besten von einem Fachmann durchführen lassen
Entscheidest Du Dich für einen automatischen Rückspülfilter, brauchst Du Dich nicht um eine regelmäßige Spülung zu kümmern. Trotzdem solltest Du das Gerät im Auge behalten und gelegentlich selbst Hand anlegen, um zum Beispiel die Filtertasse von Ablagerungen und Verschmutzungen zu befreien.

Durch einen Rückspülfilter wird die Wasserqualität im gesammten Haushalt verbessert.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du einzelne Rückspülfilter miteinander vergleichen?

Bei den vielen verschiedenen Modellen von Rückspülfiltern kann schnell der Überblick verloren gehen. Vielleicht hast Du ja auch Probleme den besten Rückspüler für Deinen Hausanschluss zu finden, weil Dich die technischen Daten erst einmal überfordern und viele Fragen aufwerfen. Diese stimmen zwar bei den meisten Modellen überein, da es zu erfüllende Normen gibt. Allerdings gibt es durchaus einige Punkte, an denen sich ein Hauswasserfilter mit Rückspülung von anderen unterscheidet und auf die Du beim Kauf achten solltest. Sie helfen Dir auch dabei, die einzelnen Modelle miteinander zu vergleichen und gegenüberzustellen. Damit fällt es Dir sicherlich leichter, den passenden Rückspülfilter zu finden, der den Anforderungen und Deinen Wünschen entspricht. Auf folgende Punkte kommt es bei der Wahl des Rückspülfilters an:
  • Anschlussflansch
  • Filterglocke
  • Filtergewebe
  • Integrierter Druckminderer
  • Betriebsdruck und Wassertemperatur
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Anschlussflansch

Damit der Rückspülfilter überhaupt in das Rohrleitungssystem integriert werden kann, muss dessen Anschlussflansch den gleichen Durchmesser wie Deine Wasserleitungen haben. Darum musst Du sicherstellen, dass der Anschluss des Rückspülfilters mit dem Durchmesser einer Rohre übereinstimmt. Das kannst Du am besten mit einer Schieblehre herausfinden. Hast Du den Durchmesser ermittelt, zählt der Durchmesser des Anschlussflanschs zu den wichtigsten Angaben, die Du in der Produktbeschreibung findest. Meist beträgt dieser 1 Zoll. Allerdings gibt es auch Größen zwischen ½  und 1 ¼ Zoll. Manchmal wird der Durchmesser auch nicht in Zoll, sondern in der sogenannten Nennweite angegeben. Diese wird mit DN abgekürzt – vom französischen „diamètre nominal“. DN gibt den Innendurchmesser des Rohres in Millimeter an. Die üblichen Werte haben wir in folgender Tabelle für Dich gegenübergestellt.
Zoll-AngabenDN-Weite in Zentimeter
½ ZollDN 15
¾ ZollDN 20
1 ZollDN 25
1 ¼ ZollDN 32

Filterglocke

Der Rückspülfilter muss regelmäßig gereinigt werden – entweder wenn er stark verschmutzt ist oder unabhängig vom Verschmutzungsgrad alle zwei Monate. Damit Du den Verschmutzungsgrad besser einschätzen kannst, sind die meisten Rückspülfilter mit einer transparenten Filterglocke versehen. So hast Du einen direkten Blick auf das Filtersieb und kannst selbst entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für eine Rückspülung ist. Wenn Du den Rückspülfilter ohnehin regelmäßig auf seinen Verschmutzungsgrad prüfst, kannst Du auch gleich eine Rückspülung vornehmen. Häufigeres Spülen hat keine Auswirkungen auf die Lebensdauer. Darum kannst Du Dir auch einmal im Monat ein wenig Zeit dafür nehmen. Damit Du die vorgeschriebenen Spülintervalle nicht vergisst, sind viele Rückspülfilter mit einer zwölfmonatigen Datumsanzeige versehen. Dort kannst Du einstellen, wann spätestens die nächste Rückspülung durchzuführen ist.

Filtergewebe

Unabhängig von der Filtertechnik, ob Kerzenfilter, Siebkorbfilter oder Kantenspaltfilter – solltest Du darauf achten, welches Material als Filterelement zum Einsatz kommt. Am hygienischsten sind Filtergewebe aus Edelstahl. Diese findest Du in Geräten mit oder ohne Druckminderer. Bei günstigen Varianten sind mitunter Filtergewebe aus Kunststoff zu finden. Hochwertige Rückspülfilter haben auch hochwertige Siebe aus Edelstahl verbaut, weil diese in Bezug auf die Hygiene verschiedene Vorteile bieten. Du kannst auf dem glänzenden Material schnell sämtliche Fremdpartikel erkennen. So weißt Du, wann eine Rückspülung notwendig ist. Durch die extrem glatte Oberfläche ist es unwahrscheinlich, dass sich Partikel derart festsetzen, dass diese trotz Rückspülung haften bleiben. Da Edelstahl nicht rostet, ist ein solcher Filter dauerhaft verwendbar. Je feinmaschiger das Filtergewebe gestaltet ist, desto mehr Partikel werden aus dem Wasser herausgefiltert. Achte daher darauf, dass der Filter eine möglichst kleine „obere Durchlassweite“ hat.

Integrierter Druckminderer

Ein integrierter Druckminderer ist mitunter nötig, um den Eingangsdruck der öffentlichen Wasserversorgung auf ein passendes Niveau für den Hausgebrauch abzusenken. Damit wird gleichzeitig der Wasserverbrauch gesenkt und ebenfalls sichergestellt, dass Du überall an jedem Wasserhahn einen gleichbleibenden Wasserdruck hast. Der Druck bei der öffentlichen Wasserversorgung ist häufig Schwankungen unterworfen. Damit der Installationsaufwand gering gehalten werden kann, verfügen viele Rückspülfilter gleich über einen Druckminderer.
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Betriebsdruck und Wassertemperatur

Bei den technischen Parametern, mit denen ein Rückspülfilter perfekt funktioniert, gibt es zwischen den einzelnen Modellen nur geringe Unterschiede. Der maximale Druck ist bei den Angaben zum Betriebsdruck entscheidend. Ist der Wasserdruck zu hoch, können Schäden am Rückspülfilter mit Druckminderer entstehen.  Im Vergleich liegt bei fast allen Rückspülfiltern der maximale Betriebsdruck bei 16 bar. Nur bei ausgesprochen günstigen Modellen sind niedrigere Werte zu finden. Um den Wasserdruck bei Dir ohne weitere Gerätschaften zu überprüfen, verfügen die meisten Rückspülfilter mit Druckminderer über ein Manometer beziehungsweise über eine Druckanzeige. Die höchstmögliche Wassertemperatur liegt in der Regel im Bereich von 30 bis 40 Grad Celsius. Da die Wasserleitungen in Deutschland unterirdisch verlegt sind, liegt die Kaltwassertemperatur nur selten über 15 Grad Celsius. Daher sind Beschädigungen am Rückspülfilter durch zu heißes Wasser fast ausgeschlossen.

Was kostet ein Rückspülfilter?

Ähnlich wie bei Wasseraufbereitungsanlagen setzen sich die Kosten für einen Rückspülfilter aus dem Anschaffungspreis und den Folgekosten beziehungsweise Betriebskosten zusammen. In Bezug auf die Betriebskosten solltest Du gut vergleichen. Wenn Du Dich nämlich für einen günstigen Rückspülfilter entscheidest, kann es passieren, dass dieser nicht das gewünschte Ergebnis bereitstellt. Grundsätzlich gehen Rückspülfilter nicht so ins Geld wie eine Wasseraufbereitungsanlage. Ein Preisvergleich von rückspülenden Filtergeräten zeigt, dass Du diese bereits weit unter 100 Euro bekommst. Es gibt aber auch gute Geräte mit hygienischem Edelstahlfilter. Für diese solltest Du zwischen 100 und 230 Euro einplanen. Neben den Anschaffungskosten solltest Du auch Geld für den Fachmann einplanen, der für die Montage auch seinen Lohn verlangt. Schaue Dir zudem die Kosten für die Wartung und den Austausch des Filters genauer an und vergleiche die verschiedenen Angebote exakt miteinander. So kannst Du sicherlich ein wenig Geld sparen.
Rückspülfilter Test

Gemäß Gesetzgebung muss die Rückspülung des Rückspülfilters mindestens alle zwei Monate durchgeführt werden.

Wo kannst Du einen Rückspülfilter kaufen?

Um einen Rückspülfilter zu kaufen, hast Du gleich mehrere Möglichkeiten. Möchtest Du Dir die einzelnen Modelle genauer anschauen und Dich beraten lassen, sollte der erste Weg zu einem Fachhändler vor Ort sein. Rückspülfilter bekommst Du im Sanitärfachhandel und ebenso kannst Du ihn über Fachfirmen beziehen, die sich mit Wasser-Hausinstallationen beschäftigen. Ebenfalls ist eine gute Anlaufadresse die Heizungs- und Sanitärfirma Deines Vertrauens. Auch in Baumärkten kannst Du einen Rückspülfilter kaufen. Allerdings ist im Fachhandel die Auswahl eher eingeschränkt, weil die Händler meist nur ein kleines, ausgewähltes Produktsortiment oder einen bestimmten Hersteller im Produktportfolio haben.

Wenig Handlungsspielraum

Das wirkt sich natürlich auch auf die Preise aus und lässt Dir wenig Handlungsspielraum, um preisgünstige und teurere Modellvarianten in der gleichen Größenordnung miteinander zu vergleichen. Komfortabler kannst Du im Internet nach einem Rückspülfilter schauen und bekommst gleichzeitig eine bedeutend größere Auswahl präsentiert. Eine ganze Reihe Online-Shops haben verschiedene Modelle für die Wasserfilterung im Angebot, die Du ganz gemütlich von der Couch aus anschauen und miteinander vergleichen kannst. Ein einfacher Bestellvorgang und zahlreiche Bezahlmöglichkeiten machen das Onlineshopping besonders bequem und angenehm. Außerdem kannst Du zwischen verschiedenen Zahlungsmethoden diejenige auswählen, die Dir am besten gefällt. Du brauchst Dir auch keine Gedanken über den Transport zu machen, weil der Online-Händler die Lieferung zu Dir nach Hause organisiert. Bei Nichtgefallen kannst Du den Rückspülfilter innerhalb der Umtauschfrist zurückschicken.

Welche bekannten Hersteller bieten Rückspülfilter an?

Es gibt etliche namhafte Hersteller, die sich schon seit vielen Jahren mit der Wasseraufbereitung beschäftigen und neben Rückspülfiltern auch Osmose- und Enthärtungsanlagen anbieten. Dazu gehören:
  • Grünbeck
  • Judo
  • BWT
  • SYR
  • Honeywell

Mit einem Rückspülfilter werden selbst dem durchaus reinen Frischwasser in Deutschland weitere Fremdstoffe entzogen.

Grünbeck

Die Firma mit Hauptsitz in Schwaben beschäftigt sich bereits seit über 70 Jahren mit der Wasseraufbereitung. Neben Rückspülfiltern bietet das Unternehmen in seinem Produktportfolio auch Enthärtungs- und Osmoseanlagen an. Die Geräte von Grünbeck kommen nicht nur in Privathaushalten zum Einsatz, sondern auch unter anderem in der Lebensmitteltechnik und in Schwimmbäder, wofür es maßgeschneiderte Lösungen gibt. Da dem Hersteller verantwortungsvolles Handeln wichtig ist, werden beispielsweise gemeinnützige Wasserförderprojekte in Brasilien unterstützt.

Judo

Ein weiteres großes Wasseraufbereitungsunternehmen neben Grünbeck ist Judo. Der Firmensitz befindet sich auch in Schwaben. Das Unternehmen wurde vor mehr als 80 Jahren gegründet und zeichnet sich durch einen besonderen Innovationsgeist aus. Bereits 1936 hat Judo das erste Patent angemeldet, dem bis heute viele weitere Patente gefolgt sind. In puncto Rückspülfilter wird bei der Firma auf neuartige Prozesse und hochwertige Materialien gesetzt. So findest Du bei Judo den GUBI-E, zu dessen Ausstattung eine 2-Phasen-Rückspülung gehört. Diese trägt zu einer besonders effektiven Reinigung des Leitungswassers bei.

BWT

BWT ist in Pforzheim ansässig und sieht seine besondere Aufgaben darin, nicht nur Privathaushalte mit unbedenklichem, sauberem und hochwertigem Wasser zu versorgen. Das Motto des Unternehmens lautet: „For You and Planet Blue!“ Darum wird ein besonderes Augenmerk auf ökologisches Denken und Nachhaltigkeit gelegt. BWT sieht seine Hauptaufgabe darin, auf verantwortungsbewusste Weise die begrenzten Wasserressourcen auszubreiten und damit einen guten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
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SYR

Schon seit 1939 geht es bei SYR  Sicherheits- und Regelarmaturen um Entwicklungen für den Heizungs- und Trinkwasserbereich. Und darin ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Durch die Entwicklung des DRUFI-Rückspülfilter hat das nordrheinwestfälische Unternehmen einen gewissen Bekanntheitsgrad. In puncto Design hebt sich SYR von vielen Konkurrenten ab. Das Unternehmen hat viele Auszeichnungen erhalten, darunter den renommierten reddot Design Award.

Honeywell

Das US-amerikanische Unternehmen Honeywell konzentriert sich voll und ganz auf die Wasseraufbereitung. Mit knapp 1.000 Standorten in rund 70 Ländern bietet das Fortune-100-Unternehmen Lösungen für viele verschiedene Bereiche wie für die Luftfahrt, die Sicherheitstechnik und das Gesundheitswesen. Natürlich dürfen dabei auch nicht Produkte für den Privathaushalt im Sortiment fehlen. Der Rückspüler Miniplus-FK06 gehört zu den Bestsellern des Unternehmens und zeichnet sich durch eine besonders kompakte Bauform aus.

Wissenswertes über Rückspülfilter – Expertenmeinungen und Rechtliches

Hat sich die Stiftung Warentest in einem Testbericht mit Rückspülfiltern beschäftigt?

Millionen Verbraucher orientieren sich von dem Kauf von Produkten an den Ergebnissen der Stiftung Warentest. Das ist auch sinnvoll, weil alle Produkte nach strengen Prüfkriterien genau unter die Lupe genommen werden. Leider haben sich die Experten im Prüflabor bisher noch nicht mit Rückspülfiltern beziehungsweise regulären Filtern beschäftigt. Dafür haben sich Öko-Test und Stiftung Warentest näher mit Brita Wasserfiltern & Co. beschäftigt. Beide empfehlen bei der Verwendung von Tischwasserfiltern, dass Wasser täglich auszutauschen, die Kartuschen regelmäßig zu wechseln, den Filter regelmäßig zu reinigen und das Tischmodelle im Kühlschrank aufzubewahren. Und wie sieht es mit einem Wasserfilter bei hartem Wasser aus? Gemäß der Stiftung Warentest funktioniert bei den handelsüblichen Wasserfiltern das Enthärten aber nur bedingt, weil dafür die angegebene Filterkapazität gar nicht ausreicht, um durch das Herausfiltern von Kalzium und Magnesium das Wasser weicher zu machen.

Gibt es EU-Richtlinien, Anordnungen und Normen für Rückspülfilter?

EU-Richtlinien, Rechtsvorschriften, Normen und Anordnungen gibt es mittlerweile für viele unterschiedliche Produkte. Sie sorgen dafür, dass nur Waren auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden dürfen, wenn sie den Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz entsprechen. Zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Verbraucher dienen die EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG, in denen die Mindeststandards festgelegt sind. Produkte ohne spezifische Anordnungen und Normen fallen unter die allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinien. Außerdem gibt es das Produktsicherheitsgesetz, in dem Du im Abschnitt 5 auch das GS-Zeichen findest, das von unabhängigen Prüfinstitutionen vergeben wird.

CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) dient der Bestätigung, dass ein spezielles Produkt den Anforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. In der EU-Richtlinie 93/68/EWG kannst Du die Regelungen dazu nachlesen. Außerdem gibt es weitere gesetzliche Vorgaben. Seit 2012 müssen alle Neubauten mit einem Hauswasserfilter ausgestattet werden. Dazu zählen auch Rückspülfilter. Das sieht die DIN-Norm 1988-200Planung, Bauteile, Apparate, Werkstoffe“ in Verbindung mit der Norm EN-806 so vor. Aktuell gilt diese gesetzliche Pflicht nur für Rohrleitungen aus Metall. Trotzdem empfehlen Experten auch bei Kunststoffrohren nicht auf einen Rückspülfilter oder einen Hauswasserfilter zu verzichten. In der DIN-Norm ist zudem festgelegt, an welcher Stelle die Installation vorgenommen und wann die Filteranlage gewartet werden muss. Bei der Wahl des Filters kannst Du gemäß den Vorgaben sowohl ein rückspülbares, als auch ein nicht rückspülbares Modell wählen. Letztere sich heute eher selten zu finden und meist gar nicht mehr erhältlich. Durch die einfache Reinigung und Wartung erfreuen sich Rückspülfilter großer Beliebtheit. Für ältere Gebäude besteht aktuell noch keine Nachrüstungspflicht. Die Montage eines Rückspülfilters kann durchaus sinnvoll sein, wenn sowieso Rohre wegen starker Korrosion bei Sanierungsarbeiten ausgetauscht werden.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://praxistipps.focus.de/rueckspuelfilter-reinigen-so-gehen-sie-vor_119741
  • https://www.bauen-und-heimwerken.de/hausbau/grundlagen-zum-haus/was-macht-ein-rueckspuelfilter.htm
  • https://www.sbz-monteur.de/erklaer-mal/tipps-vom-spezialisten
Bildnachweis:
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/bewegung-flussig-flussigkeit-glatt-220211/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/hande-frau-wasser-nass-2087954/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/drinnen-gesundheit-hande-handewaschen-545013/
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