Osmoseanlage Test
Veröffentlicht von: Diana|In: Heimwerker, Sauberkeit, Wohnen|31. Dezember 2020
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2021) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 02.07.2021

Osmoseanlage Test & Vergleich (10/2021): Die 5 besten Osmoseanlagen

VG Wort Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Osmoseanlage Test 2021. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Osmoseanlagen. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben. Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, die für Dich beste Osmoseanlage zu finden. Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, die richtige Osmoseanlage zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Osmoseanlagen reinigen das Trinkwasser, damit Du guten Gewissens auch einen Schluck Wasser direkt aus der Wasserleitung nehmen kannst, ohne Dir Gedanken über eventuelle Belastungen zu machen. Osmoseanlagen reinigen das Wasser mit mehreren Filtern.
Die Osmosefilter sind in der Lage, Kalk, Chemikalien, Bakterien, Arzneimittel, Metalle und viele weitere Schadstoffe aus dem Trinkwasser herauszufiltern. Das bedeutet einerseits eine hohe Filterleistung und andererseits, dass der Reinigungsgrad des Wassers deutlich höher ausfällt.
Mit einer Osmoseanlage findest Du keine unappetitlichen Kalkrückstände mehr in Haushaltsgeräten oder auf Deinem Geschirr und das Wasser hat einen deutlich besseren Geschmack. Mit einer Osmoseanlage kannst Du sogar benutztes Wasser wieder trinkbar aufbereiten und Salzwasser-Aquarien betreiben.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Osmoseanlagen

Platz 1: Measury Osmoseanlage Aquarium – Umkehrosmoseanlage

Mit einer Tagesleistung von bis zu 190 Liter pro Tag entfernt die Anlage durch einen Sedimentfilter, einen Aktivkohlefilter und eine Umkehrosmosemembran zuverlässig Salze, Wasserhärte, Schadstoffe (Schwermetalle, Nitrat, Phosphat, Pestizide) sowie Viren und Bakterien. Im Lieferumfang enthalten sind ein Trinkwasserhahnanschluss und ein 3/4“ Waschmaschinenanschluss.

Platz 2: KFLOW Umkehrosmoseanlage, Auftisch Osmoseanlage Wasserfilter Null-Installation

4-stufige Filtersystem blockiert Verunreinigungen und wandelt gewöhnliches Leitungswasser in sauberes Trinkwasser um, sodass das Wasser knusprig und süß schmeckt. Umkehrosmosemembran mit einer Filtrationsgenauigkeit von 0,0001 um und einer Entsalzungsrate von 96,8% entfernt 99,99% von 1.000 Verunreinigungen, einschließlich BLEI, CHLOR, FLUORID, Schwermetallen, Quecksilber, Chloramin, Chrom, Arsen, Radium. Investieren Gesundheit mit echtem umkehrosmoseanlage! Alle Materialien dieses Arbeitsplatten-Wasserfilters entsprechen dem Lebensmittelstandard. Dieser Wasserfilter ist von European Conformity zertifiziert.Die Kontaminationsentfernungsrate dieses Osmoseanlage Wasserfilters ist weitaus besser als bei jedem anderen Produkt auf dem Wasseraufbereitungsmarkt, das den Lebensmittelsicherheitsstandard und die Anforderungen an menschliche Gesundheit erfüllt. Ihre Gesundheit ist immer das, worauf wir uns konzentrieren.

Platz 3: Aqua Medic Osmoseanlage Easy Line

Zur Produktion von weichem und salzarmem Wasser für Meer- und Süßwasseraquarien, zum Besprühen von Terrarien und vielen anderen Anwendungen. – easy line 300 ca. 300 l/Tag Die Umkehrosmoseanlagen der Baureihe easy line sind kompakt und leistungsstark. Sie werden auch höchsten Ansprüchen an die Wasserqualität gerecht. Der Feinfilter hält alle Schmutzpartikel über 5 µm zurück. Der Aktivkohlevorfilter entfernt Chlor zum Schutz der Membrane. Das Modul besteht aus Membrane, Druckrohr und Spülventil. Die Membrane ist das Herzstück der Anlage und für die Reinwasserqualität entscheidend.

Platz 4: Aqua Medic Platinum line Plus (24V) Umkehrosmoseanlage

Aqua Medic platinum line plus (24V) Umkehrosmoseanlage mit Druckerhöhungspumpe zur Aufbereitung von Leitungswasser von bis zu 400 l/Tag Neue Version – jetzt als 24V Version Zur Produktion von weichem und salzarmem Wasser für Meer- und Süßwasseraquarien, zum Besprühen von Terrarien und vielen anderen Anwendungen. Die Umkehrosmoseanlage platinum line plus ist eine kompakte und vielseitige Anlage der Spitzenklasse. Sie ist mit drei großen 10″ Filtergehäusen ausgestattet. Die Filtereinsätze (Aktivkohle, Feinfilter und Entmineralisierungsharz) können leicht gewechselt werden.

Platz 5: PUR Booster 5 Stufen 400 GPD Direct flow Osmoseanlage

1,2 Liter pro Minute reinstes Osmosewasser aus einer 400 GPD Hochleistungsmembrane. Weniger Abwasserkosten bei einem Verhältnis von bis zu 1:1. Directflow Anlage ohne Vorratstank. Jegliche Schadstoffe, wie Bakterien, Viren oder Nitrate sowie Schwermetalle werden sicher entfernt. Das Wasser wird kalkfrei. Die purway Umkehrosmoseanlage ist ideal für jeden Haushalt, bestimmen Sie selbst die Qualität Ihres Wassers.

Osmoseanlagen bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Osmoseanlage Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Osmoseanlagen finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen. Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du vor dem Kauf einer Osmoseanlage achten solltest

Viele Menschen können sich nicht damit anfreunden, Wasser direkt aus der Wasserleitung zu trinken. Obwohl das Trinkwasser in Deutschland als sauber gilt und regelmäßig auf Belastungen überprüft und kontrolliert wird, finden sich immer wieder Meldungen über Hormon- und Medikamentenrückstände im Trinkwasser. Ebenso sind anorganische Mineralien, unterschiedlichste Schadstoffe und Kalk enthalten. Sauberes Wasser, ohne Belastung durch Keime, gehört allerdings zu den wertvollsten Nahrungsmitteln. Reines Wasser versorgt den Körper nicht nur mit allen notwendigen Nährstoffen, sondern beugt auch Krankheiten vor und fördert den Stoffwechsel. Damit Du sicheres und sauberes Wasser aus dem Wasserhahn bekommst, ist eine Osmoseanlage eine gute Investition. Die Wasseraufbereiter entfernen nahezu alle Schadstoffe aus dem Leitungswasser und reduzieren den Härtegrad.

Was ist eine Osmoseanlage?

Die Osmoseanlage ist ein Wasserfilter, durch den das Wasser einen bestimmten Reinigungsgrad erhält. Durch die integrierten Filter werden Schadstoffe und Verunreinigungen aufgenommen, damit Du reineres, weicheres und schmackhafteres Trinkwasser erhältst. Die praktischen Filteranlagen sind also für die Aufbereitung von belastetem Wasser geeignet und können sogar Salzwasser trinkbar machen. Du findest verschiedene Arten von Wasseraufbereitern, die sich in der Filterleistung, dem Wasserverbrauch, den enthaltenen Filtern und der Montage unterschieden. Das Wasser aus der Osmoseanlage kannst Du sehr vielseitig verwenden. Es eignet sich zum Putzen, Kochen, für das Aquarium und zum Blumen gießen.

Was ist der Unterschied zwischen Osmose und Umkehrosmose?

Bei der Aufbereitung von Wasser werden zwei unterschiedliche Wirkungsprinzipien genutzt – Osmose und Umkehrosmose. Osmose ist die Bezeichnung für den rein physikalischen Molekülausgleich. Ein Molekül setzt sich aus verschiedenen Atomen zusammen und bezeichnet die kleinste Einheit einer chemischen Verbindung. Die Funktionsweise der Osmose ist sehr komplex gestaltet, lässt sich aber anhand des folgenden Beispiels einfach erklären: Wenn auf der einen Seite der Filtermembran Wasser mit 10 Prozent Salzgehalt befindet und auf der anderen Seite der Membran Wasser mit 20 Prozent Salzgehalt vorhanden ist, gleicht sich die Salzkonzentration auf beiden Seiten an. Das passiert, weil die Moleküle sich so lange mittels osmotischem Druck austauschen, bis auf beiden Seiten der Membran ein Gleichgewicht vorherrscht. Das Wasser hat bei diesem Beispiel nach der Osmose einen Salzgehalt von 15 Prozent auf beiden Seiten der Membran. Umkehrosmose ist wiederum ein technisches Verfahren. Es beruht auf dem Prinzip der Osmose und verändert diese. Mithilfe von Druck wird Wasser durch eine halbdurchlässige Membran gepresst. Dabei ist der Druck höher als der „natürliche“ osmotische Druck.  Es stellt sich eine Umkehrung der Funktionsweise der Osmose ein und darum die Bezeichnung Umkehrosmose. Einfach erklärt bedeutet Umkehrosmose, dass kein Austausch der Wasserbestandteile stattfindet. Vielmehr werden Verunreinigungen, Schwermetalle, Salz und weitere Schadstoffe  von einer Seite der Membran auf die andere verschoben.
Mit einer Osmoseanlage findest Du keine unappetitlichen Kalkrückstände mehr in Haushaltsgeräten.

Mit einer Osmoseanlage findest Du keine unappetitlichen Kalkrückstände mehr in Haushaltsgeräten.

Druckunterschied zwischen den beiden Membranen

Der Druckunterschied zwischen den beiden Membranen sorgt dafür, dass sich das gefilterte Wasser nur in eine Richtung bewegt und nicht zurücklaufen kann. Das Rohwasser wird über den Abfluss abgeleitet und das gereinigte Wasser lässt sich für verschiedene Anwendungen verwerten. Der osmotische Druck ist die Bezeichnung für den minimalen Druck, der bei der Osmoseanlage auf das Wasser ausgeübt werden muss, damit das Einströmen durch die halbdurchlässige Membran im Filter zu verhindern. Zusammengefasst ist die Osmose ein Verfahren, bei dem ein Austausch der Moleküle im Wasser stattfindet. Gleichzeitig erfolgt eine Angleichung der molekularen Beschaffenheit von zwei Flüssigkeiten und in dem Fall von belastetem und unbelastetem Wasser. Das technische Verfahren der Umkehrosmose kehrt die Wirkungsweise der Osmose um und bietet daher die Möglichkeit, Wasser zu filtern und in reines Osmosewasser zu verwandeln, welches einen deutlich geringeren Härtegrad hat.

Wie gestaltet sich die Funktionsweise einer Osmoseanlage in der Praxis?

Für eine Osmoseanlage ist ein Wasseranschluss erforderlich, weil sie das Wasser nach dem Prinzip der Umkehrosmose filtert. Das einströmende Leitungswasser wird mit einem minimalen Druck von 2 bar durch die Membran gepresst. Dort  erfolgt nun die Filterung. Abhängig vom Wasserdruck aus der Leitung, kommt ein Osmose-Wasserfilter mit oder ohne Unterstützung durch eine Pumpe zum Einsatz. Ist der Wasserdruck in der Wasserleitung unter 2 bar, wird eine Osmoseanlage mit Pumpe benötigt. Durch einen weiteren Schlauch wird das verschmutze Wasser in die Kanalisation abgeleitet. Hochwertige Osmoseanlagen schaffen es, 95 bis 100 Prozent der Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen. Dafür sind sie mit Vorfiltern, Aktivkohlefiltern und Nachfiltern versehen. Durch sie wird eine zusätzliche Filterwirkung bereitgestellt. Allerdings haben sie nur eine begrenzte Haltbarkeit und müssen daher regelmäßig erneuert werden. In deutschen Haushalten ist überwiegend ein ausreichender Wasserdruck vorhanden. Dieser variiert im gesamten Bundesgebiet zwischen 2 und 10 bar. Großstädte bieten meist einen Wasserdruck von 4 bis 5 bar. Das bedeutet, dass Du in den meisten Fällen bei der Verwendung einer Osmoseanlage keine Pumpen-Unterstützung brauchst.

Wofür lässt sich das Wasser aus der Osmoseanlage einsetzen?

Das Wasser aus einer Osmoseanlage ist vielseitig einsetzbar. Um Dir zu zeigen, wofür Du es verwenden kannst, findest Du nachfolgend einige Beispiele:

Als Trinkwasser

Mit einer Osmoseanlage kannst Du reines Trinkwasser herstellen, welches frei von Schadstoffen ist. Damit ersparst Du Dir das lästige Schleppen von Wasserkästen und Du machst gleichzeitig noch etwas für die Umwelt, weil Plastikmüll entfällt.

Als Putzwasser

Wasser aus der Osmoseanlage kannst Du sehr gut zum Reinigen von Oberflächen verwenden wie zum Beispiel für, Geschirr, Fenster, Fußböden und das Auto. Es bleiben keine Kalkrückstände zurück und Du brauchst weniger chemische Reinigungsmittel für eine gründliche Reinigung.
Grundlegend ist zu sagen, dass der Wechsel der Filter in Ihrer Osmoseanlage mindestens alle 6 Monate vorzunehmen ist. Neben dem Erhalt der Garantie auf die Osmoseanlage, bringt Ihnen das eine Geldersparnis.

Für Aufgussgetränke

Kaffee- und Teetrinker bevorzugen gefiltertes Wasser für die Zubereitung des Lieblingsgetränks, weil sie der Überzeugung sind, dass Aromen und Geschmacksstoffe besser transportiert werden und dadurch einen intensiveren Geschmack bei den Heißgetränken bereitstellen.

Für Säuglinge

Bei Säuglingen ist das Immunsystem noch nicht richtig entwickelt und Nieren sowie Leber erbringen noch nicht ihre volle Leistung. Die Osmoseanlage reduziert Gift- und Schadstoffe im Wasser und schont dadurch das Immunsystem der Säuglinge.

Für Haushaltselektrogeräte

In herkömmlichem Leitungswasser ist meist ein hoher Kalkgehalt vorhanden, der sich in Kaffeemaschinen, Wasserkochern, Spülmaschinen und Waschmaschinen absetzt. Dadurch wird die Funktionstüchtigkeit negativ beeinflusst. Wasser aus der Osmoseanlage verfügt über einen stark reduzierten Kalkgehalt, wodurch Haushaltsgeräte, die mit Wasser arbeiten, deutlich geschont werden. Das hat positive Auswirkungen auf die Lebensdauer und sogar dafür, dass Du die Geräte seltener entkalken musst.

Zum Kochen

Haushalte, die bereits eine Osmoseanlage besitzen, geben an, dass Gemüse und andere Lebensmittel, die mit Wasser aus der Osmoseanlage zubereitet werden, deutlich intensiver schmecken. Bedenkliche Schadstoffe gelangen nicht ins Kochwasser und in Kontakt mit dem Lebensmitteln, die dadurch belastet würden.

Für Pflanzen

Wasser aus der Osmoseanlage soll sich positiv auf das Wachstum und die Blütezeit von Pflanzen auswirken, ganz gleich ob bei Zimmerpflanzen oder Schnittblumen in der Vase.

Für das Aquarium

Eine Osmoseanlage ist die Basis für jeden, der ein Salzwasser-Aquarium haben möchte. Denn ohne Wasser aus der Osmoseanlage ist Salzwasser-Aquaristik nicht möglich.

Lässt sich Wasser aus der Osmoseanlage in Flaschen abfüllen?

Natürlich kannst Du das Osmosewasser in Flaschen abfüllen. Verwende dafür aber Glasflaschen und keine Kunststoffflaschen. Letztere geben mit der Zeit Microplastik-Partikel an das Wasser ab. Diese enthalten Phytoöstrogene, also chemische Verbindungen, die eine hormonähnliche Wirkung haben. Im menschlichen Körper haben sie eine ähnliche Wirkung wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Für Frauen und Männer stellt Phytoöstrogen ein gesundheitliches Risiko dar. Wenn Du Kunststoffflaschen für die Aufbewahrung vermeidest und stattdessen das Wasser aus der Osmoseanlage in Glasflaschen aufbewahrst, setzt Du Deinen Körper nicht länger diesem Risiko aus.
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In welchem Verhältnis stehen gefilterte Schadstoffe und Filterwasser-Abwasser?

Die Hersteller machen Angaben dazu, welche Schadstoffe durch die Osmoseanlage aus dem Wasser herausgefiltert werden. Meist handelt es sich dabei um Bakterien, Kalk, grobe Rückstände, Chlor und weitere Schadstoffe. Als weitere Angabe findest Du das Verhältnis von Filterwasser zu Abwasser. Bei den besten Osmoseanlagen liegt das Verhältnis bei 1:1. Das bedeutet, dass genauso viel reines Wasser wie Abwasser erzeugt wird. Weniger effektiv arbeitende Osmoseanlagen erzeugen viermal so viel Abwasser wie gereinigtes Wasser.

Gibt es Extras und zusätzliche Funktionen?

Osmoseanlagen sind darauf ausgelegt, Leitungswasser von unerwünschten Stoffen wie Bakterien, Kalk und Chlor zu befreien. Je nachdem, wie hoch der Wasserdruck ist, mit dem das Wasser bei Dir zu Hause aus der Leitung kommt, brauchst Du als Extra eine zusätzliche Pumpe, die den optimalen Druck für die Osmoseanlage aufbaut. Um diese nicht extra anschaffen zu müssen, solltest Du Dich für einen Wasseraufbereiter entscheiden, der gleich eine Pumpe im Lieferumfang hat. Soll das Osmosewasser nur als Trinkwasser verwendet werden, ist es durchaus sinnvoll,  wenn Du eine Anlage wählst, an die Du einen separaten Wasserhahn anschließen kannst. So kannst Du gleichzeitig herkömmliches Wasser zum Spülen, Waschen und Blumen gießen einsetzen.

Wie groß und schwer ist eine Osmoseanlage?

Damit sich eine Osmoseanlage optimal montieren lässt, muss sie in Bezug auf Größe und Gewicht an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sein. Achte daher beim Kauf  einer Wasseraufbereitungsanlage besonders auf die Maße. Das Gewicht bei den meisten Anlagen liegt zwischen 10 und 15 Kilogramm und bei Modellen für das Aquarium bei etwa 1,5 und 3 Kilogramm.

Kann eine Osmoseanlage selbständig montiert und worauf sollte dabei geachtet werden?

Viele Osmoseanlagen sind mit einem Stecksystem ausgestattet, wodurch die Montage einfach von der Hand geht. Bei Modellen mit Schraubsystem gestaltet sich die Montage etwas aufwendiger. Wenn Du keine Ahnung von Wasserkreisläufen hast, solltest Du die Anlage von einem Profi montieren lassen. Möchtest Du die Osmoseanlage selbst montieren, solltest Du folgende Punkte beachten:
  • Um eine Überschwemmung zu vermeiden, solltest Du die Wasserzufuhr vor der Montage unterbrechen.
  • Möchtest Du auf Nummer sicher gehen, kannst Du die Ventile mit Teflonband abdichten.
  • Bei den Verbindungen handelt es sich entweder um Schraub- oder Stecksysteme. Diese schließt Du gemäß der Montageanleitung an den Wasseranschluss an. Wichtig ist dabei die Verwendung des richtigen, empfohlenen Werkzeugs, das sich von Anlage zu Anlage unterscheiden kann.
  • Nach die Osmoseanlage mit dem Wasseranschluss verbunden ist, solltest Du diese auf jeden Fall für einige Minuten durchspülen.
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Triff Deine Kaufentscheidung: Welche der vorgestellten Osmoseanlagen passt am besten zu Dir?

Du bekommst verschiedene Arten von Osmoseanlagen. Darum ist es wichtig, dass Du genau auf die Unterschiede achtest. Im Allgemeinen lassen sich die Osmoseanlagen in vier Kategorien unterteilen. Viele Modelle vereinen die Eigenschaften von mehreren Arten. Darum ist eine strikte Unterteilung gar nicht erst möglich. Folgende Kategorien findest Du bei Wasseraufbereitern:
  • Osmoseanlage mit Tank
  • Osmoseanlage ohne Tank
  • Untertisch-Osmoseanlage
  • Auftisch-Osmoseanlage

Was ist die Besonderheit einer Osmoseanlage mit Tank und was sind die Vor- und Nachteile?

Bei Osmoseanlagen mit Tank findest Du auf der einen Seite Geräte, die eine direkte Wasserzufuhr benötigen und andere, bei denen ein direkter Anschluss nicht notwendig ist. Wasseraufbereitungsanlagen, die keine direkte Wasserzufuhr brauchen, werden mit einem Wasserschlauch, einem Eimer beziehungsweise Gefäß oder anderen technischen Lösungen mit Wasser versorgt. Benötigt die Anlage eine direkte Zufuhr von Wasser, ist der Anschluss der Tank-Osmoseanlage an der Wasserleitung notwendig. Das gefilterte Wasser wird im Tank aufgefangen und aufbewahrt, damit Du bei Bedarf immer auf gefiltertes Wasser zurückgreifen kannst. Bei Osmoseanlagen mit Tank sind meist kleine Membranen vorhanden, die sich kostengünstig austauschen lassen. Die Tank-Osmoseanlagen gehören zu den kostengünstigen Modellen ihrer Art. Wenn kein direkter Wasseranschluss nötig ist, sparst Du Dir  die Montage des Gerätes. Derartige Modelle sind transportabel und erlauben Dir einen flexiblen Einsatz.  Wasserbereiter mit Tank und direktem Wasseranschluss bieten den Vorteil, dass sie sich bequem bedienen lassen und gefiltertes Wasser für spätere Verwendung speichern. Nachteilig ist, dass je nach Material des Tanks unerwünschte Stoffe  in das Wasser abgegeben werden können. Verbleibt das Wasser länger innerhalb des Tanks, steigt das Risiko, dass sich Keime bilden können.

Vorteile

  • Braucht keine Montage (ohne direkten Wasseranschluss)
  • Ist transportabel und flexibel in der Anwendung (ohne direkten Wasseranschluss)
  • Bequeme Bedienung und Handhabung (mit direktem Wasseranschluss)
  • Meist mit kleineren Membranen ausgestattet, kostengünstig austauschbar
  • Häufig preisgünstig in der Anschaffung

Nachteile

  • Je nach Material des Tanks, können unerwünschte Stoffe ins gefilterte Wasser gelangen
  • Lange Standzeiten des Wassers begünstigen Keimbildung

Was ist die Besonderheit einer Osmoseanlage ohne Tank und was sind die Vor- und Nachteile?

Osmoseanlagen ohne Tank werden als Direct-Flow-Filteranlagen oder Direktanlagen bezeichnet. Das zu filternde Wasser wird der Anlage durch den Wasserhahn oder den Wasserhauptanschluss zugeführt. Ein großer Vorteil ist, dass das Wasser mit dieser Anlage direkt aus der Leitung gefiltert und sofort nutzbar ist. Es gibt keine Standzeiten innerhalb der Wasseraufbereitungsanlage und dadurch wird das Gerät selbst nicht verunreinigt. Die Handhabung gestaltet sich meist sehr unkompliziert, weil Du keinen Tank mit Wasser befüllen musst. Ein kleiner Nachteil könnte sich daraus ergeben, dass die Osmoseanlage direkt an den Hauptwasserhahn angeschlossen werden muss und eine professionelle Montage durch den Fachmann erfordert. Bedenken solltest Du auch, dass in solchen Anlagen große Membranen verbaut sind, die bei einem nötigen Austausch zusätzlich höhere Betriebskosten erzeugen. Durch die feste Integration in den Wasserkreislauf, sind diese Anlagen nicht flexibel verwendbar.

Vorteile

  • Gefiltertes Wasser kommt direkt aus der Wasserleitung
  • Wasser kann durch das Gerät nicht verunreinigt werden
  • Leichte Handhabung, da keine Tankbefüllung notwendig

Nachteile

  • Montage meist durch den Fachmann notwendig
  • Feste Montage und nicht flexibel nutzbar
  • Höhere laufende Kosten durch größere, teurere Membranen

Was ist die Besonderheit einer Untertisch-Osmoseanlage und was sind die Vor- und Nachteile?

Die Untertisch-Osmoseanlagen sind eine Unterart der Direct-Flow-Wasseraufbereiter.  Ihre Montage erfolgt unter der Spüle oder dem Waschbecken. Gleichzeitig wird die Anlage direkt mit einer Wasserleitung verbunden. Durch die Untertisch-Montage fallen die Anlagen kaum bis gar nicht auf und nehmen in der Küche keinen Platz auf der Arbeitsfläche ein. Das Wasser wird direkt aus der Leitung gefiltert und steht sofort zur Verwendung bereit. Eine flexible Nutzung ist nicht möglich, da die Untertisch-Osmoseanlagen fest montiert werden. Häufig brauchst Du für die Montage einen Fachmann, der sich mit Wassersystemen auskennt.

Vorteile

  • Gefiltertes Wasser direkt aus dem Wasserhahn
  • Optisch wenig auffällig
  • Nimmt keine Arbeitsfläche auf der Küchenarbeitsplatte weg

Nachteile

  • Benötigt meist eine fachmännische Montage
  • Nicht flexibel verwendbar durch festen Einbau

Was ist die Besonderheit einer Auftisch-Osmoseanlage und was sind die Vor- und Nachteile?

Auftisch-Osmoseanlagen bekommst Du mit und ohne Tank. Da sie immer sichtbar sind, verfügen sie über ein ansprechendes Design. Meist haben die Auftischmodelle die Größe eines durchschnittlichen Wasserkochers. Je nachdem, ob Du Dich für ein Modell mit oder ohne Tank entscheidest, bieten die Geräte Vor- und Nachteile. Bei Modellen mit Tank, ist das Fassungsvermögen meist geringer. Wenn Du eine solche Osmoseanlage in Deiner Küche haben möchtest, solltest Du sicherstellen, dass dafür genug Platz auf der Arbeitsfläche vorhanden ist.

Vorteile

  • Ansprechendes Design
  • Gibt es mit und ohne Tank

Nachteile

  • Tankmodelle meist mit geringem Fassungsvermögen
  • Braucht Platz auf der Arbeitsfläche

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Osmoseanlagen miteinander vergleichen?

Wenn Du eine passende Osmoseanlage finden möchtest, die Deinen Wünschen und Anforderungen entspricht, solltest Du einige Punkte berücksichtigen. Sie helfen Dir auch dabei, einzelne Modellvarianten gegenüberzustellen und zu vergleichen. Folgende wichtige Kriterien erleichtern Dir die Kaufentscheidung:
  • Art der Osmoseanlage
  • Filterung
  • Leistung
  • Wasserdruck
  • Filterwasser-Abwasser-Verhältnis
  • Zusätzliche Funktionen

Art der Osmoseanlage

Um Dich für eine spezielle Art von Osmoseanlage zu entscheiden, solltest Du Dir im ersten Schritt überlegen, ob Du ein Modell mit Wassertank für den flexiblen Einsatz wünschst oder eine direkte Einspeisung von Wasser mit einer festen Montage. Letztere filtern das Wasser direkt aus der Leitung und dieses ist sofort trinkbereit. Anlagen mit Tank haben meist ein geringes Fassungsvermögen und stellen dementsprechend nur eine geringe Menge gefiltertes Wasser bereit. Außerdem kann sich Microplastik aus dem Kunststoff lösen. Ebenso erhöht sich das Risiko der Keimbildung, wenn das Wasser länger im Tank bleibt.

Filterung

Osmoseanlagen können mit drei Arten von Filtern ausgestattet sein. Du findest:
  • Sedimentfilter, die grobe Schwebestoffe und Partikel wie Sand, Rost und Schlamm aus dem Wasser herausfiltern. Sie sind perfekt als Vorfilter geeignet.
  • Aktivkohlefilter nehmen Schadstoffe, Geschmacks- und Geruchsstoffe, Schwermetalle, Staub und organische Substanzen auf. Sie werden im Filter gesammelt, wodurch ein regelmäßiger Austausch notwendig ist.
  • Osmose-Membranen ermöglichen das Trennen von belastenden Inhaltstoffen. Für das Ergebnis der Filterung sind sie der wichtigste Bestandteil und gehören in jede Osmoseanlage.
Ob eine Osmoseanlage zuverlässig arbeitet und das Wasser effektiv filtert, hängt immer davon ab, mit wie vielen Filtern die Anlage ausgestattet ist. Während preisgünstige Anlagen meist nur zwei oder drei Filter haben, verfügen hochwertige Osmoseanlagen über bis zu 7 Filter. Einige Osmoseanlagen arbeiten mit Mineralisierungsfiltern, um das Wasser mit wertvollen Mineralstoffen anzureichern.
Eine Osmoseanlage befreit das Leitungswasser von Schadstoffen und macht es genießbarer.

Eine Osmoseanlage befreit das Leitungswasser von Schadstoffen und macht es genießbarer.

Leistung

Bei Umkehr-Osmoseanlagen erfolgt die Angabe der Leistung mit der filterbaren Wassermenge pro Tag oder pro Minute. Pro Tag liegt die unter Leistungsgrenze bei etwa 200 Liter. Eine leistungsstarke Osmoseanlage kann mehr als 2.000 Liter Wasser am Tag filtern. Der Wert sollte entsprechend der Nutzungsabsichten sein. Wenn Du nur wenig gefiltertes Wasser am Tag brauchst, werden die Filter bei einer leistungsstarken Anlage übermäßig belastet. Wählst Du eine leistungsschwache Anlage, stellt sich schnell Frust ein, wenn Du größere Mengen gefiltertes Wasser benötigst. Die Leistung von Osmoseanlagen wird häufig in Gallonen angegeben. Eine Gallone entspricht 3,79 Liter.

Wasserdruck

Wenn Du eine Osmoseanlage betreiben möchtest, brauchst Du einen Wasserdruck von 2 bar. Es gibt aber auch Geräte, die einen höheren Wasserdruck benötigen. Wenn Deine Wasserzuleitung den Druck nicht liefern kann, brauchst Du einen Wasseraufbereiter mit Pumpe. Liegt ein ordentlicher Wasserdruck vor, kannst Du Dich zugunsten geringerer Anschaffungskosten entscheiden und eine Anlage ohne Pumpenunterstützung wählen. Anhand von zwei Methoden kannst Du den Wasserdruck bei Dir zu Hause leicht ermitteln. Die erste und präzise Möglichkeit ist die Verwendung von einem Manometer, einem Druckmesser für Flüssigkeiten. Das Manometer schließt Du an den Wasserhahn an. Hast Du kein Manometer zur Hand, nimmst Du einen 10-Liter-Eimer und eine Stoppuhr. Den Eimer stellst Du unter den Wasserhahn, drehst diesen voll auf und gleichzeitig betätigst Du die Stoppuhr. Sobald der Eimer voll ist, stoppst Du die Zeit. Dauert das Befüllen länger als 60 Sekunden, liegt der Wasserdruck unter 2 bar. Ist der Eimer nach 40 Sekunden voll, kommt aus der Leitung das Wasser mit einem Druck von etwa 3,5 bar. Ist der Eimer nach 25 Sekunden voll, beträgt der Druck rund 5 bar.

Filterwasser-Abwasser-Verhältnis

Die Effizienz der Osmoseanlage lässt sich anhand des Verhältnisses zwischen Filterwasser und Abwasser bestimmen. Der Wert sagt aus, wie viel Wasser die Osmoseanlage verbraucht, um einen Liter gefiltertes Wasser zu erzeugen. Bei hochwertigen Anlagen liegt das Verhältnis bei 1:1. Das bedeutet, dass das Gerät 2 Liter Leitungswasser braucht, um einen Liter gefiltertes Wasser zu erhalten. Bei weniger hochwertigen Anlagen ist das Verhältnis 1:4. Dadurch wird viermal so viel Wasser verbraucht, um die gleiche Menge gefiltertes Wasser zu erzeugen.

Zusätzliche Funktionen

Osmoseanlagen können mit Zusatzfunktionen ausgestattet sein. Dazu gehört zum Beispiel eine integrierte Wasserpumpe, um den Wasserdruck aus der Leitung zu erhöhen, wenn dieser unter 2 bar liegt. Da Filter und Membranen mit der Zeit verschmutzen, ist eine Selbstreinigungsfunktion sinnvoll. Ebenfalls ist vorteilhaft, wenn die Anlage mit einer Vorrichtung versehen ist, um einfach einen  Wechsel der Filter vornehmen zu können.
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Wie teuer ist eine Osmoseanlage?

Die Kosten für eine Osmoseanlage sind unterschiedlich gestaltet. Der Preis richtet sich nach der Art der Anlage, der Größe der Membran und nach vorhandenen Zusatzfunktionen und Ausstattungen wie beispielsweise einer integrierten Spülung und weiteren Filtern. Eine Osmoseanlage in der unteren Preiskategorie findest Du im mittleren zweistelligen bis unteren dreistelligen Bereich. Anlagen für die Wasserfilterung im mittleren Preissegment bekommst Du  im niedrigen bis mittleren dreistelligen Preisbereich. Wasseraufbereiter für professionelle Zwecke sind deutlich teurer und bewegen sich im vierstelligen Bereich. Osmoseanlagen sind im Allgemeinen in folgenden Preisklassen zu finden:
  • Osmoseanlage der unteren Preisklasse: 50 bis 150 Euro
  • Osmoseanlage der mittleren Preisklasse: 150 bis 300 Euro
  • Osmoseanlage der gehobenen Preisklasse: 300 bis 3000 Euro und mehr
Tipp: Berücksichtige die Betriebskosten. Neben dem Anschaffungspreis solltest Du Dir die Betriebskosten genauer anschauen. Diese richten sich nach der Größe der verbauten Membran und wie häufig die Filter gewechselt werden müssen.

Internet oder Fachhändler vor Ort – wo lohnt sich der Kauf einer Osmoseanlage?

Osmoseanlagen kannst Du vor Ort nicht nur beim Fachhändler für Sanitärtechnik kaufen. Häufig findest Du auch Wasseraufbereitungsanlagen in Baumärkten, Kaufhäusern und sogar in Supermärkten. Wenn Du Dich für den Kauf im örtlichen Handel entscheidest, kannst Du von einer persönlichen, fachlich kompetenten Beratung profitieren. Wie hilfreich die Beratung für Dich ist, steht immer in engem Zusammenhang damit, ob sich der beratende Verkäufer tatsächlich mit den Osmoseanlagen und deren Anforderungen auskennt. Beste Chancen auf eine kompetente Beratung hast Du immer noch bei einem spezialisierten Fachhändler vor Ort. Meist gestaltet sich der Kauf vor Ort etwas umständlich, da die Auswahl und die Möglichkeiten, einzelne Modelle miteinander zu vergleichen, eher begrenzt sind. Im schlimmsten Fall musst Du mehrere Fachgeschäfte aufsuchen, bis Du die passende Osmoseanlage gefunden hast. Bessere Voraussetzungen bietet der Kauf einer Osmoseanlage im Internet. Dort findest Du nahezu alle derzeit erhältlichen Wasseraufbereiter. Da es zu jedem Produkt eine ausführliche Produktbeschreibung gibt, kannst Du Dich zu jeder Variante ausführlich informieren und einzelne Osmoseanlagen miteinander vergleichen. Sobald Du eine passende Wasseraufbereitungsanlage gefunden hast, kannst Du diese sofort bestellen. Dafür gibt es eine einfache Bestellabwicklung und verschiedene Zahlungsmethoden, aus denen Du auswählen kannst. Bei folgenden Onlinehändlern findest Du ein schönes Angebot:
  • Amazon-de
  • Filterzentrale.com
  • Shop.purway.de
  • Myaqua.de
Osmoseanlage Test

Viele Bürger dessen Wasser zu viel Nitrat oder Blei enthalten, sollten über den Einbau einer Osmoseanlage nachdenken. Diese filtert Schadstoffe aus dem Wasser.

Wissenswertes über Osmoseanlagen – Expertenmeinungen und Rechtliches

Gibt es einen Osmoseanlagen-Test der Stiftung Warentest?

Bisher hat die Stiftung Warentest noch keinen Test zu Osmoseanlagen durchgeführt. Auch bei Öko Test, Konsument.at und k-Tipp.ch ist kein derartiger Test zu finden. Bei unserer Recherche sind wir allerdings auf einen interessanten Test der Verbraucherorganisation  aus dem Jahr 2019 gestoßen, in dem das Trinkwasser in 20 deutschen Großstädten und Gemeinden überprüft wurde. Gegen Zahlung einer geringen Gebühr kannst Du den Test freischalten und Dir die Testergebnisse des Trinkwasser-Tests genau anschauen.

Gibt es EU-Richtlinien und Anordnungen zu Osmoseanlagen?

Eine Vielzahl von EU-Richtlinien, Anordnungen, Normen und Rechtsvorschriften regeln bei unterschiedlichen Produkten, ob diese überhaupt auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden dürfen. Sie nehmen dafür die Sicherheit für den Verbraucher genauer unter die Lupe, um diesen in hohem Maß zu schützen. Dafür gibt es unter anderem das Produktsicherheitsgesetz, kurz ProdSG. Es dient einerseits zur Überprüfung der gesetzlichen Maßgaben sowie für die Produktzulassung auf dem EU-Binnenmarkt und andererseits dient es zur Feststellung, ob die Anforderungen gemäß der Gesetzgebung erfüllt werden. EU-Richtlinien und Anordnungen legen hinsichtlich Schutz und Sicherheit der Verbraucher Mindeststandards fest, die beispielsweise in den EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG geregelt sind. Es gibt aber auch solche Produkte, für die es keine spezifischen Anordnungen und Normen gibt. Für sie gelten die allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinien. Im Produktsicherheitsgesetz wurde im Abschnitt 5 das deutsche GS-Zeichen aufgenommen, das für geprüfte Sicherheit steht und nur von unabhängigen Prüfinstitutionen vergeben wird. Ebenfalls gibt es die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) mit der die Bestätigung erfolgt, dass dieses spezielle Produkt den Anforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. Wissen solltest Du aber, dass das CE-Zeichen nicht von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird und dementsprechend kein Prüfsiegel gemäß dem GS-Zeichen ist. Die Regelung zur CE-Kennzeichnung kannst Du in der EU-Richtlinie 93/68/EWG nachlesen.

Weitere Kennzeichnung

Eine weitere Kennzeichnung, auf die Du bei einer Osmoseanlage Wert legen solltest, ist „Water Quality Association“. Dabei handelt es sich um einen Non-Profit-Verband. Ebenfalls interessant ist die National Sanitation Foundation, kurz NSF. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die Produkte auf Sicherheitsmängel und gesundheitsgefährdende Aspekte überprüft. Die Anforderungen sind deutlich höher als die deutsche Gesetzgebung oder das EU-Recht vorschreibt. Verfügt eine Osmoseanlage über das NSF-Zertifikat, bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit und ist ein anerkanntes Sicherheitszeichen, das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus Beachtung findet. Im Bereich des Verbraucherschutzes gibt es eine Gewähr, dass die sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt und durch eine unabhängige Stelle geprüft und regelmäßig überwacht werden. Das CE-Zeichen gewährleistet, dass ein Produkt die Anforderungen der einschlägigen EG-Richtlinien entspricht. Das CE-Zeichen macht für alle Verbraucher in Europa deutlich: Dieses Produkt erfüllt in puncto Sicherheit und Gesundheit den europäischen Standard.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.filterzentrale.com/wasserwelten/umkehrosmose/wartung-einer-osmoseanlage
  • https://www.haus.de/leben/osmosewasser
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Osmose
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Letzte Aktualisierung am 16.10.2021 um 16:22 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API