Ein Reiskocher nimmt Ihnen beim Zubereiten von Reis das ständige Beobachten des Topfes ab: Sie geben Reis und Wasser hinein, schalten das Gerät ein, und es schaltet selbstständig auf Warmhalten um, sobald der Reis gar ist. Gerade wer Reis häufig als Beilage kocht oder größere Mengen für mehrere Personen benötigt, profitiert von der gleichbleibenden Konsistenz und der Zeitersparnis gegenüber dem klassischen Kochtopf.
In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen fünf unterschiedlich ausgestattete Reiskocher vor, erklären die Funktionsweise der Geräte und zeigen, worauf Sie beim Kauf achten sollten – von der passenden Füllmenge über Material und Ausstattung bis hin zur richtigen Wassermenge für unterschiedliche Reissorten.
Was ist ein Reiskocher und wie funktioniert er?
Ein elektrischer Reiskocher besteht im Grunde aus drei Teilen: einem äußeren Gehäuse mit Heizelement, einem herausnehmbaren, meist antihaftbeschichteten Innentopf und einem Deckel, der häufig aus Glas gefertigt ist und über ein Ventil verfügt, durch das überschüssiger Dampf entweichen kann.
Aufbau und Funktionsprinzip
Sie füllen gewaschenen Reis zusammen mit der passenden Menge Wasser in den Innentopf und schließen den Deckel. Das Heizelement erhitzt den Topf, bis das Wasser kocht und nach und nach vom Reis aufgenommen beziehungsweise verdampft wird. Sobald die Temperatur im Topf über den Siedepunkt von Wasser steigt – ein Zeichen dafür, dass kein freies Wasser mehr vorhanden ist – erkennt ein Temperatursensor diesen Punkt, und das Gerät schaltet automatisch auf eine niedrigere Warmhaltetemperatur um. Dadurch brennt der Reis in der Regel nicht an, und Sie müssen den Garvorgang nicht überwachen.
Einfache Modelle verfügen nur über eine Koch- und eine Warmhaltestufe. Digitale Reiskocher bieten zusätzliche Programme für unterschiedliche Reis- oder Getreidesorten, teils auch für Risotto, Grütze oder das schonende Dünsten von Gemüse im mitgelieferten Dampfeinsatz.
Elektrische Reiskocher und ihre stromlosen Alternativen
Neben elektrischen Geräten gibt es auch stromlose Varianten wie den traditionellen Bambusdämpfer, der über einem Topf mit kochendem Wasser sitzt und den Reis durch aufsteigenden Dampf gart, oder spezielle Mikrowellenbehälter, in denen sich kleinere Mengen Reis zubereiten lassen. Diese Alternativen benötigen kein eigenes Heizelement, sind dafür aber weniger komfortabel: Beim Bambusdämpfer müssen Sie die Garzeit selbst im Blick behalten, und Mikrowellenbehälter eignen sich nicht für jede Reissorte gleich gut.

Mit einem Reiskocher lässt sich Reis ohne ständiges Umrühren gleichmäßig garen.
Fünf empfehlenswerte Reiskocher im Überblick
Die folgenden fünf Modelle unterscheiden sich in Fassungsvermögen, Ausstattung und Preis deutlich voneinander. Wir stellen sie Ihnen ohne Rangfolge vor – welches Gerät am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Haushaltsgröße und Ihren Ansprüchen an die Zusatzfunktionen ab.
Reishunger Reiskocher mit Dampfgareinsatz
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Der Innentopf dieses Reiskochers ist doppelt antihaftbeschichtet und mit einer Wabenstruktur versehen, die dabei helfen soll, dass sich der Reis nicht am Boden festsetzt. Neben dem klassischen Kochen von weißem Reis eignet sich das Gerät durch den beiliegenden Dampfeinsatz auch zum schonenden Garen von Gemüse. Reishunger bietet zudem eine Variante mit keramikbeschichtetem Innentopf an, die sich als Alternative eignet, falls Sie eine besonders pflegeleichte Oberfläche bevorzugen.
Russell Hobbs Reiskocher mit 1,8 Liter Fassungsvermögen
- Herausnehmbarer, antihaftbeschichteter Gartopf, Glasdeckel zum Verfolgen des Garvorgangs
Dieses Modell von Russell Hobbs richtet sich mit seinem größeren Fassungsvermögen eher an Familien oder Personen, die häufiger für mehrere Gäste kochen. Der Edelstahl-Außenkörper und der antihaftbeschichtete Innentopf sind pflegeleicht, der mitgelieferte Dampfgareinsatz lässt sich zusätzlich zum parallelen Garen von Gemüse, Fisch oder Fleisch nutzen, während der Reis im unteren Topf kocht.
PerfectCook Edelstahl-Reiskocher als Multikocher
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Der PerfectCook-Reiskocher versteht sich als kompakter Alleskönner: Neben dem klassischen Kochen von Reis – ob Basmati-, Jasmin- oder anderen Langkornsorten – lässt er sich auch für Risotto oder als Dampfgarer für Gemüse einsetzen. Der doppelt beschichtete Innentopf soll ein Anhaften verhindern, eine Warmhaltefunktion hält den fertigen Reis nach dem Garen auf Temperatur.
Emerio Reiskocher mit Abschaltautomatik
- Antihaftbeschichteter Gartopf
Der Emerio-Reiskocher schaltet nach Abschluss des Garvorgangs automatisch ab beziehungsweise auf Warmhalten um, sodass Sie sich nicht selbst um den richtigen Zeitpunkt kümmern müssen. Der herausnehmbare, antihaftbeschichtete Kochbehälter lässt sich für die Reinigung einfach entnehmen. Mit rund 1,5 Litern Fassungsvermögen eignet sich das Gerät für kleinere bis mittlere Haushalte.
Tristar Mini-Reiskocher für kleine Haushalte
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Wer nur wenig Platz in der Küche hat oder überwiegend für sich allein kocht, findet im Tristar-Mini-Reiskocher mit rund 0,6 Litern Fassungsvermögen eine platzsparende Lösung. Für größere Runden ist das Gerät naturgemäß nicht ausgelegt, dafür lässt es sich nach Gebrauch leicht verstauen und ist schnell einsatzbereit.
Worauf Sie beim Kauf eines Reiskochers achten sollten
Damit Sie das für Ihre Bedürfnisse passende Gerät finden, lohnt sich ein Blick auf die folgenden Kriterien.
Fassungsvermögen und Haushaltsgröße
Mini-Reiskocher mit etwa 0,5 bis 0,6 Litern eignen sich für Single-Haushalte oder Paare. Für Familien oder wenn regelmäßig Gäste bewirtet werden, sind Geräte ab etwa 1,5 Litern praktischer. In einem größeren Reiskocher lassen sich zwar auch kleinere Portionen zubereiten, indem Sie die Wasser- und Reismenge entsprechend anpassen, allerdings benötigen größere Geräte mehr Stauraum und sind schwerer zu verstauen.
Material und Verarbeitung
Die meisten Reiskocher bestehen aus einer Kombination aus Edelstahl und Kunststoff, wobei zumindest der Innentopf in der Regel antihaftbeschichtet ist. Achten Sie darauf, dass Kunststoffteile, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, als BPA-frei ausgewiesen sind. Bei einfacheren Modellen liegt der Deckel meist lose auf dem Topf auf, während hochwertigere Geräte über einen Verschlussmechanismus mit Dichtungsring verfügen, der den Dampf besser im Topf hält.
Ausstattung: Warmhaltefunktion, Dampfeinsatz und Timer
Eine Warmhaltefunktion gehört inzwischen bei fast allen elektrischen Reiskochern zur Grundausstattung und schaltet sich nach dem Garvorgang automatisch oder per Knopfdruck zu. Ein zusätzlicher Dampfgareinsatz erlaubt es, parallel zum Reis auch Gemüse, Fisch oder Fleisch schonend zu garen. Wer den Kochvorgang zeitlich vorplanen möchte, findet bei einigen digitalen Modellen zudem eine Timer-Funktion zur Startzeitvorwahl.
Handhabung und Reinigung
Die Bedienung ist bei den meisten Geräten denkbar einfach: Reis abmessen, waschen, zusammen mit der passenden Wassermenge in den Topf geben und das Gerät einschalten. Nach Ende des Garvorgangs übernimmt entweder die automatische Warmhaltefunktion, oder Sie schalten diese manuell zu. Für die Reinigung lässt sich der Innentopf bei den meisten Modellen einfach herausnehmen; dank Antihaftbeschichtung genügt in der Regel warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Verwenden Sie zum Entnehmen des Reises am besten Holz- oder Kunststoffbesteck, um die Beschichtung nicht zu zerkratzen.
Reis richtig zubereiten: Wassermenge und Reissorten
Das richtige Verhältnis von Wasser und Reis
Wie viel Wasser Sie benötigen, hängt von der jeweiligen Reissorte ab und ist häufig auf der Verpackung angegeben. Als grobe Orientierung für weißen Langkornreis gilt ein Verhältnis von etwa eineinhalb Teilen Wasser auf einen Teil Reis; Naturreis und andere Vollkornsorten benötigen meist etwas mehr Wasser und eine längere Garzeit. Die meisten Reiskocher werden mit einem passenden Messbecher geliefert, mit dem sich das Verhältnis einfach abmessen lässt. Im Zweifel ist die Herstellerangabe auf der Reisverpackung oder im Handbuch des Geräts die verlässlichste Quelle.
Welche Reissorten eignen sich für den Reiskocher?
Grundsätzlich lassen sich die meisten gängigen Reissorten in einem Reiskocher zubereiten, darunter:
- Langkornreis
- Basmatireis
- Jasminreis
- Naturreis beziehungsweise Vollkornreis
- Sushi-Reis
- Wildreis
- Schwarzer Reis
- Risottoreis, sofern das Gerät über ein passendes Programm verfügt
Milchreis sollten Sie dagegen nicht im Reiskocher zubereiten, da die Milch anbrennen kann, bevor das Gerät auf Warmhalten umschaltet. Einfache Reiskocher ohne mehrere Programme eignen sich am ehesten für Standardsorten wie Basmati- oder Jasminreis; wer regelmäßig Naturreis, Quinoa oder andere Getreidesorten zubereiten möchte, ist mit einem digitalen Gerät mit mehreren Kochprogrammen besser bedient.
Alternativen zum elektrischen Reiskocher
Ein Reiskocher ist praktisch, aber nicht die einzige Möglichkeit, Reis zuzubereiten. Reis lässt sich klassisch im Kochtopf garen, indem er in kaltem bis lauwarmem Wasser aufgesetzt, kurz aufgekocht und anschließend bei geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe gegart wird, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist.
Auch ein Schnellkochtopf eignet sich zur Zubereitung von Reis und verkürzt die Garzeit spürbar, ist in der Anschaffung aber meist etwas teurer als ein einfacher Reiskocher. Wer Reis nicht nur als Beilage, sondern als Teil eines kompletten Gerichts zubereiten möchte, kann ihn auch direkt in einem Wok garen und anschließend Gemüse, Öl und weitere Zutaten hinzufügen, sodass ein vollständiges Gericht in einem Topf entsteht.
Darüber hinaus lässt sich Reis in vielen Multikochern und in einer Küchenmaschine mit entsprechendem Programm zubereiten. Diese Geräte sind in der Anschaffung in der Regel deutlich teurer als ein reiner Reiskocher, bieten dafür aber ein breiteres Funktionsspektrum, falls Sie ohnehin ein Multifunktionsgerät für Ihre Küche suchen. Wer daneben regelmäßig Gemüse, Fisch oder Fleisch schonend garen möchte, findet auch in einem separaten Dampfgarer eine sinnvolle Ergänzung.

Reis lässt sich mit vielen unterschiedlichen Zutaten kombinieren.
Herkunft des Reiskochers und Verbreitung in der Küche
Das Prinzip des elektrischen Reiskochers stammt ursprünglich aus Japan, wo Reis seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln zählt und entsprechend häufig zubereitet wird. Von dort aus verbreitete sich das Gerät zunächst in weiteren asiatischen Ländern und ist inzwischen auch in europäischen Haushalten fest etabliert – nicht zuletzt, weil asiatische Küche und damit auch Reisgerichte hierzulande deutlich populärer geworden sind. Während frühe Modelle meist nur eine einzige Kochstufe kannten, verfügen heutige Geräte je nach Preisklasse über deutlich mehr Komfortfunktionen, ohne dass sich am grundlegenden Funktionsprinzip viel geändert hätte.
Energieverbrauch und Geräuschentwicklung im Alltag
Ein Reiskocher arbeitet mit einer festen Heizleistung, die je nach Modell meist zwischen 300 und 700 Watt liegt. Da das Gerät nach dem Garvorgang selbstständig auf eine niedrigere Warmhaltetemperatur umschaltet, verbraucht es im Dauerbetrieb spürbar weniger Energie als ein Topf, der auf offener Herdplatte konstant beheizt werden muss. Besonders bei kleinen Mengen – etwa für einen Ein- oder Zweipersonenhaushalt – lohnt sich der Reiskocher daher tendenziell eher als das Kochen im großen Topf, in dem viel Energie ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird.
In puncto Geräuschentwicklung unterscheiden sich die Modelle: Während des eigentlichen Kochvorgangs ist meist ein leises Blubbern zu hören, sobald das Wasser zu kochen beginnt. Viele Geräte melden das Ende des Garvorgangs zusätzlich mit einem kurzen akustischen Signal. Wer besonders geräuschempfindlich ist, sollte bei der Produktbeschreibung des jeweiligen Herstellers auf Angaben zur Lautstärke achten, auch wenn ein Reiskocher grundsätzlich zu den eher leisen Küchengeräten zählt.
Typische Anwendungsfehler und wie Sie sie vermeiden
Auch wenn die Bedienung eines Reiskochers grundsätzlich einfach ist, schleichen sich in der Praxis immer wieder dieselben Fehler ein:
- Falsches Wasser-Reis-Verhältnis: Wird zu wenig Wasser verwendet, bleibt der Reis trocken oder brennt an; zu viel Wasser führt zu einem matschigen Ergebnis. Ein Blick auf die Verpackungsangabe oder das mitgelieferte Messbecher-System hilft, dies zu vermeiden.
- Reis nicht waschen: Wer den Reis ungewaschen in den Kocher gibt, riskiert ein klebrigeres Ergebnis, da überschüssige Stärke nicht ausgespült wurde.
- Deckel während des Garvorgangs öffnen: Dadurch entweicht Dampf, die Gartemperatur sinkt kurzzeitig, und der Garprozess kann ungleichmäßiger verlaufen.
- Zu lange Warmhaltezeit: Auch wenn die Warmhaltefunktion praktisch ist, verändert sich die Konsistenz des Reises nach vielen Stunden im Warmhaltemodus – er wird tendenziell trockener oder verliert an Biss.
- Ungeeignetes Besteck: Metalllöffel oder -gabeln können die Antihaftbeschichtung des Innentopfs zerkratzen und deren Lebensdauer verkürzen.
Reiskocher oder Kochtopf: Ein Vergleich für den Alltag
Ob sich die Anschaffung eines Reiskochers lohnt, hängt stark davon ab, wie oft und in welchen Mengen Sie Reis zubereiten. Im klassischen Kochtopf müssen Sie Wassermenge und Hitze selbst im Blick behalten und riskieren bei kurzer Unaufmerksamkeit, dass der Reis anbrennt oder überkocht. Ein Reiskocher übernimmt diese Überwachung automatisch, benötigt dafür aber zusätzlichen Stauraum in der Küche und ist ein weiteres Gerät, das gereinigt und gewartet werden will.
Für gelegentliches Kochen kleiner Mengen kann der Kochtopf völlig ausreichen. Wer dagegen regelmäßig Reis kocht, größere Mengen für mehrere Personen zubereitet oder die Garzeit nicht ständig überwachen möchte – etwa weil parallel andere Gerichte zubereitet werden –, profitiert spürbar von der Automatik eines Reiskochers. Auch die Warmhaltefunktion ist im Alltag praktisch, etwa wenn sich der Beginn des Essens verzögert und der Reis trotzdem servierfertig bleiben soll.
Zubehör: Was neben dem Reiskocher noch sinnvoll sein kann
Die meisten Reiskocher werden bereits mit einem passenden Messbecher und einem Reislöffel aus Kunststoff oder Holz ausgeliefert, sodass Sie zunächst kein weiteres Zubehör benötigen. Sinnvoll kann darüber hinaus ein separates Sieb zum Waschen des Reises sein, falls im Lieferumfang keines enthalten ist. Wer den Dampfgareinsatz seines Reiskochers regelmäßig nutzt, sollte zudem auf hitzebeständige Silikon- oder Holzuntersetzer achten, um die Arbeitsfläche beim Herausnehmen des heißen Einsatzes zu schützen.
Pflege, Sicherheit und Lebensdauer
Reiskocher sind grundsätzlich pflegeleicht: Das Gehäuse wischen Sie am besten mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab, während sich der herausnehmbare Innentopf meist direkt unter fließendem Wasser reinigen lässt. Achten Sie darauf, dass der Reiskocher auf einer stabilen, rutschfesten Unterlage steht, da während des Kochvorgangs Dampf entweicht und der Deckel bei manchen Modellen nicht fest verriegelt ist.
Waschen Sie Reis vor dem Kochen gründlich unter fließendem Wasser, bis dieses weitgehend klar bleibt. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt, der Reis verklebt beim Garen weniger, und eventuelle Verunreinigungen aus Verpackung und Transport werden ausgespült. Bei einer dünnen Antihaftbeschichtung kann diese sich mit der Zeit ablösen; verwenden Sie deshalb möglichst keine Metallutensilien im Innentopf, um die Lebensdauer der Beschichtung zu verlängern.
Häufig gestellte Fragen zum Reiskocher
Für weißen Langkornreis gilt als grobe Orientierung ein Verhältnis von etwa eineinhalb Teilen Wasser auf einen Teil Reis. Naturreis und andere Vollkornsorten benötigen meist etwas mehr Wasser und eine längere Garzeit. Verlässlicher als Faustregeln ist die Angabe auf der jeweiligen Reisverpackung oder im Handbuch des Geräts, da sich der Wasserbedarf je nach Sorte unterscheidet.
Viele Reiskocher verfügen über einen Dampfgareinsatz, in dem sich parallel zum Reis auch Gemüse, Fisch oder Fleisch schonend garen lässt. Digitale Modelle mit mehreren Programmen eignen sich zusätzlich oft für Risotto oder andere Getreidesorten. Wie vielseitig ein Gerät einsetzbar ist, hängt stark vom jeweiligen Modell und dessen Ausstattung ab.
Es empfiehlt sich, Reis vor dem Kochen unter fließendem Wasser zu waschen, bis das Wasser weitgehend klar bleibt. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt, wodurch der Reis später weniger verklebt, und mögliche Verunreinigungen aus Verpackung und Transport werden ausgespült.
Die Garzeit hängt von der Reissorte, der Menge und dem jeweiligen Gerät ab. Weißer Reis ist in der Regel schneller gar als Naturreis oder Vollkornreis, da diese Sorten mehr Wasser aufnehmen müssen. Genaue Zeitangaben finden Sie am besten in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts oder auf der Reisverpackung.
Das Gehäuse wischen Sie am besten mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab. Der herausnehmbare Innentopf lässt sich bei den meisten Modellen dank Antihaftbeschichtung einfach unter fließendem Wasser reinigen. Verwenden Sie möglichst Kunststoff- oder Holzutensilien statt Metall im Innentopf, um die Beschichtung nicht zu beschädigen.
Fazit
Ein Reiskocher nimmt Ihnen die Überwachung des Kochvorgangs ab und liefert bei richtiger Wassermenge zuverlässig gleichmäßig gegarten Reis. Für welches der vorgestellten Modelle Sie sich entscheiden, hängt vor allem von Ihrer Haushaltsgröße und davon ab, ob Sie zusätzliche Funktionen wie einen Dampfgareinsatz oder mehrere Kochprogramme benötigen. Wer regelmäßig größere Mengen kocht oder Gemüse gleich mitgaren möchte, ist mit einem größeren, besser ausgestatteten Gerät gut beraten; für kleine Haushalte genügt oft schon ein einfaches, kompaktes Modell.
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Letzte Aktualisierung am 29.09.2026 um 00:08 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

