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Eismaschinen mit Kompressor im Vergleich: Fassungsvermögen, Behälter und Funktionen
Veröffentlicht von: Redaktion ExpertMensch|In: Haushalt, Küche, Küchengeräte, Küchenkleingeräte|3. Oktober 2026
Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2026) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 03.10.2026

Eismaschinen mit Kompressor im Vergleich: Fassungsvermögen, Behälter und Funktionen

VG Wort

Eine Eismaschine mit Kompressor kühlt die Eismasse selbst. Du füllst die vorbereitete Mischung ein, schaltest das Gerät ein, und ein eingebautes Kühlaggregat sorgt zusammen mit dem Rührwerk dafür, dass aus der flüssigen Masse nach und nach Speiseeis wird. Einen Behälter, der vorher stundenlang im Gefrierfach liegen muss, brauchst Du bei dieser Bauart in der Regel nicht. Genau das unterscheidet sie von den verbreiteten Modellen mit Kühlakku.

Auf dieser Seite geht es ausschließlich um diese Unterart. Wenn Du Dir zunächst einen Überblick über alle Bauarten verschaffen möchtest, also auch über Geräte mit vorgekühltem Behälter, findest Du ihn in unserem allgemeinen Vergleich zu Eismaschinen. Hier dagegen stehen fünf Eismaschinen im Mittelpunkt, die laut Produktbezeichnung einen Kompressor bzw. Kompressortechnik besitzen.

Die Einordnung der fünf Geräte beruht ausschließlich auf Herstellerangaben und Produktbeschreibungen, konkret auf der jeweiligen Produktbezeichnung. Einen eigenen Praxis- oder Labortest haben wir nicht durchgeführt. Die Reihenfolge der Produkte ist kein Ranking. Im Ratgeberteil findest Du allgemeine Informationen zur Funktionsweise, zu Fassungsvermögen, Leistungsangaben, Behälter, Zusatzfunktionen, Aufstellung, Zubereitung und Reinigung.

Kompressor, Kühlakku oder Handbetrieb: die Bauarten im Überblick

Damit aus einer Eismasse Speiseeis wird, müssen zwei Dinge gleichzeitig passieren: Die Masse muss deutlich unter den Gefrierpunkt gekühlt werden, und sie muss dabei in Bewegung bleiben. Durch das Rühren entstehen kleinere Eiskristalle, außerdem wird etwas Luft eingearbeitet. Beides trägt dazu bei, dass das Eis eher cremig als hart und splittrig wird. Wie die Kälte in die Masse kommt, unterscheidet die gängigen Bauarten voneinander.

Eismaschine mit Kühlakku

Bei dieser Bauart besitzt der Behälter eine doppelte Wand, in der sich eine Kühlflüssigkeit befindet. Der Behälter wird vor der Zubereitung im Gefrierschrank oder in der Gefriertruhe tiefgekühlt, je nach Hersteller oft viele Stunden lang. Anschließend wird er in das Gerät eingesetzt, und ein Motor treibt das Rührelement an. Die gespeicherte Kälte reicht in der Regel für eine Füllung. Für eine zweite Sorte muss der Behälter erneut eingefroren werden, sofern kein zweiter Behälter vorhanden ist.

Eismaschine mit Kompressor

Ein Gerät mit Kompressor erzeugt die Kälte selbst, ähnlich wie ein Gefriergerät. Du brauchst also eine Steckdose, aber keinen Platz im Gefrierfach. Je nach Modell kann die Maschine vor dem Einfüllen kurz vorkühlen, und nach einer Füllung lässt sich mit etwas Pause oft direkt die nächste zubereiten. Dafür sind Kompressorgeräte in der Regel größer, schwerer und teurer als Modelle mit Kühlakku.

Nicht verwechseln solltest Du die Eismaschine mit einer Eiswürfelmaschine. Auch diese arbeitet häufig mit einem Kompressor, stellt aber Eiswürfel für Getränke her und kein Speiseeis. Einen eigenen Überblick dazu findest Du in unserem Vergleich zu Eiswürfelmaschinen.

So arbeitet der Kompressor in einer Eismaschine

Das Prinzip entspricht im Kern dem eines Kühl- oder Gefriergeräts. Im Inneren der Maschine zirkuliert ein Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf. An der Stelle, an der es verdampft, nimmt es Wärme auf. Bei einer Eismaschine liegt dieser Bereich direkt am Behälter bzw. an der Wanne, in die der Behälter eingesetzt wird. Der Masse wird dadurch Wärme entzogen, sie kühlt ab.

Der Kompressor verdichtet anschließend das gasförmige Kältemittel. Dabei steigen Druck und Temperatur. Im sogenannten Verflüssiger gibt das Kältemittel die aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft ab und wird wieder flüssig. Über ein Drossel- oder Expansionselement sinkt der Druck erneut, und der Kreislauf beginnt von vorn. Weil die Wärme irgendwo hin muss, wird ein Kompressorgerät an seinen Lüftungsöffnungen in der Regel spürbar warm.

Gleichzeitig dreht sich im Behälter ein Rührelement. Es schabt die Masse vom gekühlten Rand ab, mischt sie durch und arbeitet Luft ein. Mit fortschreitender Zubereitung wird die Masse fester.

Symbolbild zum Thema Speiseeis
Symbolbild zum Thema Speiseeis.

Fünf Eismaschinen mit Kompressor im Vergleich

Die folgenden fünf Geräte stammen von drei Anbietern. Alle fünf Produktbezeichnungen nennen einen Kompressor bzw. Kompressortechnik sowie eine Mengenangabe in Litern. Laut Produktbezeichnung reicht die Spanne von 1,2 Liter bis 2 Liter. Die Mengenangaben sind dabei so wiedergegeben, wie sie in der jeweiligen Bezeichnung stehen. Ob sich eine Angabe auf das Behältervolumen oder auf die herstellbare Eismenge bezieht, geht aus den Bezeichnungen nicht in jedem Fall eindeutig hervor.

  • H.Koenig Eismaschine HF250: laut Produktbezeichnung 1,5 L, 150 W, Kompressor
  • Springlane Eismaschine Emma: laut Produktbezeichnung 1,5 L, selbstkühlender Kompressor, 150 W
  • Springlane Eismaschine Elli: laut Produktbezeichnung 1,2 L, selbstkühlender Kompressor, 135 W
  • Springlane Eismaschine & Joghurtbereiter Elisa: laut Produktbezeichnung 2,0 L, selbstkühlender Kompressor, 220 W
  • CASO Ice Creamer: laut Produktbezeichnung Eismaschine und Joghurtmaschine mit Kompressortechnik, bis zu 2 Liter

H.Koenig Eismaschine HF250 mit Kompressor

H.Koenig Professionelle Eismaschine HF250, Elektrische Eismaschine 1,5L, 150 W, Kühlen...
  • GROSSES VERMÖGEN: Mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Litern bietet diese Eisturbine die...

Die HF250 von H.Koenig wird laut Produktbezeichnung als „professionelle“, elektrische Eismaschine mit Kompressor bezeichnet. Als Fassungsvermögen nennt die Bezeichnung 1,5 Liter, als Leistung 150 W. Zu den Funktionen gehört laut Produktbezeichnung „Kühlen & Kalthalten“. Außerdem wird eine schnelle Zubereitung genannt, ohne dass die Bezeichnung dafür eine konkrete Zeit angibt.

Als mögliche Zubereitungen führt die Produktbezeichnung gefrorenen Joghurt, Sorbet und Eiscreme auf. Angaben zum Material des Gehäuses oder des Behälters, zu einem Display oder zum Zubehör enthält die Bezeichnung nicht.

Springlane Eismaschine Emma 1,5 L mit Kompressor

Die Emma von Springlane ist laut Produktbezeichnung eine Eismaschine mit selbstkühlendem Kompressor und 150 W. Das Fassungsvermögen wird mit 1,5 Liter angegeben. Als Material nennt die Bezeichnung Edelstahl. Der Eisbehälter ist laut Produktbezeichnung entnehmbar.

Zum Lieferumfang gehört laut Produktbezeichnung ein Rezeptheft. Als Farbe ist bei der hier vorgestellten Ausführung Silber angegeben. Weitere Funktionen wie eine Kühlhaltefunktion, ein Timer oder eine Joghurtfunktion werden in der Bezeichnung nicht genannt. Ob und in welcher Form sie vorhanden sind, lässt sich nur den ausführlichen Herstellerangaben entnehmen.

Springlane Eismaschine Elli 1,2 L mit Kompressor

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Auch die Elli stammt von Springlane und besitzt laut Produktbezeichnung einen selbstkühlenden Kompressor. Die Leistung wird mit 135 W angegeben, das Fassungsvermögen mit 1,2 Liter. Damit nennt sie unter den fünf hier vorgestellten Geräten die kleinste Literangabe. Die Bezeichnung beschreibt das Gerät als Eiscrememaschine aus Edelstahl.

Wie bei der Emma ist der Eisbehälter laut Produktbezeichnung entnehmbar, und ein Rezeptheft gehört zum Lieferumfang. Angaben zu Zusatzfunktionen wie Kühlhalten, Joghurtbereitung oder einem Display enthält die Bezeichnung nicht. Die Elli unterscheidet sich von der Emma laut Produktbezeichnung also vor allem durch das angegebene Fassungsvermögen und die Wattzahl. Weitere Unterschiede in Ausstattung, Abmessungen oder Bedienung lassen sich nur anhand der vollständigen Herstellerangaben beurteilen.

Springlane Eismaschine & Joghurtbereiter Elisa 2,0 L mit Kompressor

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SPRINGLANE Eismaschine & Joghurtbereiter Elisa 2,0 L mit selbstkühlendem Kompressor 220 W, aus...
  • PERFEKTE ERGEBNISSE – In nur 45 Minuten zaubert Elisa 2 Liter cremiges Speiseeis und...

Die Elisa wird von Springlane laut Produktbezeichnung als Kombination aus Eismaschine und Joghurtbereiter angeboten. Sie besitzt einen selbstkühlenden Kompressor mit 220 W und ein Fassungsvermögen von 2,0 Liter. Als Material nennt die Bezeichnung Edelstahl, als Farbe Silber.

Laut Produktbezeichnung verfügt das Gerät über eine Kühl- und eine Heizfunktion. Allgemein gilt: Für Joghurt wird Milch nicht gekühlt, sondern in der Regel über mehrere Stunden warm gehalten. Ein Rezeptheft gehört laut Produktbezeichnung ebenfalls dazu. Wie die Funktionen im Einzelnen eingestellt werden und welche Temperaturen das Gerät erreicht, geht aus der Produktbezeichnung nicht hervor.

CASO Ice Creamer Eismaschine mit Kompressortechnik

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CASO Ice Creamer - 2 in 1 Design Eismaschine und Joghurtmaschine mit Kompressortechnik, kein...
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Der Ice Creamer von CASO ist laut Produktbezeichnung eine 2-in-1-Eismaschine und Joghurtmaschine mit Kompressortechnik. Die Bezeichnung betont ausdrücklich, dass kein Vorkühlen notwendig ist. Das ist bei einem Gerät mit Kompressor das grundlegende Merkmal, wird hier aber eigens genannt.

Als Menge gibt die Produktbezeichnung bis zu 2 Liter Eiscreme, Speiseeis oder Joghurt an. Wie bei der Elisa ist also neben Eis auch Joghurt vorgesehen. Eine Wattzahl, ein Material oder Zubehör nennt die Bezeichnung nicht. Welche Programme und Einstellmöglichkeiten das Gerät im Detail bietet, erfährst Du aus den ausführlichen Herstellerangaben.

Worauf Du beim Vergleich von Eismaschinen mit Kompressor achten kannst

Die Produktbezeichnungen geben nur einen Teil der Informationen wieder, die für eine Entscheidung relevant sein können. Die folgenden Kriterien helfen Dir, Herstellerangaben gezielt zu lesen und Geräte sinnvoll nebeneinanderzustellen. Die Ausführungen sind allgemein gehalten und beziehen sich nicht auf einzelne der oben vorgestellten Modelle.

Fassungsvermögen und tatsächliche Eismenge

Die Literangabe ist meist die auffälligste Zahl. Sie kann sich jedoch auf unterschiedliche Dinge beziehen: auf das Volumen des Behälters, auf die maximale Füllmenge der flüssigen Masse oder auf die Menge an fertigem Eis. Da Eismasse beim Rühren Luft aufnimmt und an Volumen gewinnt, darf der Behälter in der Regel nicht bis zum Rand mit flüssiger Masse gefüllt werden. Viele Hersteller geben deshalb eine maximale Einfüllmenge an, die unter dem Behältervolumen liegt.

Für die Praxis bedeutet das: Wenn Du regelmäßig für mehrere Personen Eis zubereiten möchtest, lohnt ein Blick auf die genaue Einfüllmenge in der Bedienungsanleitung. Umgekehrt lassen sich in einem größeren Behälter meist auch kleinere Mengen zubereiten. Ein Vorteil von Kompressorgeräten ist, dass Du nach einer Füllung häufig nach kurzer Pause eine weitere Sorte zubereiten kannst, ohne auf einen erneut eingefrorenen Behälter warten zu müssen.

Leistungsangabe in Watt richtig einordnen

Bei Eismaschinen mit Kompressor findest Du häufig eine Wattzahl in der Produktbezeichnung. Diese Zahl gibt in der Regel die elektrische Leistungsaufnahme an. Ob sie sich auf das gesamte Gerät, nur auf den Kompressor oder auf den Rührmotor bezieht, geht aus der Bezeichnung nicht immer hervor.

Eine höhere Wattzahl kann mit einem leistungsfähigeren Kühlaggregat oder einem kräftigeren Rührwerk einhergehen, muss es aber nicht. Wie schnell eine Maschine Eis herstellt, hängt außerdem von der Füllmenge, der Ausgangstemperatur der Masse, der Rezeptur und der Raumtemperatur ab. Die Wattzahl ist daher ein Anhaltspunkt, aber kein verlässlicher Maßstab für die Zubereitungszeit oder die Eisqualität.

Behälter: entnehmbar oder fest verbaut

Bei Kompressorgeräten gibt es zwei verbreitete Konstruktionen. Entweder sitzt ein herausnehmbarer Eisbehälter in einer gekühlten Wanne, oder die Masse wird direkt in eine fest eingebaute Kühlschüssel gefüllt. Ein entnehmbarer Behälter lässt sich in der Regel leichter ausleeren und reinigen. Bei fest verbauten Schüsseln muss die Reinigung im Gerät erfolgen, was etwas mehr Sorgfalt erfordert, damit kein Wasser in die Elektrik gelangt.

Kühlhaltefunktion, Joghurtprogramm und weitere Funktionen

Viele Kompressorgeräte bieten über das reine Gefrieren hinaus weitere Funktionen. Eine Kühlhaltefunktion kann das fertige Eis eine Zeit lang im Gerät kühl halten, wenn Du es nicht sofort servieren kannst. Wie lange diese Funktion läuft, unterscheidet sich je nach Hersteller. Einige Geräte bieten ein Vorkühlprogramm, bei dem der Behälter vor dem Einfüllen bereits heruntergekühlt wird.

Kombigeräte mit Joghurtfunktion besitzen zusätzlich eine Heizung. Für Joghurt wird Milch mit Joghurtkulturen versetzt und über mehrere Stunden warm gehalten, damit die Bakterien die Milch säuern und eindicken. Wenn Du ohnehin regelmäßig Joghurt herstellst, kann ein solches Kombigerät ein separates Gerät ersetzen. Wenn es Dir nur um Joghurt geht, kann ein eigenständiger Joghurtbereiter die einfachere Lösung sein. Einen Überblick dazu findest Du in unserem Vergleich zu Joghurtbereitern.

Gewicht, Stellplatz und Lüftung

Ein Kompressor samt Kältekreislauf bringt Gewicht mit sich. Eismaschinen dieser Bauart wiegen deshalb in der Regel deutlich mehr als Geräte mit Kühlakku und benötigen mehr Stellfläche.

Da der Kompressor Wärme an die Umgebung abgibt, brauchen die Lüftungsöffnungen in der Regel ausreichend Abstand zu Wänden und anderen Gegenständen. Viele Hersteller empfehlen außerdem, ein Kompressorgerät nach dem Transport oder nach dem Kippen einige Zeit aufrecht stehen zu lassen, bevor es eingeschaltet wird, damit sich das Öl im Kältekreislauf wieder setzen kann. Die genauen Vorgaben stehen in der jeweiligen Bedienungsanleitung.

Eismaschinen mit Kompressor im Vergleich: Fassungsvermögen, Behälter und Funktionen
Symbolbild zum Thema Eis selbst machen.

Eis zubereiten mit einer Kompressor-Eismaschine

Der Ablauf ist bei den meisten Geräten ähnlich. Die Details, etwa ob das Rührwerk vor dem Einfüllen laufen soll oder ob ein Vorkühlprogramm empfohlen wird, unterscheiden sich jedoch. Die folgenden Schritte geben Dir daher nur eine allgemeine Orientierung.

  • Masse vorbereiten: Rühre die Zutaten nach Rezept an. Wird die Masse erhitzt, etwa bei einer Grundmasse mit Eigelb, lass sie anschließend gut abkühlen.
  • Masse kühlen: Eine im Kühlschrank vorgekühlte Masse braucht in der Regel weniger Zeit in der Maschine als eine zimmerwarme.
  • Gerät vorbereiten: Setze Behälter und Rührelement nach Anleitung ein. Manche Hersteller empfehlen, das Gerät einige Minuten vorkühlen zu lassen.
  • Einfüllen: Fülle die Masse nur bis zur angegebenen Höchstmenge ein, da sie beim Rühren an Volumen gewinnt.
  • Zutaten nachgeben: Stückige Zutaten wie Schokolade, Nüsse oder Früchte gibst Du meist erst gegen Ende dazu, sofern der Deckel eine Einfüllöffnung hat.
  • Fertigstellen: Frisch zubereitetes Eis ist meist eher weich. Für eine festere Konsistenz kannst Du es anschließend noch eine Weile in einem geeigneten Gefäß ins Gefrierfach stellen.

Milcheis, Sorbet und Frozen Joghurt

Milcheis und Sahneeis basieren auf Milch, Sahne und Zucker, oft ergänzt durch Eigelb. Fett und Zucker beeinflussen, wie weich und cremig das Eis bleibt. Sorbets werden in der Regel aus Fruchtpüree oder Saft, Wasser und Zucker hergestellt und enthalten keine Milchprodukte. Hier spielt der Zuckeranteil eine besonders große Rolle, da zu wenig Zucker zu einem harten, eisigen Ergebnis führen kann. Frozen Joghurt wird auf Basis von Joghurt zubereitet und schmeckt meist etwas säuerlicher.

Auch vegane Varianten auf Basis von Pflanzendrinks, Kokosmilch oder Nussmus lassen sich in einer Eismaschine zubereiten. Da diese Zutaten anders gefrieren als Milch und Sahne, kann es sinnvoll sein, Rezepte zu verwenden, die ausdrücklich für vegane Eiscreme entwickelt wurden.

Hygiene bei selbst gemachtem Eis

Zutaten wie Milch, Sahne und rohe Eier sind empfindlich. Verwende möglichst frische Zutaten, arbeite mit sauberen Utensilien und lass eine erhitzte Masse zügig abkühlen. Wenn Du Rezepte mit rohem Eigelb verwendest, ist es eine verbreitete Empfehlung, die Masse vorher zu erhitzen, etwa zur Rose abzuziehen.

Zum Portionieren kann ein Eisportionierer hilfreich sein. Verschiedene Bauarten stellen wir Dir in unserem Vergleich zu Eisportionierern vor. Wer Eis gern mit frischen Waffeln serviert, findet passende Geräte in unserem Vergleich zu Waffeleisen.

Reinigung und Pflege einer Eismaschine mit Kompressor

Da Milchprodukte und Eier empfindlich sind, solltest Du die Teile, die mit der Eismasse in Berührung kommen, nach jedem Gebrauch gründlich reinigen. Wie das im Einzelnen geschehen darf, legt der Hersteller fest. Die folgenden Hinweise sind allgemein und ersetzen nicht die Angaben in der Bedienungsanleitung.

  • Ziehe vor der Reinigung den Netzstecker.
  • Entnimm Behälter, Rührelement und Deckel, sofern das vorgesehen ist, und reinige sie mit warmem Wasser und etwas Spülmittel.
  • Ob einzelne Teile spülmaschinengeeignet sind, entnimmst Du der Anleitung. Fehlt eine solche Angabe, ist Handwäsche die sichere Wahl.
  • Verwende keine scheuernden Schwämme oder Reinigungsmittel, um die Oberflächen nicht zu zerkratzen.
  • Das Gehäuse mit Kompressor darf nicht in Wasser getaucht werden. Wische es nur mit einem feuchten Tuch ab.
  • Bei fest eingebauten Kühlschüsseln wischst Du die Schüssel aus, statt sie unter fließendes Wasser zu halten.
  • Lass alle Teile vollständig trocknen, bevor Du das Gerät wieder zusammensetzt oder verstaust.

Kratze das Eis nicht mit Metallgegenständen aus einem beschichteten Behälter. Ein Spatel aus Kunststoff oder Silikon kann die Oberfläche schonen. Kontrolliere außerdem gelegentlich, ob die Lüftungsöffnungen frei von Staub sind, damit der Kompressor seine Wärme ungehindert abgeben kann.

Für wen sich eine Kompressor-Eismaschine allgemein lohnen kann

Ob eine Eismaschine mit Kompressor oder ein Gerät mit Kühlakku besser zu Dir passt, hängt vor allem davon ab, wie oft und in welchen Mengen Du Eis zubereitest. Wer nur gelegentlich im Sommer eine Portion Eis herstellt und Platz im Gefrierfach hat, kommt mit einem Kühlakku-Gerät in der Regel aus. Es ist meist günstiger, leichter und braucht weniger Stauraum.

Ein Kompressorgerät spielt seine Vorteile eher aus, wenn Du spontan Eis zubereiten möchtest, ohne am Vortag an das Einfrieren des Behälters denken zu müssen, oder wenn Du mehrere Sorten nacheinander herstellen willst. Auch wenn Dein Gefrierfach klein ist oder ohnehin voll, kann der Verzicht auf einen einzufrierenden Behälter ein Argument sein. Dem stehen der höhere Anschaffungspreis, das höhere Gewicht, der größere Platzbedarf und der Stromverbrauch während der Zubereitung gegenüber.

Symbolbild zum Thema Eissorten
Symbolbild zum Thema Eissorten.

Häufig gestellte Fragen zur Eismaschine mit Kompressor

Muss ich bei einer Eismaschine mit Kompressor den Behälter vorher einfrieren?

Nein, das ist der wesentliche Unterschied zu Geräten mit Kühlakku. Der eingebaute Kompressor erzeugt die Kälte selbst, sodass der Behälter nicht im Gefrierfach vorgekühlt werden muss. Manche Hersteller empfehlen allerdings, das Gerät vor dem Einfüllen der Masse einige Minuten im Gerät selbst vorkühlen zu lassen.

Wie lange dauert die Zubereitung von Eis mit einer Kompressor-Eismaschine?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Dauer hängt unter anderem von Gerät, Füllmenge, Rezept und Ausgangstemperatur der Masse ab. Eine im Kühlschrank vorgekühlte Masse braucht in der Regel weniger Zeit als eine zimmerwarme. Richtwerte findest Du in der Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers.

Kann ich mehrere Eissorten direkt nacheinander zubereiten?

Bei einer Eismaschine mit Kompressor ist das in der Regel möglich, weil kein Behälter erneut eingefroren werden muss. Zwischen zwei Durchgängen solltest Du das fertige Eis umfüllen und den Behälter kurz reinigen. Ob der Hersteller eine Pause zwischen zwei Durchgängen vorsieht, steht in der Anleitung.

Wie viel Strom verbraucht eine Eismaschine mit Kompressor?

Der Verbrauch hängt von der Leistungsaufnahme des Geräts und der Laufzeit ab. Die Wattzahl aus der Produktbeschreibung multipliziert mit der Betriebsdauer in Stunden ergibt einen groben Näherungswert in Wattstunden. Da die Geräte meist nur für eine Zubereitung laufen und nicht dauerhaft, fällt der Verbrauch im Alltag eher gelegentlich an.

Warum soll eine Kompressor-Eismaschine nach dem Transport stehen bleiben?

Im Kältekreislauf befindet sich neben dem Kältemittel auch Öl für den Kompressor. Wird das Gerät gekippt oder liegend transportiert, kann sich dieses Öl verlagern. Viele Hersteller empfehlen daher, das Gerät vor dem ersten Einschalten eine Zeit lang aufrecht stehen zu lassen. Wie lange, steht in der Bedienungsanleitung.

Kann ich mit einer Eismaschine mit Kompressor auch Joghurt herstellen?

Das ist nur bei Kombigeräten möglich, die neben der Kühlung auch eine Heizfunktion bzw. ein Joghurtprogramm besitzen. Eine reine Eismaschine kühlt nur und kann Milch nicht über Stunden warm halten. Frozen Joghurt, also gefrorener Joghurt als Eisvariante, lässt sich dagegen mit vielen Eismaschinen zubereiten.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/photos/ice-cream-ice-dessert-delicious-476361/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/aromen-dessert-eis-gemischt-1352296/
  • https://www.pexels.com/de-de/foto/eis-entscheidungen-gefrierschrank-gelato-1352271/
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