Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem Beamer kannst du deine eigene Kino-Atmosphäre schaffen. Aber auch für Business-Präsentationen oder Vorträge sind sie hervorragend geeignet.
- Man unterscheidet grundsätzlich vier Arten von Beamern: LCD, DLP, LED und 3LCD Beamer. Dabei hat jede Technologie ihre Vor- und Nachteile.
- Während der DLP Beamer vorwiegend für das Heimkinosystem geeignet ist, werden LCD und 3LCD häufig für geschäftliche Präsentationen genutzt. Der LED-Beamer überzeugt durch seine Sparsamkeit im Stromverbrauch und seine gute Bildqualität.
Fünf empfehlenswerte Beamer im Überblick
Die folgenden fünf Beamer decken unterschiedliche Einsatzzwecke ab – vom klassischen Heimkino-Projektor über ein handliches Bürogerät bis zum kompakten DLP-Modell. Grundlagen zu den einzelnen Technologien findest Du im Ratgeberteil weiter unten.
Acer H6517ABD DLP Beamer
- Die Wiedergabe von 3D-Inhalten im 144 Hz Triple Flash-Modus garantiert Ihnen ein absolut...
Geeignet für natürlich helle oder dunkle Räume, kann der Acer H6517ABD dank einer hellen 3.400-Lumen-Lichtquelle auch während der Tageszeit klare Bilder projizieren. Der Projektor ist für das 3D-Heimkino konzipiert und arbeitet mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Das Kontrastverhältnis beträgt laut Hersteller 20.000:1. Ein 144-Hz-Ausgang sorgt für ein 3D-Bild, das mit einer separat erhältlichen 3D-Brille genutzt werden kann. Die Lampenlebensdauer wird vom Hersteller mit bis zu 10.000 Stunden angegeben.
Epson EB-U05 3LCD Projektor
- Typ: 3LCD Beamer Anwendungsbereich: Heimkino, Geschäftlich, Spiel & Spaß
Der EB-U05 bietet Full-HD-Qualität für zu Hause oder im Büro. Er arbeitet mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und einem Kontrastverhältnis von laut Hersteller 15.000:1. Die Lampenlebensdauer wird mit bis zu 10.000 Stunden angegeben. Mit Maßen von 29,7 x 24,4 x 7,7 cm und einem Gewicht von 2,6 Kilogramm ist das Gerät kompakt gebaut und eignet sich sowohl für Präsentationen als auch für gelegentliche Filmabende.
BenQ TW533 DLP-Projektor
- TW533 3D DLP Projektor 3300ANSI WXGA 1280X800 15.000:1
Der BenQ TW533 überzeugt durch eine schlichte Optik und eine solide Verarbeitung. Die maximale Bildauflösung liegt bei 1.280 x 800 Pixel, es handelt sich also nicht um ein natives Full-HD-Gerät. Der Kontrast liegt laut Hersteller bei 15.000:1. Ausgestattet ist der TW533 mit 2 HDMI-Anschlüssen, 2 Komponenten-Eingängen, 2 D-Sub-Anschlüssen und einer USB-Schnittstelle. Eine 3D-Funktion ist vorhanden, die passende 3D-Brille muss jedoch separat erworben werden.
ELEPHAS LCD Beamer
- UPGRADED TECHNIK —Mit der verbesserte LED-Lichtquelle und LCD-Display Technologie...
Die LED-Lichtquelle des ELEPHAS sorgt für eine gute Bildhelligkeit. Das Gerät unterstützt Full-HD-Zuspielung, arbeitet nativ jedoch mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Die Lebensdauer der LED-Lampen wird mit rund 30.000 Betriebsstunden angegeben, was deutlich über der Lebensdauer klassischer Projektorlampen liegt. Über den HDMI-Anschluss lassen sich Spielekonsolen problemlos anschließen. Die Herstellergarantie beträgt 12 Monate.
ViewSonic PX701HD DLP-Beamer
- DLP Beamer; Anwendungsbereich: Heimkino, Spiel&Spaß
Der ViewSonic PX701HD ist ein Heimkino-DLP-Beamer mit Full-HD-Auflösung und laut Hersteller 3.500 ANSI-Lumen Lichtleistung. Er verfügt über zwei HDMI-Eingänge, einen eingebauten 10-Watt-Lautsprecher sowie eine vertikale Objektivverschiebung (Lens Shift), die die Installation erleichtert. Damit eignet er sich sowohl für dunklere Wohnzimmer als auch für hellere Räume. Wer ein besonders kompaktes Gerät für unterwegs sucht, findet in unserem Pocket-Beamer-Test passende Alternativen.
Einen unabhängigen Labortest von Stiftung Warentest zu Beamern konnten wir bei unserer Recherche nicht finden. Die Angaben oben basieren auf den öffentlich zugänglichen Herstellerangaben zu den jeweiligen Produkten.
Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf eines Beamers achten solltest
Was macht ein Beamer?
Beamer ist ein Wort, welches aus der englischen Sprache kommt und für „Beam“, also auf deutsch „Strahl“ steht. Folglich bedeutet Beamer übersetzt auf deutsch strahlen und steht für einen Videoprojektor.Um etwas abzuspielen, muss das Gerät mit einer externen Videoquelle verbunden werden. Dazu eignet sich z. B. ein Laptop. Das Videomaterial wird auf den Beamer übertragen und dieser strahlt es auf eine Leinwand aus.
Wie bediene ich einen Beamer?
Videos, Bilder oder Präsentationen lassen sich mithilfe eines Beamers vergrößert darstellen. Die Medien befinden sich entweder auf einem Desktop-PC oder auf einem Laptop, der mithilfe eines HDMI- oder VGA-Kabels mit dem Beamer verbunden wird.Allerdings gibt es heutzutage auch Modelle, die sich per WLAN kabellos mit dem Computer oder Laptop verbinden lassen. Dazu muss ein spezielles Programm installiert und anschließend müssen die beiden Geräte miteinander gekoppelt werden.Abhängig von der Technologie ist es interessant zu erfahren, wie ein solches Gerät das Bild oder die Videodatei auf die Leinwand überträgt. Dabei gibt es zwei gängige Methoden: DLP und LCD. Im Abschnitt „Entscheidung“ erklären wir, wie diese Methoden funktionieren und was ihre Vor- und Nachteile sind.Woher bekomme ich einen Beamer zum Kaufen oder Mieten?
Beamer werden unter anderem über die folgenden Wege beschafft:- Online-Marktplätze wie Amazon
- Elektrofachgeschäfte wie Saturn und Media Markt
- Versandhändler wie Otto
- Fachspezifische Geschäfte und Kaufhäuser vor Ort

Wie teuer ist ein Beamer?
In allen Preisklassen gibt es Projektoren, und der Preis richtet sich ganz nach deinen Bedürfnissen. Die Preise variieren von einigen hundert Euro bis in einen vierstelligen Bereich, denn es gibt sowohl Profi-Projektoren für den Businessbereich als auch Heimkinosysteme für Zuhause.Für ein professionelles Heimkino-Gerät solltest du planen, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. 4K-Projektoren, die früher deutlich teurer waren, sind inzwischen ebenfalls in erschwinglicheren Preissegmenten erhältlich.Welches Equipment gibt es für Beamer?
Das Zubehör beeinflusst auch die Wiedergabequalität des Beamers. Zum Zubehör gehört beispielsweise eine Leinwand oder eine Beamerhalterung für die Wandmontage.Soll die Wiedergabe mobil oder temporär stattfinden, gibt es spezielle Stative und Beamerwagen. Für die Festinstallation eignen sich Wand- und Deckenhalterungen.Es gibt auch speziell beschichtete Leinwände, die fest an einem Ort angebracht werden. Spannleinwände eignen sich hervorragend, wenn die Projektion mobil ausgeführt werden soll.Zum weiteren Zubehör zählen diverse Kabel (HDMI, VGA), Fernbedienungen und 3D-Brillen. Möchtest du den Beamer auch mit einem SAT-Receiver verbinden, achte auf die passenden Anschlüsse an beiden Geräten.„Du kannst auch direkt beim Hersteller nach speziellem Zubehör fragen. Schließlich ist das Herstellerzubehör passgenau auf deinen Projektor abgestimmt.“
Welches Equipment benötige ich auf jeden Fall?
Beamerlampen
Damit Bilder scharf auf die Leinwand projiziert werden können, müssen die Lampen leistungsstark sein. Trotzdem müssen die meisten Lampen je nach Nutzungsintensität nach einigen Jahren ersetzt werden. Ersatzlampen sind nicht ganz billig.Audiosystem
Einen Beamer mit wirklich guten Lautsprechern zu finden, ist selten – für die optimale Akustik sind die meisten integrierten Lautsprecher eher zweckmäßig als beeindruckend. Daher lohnt sich ein externes Audiosystem, wenn du ein eigenes Heimkinosystem aufbauen möchtest.Leinwand
Die Leinwand ist ebenfalls wichtig, denn hierauf wird das Bild des Digitalprojektors dargestellt. Ein guter Beamer wird dir wenig bringen, wenn du statt einer ordentlichen Leinwand eine improvisierte Fläche verwendest.Welcher Beamer eignet sich für welchen Verwendungszweck?
Was ist der beste Beamer für das Heimkino?
Das Heimkino bringt viele Vorteile mit sich, denn du kannst Gaming genießen, Sportübertragungen schauen und gemütliche Filmabende veranstalten. Der Digitalprojektor lässt sich in den meisten Räumen anbringen, die Bedienung ist in der Regel unkompliziert.Möchtest du das Kinovergnügen im Wohnzimmer genießen, empfehlen wir mindestens Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Der Anschluss sollte HDMI unterstützen. In kleineren Räumen lohnt sich ein Blick auf die Betriebslautstärke – ein Wert von 30 Dezibel gilt als angenehme Obergrenze.Damit Kontraste scharf erscheinen und von einem tiefen Schwarz bis zu einem hellen Weiß reichen, sollte ein Kontrastverhältnis von mindestens 10.000:1 gegeben sein.Welcher Beamer ist für das Büro zu wählen?
Sogenannte Business-Beamer findest du in Universitäten und Unternehmen, die viel mit Präsentationssoftware arbeiten.
Welcher Beamer ist für Präsentationen gut?
Brauchst du einen Beamer für kleine Präsentationen in kleinen Räumen, etwa im Büro vor einem Kunden oder bei einer kleinen Veranstaltung, dann ist ein Mini-Beamer eine praktische Option.Der größte Vorteil eines Mini-Projektors ist seine kompakte Bauform. Allerdings erreicht die Auflösung meist nicht das Niveau größerer Heimkino-Beamer. Mit vielen Mini-Beamern lassen sich Smartphones problemlos verbinden, sodass sich Präsentationen direkt vom Smartphone aus starten lassen.Beamer für den Außenbereich
Bei großen Sportveranstaltungen wird privates Public Viewing im Sommer immer beliebter, oft verbunden mit Grillen im Freien.Ein Beamer benötigt in der Regel eine dunkle Umgebung, um ein gut sichtbares Bild auf die Leinwand zu projizieren. Im Sommer kann es selbst am späten Nachmittag noch hell sein, weshalb ein Außen-Beamer mit rund 3.000 Lumen ausreichend Helligkeit für Sportveranstaltungen im Freien bietet.Solltest du bereits vor dem Kauf wissen, dass du den Beamer öfter draußen einsetzen möchtest, achte darauf, dass sich das Bild an eine hellere Umgebung anpassen lässt und der Kontrast entsprechend reduziert werden kann.Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Beamer passt am besten zu Dir?
Es spielt keine Rolle, warum du einen Beamer kaufen möchtest. Ob für eine Präsentation, das Heimkino oder ein Klassenzimmer – der Beamer sollte immer ein gutes Bild liefern, das auf der Leinwand überzeugt.Bei der Suche nach dem richtigen Beamer wirst du auf viele technische Begriffe und Akronyme treffen. Es gibt vier verschiedene Typen von Beamern:- LCD
- DLP
- LED
- 3LCD
Was macht LCD-Beamer aus und was sind die Vor- und Nachteile?
LCD ist eine englische Abkürzung für „Liquid Crystal Display“. Das ist die grundlegende Technologie für viele moderne Displays, von Smartphones über Tablets bis zu Fernsehern.Bei der LCD-Technologie wird das weiße Licht der Projektionslampe durch optische Filter geschickt. Anschließend wird das weiße Licht in die drei Primärfarben Rot, Blau und Grün zerlegt. Nur eine spezifische Wellenlänge kommt durch, alle anderen Wellenlängen werden reflektiert.Vorteile
- Preiswert
- Leicht, handlich und klein
- Sehr gut für Präsentationen geeignet
- Viele Anschlüsse
Nachteile
- Empfindlich für Staub
- Betriebstemperaturbereich relativ beschränkt
Was macht der DLP-Beamer aus und was sind die Vor- und Nachteile?
DLP ist eine englische Abkürzung und steht für „Digital Light Processing“. Hierbei werden winzige Spiegel verwendet, die das Licht reflektieren. Viele Modelle sind mit einem Farbrad ausgestattet, das für eine sequentielle Farbdarstellung sorgt.DLP-Beamer sind tendenziell etwas teurer als LCD-Beamer. Ein bekannter Nachteil ist der sogenannte Regenbogeneffekt, der auftreten kann, wenn die drei Grundfarben von den Augen nicht vollständig synchron wahrgenommen werden.Vorteile
- Bild wirkt schärfer (im Vergleich zu LCD)
- Für 3D-Gaming gut geeignet
- Sehr hohe Reaktionszeit
- Nicht so staubempfindlich wie LCD
Nachteile
- Kann im Betrieb hörbar sein
- Regenbogeneffekt kann auftreten
- Beste Bildqualität nur bei nativer Auflösung
Was macht der LED-Beamer aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Bei einem LED-Beamer kommen keine gewöhnlichen Glühlampen zum Einsatz, sondern LED-Leuchtdioden. Kleine Spiegel reflektieren das Licht und führen es auf die Leinwand.Es gibt LED-Beamer mit LCoS-Technologie („Liquid Crystal on Silicon“), die mit Flüssigkristallen arbeitet und ein scharfes, genaues Bild erzeugt. Diese Technologie gilt als Mischung aus DLP und LCD. Ein großer Vorteil von LED-Leuchtdioden ist die hohe Lebensdauer von häufig über 20.000 Betriebsstunden. Zudem verbrauchen LEDs meist weniger Strom und erzeugen weniger Wärme als LCD- oder DLP-Lampen.„Eigentlich unterscheidet sich der LED-Beamer kaum von einem anderen Beamer – vor allem die Lichtquelle macht den Unterschied aus.“
Vorteile
- Handlich und klein
- Energieeffizient
- Teils akkubetrieben nutzbar
- Sehr hohe Lebensdauer
Nachteile
- Regenbogeneffekt kann auftreten
- Beste Bildqualität nur bei nativer Auflösung
- Raum muss meist abgedunkelt sein
Wie funktionieren 3LCD-Beamer und was sind die Vor- und Nachteile?
Moderne digitale Beamer arbeiten häufig mit 3LCD-Technologie. Mithilfe dichroitischer Spiegel wird das weiße Licht in die drei Grundfarben Blau, Rot und Grün zerlegt. Über ein eigenes LCD-Panel wird jede Farbe weitergeleitet und kurz vor der Leinwand wieder zusammengeführt.Ein Vorteil ist die im Vergleich zu DLP-Beamern oft höhere Lichtleistung sowie natürlichere Farben. Da bei der Projektion keine optische Täuschung wie beim Farbrad genutzt wird, tritt in der Regel kein Regenbogeneffekt auf.Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Beamer vergleichen und bewerten?
In der Regel sind es die kleinen Details, die zusammen einen großen Unterschied zwischen einem qualitativ hochwertigen und einem mittelmäßigen Beamer ausmachen. Im Folgenden die wichtigsten Punkte, die vor dem Kauf eines Beamers berücksichtigt werden sollten:- Auflösung in Pixel
- Stärke des Lichts
- Kontraste bei Farben
- Keystone-Korrektur-Option
- Höhe der Lautstärke
- Anschlussmöglichkeiten
- WLAN-Verbindung
- Gute Technologie
- Lebensdauer der Lampe
- Gewicht des Produkts
- Installationsaufwand
- Benutzerfreundliches Gerät
Auflösung in Pixel
Bei der Auflösung handelt es sich um die Anzahl der Pixel, aus denen ein Bild aufgebaut ist. Eine Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bedeutet, dass das Bild aus 1.920 Spalten und 1.080 Zeilen besteht. Je mehr Pixel ein Bild besitzt, desto schärfer wirkt es in der Regel.Viele Beamer können höhere Quellauflösungen per Kompression verarbeiten. Entscheidend für die tatsächliche Bildschärfe ist jedoch die native Auflösung des Geräts.Bei der Auswahl eines Beamers spielt zudem die Helligkeit eine wichtige Rolle. Je höher die Lumen-Zahl, desto heller das Bild. Für einen gut abgedunkelten Raum reichen oft schon rund 1.500 Lumen, für Konferenzräume empfehlen sich mindestens 2.500 Lumen – bei größeren Räumen entsprechend mehr.Kontrast der Farben
Die Differenz zwischen Dunkelheit und Licht bezeichnet man als Kontrast, ausgedrückt als Verhältniszahl. Bei einem Kontrastverhältnis von 1.000:1 ist das hellste Weiß 1.000-mal heller als das tiefste Schwarz.Ein hohes Kontrastverhältnis sorgt für mehr Detailzeichnung im Bild – gerade für dunkle Filmszenen im Heimkino ist das relevant.Keystone-Korrektur-Option
Damit der sogenannte Keystone-Effekt korrigiert wird, nutzen viele Beamer eine horizontale und/oder vertikale Keystone-Korrektur. Ist der Projektor nicht exakt zentriert ausgerichtet, wirkt das Bild trapezförmig verzerrt.Die Keystone-Korrektur minimiert diesen Effekt, kann die Bildqualität dabei aber geringfügig beeinträchtigen. Häufig reicht es bereits aus, den Beamer so zu positionieren, dass sich das Objektiv nicht unterhalb der Ober- oder Unterkante der Leinwand befindet.Als Alternative eignet sich ein Beamer mit Objektivverschiebung (Lens Shift). Damit wird ein ähnlicher Zweck erfüllt, ohne die Bildqualität zu verringern.Höhe der Lautstärke
Ein Beamer wird durch die Lichtquelle warm und benötigt daher meist einen eingebauten Lüfter zur Kühlung, der ein gewisses Betriebsgeräusch erzeugt. In einem großen Raum fällt das kaum ins Gewicht, in einem kleineren Wohnzimmer oder Büro kann es hingegen störend wirken. Ein Zielwert von maximal rund 30 Dezibel gilt als angenehm.Anschlussoptionen
Die Anschlüsse sind beim Kauf eines Beamers wichtig, da sie die praktische Nutzbarkeit stark beeinflussen. Für Filme, Serien und 3D-Inhalte empfiehlt sich ein HDMI-Anschluss. Ein USB-Anschluss ist sinnvoll, wenn der Beamer für Präsentationszwecke im Büro genutzt wird.WLAN-Anschluss
Immer beliebter werden WLAN-fähige Beamer, bei denen der direkte Kabelanschluss an den Laptop entfällt. Gerade bei fest installierten Geräten ist die kabellose Verbindung praktisch: Ist der Beamer im Heimnetzwerk eingebunden, lassen sich Laptop, Smartphone oder Tablet kabellos verbinden.Gute Technologie
Die häufigsten Beamer-Technologien am Markt sind LCD und DLP. DLP-Beamer besitzen mehr bewegliche Teile, weshalb der Regenbogeneffekt hier eher auftreten kann. LCD-Beamer sind in dieser Hinsicht unauffälliger, wiegen aber häufig mehr.Wer etwas mehr investieren möchte, findet mit LCoS-Beamern Geräte, die besonders hochwertige Bilder liefern – allerdings sind diese Projektoren meist auch spürbar schwerer.Lebensdauer der Lampen
Wer den Beamer lange nutzen möchte, sollte auf ein Modell mit langlebiger Lichtquelle achten, da Ersatzlampen kostspielig sein können. Klassische Beamerlampen erreichen häufig 2.500 bis 3.000 Betriebsstunden, LED-Lichtquellen dagegen bis zu 20.000 Stunden.Gewicht des Geräts
Willst du das Gerät häufig transportieren, spielt das Gewicht eine große Rolle. Ein mobiler Beamer sollte deutlich unter drei Kilogramm wiegen. Für häufigen Transport lohnt sich ein Blick auf Mini-Beamer, von denen einige sogar akkubetrieben arbeiten und damit unabhängig von einer Steckdose nutzbar sind.Installationsprozess
Die Installationsart solltest du dir schon vor dem Kauf überlegen: Es gibt Beamer, die einfach auf einem Tisch aufgestellt werden, und solche, die fest an Wand oder Decke montiert werden. Für mobile Nutzung ist ein aufstellbarer Beamer die praktischere Lösung, bei stationärer Nutzung bietet sich die Wand- oder Deckenmontage an.Einfache Bedienbarkeit
Unabhängig vom technischen Vorwissen sollte sich ein Beamer intuitiv bedienen lassen. Ein gutes Handbuch und ein übersichtliches Menü ersparen unnötigen Aufwand. Empfehlenswert ist ein Modell mit ausreichend Anschlussmöglichkeiten – eine WLAN-Funktion ist zusätzlich praktisch, weil sich dann viele verschiedene Geräte einfach verbinden lassen.Wissenswertes über Beamer
Zur Geschichte des Projektors
Die Vorläufer heutiger Projektionstechnik reichen weit zurück: Bereits im Altertum wurden einfache Lochkamera-Prinzipien beschrieben, im 17. Jahrhundert entwickelte sich daraus die sogenannte Laterna Magica. Die elektronische Bildkodierung, die moderne Projektoren erst möglich machte, entstand im 20. Jahrhundert. Die Entwicklung des heutigen Beamers geht damit auf viele technische Etappen und nicht auf eine einzelne Erfindung zurück.Welche Leinwandoberfläche eignet sich bei welchem Beamer?
Größe und Art der Leinwand hängen von der Raumgröße und vom Budget ab. Zusätzlich lohnt sich ein Blick darauf, welche Leinwandoberfläche zum jeweiligen Beamertyp passt.Bei einem LCD-Beamer, der tendenziell einen niedrigeren Kontrast liefert, kommt eine weiße Leinwand meist am besten zur Geltung. Ein LCoS-Beamer verfügt über einen deutlich besseren Kontrast, weshalb hier auch eine „High Contrast Grey“-Leinwand empfehlenswert sein kann.LCD-Beamer zerlegen das Licht mittels optischer Filter in die Grundfarben und leiten es durch Flüssigkristall-Panels. DLP-Beamer nutzen winzige, bewegliche Spiegel und häufig ein Farbrad. DLP gilt als etwas schärfer und reaktionsschneller, kann aber den sogenannten Regenbogeneffekt zeigen, während LCD-Beamer empfindlicher gegenüber Staub sind.
Für einen gut abgedunkelten Raum reichen häufig schon rund 1.500 Lumen aus. Soll der Beamer auch bei etwas mehr Umgebungslicht genutzt werden, etwa in einem Konferenzraum, sind mindestens 2.500 Lumen empfehlenswert.
Die Keystone-Korrektur gleicht die trapezförmige Verzerrung aus, die entsteht, wenn ein Beamer nicht exakt mittig zur Leinwand ausgerichtet ist. Sie kann die Bildqualität dabei leicht beeinträchtigen, weshalb eine korrekte Positionierung des Geräts vorzuziehen ist.
Der eingebaute Kühllüfter erzeugt ein Betriebsgeräusch, das je nach Modell unterschiedlich ausfällt. Ein Wert von rund 30 Dezibel gilt als angenehme Obergrenze für den Einsatz in Wohnzimmer oder Büro.
Klassische Projektorlampen erreichen laut Herstellerangaben häufig 2.500 bis 3.000 Betriebsstunden. LED-Lichtquellen sind deutlich langlebiger und schaffen oft bis zu 20.000 Betriebsstunden.
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Letzte Aktualisierung am 28.09.2026 um 23:34 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

