Ein Aquarium bringt ein Stück Unterwasserwelt in Deine Wohnung. Damit Fische, Garnelen, Schnecken und Pflanzen dauerhaft gut darin leben können, kommt es allerdings auf weit mehr an als auf ein Glasbecken mit Wasser. Volumen, Beckenform, Beleuchtung, Filterung, Temperatur und der passende Standort spielen zusammen. Zum Einstieg greifen manche Aquarianer deshalb zu einem Komplett-Set, bei dem das Becken und ein Teil der Technik aufeinander abgestimmt angeboten werden.
Wir stellen Dir in diesem Beitrag drei Aquarien vor. Die Einordnung beruht ausschließlich auf Herstellerangaben und Produktbeschreibungen, konkret auf der jeweiligen Produktbezeichnung. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt, und wir haben die Becken auch nicht selbst eingerichtet oder mit Tieren besetzt. Die Reihenfolge der Produkte stellt keine Rangfolge dar. Im Ratgeberteil erfährst Du, welche Aquarienarten es gibt, worauf Du bei Volumen, Form und Technik achten kannst, wie Du ein neues Becken einrichtest und welche Pflege im Alltag anfällt.
Das Wichtigste in Kürze
- Aquarien werden als einzelne Glasbecken und als Komplett-Sets angeboten. Was zu einem Set gehört, unterscheidet sich je nach Anbieter. Prüfe den Lieferumfang deshalb immer in der Produktbeschreibung.
- Das Volumen in Litern ist eine der wichtigsten Angaben. Es entscheidet mit darüber, welche und wie viele Tiere Du später halten kannst und wie viel Platz das Becken braucht.
- Kleine Becken werden oft als Nano-Aquarium bezeichnet. Sie benötigen wenig Stellfläche, eignen sich aber nur für bestimmte Tierarten. Informiere Dich vor dem Besatz genau über die Ansprüche der Tiere.
- Ein neues Aquarium braucht in der Regel eine Einlaufphase, bevor Tiere einziehen. Plane diese Zeit beim Kauf mit ein.
- Regelmäßige Teilwasserwechsel, die Pflege des Filters und ein Blick auf die Wasserwerte gehören zur laufenden Pflege.

Drei Aquarium-Komplett-Sets im Überblick
Alle drei folgenden Produkte werden in ihrer Produktbezeichnung als Aquarium und als Komplett-Set bezeichnet, und alle drei Titel nennen das Volumen in Litern. Die übrigen Angaben unterscheiden sich: Ein Titel beschreibt ein Nano-Aquarium mit Beleuchtung, ein anderer ein Becken mit gebogener Frontscheibe und mehreren Zubehörteilen, der dritte ein Set mit LED-Beleuchtung. Wir geben nur wieder, was im jeweiligen Titel steht, und kennzeichnen es entsprechend. Weitere Details wie genaue Maße, Glasstärke, Filterleistung, Leistungsaufnahme oder den vollständigen Lieferumfang findest Du gegebenenfalls in der Produktbeschreibung des Anbieters.
Beim Volumen lassen sich die drei Modelle direkt einordnen, weil alle Titel einen Literwert nennen: Das infactory-Becken wird mit 19 Litern angegeben, das Tetra Starter Line Set mit 54 Litern und das Tetra Explorer Line Set mit 60 Litern.
infactory Nano Aquarium Hexagon, 19 l
- Endlich ein Aquarium, das auch in der kleinen Wohnung zur Geltung kommt • Filter und...
Laut Produktbezeichnung handelt es sich um ein Nano Aquarium von infactory, das als beleuchtetes Panorama-Aquarium mit dem Namen „Hexagon“ beschrieben wird. Der Titel nennt ein Volumen von 19 Litern und ordnet das Produkt als Komplett-Set ein. Zusätzlich tauchen die Begriffe „Mini Komplettset“, „Mini Set“ und „Eck“ in der Bezeichnung auf.
Mit 19 Litern ist dieses Becken das kleinste der drei hier vorgestellten Modelle. Welche Bestandteile das Komplett-Set im Einzelnen umfasst, ob also neben der Beleuchtung auch ein Filter oder eine Heizung enthalten sind, geht aus dem Titel nicht hervor. Gleiches gilt für die genauen Maße und die Art der Beleuchtung. Prüfe diese Punkte in der Produktbeschreibung, bevor Du Dich entscheidest. Bedenke außerdem, dass ein Becken dieser Größe nur für wenige Tierarten in Frage kommt. Lass Dich zum möglichen Besatz am besten im Fachhandel beraten.
Tetra Explorer Line 60 L Aquarium Komplett-Set
- Aquarium Set im attraktiven Half Moon Design durch 180° gewölbte Frontscheibe
Laut Produktbezeichnung ist dies ein Aquarium Komplett-Set der Explorer Line von Tetra mit einem Volumen von 60 Litern. Der Titel beschreibt es als „Design Aquarium mit gebogener Frontscheibe“ und nennt als Bestandteile LED-Beleuchtung, Technik, Futter und Pflegemittel. Als Farbe gibt die Bezeichnung Schwarz an.
Mit 60 Litern ist dies laut Titel das größte der drei hier vorgestellten Becken. Unter welche Geräte der Sammelbegriff „Technik“ genau fällt, also etwa welcher Filter oder ob ein Heizer enthalten ist, lässt sich aus dem Titel nicht ablesen. Auch welche Futtersorte und welche Pflegemittel beiliegen, nennt die Bezeichnung nicht. Bei einer gebogenen Frontscheibe lohnt sich zudem ein Blick auf die Maße und die Form der Abdeckung, damit Du Stellplatz und Zubehör passend planen kannst. Die genauen Angaben findest Du in der Produktbeschreibung.
Tetra Starter Line 54 L Aquarium Komplett-Set
- Stabiles Glasaquarium mit 4 mm Glasstärke und 54 L Volumen (Abmessungen: 60 x 30 x 30 cm...
Laut Produktbezeichnung handelt es sich um ein Aquarium Komplett-Set der Starter Line von Tetra mit einem Volumen von 54 Litern. Der Titel nennt eine LED-Beleuchtung und als Farbe Schwarz. Weitere Bestandteile des Sets führt die Bezeichnung nicht auf.
Ob zum Lieferumfang zum Beispiel ein Filter, ein Heizer, Futter oder Wasseraufbereiter gehören, geht aus dem Titel nicht hervor. Das gilt auch für die Beckenform, die Maße und die Frage, ob eine Abdeckung dabei ist. Diese Punkte entscheiden darüber, was Du noch zusätzlich anschaffen musst, bevor das Becken in Betrieb gehen kann. Prüfe sie deshalb sorgfältig in der Produktbeschreibung. Achte auch darauf, ob der geplante Untergrund für das Gewicht eines gefüllten Beckens dieser Größe ausgelegt ist.
Welche Aquarienarten gibt es?
In der Aquaristik werden Becken häufig danach unterschieden, welche Tiere und Pflanzen darin leben sollen. Die Begriffe sind nicht streng genormt, helfen Dir aber bei der Planung. Bevor Du ein Becken kaufst, lohnt es sich zu überlegen, welche Art von Aquarium Du einrichten möchtest. Denn davon hängt ab, welches Volumen, welche Technik und welche Einrichtung sinnvoll sind.
Gesellschaftsaquarium
Im Gesellschaftsaquarium leben verschiedene Fischarten, oft ergänzt durch Schnecken oder Garnelen, gemeinsam in einem Becken. Damit das funktioniert, sollten die Tiere ähnliche Ansprüche an Temperatur und Wasserwerte haben und sich miteinander vertragen. Manche Arten sind territorial, andere betrachten kleinere Mitbewohner als Futter. Informiere Dich daher vor dem Kauf über jede Art, die Du einsetzen möchtest, und frag im Zweifel im Fachhandel nach.
Artaquarium
Ein Artaquarium ist auf eine einzelne Tierart oder wenige, sehr ähnliche Arten ausgerichtet. Einrichtung, Bepflanzung und Wasserwerte werden dabei an genau diese Tiere angepasst. Viele Aquarianer schätzen daran, dass sie das Verhalten der Tiere gut beobachten können. Je nach Art kann die Haltung allerdings Erfahrung und genaue Kenntnisse voraussetzen.
Biotopaquarium
Ein Biotopaquarium bildet einen bestimmten natürlichen Lebensraum nach, etwa einen südamerikanischen Fluss oder einen afrikanischen See. Fische, Pflanzen und Dekoration werden so gewählt, wie sie in diesem Lebensraum vorkommen könnten. Das erfordert Recherche und kann bei der Beschaffung passender Pflanzen und Materialien aufwendiger sein.
Nano-Aquarium
Als Nano-Aquarium werden kleine Becken bezeichnet. Eine feste Literangabe gibt es dafür nicht. Kleine Becken brauchen wenig Platz und lassen sich auch auf einem Sideboard oder Schreibtisch unterbringen. Gleichzeitig reagiert eine geringe Wassermenge empfindlicher auf Schwankungen bei Temperatur und Wasserwerten. Für viele Fischarten ist ein Nano-Aquarium zu klein. Häufig werden solche Becken für Garnelen, Schnecken oder sehr kleine Arten genutzt. Lass Dich vor dem Besatz beraten und richte Dich nach den Ansprüchen der Tiere, nicht nach der Größe des Beckens.

Worauf Du beim Kauf eines Aquariums achten kannst
Bevor Du Dich für ein bestimmtes Becken entscheidest, lohnt es sich, ein paar Punkte durchzugehen. So vermeidest Du, dass Du später feststellst, dass das Becken zu klein für die gewünschten Tiere ist, nicht auf den Stellplatz passt oder wichtige Technik fehlt.
Volumen und Maße
Das Volumen gibt an, wie viel Wasser das Becken fasst. Es ist eine wichtige Grundlage für die Planung des Besatzes. Größere Wassermengen gelten in der Regel als stabiler, weil sich Veränderungen bei Temperatur und Wasserwerten langsamer auswirken. Neben dem Volumen spielen die Maße eine Rolle: Viele Fische brauchen vor allem Schwimmstrecke in der Länge, andere bevorzugen höhere Becken. Prüfe deshalb neben der Literangabe auch Länge, Tiefe und Höhe. Miss außerdem den geplanten Stellplatz aus und rechne etwas Platz für Abdeckung, Technik und Pflegearbeiten ein.
Beckenform
Neben klassischen rechteckigen Becken findest Du Aquarien mit gebogener Frontscheibe, Eckaquarien sowie Becken in anderen Formen. Die Form beeinflusst die Optik, aber auch die nutzbare Grundfläche und die Möglichkeiten bei der Einrichtung. Bei ungewöhnlichen Formen kann es schwieriger sein, passendes Zubehör wie Abdeckungen, Hintergründe oder Unterschränke zu finden. Überlege, ob Dir die Form wichtiger ist als eine möglichst große Grundfläche.
Beleuchtung
Licht ist für Wasserpflanzen wichtig und macht die Tiere im Becken sichtbar. Je nach Modell gehört zu einem Set bereits eine Beleuchtung, zum Beispiel auf LED-Basis. Achte darauf, ob die Leuchte in die Abdeckung integriert ist oder separat montiert wird und ob sich die Beleuchtungsdauer steuern lässt. Viele Aquarianer nutzen eine Zeitschaltuhr, damit das Licht jeden Tag zur gleichen Zeit an- und ausgeht. Eine zu lange Beleuchtungsdauer kann das Algenwachstum begünstigen.
Filter und Heizung
Ein Filter sorgt für Wasserbewegung und bietet Bakterien eine Fläche, auf der sie sich ansiedeln können. Diese Bakterien helfen dabei, Abbauprodukte im Wasser umzuwandeln. Ob ein Filter zum Lieferumfang gehört und welcher Typ es ist, steht in der Produktbeschreibung. Für viele tropische Zierfische ist außerdem eine Heizung nötig, die das Wasser auf einer gleichmäßigen Temperatur hält. Ob Du eine Heizung brauchst, hängt von den Tieren ab, die Du halten möchtest. Ein Thermometer hilft Dir, die Temperatur im Blick zu behalten.
Was ein Komplett-Set enthalten kann
Der Begriff Komplett-Set ist nicht einheitlich festgelegt. Je nach Anbieter können Becken, Abdeckung, Beleuchtung, Filter, Heizung, Futter, Wasseraufbereiter oder Pflegemittel dazugehören. Manchmal fehlen aber auch Teile, die Du für den Start brauchst, etwa Bodengrund, Pflanzen, Dekoration, Thermometer oder ein Unterschrank. Erstelle Dir vor dem Kauf eine Liste, was Du benötigst, und gleiche sie mit dem Lieferumfang ab. So siehst Du, welche Anschaffungen noch hinzukommen.
Standort und Untergrund
Ein gefülltes Aquarium ist schwer. Neben dem Wasser kommen Glas, Bodengrund, Steine und Technik hinzu. Der Untergrund muss dieses Gewicht dauerhaft und eben tragen. Viele Hersteller bieten dafür passende Unterschränke an. Wähle einen Platz, an dem das Becken nicht in der prallen Sonne steht, da direkte Sonne das Wasser erwärmen und Algen fördern kann. Auch ein Platz direkt neben der Heizung oder an einer Tür, die oft zugeschlagen wird, ist eher ungünstig. Plane zudem eine Steckdose in der Nähe ein und achte darauf, dass Kabel sicher verlegt sind und kein Wasser an Stecker gelangen kann. Herstellerangaben zur Aufstellung solltest Du beachten.
Aquarium einrichten: So gehst Du vor
Ein neues Aquarium wird meist nicht an einem Tag fertig. Damit sich ein stabiles Gleichgewicht im Becken entwickeln kann, lohnt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen. Die folgende Übersicht zeigt einen typischen Ablauf. Einzelne Schritte können je nach Beckentyp und Besatz abweichen.
- Standort vorbereiten: Stelle das leere Becken auf einen ebenen, tragfähigen Untergrund. Viele Aquarianer legen eine passende Unterlage darunter, sofern der Hersteller das vorsieht.
- Bodengrund einfüllen: Wasche Kies oder Sand vor dem Einfüllen gründlich aus. Für Pflanzen kann ein Nährboden unter dem eigentlichen Bodengrund sinnvoll sein.
- Dekoration und Technik platzieren: Setze Steine, Wurzeln und Verstecke ein und bringe Filter und gegebenenfalls Heizung an. Achte darauf, dass die Technik gut erreichbar bleibt.
- Wasser einfüllen: Fülle das Becken langsam, zum Beispiel über einen Teller, damit der Bodengrund nicht aufgewirbelt wird. Leitungswasser wird häufig mit einem Wasseraufbereiter behandelt. Manche Aquarianer nutzen für besondere Ansprüche aufbereitetes Wasser, etwa aus einer Osmoseanlage.
- Pflanzen einsetzen: Pflanzen lassen sich am einfachsten setzen, wenn das Becken etwa zur Hälfte gefüllt ist. Anschließend füllst Du das restliche Wasser auf.
- Einlaufphase abwarten: Schalte Filter, Beleuchtung und Heizung ein und gib dem Becken Zeit. Wie lange die Einlaufphase dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Viele Ratgeber nennen mehrere Wochen. Ein Wassertest hilft Dir, den richtigen Zeitpunkt für den Besatz zu erkennen.
- Tiere einsetzen: Setze die Tiere nach und nach ein, nicht alle auf einmal. Gewöhne sie langsam an die Wassertemperatur und die Wasserwerte im Becken. Halte Dich dabei an die Empfehlungen des Fachhandels.

Pflege und Wartung im Alltag
Ein Aquarium braucht regelmäßige Aufmerksamkeit. Der Aufwand hängt von Größe, Besatz und Technik ab. Wichtig ist vor allem, dass Du die Pflege regelmäßig und nicht nur sporadisch erledigst.
Teilwasserwechsel
Beim Teilwasserwechsel tauschst Du einen Teil des Wassers gegen frisches, aufbereitetes Wasser aus. Wie oft und in welchem Umfang das sinnvoll ist, hängt vom Becken und vom Besatz ab. Viele Ratgeber empfehlen einen regelmäßigen Rhythmus. Die Tiere bleiben dabei in der Regel im Becken. Achte darauf, dass das neue Wasser eine ähnliche Temperatur hat wie das Aquarienwasser.
Bodengrund und Filter
Futterreste und Ausscheidungen sammeln sich im Bodengrund an. Mit einem Mulmsauger kannst Du diesen Schmutz beim Wasserwechsel absaugen, ohne den Bodengrund komplett herauszunehmen. Den Filter solltest Du nach den Angaben des Herstellers reinigen. Viele Aquarianer spülen Filtermaterial dabei in Aquarienwasser statt in Leitungswasser aus, damit die Bakterien erhalten bleiben. Tausche nicht alle Filtermedien gleichzeitig aus.
Algen im Griff behalten
Algen kommen in nahezu jedem Aquarium vor. Problematisch wird es meist erst, wenn sie stark überhandnehmen. Häufig hängt das mit einem Ungleichgewicht zwischen Licht, Nährstoffen und Pflanzenwachstum zusammen. Gerade in neu eingerichteten Becken kann es zu einer Algenphase kommen. Schnell wachsende Pflanzen, eine angepasste Beleuchtungsdauer und eine sparsame Fütterung können helfen. Algenbeläge an den Scheiben lassen sich mit einem Scheibenreiniger entfernen.
Wasserwerte und Tierbeobachtung
Mit Wassertests kannst Du Werte wie pH-Wert, Härte, Nitrit und Nitrat überprüfen. Welche Werte für Deine Tiere geeignet sind, hängt von den Arten ab. Beobachte Deine Tiere außerdem regelmäßig, zum Beispiel beim Füttern. Fällt Dir ungewöhnliches Verhalten auf, prüfe zuerst die Wasserwerte und die Technik und hol Dir im Zweifel Rat im Fachhandel oder bei einem Tierarzt mit Erfahrung in der Behandlung von Fischen.

Aquarium, Goldfischglas oder Teich?
Neben dem klassischen Aquarium gibt es weitere Möglichkeiten, Fische und andere Wassertiere zu halten. Ein Goldfischglas ist in der Regel deutlich kleiner als die hier vorgestellten Becken und wird meist ohne umfangreiche Technik angeboten. Ob und für welche Tiere ein solches Glas geeignet ist, solltest Du vorab genau prüfen. Wer Platz im Garten hat, denkt vielleicht über einen Gartenteich nach. Dort spielen eigene Themen wie ein passender Teichfilter, Bepflanzung und Überwinterung eine Rolle.
Interessierst Du Dich auch für andere Haustiere, findest Du bei uns zum Beispiel einen Beitrag zum Hamsterkäfig. Wie beim Aquarium gilt dort: Erst die Bedürfnisse des Tieres klären, dann das passende Zuhause auswählen.
Fazit: Das passende Aquarium finden
Welches Aquarium zu Dir passt, hängt vor allem davon ab, welche Tiere Du halten möchtest, wie viel Platz Du hast und wie viel Zeit Du für die Pflege einplanen kannst. Ein Komplett-Set kann den Einstieg erleichtern, weil Becken und Teile der Technik zusammen angeboten werden. Was genau enthalten ist, unterscheidet sich jedoch von Set zu Set.
Die Produktbezeichnungen der drei vorgestellten Aquarien nennen ein beleuchtetes Nano Aquarium „Hexagon“ mit 19 Litern von infactory, ein Komplett-Set der Explorer Line mit 60 Litern, gebogener Frontscheibe, LED-Beleuchtung, Technik, Futter und Pflegemitteln von Tetra sowie ein Komplett-Set der Starter Line mit 54 Litern und LED-Beleuchtung von Tetra. Bevor Du Dich entscheidest, vergleiche die Herstellerangaben zu Maßen und Lieferumfang, miss den Stellplatz aus und informiere Dich über die Ansprüche der Tiere, die später einziehen sollen.
Häufig gestellte Fragen zum Aquarium
Darauf gibt es keine einheitliche Antwort. Viele Ratgeber empfehlen Einsteigern eher kein sehr kleines Becken, weil sich Temperatur und Wasserwerte in einer größeren Wassermenge in der Regel langsamer verändern. Entscheidend ist aber, welche Tiere Du halten möchtest. Informiere Dich über deren Ansprüche und lass Dich im Fachhandel beraten.
Das ist je nach Anbieter unterschiedlich. Häufig gehören neben dem Becken eine Abdeckung und eine Beleuchtung dazu, manchmal auch Filter, Heizung, Futter oder Pflegemittel. Bodengrund, Pflanzen, Dekoration und Unterschrank musst Du oft separat kaufen. Prüfe den genauen Lieferumfang in der Produktbeschreibung.
Ein neu eingerichtetes Becken braucht Zeit, bis sich Bakterien im Filter und im Bodengrund angesiedelt haben. Viele Ratgeber nennen dafür mehrere Wochen. Die tatsächliche Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mit Wassertests, zum Beispiel auf Nitrit, kannst Du einschätzen, wann das Becken bereit für die ersten Tiere ist.
Wähle einen ebenen, tragfähigen Untergrund, der das Gewicht des gefüllten Beckens dauerhaft aushält. Direkte Sonne ist eher ungünstig, da sie das Wasser erwärmen und Algenwachstum fördern kann. Eine Steckdose in der Nähe und genug Platz für Pflegearbeiten erleichtern Dir den Alltag. Beachte die Aufstellhinweise des Herstellers.
Viele Aquarianer führen regelmäßig einen Teilwasserwechsel durch, bei dem nur ein Teil des Wassers ausgetauscht wird. Wie oft und wie viel sinnvoll ist, hängt von Beckengröße, Besatz und Wasserwerten ab. Die Tiere bleiben dabei in der Regel im Becken. Frag im Zweifel im Fachhandel nach einer Empfehlung für Dein Becken.
Das hängt von den Tieren ab, die Du halten möchtest. Viele tropische Zierfische benötigen eine gleichmäßig warme Wassertemperatur, die eine Heizung sicherstellen kann. Es gibt aber auch Arten, die bei Zimmertemperatur gehalten werden. Informiere Dich über die Ansprüche Deiner Tiere und prüfe, ob eine Heizung zum Lieferumfang Deines Beckens gehört.
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Letzte Aktualisierung am 13.10.2026 um 19:05 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

